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  • Russland- Moskau oder Sankt Petersburg?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo. Was soll man da antworten? Ich kann auch, wenn Hamburg oder München zur Wahl stehen, zu nichts raten, weil A. beide Ziele sehr verschieden sind, B. sie beide ihren Reiz haben und C. ich die Präferenzen des Fragestellers nicht kenne. Dasselbe trifft voll und ganz für Moskau und St. Petersburg zu.

    Wie lange soll der Urlaub werden und soll dieser dann über die ganze Zeit nur an einem Ort verbracht werden? Ich würde mich für St. Petersburg entscheiden. Mir ist Moskau zu gigantomanisch, weil hier die Oligarchen sich mit immer neuen und geschmackloseren Superbauten versuchen gegenseitig zu übertrumpfen. St. petersburg mit seiner prächtigen Geschichte des Zarentums, seine unglaublichen Paläste und schönen Bauten, Kanäle mit tollen Möglichkeiten für Bootstouren, das ist eine weltoffenere Stadt. Wenn im hellen Sommer die Weißen Nächte los gehen, entfaltet die Stadt ein südländisches Flair und hier leben überdurchschnittlich viele Putin-Gegner. Aber, wie gesagt, dazu müsste man wissen, auf was wer welchen Wert legt. Zur Entscheidung kann es sehr hilfreich sein, sich einen guten Reiseführer zuzulesen und sich dann zu entscheiden, welche Stadt einem interessanter erscheint. Von St. Petersburg starten übrigens in der Sommersaison auch einige interessante Ostesee-Kreuzfahrten. Das ließe sich je nach Reisedauer auch bestens kombinieren.

    Sonstiges Europa

  • Ausflüge "Mein Schiff"
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! In der Regel nicht vor 9:00 Uhr. Wenn ein Schiff von 7 bis 19 Uhr beispielsweise im Hafen liegt, verteilen sich die Landausflüge in der Regel über den größeren Teil der Liegezeit. Drei- bis fünfstündige Ausflüge finden dann vormittags- und / oder nachmittags statt und die längeren, mit evtl. längeren Fahrtzeiten natürlich von morgens bis zum späten Nachmittag. Wenn es nicht in völlig exotische Gegenden geht, kann man besten Gewissens empfehlen, Ausflüge auch mit den örtlichen Anbietern zu unternehmen, die am Hafen auf Kundschaft warten. Auch in der Karibik ist das gar kein Problem.

    Die örtlichen Aufsichtsbehörden erlauben keinen unzuverlässigen Anbietern ihre Dienste zu verkaufen und im Zeitalter des Internets kann sch ohnehin niemand mehr erlauben, schlechte Leistungen zu bieten. Immer sind diese Ausflüge deutlich preisgünstiger als das, was vergleichbare Leistungen der Reederei kosten würden. Der weitere Vorteil ist, dass hier Einheimische direkt unterstützt werden.

    Kreuzfahrten

  • Wohnmobil vier Tage
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Französische Atlantikküste wäre auch nett.

    Wohnmobilreisen, Camping, Wohnwagen (alt)

  • BC in der Hauptsaison
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo! Auf meinen verschiedenen Reisen durch Kanada sind mir die Kultur und das Erbe der First Nation so oft begegnet, wir haben die tollen Häuser aus Holz besichtigt, in denen ganze Familien rund herum auf den Erhöhungen wohnten, während in der Mitte der Feuer- und Kochplatz war, auf Kreuzfahrtschiffen waren Angehörige verschiedener Stämme und berichteten über das Verhältnis zu Natur und Umwelt, Tieren und der Interaktion zwischen den Gruppen, dass ich schon gar nicht mehr zusammen bekomme, wo wir was gesehen haben. Ich habe aber den Eindruck, dass sich Kanada sehr viel intensiver seiner Geschichte, der Kultur und der Verantwortung gegenüber denen bewusst ist, die immer schon "da" waren als es z.B. die USA tun. Ich würde einfach auf diese Seite gehen https://www.indigenousbc.com/ und schauen, wie intensiv man sich mit der Kultur und Geschichte der First Nation befassen kann, die ja auch immer eine sehr unrühmliche Geschichte der Second Nations war, also der Eroberer aus Europa.

    Ja, die Fahrt von Victoria nach Ucluelet & Tofino dauert seine Zeit, aber diese Route ist fantastisch und abwechslungsreich. Wie erwähnt, Cathedral Grove darf man auf keinen Fall verpassen und das westliche Kanada ist so wunderbar abwechslungsreich, dass eine solche Fahrt der pure Genuss schon aufgrund seiner sensationellen Landschaften ist. Man spürt keinesfalls Langeweile, man wünscht sich sogar, dass es noch länger dauern möge.

    Auf dem Weg an den Pacific Rim muss man durch gebirgige Gegend fahren und auch einige Serpentinen bewältigen, allerdings ist das wirklich keine dolle Sache, wenn man schon mal in europäischen Gebirgsgegenden gefahren ist oder z.B. auf den Kanaren oder Madeira. Das ist wirklich gut zu machen, auch für Leute, die nicht in den Bergen wohnen. Ich bin auch Flachlandtiroler, und kam schon drei mal super zurecht auf der Strecke. Die Kanadier wie auch die US-Leute machen da gern immer ein bisschen Trara "Wie, Ihr fahrt westwärts, auwei, da habt Ihr ja das Schlimmste noch vor Euch." Blödsinn, alles prima zu bewältigen. Und vor allem gurken da auch jede Menge Wohnmobile herum, die sowieso nicht schnell fahren können. Lasst Euch also nicht ins Bockshorn jagen, einfach an andere dranhängen und dann kann gar nichts passieren. Die KFZ-Kultur ist in Nordamerika sowieso viel entspannter als bei uns, ist ja bekannt. Hie und da mal einen kleinen Stopp einplanen, in knuffige Cafés einkehren, kleines Schwätzchen mit den dort tätigen Mitarbeitern halten, sehr häufig Studenten mit Ferienjob, es ist ein Reisen auf Wolke Sieben *lg*

    Also, wenn man 4 Wochen lang durch Nordamerika fährt, solltet Ihr Euch unbedingt ein GPS-Navi kaufen. Wenn man das von Alamo oder einem anderen Autovermieter ausleiht, kann das locker 11 bis 13 EUR pro Tag (!!!) kosten. Das wären bei vier Wochen über 300 EUR, und für viel weniger kann man sich bei Canadian Tyre oder Best Buy ein Navi zulegen, mit unbegrenzten Updates ("nüviLifetime" vom Marktführer zum Beispiel" mit ganz Nordamerika inkl. Hawaii und Alaska. Mein letztes hat weit über 10 Jahre lang funktioniert, und hat quasi tausende EUR gespart!

