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Pesche

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  • Souvenirs
    PescheP Pesche

    Auch ich bin ein, zugegeben etwas spezieller Souvenirjäger. Auf meinen manchmal etwas abenteuerlichen Reisen auf eigene Faust rund um die Kugel, vor Jahren geschäftlich, heute als immer noch angefressener Traveler, findet immer etwas den Weg in mein Gepäck. Eines haben aber alle diese „Souvenirs“ gemeinsam, es sind Geschenke von Einheimischen, mit denen ich interessante und vergnügliche Stunden und Tage verbracht habe. So auch aus der Dominikanischen Republik. Da ist mal das farbige verwaschene Rumglas dabei, mit dem ich, permanent aufgefüllt bis in die frühen Morgenstunden mit Einheimischen an Fiestas gebechert habe. Ein spezielles Fischmesser, das mir ein Fischer nach einem herrlichen Fischessen inmitten seiner Familie geschenkt hat oder das Feuerwehrkorpsabzeichen, erhalten vom Kommandanten der Feuerwehr von San Pedro nach einem spontanen Besuch anlässlich eines Trips im historischen Feuerwehrhaus und noch einiges mehr das an herrliche Zeiten erinnert. Hinter jedem dieser Gegenstände verbirgt sich eine Geschichte an die ich mich immer wieder schmunzelnd erinnere.

    Pesche

    Dominikanische Republik

  • Hilfe bei Route mit Baby und Kleinkind
    PescheP Pesche

    Hallo EmmiLola
    Schmunzelnd habe ich die pro/contra Reaktionen auf deine Fragen konsumiert. Ihr habt euch für 4 Wochen Thailand mit Baby und Kleinkind entschieden. 4 Wochen finde ich schon mal sehr gut, wenn ich an Urlauber denke, die für ein/zwei Wochen nach Fernost mit oder ohne Baby fliegen. Baby und Kleinkind ist es völlig egal ob sie die Tage irgendwo an einem Wässerchen vor der Haustüre, in Europa oder in Asien verbringen. Speis & Trank für den Nachwuchs ist auch in Thailand kein Problem. Ob es den neuen Weltbürgern gemundet hat entzieht sich meiner Kenntnis. Und betreffend das tropische Klima, auch Kleinkinder sind viel robuster als allgemein angenommen. Nicht selten robuster als ihre Erzeuger! Betreffend Destinationen, Hotels, Strände und Klima ist schon vieles gesagt. Obwohl ich das Land auf eigene Faust mit einem geländegängigen Jeep auf eigene Faust bereist habe, auf Ausflüge mit einem kindergerechten Mietwagen würde ich allerdings verzichten. Trips auf eigene Faust machen zwar Spass, aber die Fahrweise der Einheimischen ist etwas gewöhnungsbedürftig. Soweit ich orientiert bin entwickeln sich auch Babys und Kleinkinder zu Kids, die in einigen Jahren mit von Papa & Mamma gesteuerten Vehikeln mit Vergnügen auf abenteuerlichen Trips dieses traumhafte „Ländli“ mit liebenswerten Einheimischen erkunden. Also geniesst bis es soweit ist die Tage ohne grosse anstrengende Exkursionen, Bootstouren, Tempelbesichtigungen & Co im Hotel rund um den oder im Pool oder am Strand, begleitet mit einem herrlichen tropischen Drink!

    Gruss Pesche

    Thailand

  • Flitterwochen: ruhiger Strand + Kuba entdecken
    PescheP Pesche

    Mit anderen Worten, Land und Leute sind nicht so wichtig. AI und 5 Sterne Herbergen gibt es rund um die Kugel auch zu "Schnäppchenpreisen"!

    Das spannende an Kuba sind nicht die, zugegeben traumhaften Landschaften und die schönen Strände, sondern die Geschichte und die liebenswürdigen Menschen. Wer sich auf sie einlässt, der wird unglaublich bereichert. Wer einfach nur Strandurlaub, verbunden mit organisierten 08/15 Ausflügen machen möchte, wird enttäuscht werden!

