Ölpest Ibiza - Stand: Sonntag, 15. Juli 2007 / 18:15
Nach Angaben der Behörden sind bislang rund 30 Tonnen Ölschlamm im
Wasser sowie an der Küste eingesammelt worden. Das Badeverbot an den drei Stränden Talamanca, Ses Figueretes und En Bossa nahe der
Hauptstadt Ibiza blieb bestehen.
Taucher hatten am Wochenende drei neue Lecks im Rumpf entdeckt. Diese konnten bislang nicht abgedichtet werden.
In den Tanks der «Don Pedro» werden noch rund 170 Tonnen Schwer- und Dieselöl vermutet. Das 142 Meter lange Schiff war wegen eines Navigationsfehlers am Mittwoch nahe dem Hafen von Ibiza auf einen Felsen gelaufen und gesunken. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace, die mit ihrem Schiff «Rainbow Warrior» vor Ort ist, erklärte, die bislang getroffenen Massnahmen seien gut und zeigten Wirkung. Das betroffene Gebiet sei eher klein und könne daher besser kontrolliert werden, sagte Greenpeace-Sprecherin María José Caballero. Ihre Organisation erstattete Anzeige gegen die Reederei des Frachters.