    Wenn man einmal in dieser Gegend war, die Leichtigkeit, Offenheit und Gastfreundschaft der Kanadier kennen lernte, wird man schnell süchtig und muss immer wieder hin. Nicht umsonst gilt BC als Gegend mit einer sehr hohen Lebensqualität.

    Kanada

  • BC in der Hauptsaison
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Zu sehr verschiedenen Zeiten war ich bereits in West-Kanada unterwegs und zunächst muss man betonen, dass es natürlich korrekt ist, Juli und August als Hochsaison anzusehen. Auch Kanadier kosten die helle und vergleichsweise warme Sommerzeit aus und davon jede Minute, denn alle die draußen sein können, sind draußen unterwegs, mit Katze und Hund, Boot, und Pick-Up-Truck, Grill und Zelt, und Angeln und mehr.

    Dennoch ist der Westen Kanadas so weitläufig, dass sich die Menschenmassen gut verteilen und ich niemals solche Überfüllungen erlebte wie sie in europäischen Reisezielen herrschten. Wie man den vielen Beiträgen dieser Reiseforen entnehmen kann, scheint die große Mehrheit der Urlauber mit einem Urlaub immer noch eher Palmenstrände und Baden zu verbinden. Insofern kann ich Euch nur beglückwünschen zu Eurer Entscheidung, denn West-Kanada ist ein absoluter Traum, der Euch verzaubern wird.

    Zunächst würde ich mir einen guten Reiseführer besorgen für Tipps und Ideen, denn auch wenn man 4 Wochen Zeit hat, wird man Prioritäten setzen und sich überlegen müssen, was man anschaut und was man weglassen muss. Der Flug nach Calgary mit Reise westwärts und Rückreise ab Vancouver ist ein Klassiker, den ich für den Einsteiger unbedingt empfehle. Von Calgary würde ich direkt mit dem Mietwagen Richtung Banff / Lake Louise fahren, um dort zwei oder besser drei Nächte zu bleiben, zur Akklimatisierung besonders wegen der Zeitzonenverschiebung und um die Schönheit der Rocky Mountains zu bewundern. In und um Banff und Lake Louise gibt es exzellente Wanderwege, z.B. am Johnston Canyon, am Lake Louise, dazu die erlesenen Fairmont Bahnhotels an beiden Orten, tolle rustikale Lodges und Naturerlebnisse, die auch von Park Rangers organisiert werden. Ein kleines Frühstück im Posthotel Lake Louise, unter schweizerischer Leitung, kann das Ganze noch abrunden. Natürlich werdet Ihr feststellen, dass die Übernachtungspreise in dieser Zeit recht hoch sein werden, aber die Nachfrage bestimmt eben den Preis und ich würde frühzeitig reservieren. Behaltet die Fahrtzeiten und -strecken im Auge und gönnt Euch am jeweiligen Ort genügend Zeit, um etwas zu sehen.

    Der Ort Barkerville, ein wieder zum Leben erweckter Goldgräberort, liegt recht abgelegen, aber wenn es die Zeit und Route erlauben, ist es ein echtes Hightlight (www.barkerville.ca)

    Vancouver ist wunderbar. So viel zu tun. Die Fahrt auf den Hausberg Grouse Mountain mit Greifvogel-Show und Lumberjack-Stunt muss man gesehen haben, tolle Aussicht auf die Stadt. Gastown, Stanley Park, Coal Harbour, die schrille und liberale Denman Street mit zwei Enden an jeweiligen Stränden und toller Stimmung am Abend, echt klasse. Gutes Eis gibt es bei Il Gelato d'Oro oder so ähnlich, neben dem English Bay Hotel. Science World lockt in der Nähe des Stadios mit echter Wissenschaft zum Anfassen. Hier kann man viel unternehmen. Und dann fährt man nach Tsawwassen und setzt mit der gebuchten Fähre von www.bcferries.ca nach Sidney auf Vancouver Island und erkundet den britischsten Ort außerhalb des UK, Victoria, der Hauptstadt von British Columbia. Dort sollte man unbedingt Whale Watching ausprobieren, mein Favorit war bis jetzt immer "Eagle Wings", die geben sogar eine Wal-Sichtungsgarantie und stellen einen Voucher für eine zweite Tour aus, unbegrenzt gültig, falls kein Wal sich blicken ließ.

    Das Fairmont Empress Hotel thront majestätisch vor dem glitzernden Hafen, wo die Wasserflugzeuge abheben und "wassern", die knuffigen kleinen gelben Taxiboote herumkurven, und das Fairmont gehört auch hier zu den legendären Bahnhotels, mit denen die Reichen im 19. Jahrhundert erstmals den Westen bereisen konnten und auf ihren gewohnten Luxus nicht verzichten mussten. Im Fairmont gibt es nachmittags eine Britische Teezeremonie, die man sich gönnen sollte. Pro Person um 50 EUR oder so, mit tollen Tees und Live-Pianomusik, ein echtes Erlebnis.

    Die Whale Watching Tours beginnen in einem süßen und knallbunten Hausbootareal, so dass man da ruhig etwas früher aufrauschen sollte, um die herrlichen Farbenspiele in der Morgensonne zu bewundern und tolle Fotos zu machen, so lange noch keine Touristenmengen vor Ort sind, wie es einige Stunden später der Fall ist, denn es fahren auch Kreuzfahrtschiffe nach Victoria. Tolles chinesisches Essen hatten wir im dortigen Chnatown im "Ocean Garden Restaurant", es war soooo megalecker, wir waren völlig hin und weg.

