Emerald Princess
Sind vom 28. Juli bis 8. August 2012 mit Emerald in der Ostsee unterwegs.
Ist noch jemand dabei?
Gruss Komodo
Emerald Princess
Sind vom 28. Juli bis 8. August 2012 mit Emerald in der Ostsee unterwegs.
Ist noch jemand dabei?
Gruss Komodo
Hallo Franz (gabi2001)
Seid ihr zurück von eurer Südamerika-Fahrt? Eure KF würden uns auch sehr interessieren.
Was gibt es zu berichten? Gibt's irgendwo einen Bericht?
BTW: Wir haben nach der 31-tägigen KF mit der Westerdam durch die Südsee etwas genug von den vielen vielen Seetagen. Wir möchten doch mehr Landgänge und Erkundungen. Ruhe und Erholung können wir gut 'zu Hause' buchen. Darauf werden wir in Zukunft ein Auge werfen. Andererseits war die Fahrt fantastisch und aussergewöhnlich.
Gruss Komodo
Hallo europrinz
Wir waren letzten Oktober mit der Westerdam ab/bis San Diego für 31 Tage in der Südsee unterwegs.
Im Nachhinein trotz der vielen vielen Seetage eine fantastische und nicht alltägliche Fahrt.
Deine KF auf der Volendam würde uns auch sehr interessieren.
Wie ums Himmels willen kommst zu Flügen für insgesamt € 900 mit den vielen Stationen? Das würde uns doch sehr Wunder nehmen.
Hallo
Eine unserer nächsten Kreuzfahrten startet in San Diego.
Kennt ihr ein Hotel in der Nähe des Hafens?
Fröhliche Grüsse
Komodo
Hallo
Habt ihr aktuelle Tipps für gute Tavernen in Kos-Stadt?
Herzlichen Dank und Gruss
Komodo
Hallo
Schaut mal hier:
'Live Flight Information' des Airports in Hurghada in Sachen 'Arrivals' und 'Departures'
hurghada-airport.co.uk/flight-status.htm
Vor einem Monat hatten die Fluglotsen im Tower wohl einige Flüge mehr auf dem Radarschrim.
Hoffen wir, dass die alte Betriebsamkeit (bald) wieder zurückkehrt. Ich bin da mal optimistisch.
Gruss
Komodo
Hallo
Nach diesem ereignisreichen und für Mubarak 'schwarzen' Freitag dürfen wir mal sehr gespannt sein, wie sich die Lage in Ägypten entwickelt. Auf welche Seite das Pendel ausschlägt, dürfte sich bereits in den nächsten Tagen entscheiden oder zumindest abzeichnen.
Hoffen wir im Wohle der Menschen im tagtäglichen buchstäblichen Überlebenskampf und für unsere Reisemöglichkeiten als Kreuzfahrer, dass Ägypten unter der neuen Führung in naher zukunft die Kurve kriegt. Dass Ägypten für seine Menschen lebenswerter und freier wird und für uns Kreuzfahrer die besuchenswerten Stätten wie Pyramiden, Kairo, Luxor, Sinai usw. sich wieder in alter Schönheit öffnen.
Vorerst ist es wohl weiser, dass die Cruise-Unternehmen Ägypten umfahren. Es nützt ja gar nichts, an Land gehen, aber keine Ausflüge unternehmen zu können. Entscheidend dürfte auch sein, dass der Suezkanal offen bleibt; denn einige sehr interessante KF durchfahren ihn auf den Reisen in den Orient, nach Asien und Afrika. Dieses sensible 'Bauwerk' ist recht schwierig zu schützen. Heute Nachmittag hat man in einem Bericht des CNN sehen können, dass derzeit KF-Schiffe das Nadelöhr durchfahren können.
Leider dürfte es wohl einige Zeit dauern, bis die ganze Infrastruktur für uns KF-Reisende wieder in die Gänge kommt. Deshalb dürften die von euch gemachten Rückmeldungen noch einige Zeit aktuell und hilfreich bleiben.
Es ist angebracht, einen eigenen Thread zu dieser Thematik unter 'Kreuzfahrten' zu haben. Im sehr guten und hilfreichen Ägypten-Forum werden sehr viele andere Themen behandelt und es fällt dort manchmal nicht leicht, Kreuzfahrten-Spezifisches herauszufiltern.
Gruss
Komodo
Hallo
Ich finde die Preise der Albatros nicht überrissen angesichts der Leistungen (bspw. sind Tischwein zum Mittag- und Abendessen inklusive). Da sind Tagesansätze für die Amazonas-KF ab € 130 (je nach Kabine) inkl. Rückflug von Manaus bzw. für die Südsee-KF ab € 175 (je nach Kabine) inkl. Lanstreckenflüge hin nach Acapulco und zurück von Auckland durchaus im Rahmen.