    Pesche

    Kuba

  • Mietwagenrundreise
    PescheP Pesche

    Hallo Michi
     Es kann sich nur um die Tafelberge im Westen des Berglandes von Guyana handeln. Von seinem Plateau fällt der höchste Wasserfall der Welt -- der Salto Angel. Etwas wehmütig denke ich zurück an graue Vorzeiten. 1961 arbeitete ich als junger Projektingenieur im Auftrag eines CH- Unternehmens für Kraftwerkanlagen in Venezuela. Mit einem Kleinflugzeug der staatlichen Kraftwerksgesellschaft besuchte ich das Minicamp von „Dschungel Ruedi“ eines Aussteigers aus Österreich, soweit ich mich noch erinnere. Mit einem Einbaum schipperten wir mit Ruedi während einem abenteuerlichen drei Tage Trip über nicht ganz ungefährliche Stromschnellem auf dem Rio Churun hinauf zum Salto Angel. Übernachtung im Dschungel in Hängematten unter Moskitonetzten. Ausgerüstet mit Serum gegen giftige Schlangen und Spinnen. Heute müsste der schon damals legendäre „Dschungel Ruedi“ über 90 Jahre alt sein.

    Nun, das ist alles Schnee von gestern. Heute werden AI Touristen ab der Isla Margarita zur Abwechslung in durchorganisierten Trips kurz in den Dschungel geflogen und in mehr oder weniger luxuriösen Unterkünften untergebracht.

    Pesche

    Thailand

  • Mietwagenrundreise
    PescheP Pesche

    Hallo Michi
     Auch ich finde deine Idee gut. Und das mit dem Verkehr in grösseren Städten ist eben auch so eine Sache. Die etwas chaotische Fahrweise der Einheimischen in BKK und weiteren Städten in Fernost ist, zugegeben schon etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man im brodelnden Strassenverkehr von Kamikaze Roller-Piloten links und rechts in Millimeter Abständen überholt und die Rückspiegel immer wieder touchiert und verstellt werden, kommt man schon etwas ins schwitzen.
     Aber nicht nur in Asien bieten einige „Städtchen“ diesbezüglich einiges. Eine Fahrt z.B. in Caracas während den „rush hour“ muss man auch erlebt haben. Musst du mal ausprobieren, wenn sich die politische Lage wieder normalisiert hat. Und als Belohnung anschliessend einen Trip quer durch das aus meiner Perspektive schönste und abwechslungsreichste Land Südamerikas -- von der Karibikküste via die schneebedeckten Anden-Hügelchen bis in den geheimnisvollen tropischen Regenwald.
    Sorry, diese Werbung konnte ich nicht verkneifen.

    Gruss Pesche

    Thailand

  • Mietwagenrundreise
    PescheP Pesche

    Hallo wiener-michi

    Auf meinen Trips in Thailand war ich, wie auch in andern Ländern rund um den Globus mehrheitlich mit einem Mietwagen unterwegs.

    Ausgenommen wenn ich geschäftlich unterwegs war und mein Arbeitgeber den Mietwagen beschaffte, organisierte ich immer alles vor Ort. Adressen habe ich leider keine mehr zur Verfügung. Und einmal mehr gilt:

    Alles ist Verhandlungssache: Bei längerer Mietdauer kann der Preis massiv gedrückt werden.

    Da du in Thailand auch schon mit Bus und Taxi unterwegs warst, wird dich der Strassenverkehr nicht aus den Socken hauen. Im Gegensatz zu unzähligen Touristen liebe und schätze ich den, zugegeben etwas chaotischen Fahrstil von vielen Einheimischen, der sich aber wohltuend von der sturen “ich bin im Recht!” Fahrweise in unseren Breitengraden unterscheidet.

    Auch in Thailand habe ich mit nachstehenden überlebenswichtigen zwei Regeln, die ich schon in einige Threads gestellt habe, gute Erfahrungen gemacht.

    Regel Nr.1

    Der stärkere (Laster, Bus, Geländewagen usw.) hat immer Vortritt und ist immer im Recht!

    Regel Nr.2

    Vertraue nur dem eigenen Fahrstil und berücksichtige, dass weitere Verkehrsteilnehmer ohne böse Absicht, sämtliche bei uns geltenden Regeln missachten können.