    Vancouver Island ist eine Welt für sich, 450 km "lang" und locker 100 km "breit", also man könnte fast sagen 20% von Deutschland oder so. Also gibt es auch hier viel zu entdecken und man sollte die Größe des Landes, nicht unterschätzen, was für die USA und Kanada allgemein gilt. Eine Fahrt an die Westküste, den berühmten Pacific Rim, sollte man unbedingt unternehmen, da liegen die zwei knuffigen Ortschaften Ucluelet und Tofino. Tofino ist ein sehr hippes Surferparadies, entsprechend viele schlanke Flipflopmenschen mit Dreadlocks laufen da herum, mir gefällt zum Übernachten Ucluelet besser, mit seinem tollen Rundwanderweg, vorbei an dem berühmten Leuchtfeuer und den Bimmel- und Hup-Bojen im Wasser. Auf dem Weg nach Westen kommt man an Cathedral Grove vorbei, das ist ein naturbelassener Borealer Regenwald im Urzustand. Es liegt am Alberni Highway zwischen Qualicum Beach und Alberni. Es werden keine Bäume gefällt, kein Totholz entfernt und wenn man einer umkippt und quer über dem Weg zu liegen kommt, schneidet man allerhöchstens ein Stück heraus, dass die Leute hindurchgehen können. Das ist soooo beeindruckend. Mit einem Navi findet man sicher hin und es ist auch ausgeschildert. Zunächst gibt es eine Zone mit verminderter Höchstgeschwindigkeit, dann entdeckt man zu beiden Seiten des gewundenen Highways eine limitierte Zahl von Parkplätzen, und oftmals ist gerade "alles besetzt". Nicht verzweifeln - denn es geht gemächlich zu, man nimmt aufeinander Rücksicht und man wartet einfach hinter den abgestellten PKW oder RV, bis einer rausfährt. Denn es sind alle hier irgendwie "auf der Durchreise" und niemand bleibt viel länger als eine Stunde, obwohl die gigantischen Baumriesen und die wahnsinnige Wildnis durchaus zwei Stunden wert sind, und es befinden sich schöne Rundwege zu beiden Seiten der Straße, nicht verpassen! So etwas kennt man fast gar nicht, weil unsere Wälder meistens Forste sind und es wird Totholz immer wegtransportiert!

    In Ucluelet gibt es tolle rustikale Lodges, oft mit Kaminen, die sich mit einigen zu kaufenden Holzscheiten gemütlich entfachen lassen oder gleich mit Gas betrieben werden. Das Wetter kann von Strahlend Blau bis trüb-grau-verregnet wechseln, aber dafür ist man ja auch in der Zone des borealen Regenwaldes, und auch in einem nebligtrüben Regenwetter entfaltet die Landschaft auf dem Rundwanderweg ihre ganz eigene zauberhafte Stimmung.

    Die Fahrten vom Festland nach Vancouver Island sind übrigens auch sehr unterhaltsam. Zwischen Tsawwassen südlich von Vancouver nach Idney hat man die tollsten Blicke unterwegs, da die Fähre sich durch einige Inselwelten schlängelt, weiter nördlich kann man auch fahren, dann kommt man z.B. beim Rückweg nördlich von Vancouver aufs Festland - die Strecke hat aber mehr freie Wasserflächen und weniger Fjordgefühl wie bei der südlichen Route von oder nach Tsawwassen, und bei schönem Wetter ist das natürlich exquisit.

    Auf der ganzen Reise wird man vieles von the First Nations hören, das ist der offizielle Begriff für die Ureinwohner, die wir oft mit "Indianer" bezeichnen. Wenn sich da Gelegenheiten bieten, Siedlungen, Gebräuche und Kultur kennen zu lernen... es lohnt sich. Bevor ich nun stundenlang weiter schreibe, würde ich vorschlagen, sich einfach mit einem Reiseführer ein bisschen einzustimmen. Da es bis zur Reise noch ein gutes Jahr hin ist, habt Ihr noch richtig viel Zeit für Planungen und Hotelreservierungen und somit auch den vollen Zugriff auf alle möglichen Unterkünfte.

    Bei vier Wochen Zeit könnte man überlegen, ob man eine kleine Schiffsreise von Vancouver nach Alaska und zurück ins Auge fasst. Auch das hat seine ganz eigenen Reize. Die Fahrten gehen üblicherweise eine Woche lang. Einige sind One-Way-Trips, die in Vancouver beginnen und in Alaska enden, aber es gibt auch ebenso viele Round-Trips innerhalb einer Woche. Nahe einer Abbruchkante eines Tidal Glaciers (ins Meer mündenden Gletschers) auf dem Schiffsdeck das Kalben und Donnern von Eisabbrüchen zu beobachten, das hat was. Viel Spaß beim Weiteren Planen!

    Kanada

  • Alaska
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Eine Woche für Alaska ist nicht allzu viel. Wenn man fliegt, kommt man in Fairbanks oder Anchorage an und nimmt sich dann den Mietwagen vom Car Rental Service mit. Wenn Denali dazu gehören soll, dann ist dieses sehr empfehlenswert. Nur etwa 30% aller Beusucher haben das Glück, den Mount Denali (früher McKinley) ohne Wolkenverschleierung zu sehen. Und man muss für die Fahrt durch den Park ohnehin den Busservice nutzen, da man mit eigenem (Miet)PKW nicht hinein darf. Natürlich gibt es zahlreiche Fotostopps. Und es geht hier vor allem um Wildtiere. Möchte man auf seinem Foto davon etwas erkennen außer weiße oder schwarze Punkte (Schafe, Bären...), dann ist eine echte Digitalkamera mit starkem Teleobjektiv unverzichtbar. Mit einem Smartphone kann man es vergessen, da werden es nur Landschaftsbilder.

    In den USA leben Hunderttausende in ihren Autos, schlicht deswegen, weil sie ihre Wohnungen oder Häuser verloren haben, also quasi obdachlos sind. Oft darf man sogar Wohnmobile oder private PKW auf großen Supermarktparkplätzen abstellen, das halte ich für sehr viel sicherer als irgendwo neben einer Landstraße zu parken, zumal seitlich einer Landstraße ein PKW leicht Verdacht erregt, ob hier etwas Kriminelles vor geht und man selbst ebenfalls leicht Opfer eines Raubes etc. werden kann. Hotels in Alaska sind in der Tat recht teuer, aber ich muss ganz ehrlich sagen: für mich wäre es nichts. Und ja, ich würde mir einen sehr kuscheligen Schlafsack mitnehmen, denn es kann natürlich zu dieser Jahreszeit nachts empfindlich kalt werden. Der Höchstwert für Anchorage liegt übrigens bei +34°C, also sollte man bei sonnigem Wetter durchaus damit rechnen, dass es ordentlich warm wird.

    Bei nur einer Woche Zeit würde ich mich auf eine Spanne zwischen Denali /maximal Fairbanks und der Halbinsel Kenai beschränken. Eine Fahrt weiter über Palmer und bis Valdez beispielsweise wäre echt zu weit.Die Kenai Peninsula gilt sowieso als "Alaska im Miniformat", weil sie alles bietet, was Alaska ohnehin in seinen unendlichen Weiten zu bieten hat. Homer Spit, Seward, Whittier, da hat man gut zu tun. Matsu Valley zwischendurch vielleicht noch, wo die größten Gemüse aller Zeiten wachsen. Von Seward aus sollte man unbedingt eine Whale-Watching-Tour unternehmen.