Uns sprechen nach den grossen US-Schiffen die kleineren und familiären Schiffe der Phoenix an, deshalb werden wir uns mal auf die Albatros begeben. Die aktuelle ARD-Sendung hat uns die Entscheidung - mit allen Vorbehalten - doch etwas erleichtert. Danach bleiben wir Fans oder wechseln halt wieder auf Celebrity, Royal Caribbean oder HAL.
Wir begeben uns auf die Albatros ohne hochstilisierte und übersteigerte Erwartungen und bleiben realistisch, dass wir uns auf einem über 30-jährigen Schiff befinden. Und das da nicht alles Gold ist, was glänzt, sehen wir mit der richtigen Brille (nicht mit der berühmten rosaroten). An US-Schiffe moderner Bauart stellen wir grössere Erwartungen und Ansprüche in verschiedenster Hinsicht.
Ich glaube eben, dass die Erwartungshaltung im Vorfeld - stets mit Blick auf das betreffende Schiff, das Preis-/Leistungsverhältnis und das Gebotene - ganz entscheidend ist, wie man hinterher vom Schiff runterkommt: hoch zufrieden oder eben bodenlos enttäuscht.
Wie bereits mehrmals sinnigerweise erwähnt: Jeder mag nach seiner Façon selig werden. Dies trifft wohl gerade besonderes in Sachen KF-Schiffe den Nagel auf den Kopf.
Fröhliche Bordgrüsse
Komodo
Hallo Sabine
Wie die Albatros auf den verschiedenen Riesen gebucht ist, siehst du auf der Homepage von Phoenixreisen.
Es wäre nicht ganz so, dass alle Reisen bis auf weiteres restlos ausgebucht wären. Es sind doch noch einige gut buchbar - sogar im Sommer. Es kommt halt darauf an, welche Kategorie du willst. Klar, die günstigsten Kabinen sind meist gut gebucht bzw. ausgebucht mit Warteliste. Auch gibt es für bereits total ausgebuchte Reisen Wartelisten. Mit einer Anmeldung kannst du dich dort eintragen. Du kannst dort auch vormerken, wie lange du die Warteliste für dich offen halten willst. Achtung: Falls eine Kabine frei wird, wirst du aber OHNE Rückfrage eingebucht, d.h. verbindlich, zahlen und mitfahren.
Gruss
Komodo
Hallo
Hat jemand praktische Erfahrung mit einer Kreuzfahrt im Schwaren Meer im Mai?
Wie so üblich, interessieren vorerst einmal Wetter und Wellengang.
Herzlichen Dank und Gruss
Hallo
papnik,
freut euch auf das tolle Schiff, auf die schöne Route und die interessanten Häfen - uns hat es ausserordentlich gut gefallen.
Zur letztjährigen Erfahrung mit der 'Serenade': Schaut, dass ihr in eine der ersten Gruppen eingeteilt werdet, um frühzeitig vom Schiffe gehen zu können - einfach zwei Tage vor San Juan bei der Reception kurz nachfragen/-haken.
Wir sind in eine der ersten Gruppen eingeteilt worden, gingen auch zum 'Sammelplatz' dieser Gruppe, sind dann aber - nachdem wir dort gewartet und gewartet haben -, einfach von Bord gegegangen, um rechtzeitig zum Airport zu kommen. Keine Menschenseele hat uns aufgehalten. Unser Flug ging um 12.45 - so haben wir ihn gut erwischt.
Die Krux ist: den Flieger in San Juan zu erwischen, alles andere (Umsteigerei) ergibt sich von selbst. Falls man mit der gleichen Airline zurückfliegt und umsteigen muss, ist es noch unbedenklicher. Zudem hat uns selbst in JFK zum Umsteigen im selben Terminal eine Stunde locker gereicht. Man muss ja dort nicht mehr durch die Immigration gehen. Wenn ihr mal die USA hinter euch habt, seid ihr in Paris oder Amsterdam bereits sehr nahe am Zuhause mit verschiedenen Anschlussmöglichkeiten.
Also: no stress und geniesst die schöne Zeit in der Karibik!
Hallo
Wir sind letztes Jahr ebenfalls mit der 'Serenade ots' in San Juan angelandet und gleich vom Hafen auf den Flieger gedüst.