    Weiter noch einen Rat, den ich allen unternehmungslustigen Reisenden mitgebe, die exotische Länder mit einem Miet-Pkw auf eigene Faust bereisen wollen:

    Schlecht besoldete Polizisten sind auch nur Menschen, die mit ihren Familien überleben wollen. Darauf bestehen, eine in der Regel unberechtigt aufgebrummte Busse sofort vor Ort zu begleichen. Für die bezahlte Busse (sprich Schmiergeld!) nie eine Quittung verlangen! “Märten” ist übrigens erlaubt! Auf meinen üblichen Einwand: “ich würde die Polizisten gerne auf ihren Posten begleiten und auf einer Bank wechseln, weil ich leider nur einen kleineren Betrag flüssig habe!” wurde nie eingegangen! Und ich bezahlte vor Ort ein verantwortbares Schmiergeld nach dem Motto: “Leben und Leben lassen!”.

    So oder so, viel Vergnügen und erlebnisreiche unfallfreie Trips kreuz und quer durch Thailand.

    Pesche

    Thailand

  • Kreuzfahrt zum Machu Picchu?
    PescheP Pesche

    Ob Irene noch unter uns weilt weiss ich nicht; wenn ja, kann der Tipp von „gueldi_CE“ Irene auch rund 11 Jahre später ermutigen, vorausgesetzt die Gesundheit macht noch mit, Macchu Picchu in Verbindung mit einer Kreuzfahrt, idealerweise als Vor- oder Nachprogramm zu besuchen. Dasselbe gilt für unternehmungslustige Traveler, vorausgesetzt man plant genügend Zeit für ein erlebnisreiches Vor- oder Nachprogramm ein und der Geldbeutel setzt nicht eine frustrierte Mine auf!

    Schmunzelnd erinnere ich mich immer wieder an das in diesem Thread erwähnte „Episödeli“, in dem mir vor rund 50 Jahren ein Bauer in der Umgebung des Macchu Picchu seine hübsche Tochter verkaufen wollte. Interessant wäre es schon, heute als 80- plus „Grufti“, gemeinsam mit meiner Frau diesen damals abgelegenen Bauernhof noch einmal zu besuchen und sollte es dieses hübsche Mädchen, inzwischen etwas angegraut noch geben, gemeinsam mit ihm, seinem Mann und den Kindern, sollte es auch das geben, das Nationalgetränk Pisco Sour hinter die Binde zu schütten. Und mich entschuldigen, dass ich den Kauf, obwohl der Verkaufspreis von 5 Dollars von meiner Arbeitgeberfirma als ausserordentliche Spesen abgebucht worden wäre, ausgeschlagen habe!

    Zum Glück hatte etwas später ein hübsches „Bärner Meitschi“ (auf gut Deutsch: Mädchen aus meiner Heimatstadt Bern in der Schweiz), Mitleid mit einem entwurzelten aus der Fremde heimgekehrten „Gringo“ und heiratete mich!

    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Suche schöne Flüsse zum Baden
    PescheP Pesche

    An alle Flussbadliebhaber
     Warum nicht mal als Alternative einige Tage Urlaub in unserem schönen Schweizer „Hauptstädtli“ Bern. Gleich unterhalb vom Parlamentsgebäude mit den sieben Weisen, also unserer obersten Regierung, liegt mitten in der Stadt, das schönste Flussbad der Welt, das „Marzili“ an der Aare. Nach einer kurzen Anklimatisierungsphase auf der grossen Liegewiese mit Schwimmbad, geht es inmitten Badegästen von Jung über das Mittelalter bis Alt den Uferweg unter Bäumen rauf bis zum „Schönausteg“ beim Tierpark (ca. 15 Min.) Und dann rein in die klaren Fluten und ohne jegliche Kraftanstrengung mit 5- bis 10 km/h einfach treiben lassen, runter ins Marzili. Wem das zu kurz ist, wandert auf dem Uferweg gemütlich weiter bis zum Campingplatz Eichholz (ca. 30 Min.) oder noch weiter bis zum Flughafen Belpmoos (ca. 1 Stunde). Und ob man es glaubt oder nicht, ohne jegliche Vorwarnung taucht in den kühlen Fluten plötzlich der Kopf einer Bundesrätin oder eines Bundesrates auf oder man liegt etwas später auf der Liegewiese neben einer Bundesrätin oder einem Bundesrat. Und weit und breit keine Bodyguards mit Knarren unter den T-Shirts, die mit grimmiger Miene darauf achten, dass ihre Schützlinge nicht vom gemeinen Volk in ein Gespräch über Gott und die Welt verwickelt werden!

    Viel Vergnügen!