    Ansonsten würde ich einen guten Reiseführer mitnehmen, z.B. den von Lonely Planet, darin findet man wunderbare Tipps und Ideen. Und Hinweise, wie man in einem PKW "wohnen" kann, findet man auch im Netz massenhaft:

    https://www.traveldudes.org/travel-tips/5-tips-sleeping-your-car/13626

    Sonstiges USA

  • Tipps/Empfehlungen für New York City?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin!

    Eine andere Foristin hat gerade einen Beitrag geschrieben, dass sie sehr aufgeregt sei über den ersten Trip nach NYC, darunter findet man auch einige Tipps.

    Shopping: Century 21 am Ground Zero / WTC nicht verpassen. Tolle Angebote und Markenschnäppchen. Schuhabteilung gibts mit separatem Eingang, auch Haushaltszeug gibts im Untergeschoss.

    Statt zur Freiheitsstatue hinüberzufahren (teuer, höchste Sicherheitsvorkehrungen mit Metalldetektoren etc.) empfehle ich mit Circle Line von der 42. Straße (Pier) aus eine Umrundung von Manhattan zu machen, da kommt man nahe an der Miss Liberty vorbei und kann tollste Fotos machen. Auf die Insel muss man nicht unbedingt.

    Fifth Avenue hinabschlendern, bei Tiffany's kein Frühstück nehmen *g*, durch Chelsea und Greenwich Village schlendern. Am Empire State Building kann es zu großen Warteschlangen kommen, ebenfalls am Freedom Tower. Das 9/11 Memorial am Ground Zero muss man unbedingt gesehen haben und auch die WTC U-Bahn-Station, der teuersten der Welt. Musical würde ich auch aussuchen und im TKTS-Office in Manhattan-Süd Tickets für den jeweiligen Abend holen.

    Essenstechnisch würde ich in den USA keine Wunder erwarten. Selbst sehr teure ("formal" = weil mit Stofftischdecke) Restaurants bieten nicht unbedingt automatisch die tollsten Genüsse. Da kann man bei einem Urlaub am Mittelmeer wirklich auf bessere Geschmacksreisen gehen, zumal "essen gehen" in den USA immer ein etwas hektisches Erlebnis ist: An den Tisch, bestellen, Getränke, Zack-Zack, noch Nachtisch, wie - kein Dessert - na gut, dann Rechnung. Und jetzt bitte, hopp-hopp, ab die Post, denn der Tisch muss noch zweimal verkauft werden heute Abend, oder an die Bar zum Weitertrinken. Stundenlanges Sitzen wie in Europa - bloß nicht!

    New York

  • Schwerbehinderten Behandlung/keine kostenlose Sitzplatzreservierung vom VA
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin zusammen! Es kursieren hier einige Ansichten, die zum Stirnrunzeln Anlass geben:

    Fakt ist: jede Fluggesellschaft ist verpflichtet, gehbehinderten Passagieren kostenlos Hilfestellung zukommen zu lassen. Das bedeutet: es müssen an Flughäfen Rollstühle und Personal zur Verfügung stehen, um den Passagier vom Check-In zum Flugzeug zu bringen bzw. beim Umsteigen von einem Flugzeug zum anderen. Dabei unterscheidet man drei Kategorien: WCHR (Ramp / Runner), welcher kurze Strecken gehen kann, WCHS (Stairs / Stepper), welcher kurze Strecken gehen, aber keine Treppen steigen kann und WCHC (Carry/Cabin), welcher überhaupt nicht gehen kann, mit einem Bordrollstuhl zu seinem Sitzplatz gefahren werden und dann hineingehoben werden muss. Das war es auch schon.

    Die Bestellung eines WCH-Services kann jeder Passagier vornehmen, der meint, die Strecken z.B. zwischen einem Flugsteig und einem anderen nicht bewältigen zu können. Auch bestellen viele Passagiere solche Services, die sich aufgrund fehlender Sprachkenntnisse nicht verständigen können und auch so Probleme bei der Orientierung haben, und ein Nachweis über körperliche Beeinträchtigung ist nicht erforderlich. Für die jeweilige Stufe WCHR/S/C ist jeder selbst verantwortlich. Leider geschieht es immer wieder, dass Passagiere den WCHR-Status haben, dann aber sagen, sie könnten die Treppe nicht hinunter gehen, weil sie nicht damit gerechnet haben, dass es Vorfeldpositionen gibt. Das ist nicht das Problem einer Fluggesellschaft, denn jeder ist gehalten, sich zu informieren. Das ist das mindeste, was man erwarten darf. Die WCH-Leistungen sind IMMER kostenlos und wie erwähnt, ohne Nachweis zu gewähren.

    FALSCH ist es, dass ein WCH-Passagier eine kostenlose Sitzeplatzreservierung bekäme. Nur weil jemand gehbehindert ist, bedeutet das eben nicht, dass man ihm eine kostenpflichtige Leistung kostenlos zur Verfügung stelle. Wenn dieses so wäre, was würde denn das bedeuten? Massenhafte Inanspruchnahme des WCH-Service durch völlig unbeeinträchtigte Kunden natürlich. So etwas spräche sich herum in nullkommanix. Und: was wäre denn ein "geeigneter" Sitzplatz? Einer mit extra viel Beinfreiheit? Am Notausgang vielleicht? Sorry, Passagiere mit körperlicher Beeinträchtigung - und das ist bei einem WCH-Service anzunehmen - werden sicher NICHT an einem Notausgang sitzen, denn dort erwartet man sogenannte Able-Bodied-Persons, also fitte Passagiere, die im Notfall andere bei einer Evakuierung unterstützen können.

    Ein Mindestmaß an Verantwortung kann man also einfordern und jedem WCH-Passagier ist es zuzumuten, dass er sich eine Reservierung kaufe, sofern er an einem bestimmten Sitzplatz Interesse hätte. Die Airline kann ohnehin nicht wissen, welchen Sitzplatz ein Passagier am liebsten hätte. Wer ein Problem mit seinem linken Bein hat, sitzt vermutlich lieber auf einem Platz D, rechts am Gang. Wer trotz Behinderung und bestelltem WCH-Service dennoch einen Notausgangsplatz reserviert, die Fragen nach Eignung, welche im Reservierungsprozess enthalten sind, wahrheitswidrig mit JA beantwortet, wird vom Kabinenpersonal weggesetzt und kann auch keine Erstattung seiner Reservierungsgebühr erwarten. Die Sicherheit aller steht naturgemäß über dem Komfort eines einzelnen und das ist richtig so.

