Wir haben eine Fernreise gebucht und besonders darauf geachtet, kurze Reisezeiten und nur einen Stopp zu haben. Nach einer Woche bekamen wir Mitteilung, dass das Hotel überbucht sei und wir umgebucht wurden nach nebenan. OK, kann passieren, die neue Auswahl war in Ordnung. 13 Tage vor Abflug dann Carrierwechsel mit der Begründung, Oman Air habe die Flüge gestrichen. Diese Behauptung wurde mehrfach wiederholt, der Veranstalter habe darauf keinen Einfluss. Die neue Flugverbindung (Ethiopian) dauerte viel länger und die Rückkehr war 12 Stunden später; die Reise wäre mit diesen Flügen von Anfang an aber ca. 100€ pro Person billiger gewesen, wir haben sie bewusst nicht gewählt. Nach mehreren Mails mit Widerspruch und Aufforderung zum Ausgleich war man lediglich bereit, uns 177,- für beide Reisenden gutzuschreiben, was lächerlich ist angesichts der Sach- und Rechtslage. Auf ausdrückliche schriftliche Nachfrage wurde mitgeteilt, dass es bei den Flügen nur je eine Zwischenlandung gäbe. Eigene Recherche ergab, dass es nun in Summe 5 (!) Zwischenlandungen waren, was für uns inakzeptabel war und schließlich auch von GoBucher zugegeben wurde. Man habe es nicht erwähnt, weil die Aufenthalte jeweils nur eher kurz seien.... Umbuchung oder Upgrade lehnte GoBucher ab, Schadenersatz ebenfalls, nicht das geringste Entgegenkommen trotz Klageandrohung. Weiter behauptete GoBucher beharrlich, andere Flüge seien nicht verfügbar (wegen der intensiven Prüfung hing ich jeweils minutenlang in der Warteschleife). Die wollten das wohl aussitzen. Von Oman Air erfuhren wir jedoch, dass GoBucher (nicht die Airline) unsere Flüge aus nicht bekannten Gründen storniert hatte, die Flüge sehr wohl stattfinden und auch Plätze verfügbar seien. Damit konfrontiert, dass wir dies beweisen können und unter Fristsetzung abermals zur Vertragserfüllung aufgefordert - das Ganze 2 Tage vor Abflug - hat man uns schließlich binnen weniger Minuten zurückgebucht auf die Verbindungen, die wir zuerst gebucht und bezahlt hatten. Es gab dann noch eine lahme Entschuldigung für die Unannehmlichkeiten, nachdem man sich zuvor beharrlich geweigert hatte, den Vertrag zu erfüllen. Warum man uns in Wahrheit umgebucht hat, ist nicht herauszubekommen. Vermutlich war der neue Flug billiger. Ganz üble Tricks! Damit wäre die eigene Auswahl bei Buchung nichts mehr wert, der Veranstalter-Willkür Tür und Tor geöffnet. Teuer verkaufen und billig losschicken. Frechheit ohne Worte!
Das Ganze hat viel Zeit und Energie, Recherche, Anwaltkontakt, 10 Telefonate mit GoBucher und ebensoviele E-Mails gekostet. Vorfreude ist anders! Die Seriösität (notfalls Professionalität und/oder Sorgfalt) wird hier erheblich angezweifelt. So etwas habe ich bei überschlägig 80-100 Reisebuchungen noch nie erlebt. Das Verhalten ist dreist und man hofft vielleicht darauf, dass ein paar Dumme deren dolose Handlungen einfach hinnehmen. Also: Vorsicht bei diesem Veranstalter! GoBucher = No Go!