Aus dieser Erfahrung heraus - und von früheren Aufenthalten her - kann ich nur eines sagen: Ja nicht den Flieger um 09.45 nehmen!!! Das dürfte - auch mit der wenig verlässlichen Bemerkung 'es seien vorwiegend Kreuzfahrer auf dem Flieger' - zu 90% nicht reichen. Und zwar daher:
Hallo zusammen
Derzeit sind kurzfristige und günstige KF im ÖMM und durch den Suezkanal zu haben.
Weiss jemand, ob Alexandria, Port Said, Port Suez, Safaga, Sharm El Sheikh u.a. z.Z. überhaupt noch angelaufen werden? Und welches sind derzeit die Alternativen?
Alexandria dürfte aufgrund des derzeitigen Chaos gestrichen sein, die Fahrten nach Kairo sowieso.
Safaga würde auch kaum mehr Sinn machen, da Luxor als Ausflug von hier aus derzeit doch wenig Sinn macht und der Ort aufgrund von Berichten auch nicht mehr so sicher ist.
Aussderdem hat Sharm El Sheikh mit den Haigeschichten noch zusätzlich sein Fett abgekriegt. Und fliegen tut man dorthin z.Z. kaum mehr.
Was sind nun die Alternativen für die derzeitigen KF in diesem Gebiet?
Hallo zusammen
Der Neid der Besitzlosen wird euch begleiten! Wir haben genau zur gleichen Zeit vor einem Jahr eure 12-tägige/11 Nächte-KF in der südlichen Karibik mit der Millennium mitgemacht. Ein fantastisches Erlebnis auf einem tollen Schiff!
An jedem Hafen haben wir Ausflüge mit andern zusammen auf eigene Faust unternommen. Dies ist sehr gut möglich. An jedem der Anlaufplätze werdet ihr von Anbietern und Taxidrivern 'empfangen'. Mit ihnen könnt ihr frisch von der Leber weg planen. Eine kleine Vorbereitung, was man denn sehen möchte, ist aber schon sehr hilfreich. Immer vor der Abfahrt genau festlegen, wohin es gehen soll und was der 'verbindliche' Endpreis p.P. ist. Wenn man zufrieden ist, am Schluss auch mit einem Trinkgeld garniert. Immer erst am Schluss nach 'Ablieferung' beim Schiff oder Endpunkt der Tour bezahlen - keine 'Anzahlungen' irgendwelcher Art und Höhe leisten.
Und zufrieden waren wir ausnahmslos an all den vielen Anlaufhäfen!
Natürlich könnt ihr auch zuvor übers Mail und/oder Internet den einen oder andern der lokal bekannten Anbieter angehen und so eine Tour reservieren. Nur ist man so etwas mehr eingebunden und 'verpflichtet'. Dies ist möglicherweise etwas die 'sicherere' Variante, dass man etwas unternehmen kann. Oft stehen die selben Anbieter und Taxifahrer in ausreichender Zahl aber eh am Hafen rum. Ihr könnt gut einfach vom Schiff gehen und verhandeln. Da würde sich mit Blick auf die 'Auswahlmöglichkeiten' aber anbieten, frühzeitig mit den ersten Paxes von Bord zu gehen und zu verhandeln. Dies ist meistens, je nach Freigabe des Schiffs, bereits ab 08.00 Uhr möglich.
St. Kitts ist speziell angesprochen. Die ehemalige Zuckerrohrtransportbahn ist meist von den KF-Ausflüglern belegt und man kann kaum extra Tickets buchen - zudem ist sie echt teuer und ist von der Strecke her eh recht beschränkt. Da kann man als sehr gute Alternative ein Taxi oder einen Van für viel weniger Dollares mieten und linksrum um die Insel fahren und erst noch am Schluss 'ganz unten' auf der Insel mit einem Beachstopp die Tour garnieren. Unbedingt sollte aber das ansehnlich grosse Fort/Burg auf dem Hügel besichtigt werden. Das lohnt sich allemal - zudem ist die Aussicht phänomenal. Geht aber zügig vom Schiff dorthin vor den grossen Gruppen.
Freut euch auf die tolle KF, auch wenn die Anreise nach San Juan nicht gerade eine Fahrt zum nächsten Dorf ist. Im übrigen ist San Juan sehr sehenswert und sollte, wenn irgendwie möglich, angeguckt werden - insbesondere die Altstadt ist viel mehr südspanisch als amerikanisch. Die erste Sprache ist dort Spanisch, gehört aber zu den USA und damit ist die zweite Sprache Amerikanisch-Englisch.
