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  • 14 Tage Sao Paulo/Rio und Umgebung
    MaiconM Maicon

    Hallo Katerkatzilla,
    interessante Tour, würde am liebsten mitfahren. Der Flug nach Belo Horizonte sollte früh sein, denn im Mai wird es schon früh dunkel. Für Ouro Preto würde ich mindestens 2 Tage einplanen. Es gibt die vielen Kirchen, das Edelsteinmuseum, Mariana, die alten Goldminen und eventuell die Edeltopasmine. Von Ouro Preto würde ich auf Tiradentes fahren, das ist ein verschlafenes Städtchen, besucht man die alten Kirchen und läuft durch die Gässchen, fühlt man sich zurückversetzt ins 16/17 Jahrhundert. Übernachten würde ich in São João del Rei (beide Orte liegen dicht beisammen) und am nächsten Tag auf der Fahrt nach Belo Horizonte, würde ich einen Stopp in Congonhas einlegen. In Congonhas würde ich mir auf jeden Fall das "Santuário do Senhor Bom Jesus de Matosinhos" (von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärt) anschauen. Davor befinden sich auch die von Aleijadinho geschaffenen 6 Kapellen, die den Kreuzweg auf eine ganz besondere Art darstellen. Ich hoffe die Kirche ist auf.
    3 Tage für Rio, da kann man einiges sehen. In Rio braucht man unbedingt gutes Wetter. Man nutzt die natürlichen Erhebungen, egal ob Zuckerhut, Christus, Vista Chinesa, Mirante Dona Marta usw. Bei Wolken ist die Sicht auf die Stadt schlecht oder gar unmöglich. Rio mit seinem Tijucawald ist wie ein Magnet für Wolken. Schaut mal bei dieser Unterkunft www.hotel-rio-urlaub-brasilien.com , die beschreiben ihre Ausflugstouren sehr gut. Da kann man einen Eindruck gewinnen, von dem, was es alles zu sehen gibt. Die Ilha Bella hätte ich eventuell weggelassen, dafür eben der Tag in Ouro Preto und eventuell einen Tag länger in Paraty.

    Die Tour ist wirklich interessant, vor allem, wenn man sich für die Geschichte Brasiliens interessiert und das Gold und die Edelsteine, denn auch Rio und Paraty sind auf Grund des Goldes entstanden. Ihr solltet die Autos vorab von Deutschland mieten, dann spart man viel Zeit und man hat alles auf deutsch, wegen der Versicherung usw. Die Insel Ilha Bella, sowie auch Ilha Grande ist etwas zum Wandern und Baden. Dazu braucht man gutes Wetter, im Mai könnte es schon kühl sein. Für Ouro Preto solltet Ihr auch etwas langärmliges dabei haben. Die Tour wird aber auch sehr stressig und Ihr werdet kaum Zeit haben, das Gesehene zu verarbeiten. Deshalb würde ich eben die Ilha Bella weglassen und in Paraty etwas verschnaufen, bevor es wieder nach Hause geht. Auch in Paraty gibt es Ausflüge auf die vorgelagerten Inseln, sollte das Wetter gut sein.
    Das Autofahren in Brasilien kann man nicht mit dem von Deutschland vergleichen. Die Straßen sind oft schlecht, vorallem wenn es regnet. Auch an die bras. Geflogenheiten muss man sich gewöhnen, an der Tankstelle wird der Tankwart fragen wieviel und ob Benzin oder Alkohol. In Großstädten ist der Verkehr chaotisch, die Ausschilderung hingegen ist in den letzten Jahren besser geworden. In einigen Städten muss man aufpassen, dass man vom Navi nicht in eine Favela geschickt wird. Das kann durchaus böse enden.

    Die Tour ist also absolut so durchführbar.

    Viel Spaß und gute Reise!

