Auch wir haben mit Thomas Cook/Neckermann eine ähnliche Erfahrung wie Cat2610 gemacht. Wir waren zum Zeitpunkt des Vulkanausbruches auf Gran Canaria, so dass unser Rückflug am 17. April gecancelt wurde. Vonseiten der Reiseleitung wurde uns mehrmals mündlich bestätigt, dass Neckermann aus Kulanz alle weiteren zusätzlichen Übernachtungs- und Verpflegungskosten sowie die Kosten für den Rückflug übernehmen würde. Unser Rückflug hat sich somit um ganze 5 Tage verspätet, während die Gäste anderer Reiseveranstalter schon am Montag 19. April mit den ersten Sonderflügen zurückfliegen konnten. In diesen 5 Tagen mussten wir natürlich im Hotel bleiben und jederzeit mit gepacktem Koffer startbereit sein. Wir haben von der Reiseleitung keinerlei Informationen bekommen, auf unsere Nachfragen hat die unfreundliche Reiseleiterin genervt reagiert. Als uns endlich klar wurde, das sich die Reiseleitung nicht um unseren Rückflug kümmern wollte, sind wir auf eigene Faust zum Flughafen gefahren und haben uns dort direkt an den Schalter von Neckermann gewendet. Nach 10 Stunden Wartezeit am Flughafen wurden wir dann mit einem Sonderflug nach Köln geflogen. Bahnkarten für die Weiterfahrt zu unserem Heimflughafen München stellte uns Neckermann - angeblich auf eigene Kosten - zur Verfügung. Erst vor wenigen Tagen haben wir eine Rechnung über 138 Euro für die Rückflugkosten bekommen. Noch bevor die Zahlungsfrist für diese Rechnung (14 Tage) verstrichen war, haben wir nun eine erste Mahnung mit einer Bearbeitungsgebühr über 15 Euro bekommen. Natürlich haben wir uns mit dieser Rechnung an unseren Anwalt gewandt.
Den Gutscheincode über 30 Euro (!), den uns Neckermann für unsere nächste Reisebuchung geschenkt hat, werden wir natürlich nicht einlösen, denn unsere nächste Reise werden wir sicherlich nicht bei Neckermann buchen.
paolo67bz
@paolo67bz
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Neckermann und der Umgang mit dem Vulkan