    Meinungen zu reiserechtlichen Fragen

  • Gib dem Müll und der Verschmutzung keine Chance
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Wie schön, dass es hie und da eine "Initiative" gibt. Gut, dass wir erkannt haben, dass es "seine Zeit" dauern wird, bis sich Umweltbewusstsein entwickelt. Wenn wir jedoch bereits seit 1972 wissen, dass wir mit unvermindertem Konsum unsere Lebensgrundlagen zerstören, sich bis heute aber offensichtlich kein ausreichendes Umweltbewusstsein "entwickelte", obwohl die Alarmzeichen drastisch zunahmen... wie lange wollen wir denn auf die "Entwicklung" noch warten? Und: es genügt nicht "umweltbewusst" zu sein. Es nützt nur etwas, wenn sich das Bewusstsein in konkretes Handeln transformiert, nicht nur auf persönlicher, sondern vor allem auf staatlicher und multinationaler Ebene. Wir haben längst keine Zeit mehr, um auf freiwillige Selbstverpflichtungen zu setzen.

    Wir sind die Allergrößten im Selbstbetrug, glauben, dass unser Dosenpfand, der Gelbe **** und "ich mache immer in den nicht benutzten Räumen das Licht aus" ausreiche, um etwas zu verbessern. Tut es aber nicht, denn unsere Negativtrends vertiefen sich mit jedem Tag. Nicht einmal einen Konsens über ein allgemeines Tempolimit bekommen wir hin, obwoh damit nur Vorteile für die Gesellschaft verbunden wären. Was wir tun ist wie Wasserschöpfen mit einem Backförmchen auf der Leck geschlagenen Titanic. Dabei kann man auch der Meinung sein, dass "jedes bisschen hilft". Tut es nicht. Wasserschöpfen hält Sie davon ab, geeignete Maßnahmen zur Schließung des Lecks einzuleiten und wie wir wissen, hatte man damals nicht einmal geordnete Evakuierungsmaßnahmen bewältigt bekommen, obwohl weit mehr als 2,5 Stunden Zeit waren bis zum Untergang. Statt dessen wurden Rettungsboote mit z.T. 12 Personen zu Wasser gelassen. Sie können gerne weiter Wasser schöpfen, müssen sich dann aber sagen lassen: "Herzlichen Glückwunsch! Sie haben den Untergang um 0,001 Millisekunden verzögert. Genießen Sie die gewonnene Zeit!"

    Thailand

  • Wetter September Anfang Okt Süd Spanien.
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Die Klimatabelle gibt für die Costa de la Luz für Oktober an:

    Höchsttemperatur: 23°C
    Tiefsttemperatur: 18°C
    Regentage: 10
    Wasser: 19°C

    Für Baden im Meer würde ich zu dieser Zeit eher die Kanarischen Inseln auswählen.

    Costa de la Luz

  • Vorsicht bei Neckermann Reisen !!!
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Geht es nur mir so, dass ich da irgendwie nicht durchsteige?

    Reiseveranstalter

  • Umsteigezeit Athen?
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Was ist es denn für eine Airline? Aegean, operated by Olympic? Ich habe mal diverse Verbindungen von FRA aus gecheckt. Da gibt es Transferzeiten von 50 Minuten bis über 2 Stunden, sogar noch viel länger. Oder soll es eine Pauschalreise sein? Wie auch immer - ich würde mir da keinen Kopp machen.

    Zunächst einmal reist man von Deutschland / Österreich / Schweiz aus nach Griechenland innerhalb des Schengen-Raumes und somit sind weder Pass- noch zusätzliche Sicherheitskontrollen nötig, da deutsche / mitteleuropäische Airports "clean" sind in Bezug auf die Sicherheitsstandards, wie auch ATH oder RHO. Sollte also der Flug nach ATH nicht verspätet sein, klappt das. Ich würde einen recht frühen Abflug wählen, so dass bei einer Verspätung nach ATH einfach eine Umbuchung auf einen folgenden Flug nach RHO vorgenommen werden kann. Das ist dann das Problem der Fluggesellschaft und es gelten in Griechenland die vollen EU-Passagierrechte. Bei sehr kurzer Transferzeit kann es geschehen, dass das aufgegebene Gepäck es nicht zum Zielort schafft und mit einem folgenden Flug nachgereicht werden muss. Daher ist es sinnvoll, das dringend Benötigte wie Zahncreme, Badezeug, Unterwäsche etc (oder was man für unverzichtbar hält) ins Handgepäck zu legen, damit man zumindest eine Nacht ohne Koffer auskommen kann. Gilt eigentlich für alle Flugreisen.

    Läuft da was aus dem Ruder, einfach protokollieren, wann welche Info gegeben wurde und wann welche Verzögerung eintrat und die tatsächlichen Ankunfts- und Abflugzeiten notieren, das hilft immer bei der Geltendmachung von Ansprüchen.

    Rhodos

  • 1. Kurzurlaub in Wien - viele Fragen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Natürlich kann man beim Figlmüller viele Besucher finden, weil es eine Institution ist. Eebenso natürlich findet man das Wiener Schnitzel in jedem halbwegs guten Restaurant, keine Frage. Beim Bestellen von Kaffee immer schön auf der zweiten Silbe betonen mit langem e. Und brav "Grüß Gott" sagen und wenn gefragt wird, ob es geschmeckt hat, lieber nicht "lecker" sagen, sondern "dös woar guat". Servus!

    Städtereisen Wien

  • Aufgeregt/ Nervös und Angst vor dem Urlaub!!
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo! Das ist wohl ein Mentalitätsproblem. Wir Deutschen sind halt Vorbereitungsfanatiker. Ich reiste 1982 zum ersten Mal in die USA und war natürlich auch aufgeregt. Und damals konnte man vieles eben nicht so bequem planen und recherchieren, weil es eben noch kein Internet gab. Vielleicht ist es hilfreich zu wissen, dass man in den USA kinderleicht zurecht kommt. Wenn einer englisch kann, ist das OK, und dennoch wird man sich zu Anfang immer fragen "Was will die denn jetzt?", wenn im Restaurant bei der Essensbestellung tausend Fragen gestellt werden nach "side dishes", oder "what kind of dressing" oder "how would you like your burger cooked?". Man muss sich da ein bisschen in den amerikanischen Alltag "hineinhören", geht aber flott und wenn man was nicht kapiert, fragt man einfach nach. Kein Beinbruch.