    Südamerika

  • Rio auf eigene Faust???
    MaiconM Maicon

    Hallo

    Brasilien ist das Land der Gegensätze, was leider auch für die soziale Gerechtigkeit zutrifft. Gewaltbereitschaft hat nichts mit der Entwicklung eines Landes zu tun, vielmehr aber mit sozialer Ungerechtigkeit. Bei der armen unwissenden Schicht, gelten Touristen als reich. Diese können sich eben nicht vorstellen, 3 brasilianische Monatsgehälter (bei teils schwerer Arbeit bei großer Hitze) für einen Flug in die Ferien auszugeben. Touristen werden auch gern als leichte Beute angesehen, da sie in der Regel keine Waffen tragen und sich oft nicht mal mit dem Mund verteidigen können. Um Bäume zu fällen geht ein Holzfäller in den Wald, ein Kaffeepflücker auf die Kaffeeplantage und ein **** in Rio gern nach Ipanema oder Copacabana, da dort die Konzentration von Touristen am höchsten ist. Copacabana und Leme zusammen haben 7 Favelas, die zum Teil bereits zusammen gewachsen sind. Dort wohnen oft die Ärmsten der Ärmsten und unten in den Hotels die Wohlhabenden und die Touristen, da liegt doch eine gewaltsame Umverteilung nahe. Ich kann nur jeden Brasilienbesucher empfehlen auch einmal eine Favela zu besichtigen, natürlich mit einem ortsansässigen Guia, der seine eigene Favela vorstellt. Danach wird man in der Regel einiges mit anderen Augen sehen. Viele Touristen "provozieren", ohne es zu wollen, zu merken und zu wissen. Um beklaut zu werden muss man nicht nach Brasilien reisen. Mir wird immer wieder von Touristen bestätigt, dass in Italien und Spanien die Anzahl der Diebstahldelikte an Touristen, extrem hoch sind. Der Unterschied, in Brasilien ist bei solchen Delikten die Gewaltbereitschaft aus oben genannten Gründen einfach höher. Wobei ich mir im Süden von Italien, dabei nicht ganz sicher bin, denn auch dort kommen Stich - und Schusswaffen zum Einsatz. Oft lese ich in Foren "wir haben uns überhaupt nicht unsicher gefühlt". Mit dieser Aussage kann ich nicht viel anfangen, da ich nicht weiß, wie sich Unsicherheit anfühlt. Kann ich nicht schwimmen und man wirft mich ins Meer, dann fühle ich mich unsicher und bedroht. Aber, wenn ich in den Winterurlaub fahre, fühle ich mich dann unsicher, weil es Lawinen gibt, oder denke ich in erdbebengefährdeten Regionen ständig an Erdbeben, oder bei einem Badeurlaub ständig an Tsunamis? Man sollte sich auch nicht von den Medien beeinflussen lassen. Bei diesen ist besonders auffällig, dass wenn es um Brasilien geht, fast ausschließlich von Rio berichtet wird, wo doch Brasilien so groß wie ganz Europa ist und Rio schon lange nicht mehr unter die 50 gefährlichsten Städte der Welt fällt. Brasilien ist ein Land was sehr viel zu bieten hat und auf jeden Fall eine Reise wert ist. Dabei ist eine gute Reisevorbereitung mindestens genauso wertvoll. Leider wird in sozialen Netzwerken und in den meisten Reiseführern alles beschrieben, aber das brasilianische Volk, seine Kultur und seine Eigenheiten kommen fast immer zu kurz.