Die Einschifferei geht heutzutage zu 99% vom 'neuen' Hafen aus, der aber gleich um die Ecke der Bucht liegt. Mit dem Taxi easy zu erreichen. Das Einschiffungs-Prozedere läuft recht speditiv ab - so um 11.00 Uhr kann man dort bereits eintrudeln, kurz darauf geht's mit der Eincheckerei los. Und gleich darauf geht's ohne Koffer zum Mittagessen ins 'Seaside-Café' auf Deck 11.
Ihr müsst an den Häfen i.d.R. um 16.30/17.00' wieder auf dem Schiff sein, somit kann man gut die erste Essenszeit belegen. Es bleibt mehr vom Abend übrig. Ausser in San Juan: da läuft die 'Millennium' um 20.30 Uhr aus - verpasst diese Ausfahrt auf Deck 11 ja nicht und stösst mit einem Gläschen an - eine traumhafte KF beginnt!
Freut euch auf die tolle KF - wir beneiden euch.
Nochmals ein Rauchzeichen aus dem südlichen (und westlichen) Nachbarland
Herzlichen Dank für die tollen Reaktionen auf meinen Beitrag. Insbesondere danke ich für die richtig gemeinte Aufnahme meines Beitrags zu diesem zugegebenermassen heiklen Thema. Ich bin positiv berührt ob der vielen feinsinnigen Meinungen.
Fremde Sprachen sind wirlich etwas sehr Feinfühliges, sind aber andererseits zugleich auch der Schlüssel zu einer anderen Kultur. Und wie weit man mit diesem Schlüssel die Türe öffenen kann und vermag, liegt an jedem einzelnen gemäss seinen Stärken und Talenten.
Wie ihr rausgesprürt habt, ist eine meiner Aussagen ,ganz ohne Englischkenntnisse'.
Aus meiner eigenen Biographie ist mir eine Sequenz zum Thema 'Englisch in allen Schattierungen' besonders in Erinnerung geblieben: zu Beginn eines einjährigen Studienaufenthaltes in einem der Südstaaten sind wir frohgemut mit unserem besten Oxford-Englisch in eine der bekannten 'Fastfooderien' in Atlanta eingetrudelt und haben voller Freude hungrist einen 'Hotdog' bestellen wollen - aber Bahnhof. Erst nach gut 10 Minuten haben wir mittlerweilen schon recht eingeschüchtert gewagt, auf ein Bild mit besagter Speise zu zeigen. Und dann kam's in breitestem Südstaatenamerikanisch: 'Ah! you mean a haaaaat daaaaaaaag!'. Wie von einigen von euch sinnigerweise erwähnt: Englisch ist nicht gleich Englisch. Wir haben in der Schweiz dieselben 'Probleme' der Verständigung untereinander mit den vielen z.T. lokal gefärbten Dialekten.
Lasst euch ums himmelswillen ja nicht den englisch-/amerikanisch sprachigen Raum und insbesondere nicht die Karibik vergraulen. Mir ging es eher um die persönliche 'Wellness' (ums Wohlbefinden) in diesen Gegenden. Bereits bescheiden(st)e Englischkenntnisse bringen einem auch hier sehr viel weiter und schliesslich gibt's noch die berühmten Hände und Füsse - und sei es auf einem US-Schiff. Einfach 'drauflos plappern', wie einem der Schnabel gewachsen ist. Das Resultat sind unvergessliche Eindrücke, Erlebnisse und Begegnungen mit Menschen.
Ein wesentlicher Sinn des Reisens ist doch auch, mit seinen eigenen Möglichkeiten Fremdes und das Fremdartige zu erleben. Und 'scheitern' darf das nicht an der Sprache, die man vielleicht eben nur sehr rudimentär oder gar nicht spricht.
In diesem Sinne: Freut euch auf die Karibik und nehmt ordentlich Wasser unter den Kiel.
Maxilinde, dir ein ganz persönliches Dankeschön für die 'Richtigstellung' des Adressaten deines Beitrags - ohne diese hätte ich deine Aussage kaum verstanden.
PS: Zu späterer Stunde hat mich doch der Orthographieteufel wacker geritten, aber haltet es bitte frei nach dem Motto: 'Wer Schreibfehler findet, kann sie ruhig behalten'.
Zur Route der Mariner ots:
Sie ist vor ein einigen Tagen an der Westküste der USA gestartet, fährt der Westküste Südamerikas entlang und kommt am 1. Februar nach Valparaiso. Sie lässt den Panamakana quai 'links liegen'. Umrundet dann Kap Hoorn, um nach einigen Touren in Südamerika am 13. März von Santos/Sao Paulo Fahrt nach Europa zu nehmen. Sie trifft am 27. März in Civitavecchia ein.
