Der Steinfisch versteckt sich oft mit seinen Brustflossen fast unsichtbar im Sand, wobei ihm das Fehlen einer Schwimmblase das Liegen am Boden erleichtert. Dabei sind die Tiere überhaupt nicht scheu und auch kaum aufzuscheuchen. Das vergrößert noch die Gefahr. Wir hatten zwei Stück auf Embudu 5 m vom Strand in gerade mal 1 m tiefem Wasser gefunden.
Ich weiß nicht, wie stabil die Rückenstacheln, durch die das Gift injiziert wird, sind, habe aber im Netz folgendes gefunden:
"Intoxikationen entstehen durch ein Treten auf die Tiere. Als Abwehrmaßnahmen stellen die Tiere die Rückenstacheln auf. Der Betroffene tritt damit auf die Stacheln und presst mit seinem Druck auf die Giftdrüsen diese selbst aus. Bei kleinen Tieren reicht eine Eindringtiefe von ½ cm, bei größeren Tieren muss 1 cm und mehr des Stachels eindringen um diesen Effekt zu erreichen. Tödliche Intoxikationen sind selten. Die Dokumentation der Todesfälle von Synanceja horrida und Synanceja verrucosa sind schlecht.
Bei einem Stich durch eines der Tiere sollte das Wasser sofort verlassen werden, da sonst Ertrinkungsgefahr besteht. Strandschuhe oder andere leichte Schuhe bieten keinen Schutz vor den Stacheln."
Am besten ist es wohl also, nichts anzufassen (gilt grundsätzlich) und speziell in der Nähe von Korallenblöcken aufzupassen, wo man hintritt.


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