    Südamerika

  • Amazonas, Pantanal,Iguazu Wasserfälle
    MaiconM Maicon

    Hallo Gabi2001 (Franz)

    Das glaub ich Dir aufs Wort, dass eine solche Reise beim Reisebüro 10000 € kostet, allerdings wird die Reise auf eigene Faust und intensiver Planung immer noch etwa 7000 € kosten.
    Du hast mich falsch verstanden. Natürlich darfst Du nicht in Deutschland zum Reisebüro gehen, oder diese teuren Internetagenturen aufsuchen. Hotels, Pousadas und Touren kannst Du doch direkt buchen, also ohne einen Zwischenhändler, dazu zähle ich auch einen Concierge, denn der verdient nicht schlecht dabei. Nun hast Du 2 Möglichkeiten: Entweder Du planst Deine Reise im Vorfeld von zu Hause, oder Du reist drauf los und wenn Du an einem Ort nicht mehr bleiben willst, reist Du weiter. Zeit dazu hast Du ja, wie Du schreibst. Allerdings kann diese Art des reisens dazu führen, dass Du z.B. im Pantanal vor ausgebuchten Pousadas stehst. Das Du schon in Brasilien warst, wusste ich nicht. Aber egal, Deine Reise wird trotzdem an einem internationalen Flughafen beginnen, also Rio, Sao Paulo, Recife, Salvador oder Fortaleza. Das hängt natürlich von Deinem Transatlantikflug ab. Manche Flughäfen im Norden, werden billiger angeflogen, z.B. mit Condor. Dann musst Du natürlich schauen, wie man z.B. von Salvador weiter kommt, das geht eben oft über Brasilia oder Rio. Somit könnte es sein, dass Du das, was Du am Transatlantikflug einsparst, beim Inlandflug wieder verlierst. Rio und Sao Paulo sind eben die Flughäfen mit den besten Verbindungen. Von Deinem Transatlantikflug hängt dann auch die Reihenfolge der bras. Urlaubsziele ab. Wenn Du z.B. frühs in Sao Paulo ankommst, kannst Du am gleichen Tag noch nach Foz do Iguazu fliegen und sparst somit eine Übernachtung in Sao Paulo. Bei den Inlandsflügen kannst Du zwischen GOL, AVIANCA, LATAM und AZUL vergleichen, deren Webseiten sind sehr übersichtlich aufgebaut. Als beste Reisezeit für Amazonas und Pantanal wird oft die Trockenzeit, also April bis Oktober angegeben. Darüber lässt sich allerdings streiten, denn auch die Regenzeit hat seine Vorteile und es bedeutet nicht, dass es nur regnet. Das gleiche gilt für die
    Entscheidung ob Nord - oder Südpantanal. Der Norden ist vielleicht erschlossener, dass bedeutet aber auch mehr Touristen. Viele fliegen nach Cuiaba, mieten ein Auto und fahren die Transpantaneira hinunter. Unterwegs bleibt man dann in Pousadas, welche auch Touren anbieten. Im Süden startest Du in Campo Grande. Dort gibt es Fazendas, die auch als Pousadas funktionieren und Touren anbieten. Einige holen Dich auch in Campo Grande ab. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen.