    New Yorker halten sich in gewisser Hinsicht oft für die universellen "Ahnunghaber", stellte ich fest. "I am from New York" sollte so etwas bedeuten wie "ich kenne mich mit allem aus". Da schwingt so ein bisschen das sinatrasche "If you can make it there, you can make it anywhere" mit. Aber, wenn man genauer hinguckt, haben New Yorker natürlich auch nicht mehr Ahnung von der Welt als andere und außerdem ist New York voll mit Besuchern aus aller Welt, und viele von denen sprechen nicht ein einziges Wort englisch, was sogar auf viele New Yorker selbst zutrifft. In Chinatown oder in vierteln mit großer Latino-Community wird man Leute treffen, die nur chinesich oder spanisch können. Schilder und Hinweise findet man ohnehin zweisprachig: englisch und spanisch.

    Keine Sorge also: ein Land, das Warnhinweise auf Kaffeebecher druckt, dass es sich um heißen Inhalt handele, erklärt seinen Einwohnern auch das Atmen oder wie eine Toilette zu bedienen ist. Ach ja, ein kleiner hilfreicher Tipp: wenn man in einem Hotel- oder Motelzimmer an der Tischlampe den Schalter nicht findet... manchmal sind diese mit einem Wandschalter zu bedienen, haben aber oft ebenfalls einen kleinen Drehschalter an der LAMPENFASSUNG! Man fühlt sich direkt an die olle Petroleumlampe in Kittys Saloon bei "Rauchende Colts" erinnert, und genau daher stammt dieses Relikt noch.

    Mach Dich also nicht verrückt - es wird ganz einfach und selbsterklärend und außerdem ist es eine tolle Reise, auf die man sich nur freuen sollte. Es wäre schade, wenn man sich vor lauter unberechtigter Sorgen die Vorfreude kaputt macht.

    Allgemeine Fragen

  • Gib dem Müll und der Verschmutzung keine Chance
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin zusammen! Wie sehr diese Appelle fruchten, sieht man jeden Tag im Sommer auf Liegewiesen, an Seeufern oder nach Veranstaltungen. Man watet quasi durch Plastik und Dreck. Die freiwilligen Selbstverpflichtungen eignen sich allenfalls zur Reinwaschung des eigenen Gewissens. Wir sind in Deutschland seit Jahren schon der Meinung, das wir "so viel für die Umwelt tun", dass wir uns gern zürücklehnen und der Meinung sind, dass nun doch mal "die anderen dran sind". Das Gegenteil ist der Fall. Wir sind längst Europameister bei der Produktion von Plastikmüll, Tendenz steigend. Wie lange möchte man denn noch appellieren, dass ein Zigarettenstummel (auch ganz böses Plastik, welches schnell zerfasert) nicht auf den Gehweg gehört? In über 100 Jahren hat es nicht gefruchtet, udn das wird es auch in Zukunft nicht - meine unerfreuliche Prognose.

    Kurzum: Ressourcenverbrauch, Energieumsätze, Müllproduktion - alle Parameter der Unnachhaltigkeit in Deutschland gehen weiter nach oben. Passagierzahlen im Luftverkehr: knaßß 8% Steigerung von 2017 auf 2018. KFZ - immer höhere Zulassungszahlen und als ob das noch nicht genug wäre, Steigerungsraten bei SUV um 20%. Wir sind alles andere als nachhaltig, wir sind auf einem fatale Pfad der planetaren Übernutzung, die auf lange Sicht nur in den ökologischen Kollaps führen kann, denn lar ist: China und Indien schicken sich an exakt unser Konsumverhalten zu adaptieren.

    Was da inzwischen an allen Küsten der Weltmeere heranschwappt, das ist nicht weitgehend das, was jemand in München oder Hamburg auf der Straße fallen lässt, obwohl auch das zuweilen über die Flüsse ins Meer gelangt. Es sind vorwiegend unsere exportierten Müllberge, die wir verschämt nach Asien karren, sofern sich noch ein Abnehmerland findet, und dort landet das Zeug im Meer. Ohne stringentes Regulativ wird es nicht gehen und das kann man nur staatlich, europäisch oder sogar global verordnen. Wenn wir nicht schnellstens zu einer Plastikvermeidung kommen, zu rigorosem Mehrwegsystem, einer Energiewende, die den Namen verdient, dann hat es sich in wenigen Jahrzehnten auskonsumiert und es streichen wirklich nur noch ein paar überlebenstaugliche Prepper durch die Wälder, mit Armbrust im Anschlag, auf der Jagd nach Hase und Reh und fest entschlossen, ihre kostbaren Vorräte zu verteidigen. Dann käme uns die Mad-Max-Serie wie ein seichter Romantikfilm vor.

    Thailand

  • 1. Kurzurlaub in Wien - viele Fragen
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Wien - eine Super-Idee... hier kann man nach Herzenslust schwelgen, in Kunst, Kultur, Gastlichkeit und leiblichen Genüssen, ein echtes Schlaraffenland! Es ist noch so früh für eine Hotelbuchung, dass man sehr nette Hotels findet für 130 bis 150 EUR für drei Nächte. Einfach mal auf den bekannten Buchungsseiten schauen! Ich hab gerade mal schnell geschaut und alle liegen zwischen 1,5 und 3 km vom Stadtzentrum entfernt maximal, also völlig OK, vor allem mit der U-Bahn, die wirklich klasse ist. Mit oder ohne Frühstück, in jedem Backstübchen gibt's leckere Backwaren und einen "Melange" für ein kleines Frühstück.

    Vom Flughafen würde ich einfach nur das Ticket in die Stadt lösen, kann man auch hin und zurück, glaube ich, dann ist es etwas billiger, weil Ihr ja schon ein paar Tage später wieder den Weg nehmt, mit der S7 kommt man prima zurecht, den viel teureren CAT-Zug kann man sich sparen. Und dann Dreitagesticket mit Wiener Linien, und fertig.

    Topfenpalatschinken würde ich auch mal probieren, und wenn Ihr an einem Billa-Supermarkt vorbei kommt, empfehle ich ein paar kleine Gläser Marillenmarmelade mitzunehmen (müssen ins aufgegebene Gepäck, falls nur Handgepäck, geht das leider nicht), es gibt da eine "Fruchtreich"-Variante mit 70% Marille und entsprechend wenig Zucker. Lecker!