Wir werden sie wohl im Sommer auch für eine KF im MM 'entern'. Denn sie hat einen zu guten Ruf. Royal Caribbean kennen wir nun gut.
Und noch was zu den Essenszeiten:
6.00 pm Main seating hiess auf der 'Millennium': punkt 18.00 Uhr!!! Um 18.15 Uhr wurden die Schotten/Türen zum Speisesaal dicht gemacht. Für die Zuspätgekommenen gab's dann halt (nur noch) noch das Büffetrestaurant.
Ich würde da rechtzeitig erscheinen. Um 8.30 pm steht nämlich das Second seating auf dem Programm und da will man zuvor verständlicherweise wieder 'Reinemachen' für die neuen Gäste.
Wenn ich auch noch meinen Senf dazu geben darf
Ich würde, um die südliche Karibik zu 'bekreuzfahren' beliebt machen, möglichst nach San Juan zu fliegen und ab hier die KF zu beginnen.
Warum:
Hallo
Als Schweizer würde ich's mal so drehen: wir sind als polyglott bekannt - Französisch ist angesichts eines erheblichen französisch sprachigen Teils der Schweiz Pflicht - Englisch als Binnen- und Handelsland beinahe unumgänglich und meist noch garniert mit einem Sprach-/Studienaufenthalt in den USA - Italienisch wie Spanisch als Zugabe. Wenn wir bspw. in China oder Japan unterwegs sind - wir sind weder Sinologen noch Japanologen - trifft man doch immer wieder auf Menschen, die halt wieder (nur) Englisch sprechen.
Aber ehrlich: Ohne jegliche Englischkenntnisse - nota bene auf einem Amikahn - macht die Karibik nicht wirklich Spass. Man verpasst viele interessante Erklärungen und Eindrücke über Land und Leute und Begegnungen mit den Menschen. Die Karibik ist herrlich, farbig, lebendig und erfahrenswert.
Das haben wir letztes Jahr erfahren auf der 'Millennium' und auf der 'Serenade ots' - beide ab San Juan: auf der ersteren waren vielleicht 50 Deutschsprachige mit einer 'deutschsprechenden' Dame in der Reception und dem Lars aus D als zweithöchster Küchenchef für die Küchenführung. Das ist aber eher die Ausnahme. Viele der Leute aus deutschen Landen hatten es infolge mangelnder Englischkenntnisse recht schwer auf den Inseln. Da wird halt vorwiegend Englisch oder auf ein paar anderen auch Französisch oder Spanisch gesprochen. Deutschsprachige Ausflüge: Sense.
Zu den 'deutschen' sehr dünnseitige und dürftige Bord- oder Tagesprogramme: die hat einfach der Computer übersetzt. Da kamen richtige Stilblüten heraus, die zum Schmunzeln Anlass boten wie z.B.: der elktronische Helfer hat das ' Early morning Strech' zu Tagesbeginn im Fitness glattweg zu 'Frisch gepresst' mutiert.
Ich möchte ja niemandem davon abhalten, die Karibik per KF zu bereisen und zu erfahren, aber jedes und jeder soll selber entscheiden, auf einem US-Pott einzuchecken. Die andere Seite ist ist halt eben auch: das Preis-Leistungsverhältniss ist auf diesen Schiffen schlichtweg phönomenal. Ich kann da die 'Millennium' (möglichst die 12-tägige Cruise) und die 'Serenade ots' ab San Juan nur wärmstens empfehlen. Man spart sich ausserdem vier Seetage ab/nach Miami.
Ganz ohne Englischkenntnisse würde ich doch eher empfehlen, die AIDA ins Auge zu fassen. Sie bietet tolle Routen in der Karibik an - und das Sprachproblem ist auch elegant behoben.
Die Karibik ist einfach zu schade, nicht erlebt und erfühlt zu werden. Leider sprechen die Menschen da halt nur Englisch, Französisch und Spanisch. Da sind wir Schweizer, Deutsche und Österreicher im späteren Mittelalter bei den 'Eroberungen' zu spät gekommen und haben nicht Flagge gezeigt. Wie sagte Gortbatschow doch seinerzeit: 'Wer zu spät kommt, den bestraft....' Und jetzt müssen/dürfen wir Englisch lernen, um die Karibik heutzutage friedlicher zu 'erobern'.
Hallo Kreuzfahrer/innen
Wer ist mit dabei, wenn's in die südliche Karibik geht?
Meldet euch.
Rolling greetings
Komodo