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Sind heute Kreuzfahrten noch sinnvoll?
    PescheP Pesche

    Jetzt muss ich auch noch meinen Senf zu „mit Kreuzfahrten angeben“ beisteuern. Wie schon erwähnt, kann man heute mit Schiff- und Flugreisen, die zu „Schnäppchenpreisen“ angeboten werden nicht mehr bluffen. Etwas anders sieht es aus, wenn man es sich leisten kann, anstelle einer exotischen 08/15 Destination irgendwo auf der Kugel, im eigenen Land, also in meinem Fall in der Schweiz, zwei oder drei Wochen Ferien in einem 4/5- Sterne Hotel an einem See oder in den Bergen zu verbringen. Unternimmt man zusätzlich noch eine Kreuzfahrt mit einem Raddampfer auf einem grösseren See, verpflegt sich auf hoher See mit Speis & Trank im Salon oder bei einem Landgang in einem Gourmettempel, kann man sich genussvoll zurücklehnen und sagen: Ich kann mir das leisten!

    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Sind heute Kreuzfahrten noch sinnvoll?
    PescheP Pesche

    Obwohl wir nicht immer gleicher Meinung sind, muss ich @Malini zustimmen. Dienstreisen in global tätigen Unternehmen sind nun mal, ausgenommen einige Kurzstrecken in Europa nur per Flieger möglich. Obwohl ich während meinen beruflichen Zeiten erlebnisreiche Dienstreisen; umweltfreundlich auch lieber mit der Bahn oder etwas weniger umweltfreundlich mit einem Liniendampfer à la „Queen Mary“ & Co unternommen hätte, mein Arbeitgeber, dem schnöden Mammon verpflichtet sah das etwas anders!

    Gut, Sitzungen kann man auch mit Videokonferenzen durchführen, sind aber mehrheitlich nach meinen Erfahrungen nicht sehr effizient. In der Regel einigt man sich bei solchen Konferenzen mit Teilnehmern mit unterschiedlichen Muttersprachen auf die Weltsprache Englisch. Niemand will sich, wenn noch das höhere Kader und GL Mitglieder teilnehmen exponieren und man schweigt lieber. Wichtige Erfahrungen und Informationen, die vor Ort im direkten Gespräch diskutiert werden können gehen so verloren. Vom ebenfalls wichtigen geselligen zwischenmenschlichen Kontakt ganz zu schweigen.

    Nicht wenige der heute streikenden Jugendlichen werden zu gegebener Zeit nach Abschluss ihrer Ausbildung wichtige Auslanderfahrungen sammeln und dann einen anspruchsvollen Job annehmen und wohl oder übel im Auftrag ihrer Arbeitgeberfirma mehrmals pro Jahr mit dem Flieger rund um die Kugel unterwegs sein. Wer das mit seiner Einstellung nicht vereinbaren kann, sollte einen anderen Job suchen. Oder wie ich in diesem Thread schon erwähnt habe mithelfen, Hightech Produkte herzustellen die auf dem Weltmarkt gefragt sind und das Klima und die Umwelt positiv beeinflussen, nicht zuletzt auch mit einer umweltfreundlichen Energieversorgung und einer nachhaltigen Antriebstechnik bei Kreuzfahrtschiffen, um den Kreis in diesem Thread wieder zu schliessen.
     Pesche

    Kreuzfahrten

  • Sind heute Kreuzfahrten noch sinnvoll?
    PescheP Pesche

    Interessant, der Fokus in diesem Thread konzentriert sich zunehmend auf Greta und die demonstrierende und streikende Jugend. Deshalb kann ich es nicht verkneifen, noch etwas loszuwerden. 
     Mal losgelöst von Demoteilnehmern deren persönlicher Beitrag zum Klimaschutz eher auf Sparflamme zu finden ist und den obligaten Mitläufern die dabei sind weil etwas läuft, melden sich vorwiegend Gymnasiasten eindrücklich und gut dokumentiert zu Wort und nicht wenige verzichten aus Umweltgründen auf Auto, Ferien-Flieger und Fleisch, nicht aber auf das Handy. Dafür habe ich volles Verständnis, wir können das Rad der Zeit nicht zurückdrehen und gegen Handys, sinnvoll eingesetzt, ist nichts einzuwenden.