    Je nach Milde des Frühjahrs kann es dennoch schon sehr schön blühen in Wien. Ich habe da schon im April Hitzewellen erlebt. Also, Schönbrunner Schlosspark sollte man machen. Ins Schloss muss man nicht unbedingt. Hat man ein Barockschloss gesehen, dann kannt man sie alle. Klingt ein bisschen kunstbanausig, aber es ist doch wahr: ein König guckte vom anderen Kaiser ab, baute bei sich dieselben technischen Finessen und Neuheiten der Zeit ein und so ähneln sich die herrschaftsschlösser wirklich. Zuweilen geht es am Schönbrunner Schloss zu wie bei Disney, mit riesigen Ticketschaltern und Warteschlangen. Dann lieber in den Zoo. Den muss man wirklich gesehen haben, sowas von toll. Mit dem sensationellen Polarhaus mit Eisbären! Ganz in der Nähe befindet sich das wunderbare Technische Museum, das haut einen echt vom Sockel - so viele Ikonen der Technikgeschichte. Man findet auch alte Bekannte wieder, z.B. Haushaltsgeräte wie sie in den 1950er bis 1990er Jahren üblich waren, vom Waffeleisen bis zum Super-8-Projektor und Kessettenrekorder. Hungucker ist eine ganze Dampflok, die längs aufgeschnitten ist - Wahnsinn. Das Museum ist echt riesig und es lohnt sich gute zwei Stunden einzuplanen.

    Wo wir schon bei Museen sind: Kunsthistorisches und Naturhistorisches an der Ringstraße, mittendrin auf einem riesigen Sockel thront Maria Theresia mit ihren Beratern, Albertina, Hofburg. Mehr als man schaffen kann in dieser kurzen Zeit. Musik: Tickets vorab buchen vom Musikverein, beispielsweise. Hier gibt es tolle Konzerte mit schönen Reisen durch Oper und Operette, eine nette Mischung und auch humorvoll präsentiert, nur nicht die billigsten Plätze nehmen, denn die liegen ganz oben und rückwärtig, so dass man gar nicht auf die Bühne gucken kann. Oder Volksoper und sich eine Operette gönnen? Und wenn man es ganz nobel möchte: Staatsoper. Aber nicht billig und möglichst früh buchen!

    Auf jeden Fall würde ich einen kleinen Stadtführer mit nehmen oder jetzt schon kaufen, um mich inspirieren zu lassen. Der kleine rote schmale von der Bahnhofsbuchhandlugn reicht völlig aus, denn bei Eurer kurzen zeit muss man sich ohnehin fragen "was lasse ich weg?". Natürlich würde ich etwas im Voraus buchen wie z.B. Konzerttickets, aber nicht zu sehr oder zu stringent planen, es soll ja keine Hetzerei werden und wir "Piefkes" gelten in Österreich sowieso als ungemütlich und hektisch. Wiener Kaffeehäuser gelten z.B. als das ausgelagerte zweite Wohnzimmer der Wiener, und man hält sich hier stundenlang auf. Das Hundertwasserhaus wird natürlich auch immer gern besichtigt, weils einfach ein Hingucker ist und architektonische Weltgeschichte schrieb. Prater mit Riesenrad, ein Klassiker, der immer funktioniert.

    Essen: Wiener Schnitzel beim Figlmüllerin der Bäckerstraße, die Schnitzel-Institution, am besten am frühen Mittag, so ab 11:30 Uhr, bevor es zu voll wird. Café Central muss man gesehen haben, ein echter Hingucker. Auch toll ist Café Museum nahe der Oper. Die Einrichtungen sind legendär, von Lampen, Möbeln, Wanddekorationen, Topfpflanzen und manchmal auch Bedienung ist alles Original, um nicht zu sagen "fast antik". Sacher ist überteuert und Demel immer so voll, dass man sich anstellen muss. Aber man kann es probieren, einen Tisch beim Demel zu bekommen, sie sollen die beste Sachertorte überhaupt haben. Durch Parks und Grünanlagen schlendern und von einem Denkmal der großen Komponisten zum nächsten lustwandeln! Ganz Wien ist ein Genuss. Viel Spaß!

    Städtereisen Wien

  • Nach 15 Monaten warten eine Entschädigung dank Fairplane
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Kann ich ur unterstreichen. Jede Verspätung über 3 Stunden, die nicht auf "höhere Gewalt" wie Wetter zurück zu führen ist, muss zu einer Kompensation führen. Beauftragt man eine Agentur, dann geht man kein Risiko ein, muss aber einen Teil seiner Rückerstattung als Provision abtreten. Ich habe es auf eigene Rechnung gemacht, 508 EUR Anwalts- und Gerichtskosten vorab bezahlt und dann diese plus 2 x 600 EUR zurück erhalten. Wenn die Rechtslage eindeutig ist, dann stehen die Gerichte sehr auf der Verbraucherseite, denn es ist allgemein bekannt, dass sich Fluggesellschaften zieren und winden, sich herausreden wollen und alles verzögern, um Kunden zu zermürben. Diese Taktik geht leider allzu oft auf und so sparen die Airlines Millionenbeträge, weil Kunden ihre Rechte nicht durchsetzen. Wie auch immer - wir müssen unser Recht einfordern, wenn Leistungen nicht vertragsgemäß erbracht werden.

    Airlines

  • Mit Mitte 60 der erste New York Besuch
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo nochmal! Ich finde, es ist schon ein Unterschied, in welchem Land man ein Musical besucht. Grundsätzlich finde ich die Musicals in Deutschland eher ein bisschen bräsig bis öde, vor allem dann, wenn Musik, welche ursprünglich für Englisch geschrieben wurde, auf Deutsch gesungen wird. Das wirkt oft wirklich sehr gestelzt, vor allem dann, wenn Amerikaner versuchen auf Deutsch zu singen. IEs käme ja auch niemand auf die Idee, eine italienische Oper zu übersetzen. Ich habe es bei Starlight Express und König der Löwen erlebt. Auf Englisch deutlich besser. Und mit einem US-Publikum herrscht auch eine ganz andere Stimmung. Man ist einfach deutlich begeisterungsfähiger *lg*

    In New York muss man einfach gucken, welches Theater es ist. Und dann kommt's darauf an, wo die Sitze sind, die man ergattern kann. Bei "Motown" hatten wir zwei Plätze seitlich in der 1. Reihe erwischt, da gab es natürlich Beinfreiheit ohne Ende. Einfach mal probieren und ins TKTS-Office in South Manhattan gehen. Ansonsten würde ich einfach empfehlen, bloß nicht zu viel zu planen. Dazu neigen wir in Deutschland wirklich sehr, sei es eine Rundreise durch den US-Westen oder auch eine Städtetour. Packt man zu viel in zu wenig Zeit, dann ist es wahrscheinlich, dass ich mich selbst unter Stress setze, den Zauber des Augenblicks verpasse und dem Zufall keine Chance gebe mich zu überraschen.

