Kartenmaterial - ich hatte nen Navi dabei, hab mir aber in Ambleside zusätzlich ne Road Map für ganz GB gekauft - für 4,99
Diese Lake District Führer gabs für unter 3 Pfund in allen Buchläden und Touristinfos.
Während die dreispurigen und mehr Kreisel echt schwierig finde, sind Kreisel an sich in England dank der Blinkerei eher einfacher - außerdem sind die anderen Autofahrer auch auf Kreiselfahren eingestellt.
Sehr enge Straßen sind ehrlich gesagt ein größeres Risiko. Wenn man länger allein ist auf nem Streckenstück und dann halt mittig fährt (oder eh nur Platz für ein Auto auf der Straße ist) und einem plötzlich wer entgegenkommt ist die Automatik nach rechts auszuweichen, was gefährlich ist. Auch auf Parkplätzen zieht man gern mal falsch rum beim ausweichen oder nimmt die falsche Ausfahrt.
Engländer sind in der Regel viel geduldigere und höflichere Autofahrer als wir das hier gewöhnt sind. Aber überanspruche diese Höflichkeit nicht und weiche in Passing Places oder Laybys aus um andere durch zu lassen, wenn sich hinter dir ne Schlange bildet, oder du das Gefühl hast du nervst den hinter dir Fahrenden sehr. Mach ich auch immer, erstmal kann man danach selbst entspannter weiterfahren, dann muss man ja dran denken, dass man selbst nicht in Eile ist, die Einheimischen aber meist schon, das gilt besonders für Transporter und andere deutliche Arbeitsfahrzeuge.
Na dann ist es ja gut, dass ich die Pässe erwähnt habe.
Sei auch vorsichtig mit Furten - nicht unbedingt im Lake District aber insgesamt- da gabs selbst bei Engländern schon mehrere Probleme, und wir wissen a) nicht wie man das fährt und b) ist es schwer die Tiefe einzuschätzen. -Hab bisher zum Glück nur ausgetrocknete Furten gefunden.
Wir fahren immer die 700km von zu hause bis Calais durch und fahren auch immer noch ein Stück weit in England. Diesmal weiter als sonst, aber bis ca Worthing (naja Umgebung von) eigentlich immer. Man hat ja immer ne praktische Pause mit der Fährenüberfahrt.
Wir waren gegen 12 Uhr da, mit zwei Pausen unterwegs. Um die Uhrzeit war da echt nix los wir sind quasi in allen Ballungszentren vor bzw nach Rush hour eingetroffen. Allerdings fahrt ihr ja ne andere Strecke als wir - nur die selbe Länge.
Wir haben uns zwar diesmal auf dem Hinweg die Fahrt geteilt aber den Rückweg bin ich alleine gefahren - nachmittags und daher in ca 8 Stunden (inkl. zwei kurzen Pausen und nem Stau bei Antwerpen) .- Und ich hab auch die Strecke und die in England schon übernommen.
Wir bleiben auf dem Rückweg aber meist in Dover oder zumindest nicht zu weit davon entfernt da wir meist eine Fähre morgens oder am Vormittag nehmen.
In Dover kann ich das Guesthouse Bleriots - Belper empfehlen. Nicht das allergünstige aber private Parking und ein geniales Frühstück - und in einigen Zimmern Blick aufs Castle.
Abend Rush-hour auf der M25 fängt so ca ab 16- 16.30 Ortszeit an, nach der morgens hab ich nicht gefragt.