    Viele Grüße

    Südamerika

  • Amazonas, Pantanal,Iguazu Wasserfälle
    MaiconM Maicon

    Hallo Gabi2001 (Franz)
    Wenn Du nicht unbegrenzt Zeit hast, musst Du alles von zu Hause buchen. Vor Ort, egal ob Flug, Hotel oder Ausflüge buchen, kostet zu viel Zeit.
    Wenn Du in Brasilien bist, möchtest Du doch Urlaub machen und nicht planen. Touren im Hotel oder beim Concierge buchen ist zu teuer, die schlagen zu viel drauf. Die Planung dürfte sehr leicht fallen, da Du einen Mitreisenden hast, der portugiesisch spricht.
    Ich würde die Reise in Rio beginnen, dann Foz do Iguazu, beim Pantanal musst Du entscheiden, ob Du den Nord - oder Südpantanal bevorzugst, willst Du nach Norden musst Du nach Cuiaba und im Süden nach Campo Grande und anschließend nach Manaus. In Manaus musst Du normalerweise eine Nacht bleiben und am nächsten Tag beginnen die Touren. Danach fliegst Du von Rio aus zurück nach Europa. Du könntest aber auch versuchen, von Salvador oder Recife (Olinda) zurückzufliegen nach Europa. Dann könntest Du Dir eine von den beiden Unesco Städten noch anschauen, oder auch dort noch an den Strand gehen. Das Problem dabei ist der Flug von Manaus in diese Städte. Meist geht das nur über Brasilia oder noch verrückter über Rio, dann würde ich natürlich noch ein paar Tage in Rio bleiben. Rio ist immerhin die Stadt, in der der größte Teil der brasilianischen Geschichte geschrieben wurde. Zudem ist Rio vom geologischen Standpunkt gesehen ein Wunderwerk der Natur und mit seinem enormen Tijuca Wald, die schönste Stadt der Welt. Für jeden Flug in Brasilien musst Du einen ganzen Tag einplanen. Eigentlich wollte ich hier nicht mehr schreiben, aber Dein Profil gefällt mir. Ich werde Dir noch eine private Nachricht senden und Dir einige interessante Hotels bzw. Veranstalter zu Deinen Traumzielen vorschlagen. Damit hättest Du vielleicht schon eine Orientierung.

    Viele Grüße

    Südamerika

  • Ausflug Rio - Cabo Frio
    MaiconM Maicon

    Hallo CaroE
    Jeden Tag fahren 32 Busse von Rio nach Cabo Frio, klimatisiert oder sogar mit WC. Der 1. Bus fährt um 4:30 Uhr und der Letzte 23:50 Uhr. Es sind etwa 155 km, Fahrzeit ca. 2,5 Stunden, Kosten zwischen 60 Reias und 80 Reais, also 16 € bis 22 €. Die Busse sind weiß / blau und mit einer großen roten 1001 beschriftet. Das Ticket kaufen geht ganz einfach. Du gehst auf folgende Webseite: www.busbud.com/de . Orte eingeben, Suche klicken, Bus auswählen (Uhrzeit, mit WC oder ohne). Mit Visa, Master oder PayPal kannst Du bezahlen. Die gesamte Seite ist auf deutsch. Der Bus in Rio fährt am "Rodoviária Novo Rio" ab. Das ist der riesige Busbahnhof in Rio, der von allen Stadtteilen mit Stadtbussen angefahren wird. Reisepass nicht vergessen! 30 kg Gepäck und ein Handgepäck. Du kannst aber auch früh genug zum "Rodoviária" fahren und kaufst das Ticket am Schalter. Bus fahren in Brasilien ist das Beste was es gibt. Egal ob Stadt - oder Überlandbus. Du kannst entspannen, brauchst auf keinen Verkehr zu achten, sitzt hoch, siehst viel und viel sicherer wie PKW. Im Gegensatz zu Deutschland, fahren die Busse in Brasilien in alle Winkel. Busfahrer und Kassierer sind fast immer freundlich, wenn Du sagst, wo Du hin möchtest, sagen sie Dir sogar wo Du aussteigen mußt. Außerdem fährst Du in einer Gemeinschaft und wirst schnell warm mit den doch so sehr gesprächigen Brasilianern. Auch wenn Du kein portugiesisch kannst. Wir Deutsche sind zudem besser angesehen, als die Amerikaner. Die Überlandbusse fahren Tag und Nacht und machen nur Pause zum Duschen und Essen. Von Rio kannst Du sogar in die Nachbarländer fahren. Auch die längste Buslinie der Welt startet in Rio (6000 km). Von Rio nach Belém fährst Du 72 Stunden. Wenn Du Deine Reisen so planst, dass Du nachts fährst, kannst Du sogar das Hotelzimmer sparen. Ich weiß auch nicht wozu man einen Reiseveranstalter braucht. Auf meinen Reisen durch Brasilien habe ich bevorzugt deutsche Pousadas ausgesucht. Dort schläft man in der Regel gut und Du kannst Dir kostenlos viele Informationen in Deiner Muttersprache erhaschen. Wenn Du da etwas suchst, ich helfe gerne. In Rio war ich hier hotel-rio-urlaub-brasilien.com Total nett !!! Will jetzt aufhören, bin schon einmal getadelt worden für meine ausführlichen Hilfen. "Zu lang, zu deutsch, zu didaktisch".