    New York

  • Mit Mitte 60 der erste New York Besuch
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Hallo! Für New York ist es nie zu spät, auch mit 60 nicht. Leider fand ich im Beitrag nichts über den Reisetermin, insofern kann ich zur Saison und auch zum Wetter nichts sagen. Ideal waren für mich immer das Frühjahr (April/Mai) oder der Herbst (Oktober/November). Das hat den Vorteil, dass man in der Hauptsaison des Sommers nicht von Menschenmassen fast erdrückt wird und genauso wenig von der brütend heißen Schwüle. Wenn es aber nun der Sommer wäre, dann ist es so.

    Ich empfehle einen Reiseführer, da reicht schon ein schmales Teil in vorwiegend roter Farbe aus, wie man es aus vielen Bahnhofsbuchhandlungen kennt, und nach einem berühmten Entdecker benannt. Sodann muss man sich fragen "Was lasse ich alles weg?", denn New Yorks Möglichkeiten sind unendlich.

    Ja, man könte einen Helikopterflug machen, jedoch würde ich mir dieses Geld sparen und ebenso für die Kosten eines Besuchs bei Miss Liberty auf deren Insel, statt dessen würde ich mit Circle Lines (https://www.circleline.com/) ab dem Hauptanleger an der 42 Straße eine Bootstour rund um Manhattan herum machen, das gewährt einem die tollsten Einblicke und eine spektakuläre Vorbeifahrt nahe an der Freiheitsstatue bietet sensationelle Perspektiven zum Fotografieren. Da kann man sich die Überfahrt und absurd deftigen Sicherheitsvorkehrungen sparen. Die Rundfahrt dauert irgendwas bei 3 Stunden oder so, und man unterquert zahlreiche Brücken. Die Brooklyn Bridge kann man natürlich auch zu Fuß begehen und auch diese Blicke sind toll. Ob man auf das Empire State Building hinauf möchte (Warteschlangen!), muss man sich überlegen. Genau so der Freedom Tower /WTC.

    Ground Zero - das Mahnmal ist schon ein Muss und es geht einem nahe, die vielen Namen zu sehen, die auf den Rändern der zwei gigantischen Wasserskulturen stehen. Wassersturzbäche ergießen sich von den Rändern und verschwinden in einem jeweils zentralen Schacht, dessen Boden nicht erkennbar ist - was für eine Symbolkraft. Wie Phoenix aus der Asche erhebt sich der neue U-Bahnhof - der teuerste der Welt. Und weil so günstig gelegen, sollte man hier auch die Shopping-Attraktion Nummer Eins Nutzen: Century 21. (New Yorks bestgehütetes Geheimnis, so der Werbeslogan). Macy's ist auch unbedingt sehenswert, einfach weil es so riesig ist und verschachtelt, sich verlaufen darin ist unvermeidlich und spätestens wenn man eine rumpelnde Holzrolltreppe findet (sofern es die immer noch gibt), stellt man sich die Frage: "Was, dieser ****** ist jetzt ein sooo tolles Warenhaus?" Aber man muss es einfach mal selbst erlebt haben.

    Etwas für Masochisten ist natürlich der Times Square, am besten an einem Samstagabend zwischen 19 und 21 Uhr. Man wird von den Touristenmassen fast zu Boden getrampelt, ein echter Hexenkessel, wenn dann zu allen Touristen noch die Musicalbesucher hinzukommen, die zu den Theatern strömen. Falls es eine Option wäre, ein Musical zu besuchen, dann würde ich mein Tickets im südlichen TKTS-Büro kaufen, dass nahe beim Ground Zero / Century 21 liegt und so gegen 11 Uhr öffnet. Die Warteschlangen sind viel viel geringer als bei dem zentralen Office am Times Square. Man bekommt hier Tickets zum günstigen Preis für den jeweiligen Tag, also Restplatzbörse. Meiden würde ich das Shubert Theatre, auch wenn es eine traditionsreiche Institution ist, denn zwei mal war ich drin, einmal 1994 und letztens 2018, und die Bestuhlung war so was von eng, dass es an Körperverletzung grenzte. Statt die Vorführung zu genießen, dachten wir nur "Wass ist es bloß vorbei?". So etwas sollte man sich spären.

    Central Park, Fifth Avenue (Tiffany's auch ohne Frühstück) , sich treiben lassen durch Chelsea und Greenwich Village, und natürlich mit der Metro Card und U-Bahn von A nach B. Ich habe letztes Jahr auch eine Bus-Hop-On-Hop-Off-Tour gemacht, bzw. wir haben nicht gehoppt, sind im Bus geblieben, aber bei diesem Verkehr kommt man zu Fuß genau so "schnell" voran und man muss auf der oberen Etage diszipliniert sitzen bleiben, damit mam mit dem Kopf nicht gegen eine Verkehrsampel knallt - das kann sehr gefährlich sein und passiert immer wieder, wenn Leute aufstehen während der Fahrt. Es gibt kulturell natürlich einiges, was man sich noch antun könnte: Carnegie Hall, Metropolitan Opera... je nachdem, was das Budget so her gibt.

    Vom und zum Flughafen JFK kommt man mit einem Shuttle, das kann man online vorher buchen oder auch nach der Ankunft.

    New York

  • Frage zur Einschiffung
    HC-Mitglied1962447H HC-Mitglied1962447

    Moin! Die Einschiffung findet üblicherweise für eine Reise nur an einem Tag statt. Wird denn die Kreuzfahrt mit Flug angeboten? Wenn es ein Angebot aus Kreuzfahrt mit Flug ist, dann ist man aus dem Schneider. Organisiere ich das selbst, dann würde ich auf jeden Fall ausreichend zeitlichen Puffer einbauen, denn wenn man dann das Schiff verpasst, muss man auf eigene Kosten hinterher fahren. Da empfiehlt sich also mindestens eine Hotelübernachtung auf eigene Kosten. Und um es genau zu wissen, kann ich nur empfehlen, den Anbieter direkt zu kontaktieren. Gute Reise!

    Nilkreuzfahrten
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