R-Luethi wrote:
Marco L wrote:
Und das tolle ist, es sind wieder mal keine Messflüge gemacht worden. Nur anhand von Computerdaten wird gesperrt. Sie lernen es einfach nicht. Nur die Schweiz hat getestet und dort wird auch weiterhin geflogen.
Die Schweiz hat schon im April Testflüge gemacht. Diesmal ist die Wolke auf einem ganz anderen Weg auf das Festland gekommen. Durch diesen Waschmaschinen Effekt, ist sie noch mal weniger konzentriert als beim ersten mal.
Schon beim ersten mal ist es sehr zweifelhaft ob die Luftraumsperrung nötig war. Man kann aus den Ergebnissen der Pollenfallen schon heute schliessen das die Wahrscheinlichkeit eines Triebwerkschadens wegen Blütenpollen von Magnolien grösser war als der durch Asche.
Die Aschepartikel sind bei mikroskopischer Untersuchung mit 500facher Vergrösserung als feine Punkte erkennbar, neben diesen wirken Blütenpollen riesig. Die Computermodelle, auf denen diese Karten beruhen sind ein Ausbreitungsmodell. Dieses Ausbreitungsmodell wurde auf der Basis der Reaktor Katastrophe in Tschernobyl erstellt. Es handelt sich hier jedoch nicht um Strahlung, sondern um Partikel die den Newtonschen Gesetzen folgend herunterfallen, also die schwersten zuerst. Also je weiter der Weg desto kleiner sind die Partikel.
In der Schweiz wurde der Luftraum nicht gesperrt, einzig nach jedem Flug müssen die Triebwerke auf Schäden untersucht werden. Dies ist die einzige "Einschränkung" seitens des Bundesamt für Zivilluftfahrt.
Das die Schweiz schon im April getestet hat weiß ich, nur hat die Schweiz anhand des neuen Flugverbots wieder getestet und nicht einfach den Luftraum gesperrt wie es gestern in Deutschland der Fall war. Und dies wird halt auch von den Airlines kritisiert.