    Südamerika

  • Rio auf eigene Faust???
    MaiconM Maicon

    Hallo doc3366 und cjmddorf
    Vielen Dank für die Tipps, haben wir beherzigt.

    In der Tageszeitung "O Globo" stand ein Artickel über einen Taxifahrer, der am Wochenende deutschen Touristen für eine Fahrt vom Flughafen nach Copacabana 500 Reais berechnete. Der offizelle Preis für diese Tour und diesem Typ Taxi wäre 70 Reais gewesen. War wohl ein Schlitzohr, wie wir es oben schon beschrieben haben.

    Südamerika

  • Rio auf eigene Faust???
    MaiconM Maicon

    Hallo
    Wir möchten uns entschuldigen, dass in unseren Bericht einige Wörter zusammengerutscht sind. Auf Grund eines Problems mussten wir den Text aus dem Speicher zurückholen.
    Wir können uns nicht erinnern, das im Forum jemand um die Zensierung unseres Beitrages gebeten hat. Zudem empfinden wir es als anmaßend, sogar frech, wenn jemand wie mirar kritisiert, anstatt zu helfen. Denn helfen tut dieser Beitrag niemanden. Das ist der Grund, warum in vielen Foren kompetente Antworten fehlen oder nur noch PN Nachrichten verschickt werden. So hat matschekuchen auch bei Tripadvisor um Hilfe gebeten und niemand antwortet.
    Zu deutsch - wir dachten es handelt sich um Deutsche. Brasilianer z.B. kommen hier sehr gut klar.
    Zu lang - kann nie lang genug sein, bei dem was hier alles möglich ist.
    Zu didaktisch - wäre matschekuchen ordentlich belehrt gewesen, müßte sie nicht verunsichert hier um Hilfe suchen.
    Vielleicht ist es heute nicht mehr inn, aber immer noch wahr: "Wer nicht hören will, muss fühlen."

