Il était tres, tres difficile....
Hallo Gerlie,
wir haben uns zu allen Zeiten sehr sicher in Yucatan gefühlt.
Auch auf dem Land, wo es noch sehr einfach und bescheiden zugeht, haben wir nur Freundlichkeit von den Bewohnern erfahren, haben mit unseren wenigen Brocken Spanisch für Heiterkeit gesorgt.
Es war auf dem Weg nach Celestun, da kamen wir durch eine kleine Stadt und Märkte ziehen mich immer magisch an. Als wir dann an den Buden vorbei bummelten, wurden wir von einem plötzlichen Regenschauer erwischt. Schnell sind wir in eine winzige Markthalle gelaufen.
Hier standen schnell einige Menschen um uns, jeder wollte wissen, wo wir denn herkommen, überall mussten wir probieren. Sogar vom kleinen Obststand gegenüber kam die Frau duch den nachlassenden Regen mit einem Plastikteller mit geschälten Mandarinen.
Alemania??? Man konnte es ihnen ansehen, damit konnten sie nicht so viel anfangen.
Wir haben meistens Bonbons dabei, die wir als kleines Dankeschön verteilt haben.
Ich fände es sehr schade, wenn mir ein Privat-Guide seine Empfindungen vermittelt, habe viel lieber meine eigenen.
Besonders schlimm finde ich, wenn ich z.B. eine Kathedrale besichtige, die ich so sehen will, wie ich es gerade empfinde (das ist auch nicht immer gleich). Da kann ich es nicht ertragen, wenn mir ein Guide Namen, Zahlen und Daten an den Kopf wirft, die man bald wieder vergessen hat (Man findet sie entweder im Reiseführer oder im Internet jederzeit wieder...) Das nimmt mir total den Genuss und so würde ich es bei dieser kleinen, aber wunderschönen Rundreise auch sehen.
O.K. falls du noch Fragen hast, schick mit einfach eine PN - vielleicht kannst du eure Damen doch noch umstimmen....
Gruß Reisemarie