Hallo Mina,
die beiden hatten ja schon absolut auch nach meinen Gedanken geantwortet und Du ziehst ja nun die richtigen Schlüsse. Vielleicht noch als zusätzliche Bestätigung: Ich kenne mehrere alleinreisende (Frauen) in Südafrika und alle sind begeistert, wie gut das klappt.
Ich würde nur dringend davon abraten nachts zu fahren. Nicht wegen eines eventuellen Überfallrisikos sondern wegen der vielen Menschen Tieren und Fahrzeugen, die unbeleuchtet auch auf den "Autobahnen" unterwegs sind.
Generell ginge es in 4 Wochen von JNB über Krüger, Durban, Addo nach Kapstadt zu fahren. Machen würde ich das mit nur einem Fahrer nicht. Ich würde in Kapstadt landen, dann über z.B. De Kelders (Hermanus), De Hoop, Wilderness, Tsitsi, Addo fahren und im "Landesinneren" zurück über Mountain Zebra NP, Graaff-Reinet, Karoo, Weinland nach Kapstadt.
Ist der Krüger für Dich unstreichbar, würde ich in jedem Falle in Kapstadt beginnen um die Chancen auf Walsichtungen zu steigern und im Krüger (JNB) enden.
Bleiben kannst Du jeweils, wo es Dir gefällt, Unterkünfte sind besonders an der Garden Route kein Problem. Wenn Du IM Krüger oder Addo wohnen wollen würdest, ist vorbuchen eine gute Idee, es kann aber auch spontan oder mit Anruf einen Tag vorher klappen. Wenn dann nichts frei ist, müsste man halt ausserhalb wohnen. Nicht ideal aber notwendig, wenn Flexibilität der wichtigste Aspekt ist.
Schöne Parks gibt es unzählige. Wenn der Fokus auf Tierbeobachtungen liegt, wären Krüger, Hluhluwe-Imfolodzi und Addo die Topparks auf Deiner Route. Wenn Fokus auf Wasser liegt, Tsitsikamma, De Hoop, De Mond und iSimagaliso. Beim Fokus Berge und Landschaft, wäre ein Schlenker über die Drakensberge denkbar oder Ithala, Mountain Zebra, Camdeboo.
Gruß,
karlkraus