    Südamerika

  • Rio auf eigene Faust???
    MaiconM Maicon

    Hallo Ihr 2
    Leider sind Reiseforen ungeeignet um sich tatsächlich wahrhafte Informationen über ein Reiseland zu erhaschen. Die meisten Beiträge sind nicht reell, da sich die Verfasser oft von Vorurteilen, negativen Erlebnissen oder auch Emotionen beeinflussen lassen. Wenn z.B. jemand in einem Land wie Brasilien einen Kulturschock bekommt, weil hier alles anders ist und die Menschen kein Deutsch sprechen und man deswegen nicht fetzen kann und mit großen Sprüchen nicht auf die "Kacke" hauen kann, so darf er hinterher nicht sagen, dass Brasilien schlecht sei und das ihn niemand jemals hier wieder sehen wird.
    Deshalb können wir gut nachvollziehen, wenn Ihr sagt, dass Ihr verunsichert seid. Wir, sind 2 deutsche Brüder, die selber viele Jahre durch Brasilien gereist sind und heute hier leben. In 24 Jahren ist einmal einem von uns ein Taschentuch aus der Hosentasche "geraubt" worden. Brasilianer sind ausgesprochen freundliche, hilfsbereite und ängstliche Menschen, was leider von einigen Pöbeln ausgenutzt wird. Durch ihr negatives Handeln gerät dann eine ganze Nation in einen schlechten Ruf. Und Ihr könnt glauben, wer durch Brasilien reist, wird mit Dingen konfrontiert, die es in Deutschland so nicht gibt. So haben wir einmal bei einem Viehzüchter, der 6000 Wasserbüffel hatte, oder auf einer anderen Ranch, welche 35000 Rinder hatte, oder 5 Tage im Amazonas unter freiem Himmel in einer Hängematte geschlafen. Dann waren wir in einer Edeltopas-Miene, waren in einem Indianer-Reservat und immer wieder stellten wir fest, um so mehr wir uns für die Menschen und ihre Lebensgewohnheiten interessierten, desto herzlicher wurden wir aufgenommen. So auch in Rio, dort gingen wir jeden Samstag zum Forró (das ist ein Tanz) in eine Favela und wie Ihr seht, wir leben noch. Und kaum zu glauben, gerade dort in der Favela bei den ärmsten Menschen ist man uns überaus herzlich begegnet. Und noch eins, in der Favela klaut man nicht, denn wer hier klaut bezahlt oft mit dem Leben. Man sollte in Brasilien nicht achtlos umherlaufen, aber auch nicht in jedem Brasilianer einen Verbrecher sehen. Angst beschützt uns, sollte uns aber nicht den Urlaub vermiesen. Vorsicht vor überfreundlichen Menschen, damit meinen wir auch Deutsche. Auf keinen Fall etwas mit Drogen machen. Wenn Ihr gelesen habt, dass Copacabana "runtergekommen" ist, dann ist das ganz klar eine Lüge. In den letzten Jahren hat sich in Brasilien alles nur verbessert. Immer wieder hören wir von Besuchern, dass sie positiv überrascht sind, da sie nicht ständig angemacht werden und zum Kaufen animiert werden, wie sie es aus anderen Urlaubsländern kennen. Auch ist man überrascht, dass man kaum angebettelt wird. Das war vor einigen Jahren noch ganz anders. Dann solltet Ihr wissen, dass der Ort eines Hotels in Rio, nicht unbedingt etwas mit der Sicherheit zu tun hat. Ihr solltet aber auch wissen, dass wir als Ausländer hier als reich angesehen werden. So ist natürlich ein Stadtteil wie Copacabana, Ipanema oder Leblon, wo eben viele "reiche" Touristen sind ein Mekka für Diebe. Wie Ihr selber schreibt seid Ihr ziehmlich überraschend und unvorbereitet durch das Ticket-Schnäppchen auf Rio gestoßen. Das ist auch der Grund, weshalb wir ein wenig Mitleid haben und Euch hier antworten. Wie wir oben schon erwähnt haben, gibt es immer wieder ganz schlaue, die in den Foren ihren inkompetenten Senf dazugeben müssen. Deshalb lesen wir eigentlich nur noch in Foren, aber antworten kaum noch. Wenn Ihr mehr über Rio wissen wollt dann schreibt doch privat an: maik.helbing@web.de
    Ach ja, wenn Euch jemand abrät Rio auf eigene Faust zu erleben, dann gehören wir auch dazu. Aber nicht aus Sicherheitsgründen. Wenn man sich tatsächlich für ein Land und dessen Sehenswürdigkeiten interessiert und nicht viel Zeit und Geld für Bücher und andere Informationsquellen investieren möchte, obendrein nicht die Landessprache spricht, der sollte besser einen guten Reiseleiter anheuern. Denn Aussagen, wir haben alles auf eigene Faust gesehen, sind ebenfalls nicht reell. Denn was ist alles? Die Wahrheit, viele denken, dass sie alles gesehen haben und glauben obendrein noch, dass sie viel Geld gespart haben. Auch die Empfehlung nur mit der U-Bahn oder einem Taxi zu fahern ist albern. Mit der Metro ist man zwar schnell in Rio, aber auch unter Rio und sieht gewiss "alles". Taxi fahren ist kein ausgesprochen lukrativer Job. So wählt der schlitzohrige Taxifahrer bei Touristen schon gern einmal einen etwas längeren Weg.
    Wir wünschen Euch auf jeden Fall einen wunderbaren Aufenthalt in der schönsten Stadt der Welt, geografisch gesehen ist sie es gewiss.

    Südamerika
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