@ Heidi
Ich kann alles bestätigen, wir haben es ähnlich gemacht wie Ihr. Die Chinesen machen es einem aber auch leicht, sie sind freundlich, hilfsbereit, pragmatisch und unheimlich "fix im Kopp". Wir waren in Restaurants, wo es nur eine chinesische Speisekarte gab und kein Mensch auch nur ein einziges Wort Englisch sprach. Die haben uns mit in die Küche genommen und uns alles gezeigt. Es war ein Riesengaudi für die Chinesen, aber auch für uns.
Sämtliche Sehenswürdigkeiten in der Stadt, aber auch außerhalb einschließlich Große Mauer und Ming-Gräber, haben wir in Eigenregie besucht. Wir haben 2 Wochen im sehr empfehlenswerten Capital-Hotel, 10 Minuten zu Fuß vom Tiananmen-Platz, gewohnt, haben an der Rezeption nach privaten Reiseführern mit Auto gefragt und hatten das Glück, einen emeritierten Professor mit sehr guten Deutschkenntnissen zu bekommen, er hatte in Hamburg studiert.
Du hast Recht, man kann wirklich jedem empfehlen, in Peking Urlaub auf eigene Faust zu machen. Nachdem das dort so gut geklappt hatte, haben wir das 1 Jahr später in Hong Kong wiederholt.
Wenn man eine Stadt nicht nur oberflächlich kennen lernen will, sondern ein wenig in sie "eintauchen" will, sollte man unbedingt länger bleiben als die übliche Stopover-Zeit von 2-3 Tagen.
1 Woche ist m.E. das Minimum.