Hallo,
wir haben bisher 3 Transatlantik-Reisen gemacht- jede war für uns traumhaft schön- auf ihre Art. Wir z.B. mögen Wind und Wellen und Getöse!
2 x mit Queen Mary 2, einmal diesen April/Mai die Jungfernfahrt mit NCL Breakaway.
Stimmt, der Atlantik KANN stürmisch sein.
Bei der 1. QM2-Reise war es seeeeehr heftig, aber man kann sich wappnen: entweder mit Mittelchen von zuhause aus oder man lässt sich an der Rezeption Tabletten geben.
Die Nordamerikaner pappen sich gerne Plättchen gegen Seekrankheit hinters Ohr. Das wollte ich auch mal ausprobieren, mein Hausarzt riet mir aber wegen der Nebenwirkungen davon ab.
Glücklicherweise brauchte ich bei den beiden anderen Reisen keine "Mittelchen". Da war gaaaanz ruhig- nur so etwas 5 Meter Wellen maximal.
Schlimmer empfanden wir da die Tasmanische See zwischen Neuseeland und Australien- DAS war heftig ( aber da fahrt ihr ja nicht rum) 
Wir buchen gerne für Transatlantik-Reisen eine Kabine ziemlich in der Mitte des Schiffes, nicht die oberen Decks (da schaukelt es mehr).
Wenn es wirklich mal "wackelig" wird und der Magen sich meldet -> viel frische Luft, mässig essen, anti-alkoholische Getränke.
Das hilft bei uns.
Du solltest auch überlegen, ob du lieber westwärts oder lieber ostwärts fahren möchtest. Ostwärts wäre m.M. nach angenehmer, weil du dann den Flug-Jetlag auf dem Heimreise umgehst.
Ich weiß nicht, welche "bisherigen Erlebnisse auf einer Kreuzfahrt" du i.S. Angst deiner Frau meinst.
Auf dem Wasser kann es IMMER schaukeln, selbst im Mittelmeer, die sich sonst auch gerne mal als Badewanne mit spiegelglatter Wasserfläche gibt.
Allgemein haben wir die Erfahrung gemacht, dass Menschen, die sich im Vorfeld wahnsinnig viel Gedanken über Seekrankheit machen, gerne auch schon mal "am Pier", also noch an Land, Symptome zeigen. Bei Kollegen oder im Bekanntenkreis war das so.
Wir freuen uns jetzt schon auf unsere nächste TA-Reise, vermutlich 2014.
Johannes