    Was mir aber unangenehm auffällt, immer wird „im Namen aller Jugendlichen“ gesprochen, die auch morgen in einer lebenswerten Welt leben wollen. Beruflich und privat habe ich einige exotische Länder bereist, Menschen aus allen sozialen Schichten kennengelernt und wurde mit Menschenrechtsverletzungen an Erwachsenen und Jugendlichen konfrontiert die unter die Haut gehen. Deshalb meine schüchterne Bitte an eine renommierte Fernsehanstalt:

    Realisierung einer interessanten Dokumentar-Sendung zum Thema Klima/Umwelt, mit Fokus auf die Jugendlichen. Mit aufgestellten Gymnasiasten, die „im Namen aller Jugendlichen“ sprechen, eingefügt mit eindrücklichen Filmausschnitten aus den rund 80 Ländern rund um die Kugel, in denen lauthals für eine bessere Umwelt demonstriert und gestreikt wird. „Oha Lätz“, da tut sich was, werden viele Konsumenten mit Wohlwollen feststellen!

    Und dann Schnitt -- und einige Filmausschnitte von Kindern in asiatischen Bordellen, verkauft von ihren Eltern, nicht aus Geldgier sondern schlicht und einfach um zu überleben, von Kindern, verkauft an moderne Sklavenhalter und ausgebeutet auf Kakao- bis zu Palmöl-Plantagen, von Kindern die in Gold/Silberminen bis zum umfallen schuften, von Kindern die auf Mülldeponien giftigen Elektroschrott entsorgen, auch alte Handys, weil für unsere Kinder selbstverständlich nur das neuste Modell gut genug ist, von Kindern die in Textilfabriken zu Hungerlöhnen ausgebeutet werden, damit unsere Kinder in den neusten Markenklamotten demonstrieren und streiken können, von Kindern die in südamerikanischen Grossstädten auf der Strasse aufwachsen und es nur eine Frage der Zeit ist, bis sie mit einem Messer im Rücken oder der Kugel eines schiesswütigen Polizisten diesen Planeten verlassen und nicht zuletzt um das nackte Grauen abzurunden, ein „Filmchen“ von Kindern, die im Kongo zu unmenschlichen Bedingungen in Minen Kobalt/Coltan abbauen -- in Stollen in denen kein Erwachsener reinpasst, tagelang eingepfercht sind, bis der Stollen eines Tages einbricht und auch sie im schlimmsten Fall diesen Planeten verlassen.

    Nur so nebenbei: Kobalt & Coltan das für die Elektrospeicherung eingesetzt wird, also nicht zuletzt auch für die Handys unserer Kinder und ach, die so sauberen zukünftigen Elektroautos!

    Und dann die entscheidende Frage an diese Kinder & Jugendlichen: „Was haltet ihr von den weltweiten Streiks für eine bessere Umwelt?“

    Könnte es eventuell sein, dass diesen zig-Millionen von Kids eine saubere Umwelt völlig egal ist und sie unter einer lebenswerten Welt etwas anderes verstehen als die heute in aller Welt demonstrierenden Jugendlichen, Eltern und Grosseltern!

    Voraussichtlich wird eine unter die Haut gehende Reportage einer lebenswerten Welt für unsere Kids und Enkel nie realisiert werden, weil sie den, in einer mehr oder weniger heilen Welt lebenden Fernsehkonsumenten und unseren Kids nicht zugemutet werden kann und einigen renommierten Fernsehanstalten, denen ich zutraue, mit hervorragenden Moderatoren/Innen, Journalisten/Innen und Filmemachern/Innen eine solche Sendung zu realisieren., mit Klagen bis zum geht nicht mehr eingedeckt würde!

    Sorry, sollte meine von Kreuzfahrten abgedriftete etwas ketzerische „Schreibe“ einigen Usern sauer aufstossen.

    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Sind heute Kreuzfahrten noch sinnvoll?
    PescheP Pesche

    Als TE und alles andere als ein Kreuzfahrt-Fan, aber auch kein Gegner von Linern die einiges bieten, habe ich mit Interesse die unterschiedlichen Feedbacks zu diesem aktuellen Thema zur Kenntnis genommen. So weit möglich empfehle ich allen aufgestellten Jugendlichen zwischen Matura und Studium oder vor dem Eintritt in das harte Berufsleben eine Weltreise zu unternehmen um den Horizont etwas zu erweitern. Es muss ja nicht unbedingt ein Luxus-Riesenliner, respektive eine schwimmende Stadt mit vergleichbaren Angeboten bezüglich Kultur, Sport, Shopping und Speis & Trank sein. Liebe Jugendliche: Konsumiert Reiseforen und organisiert einen kürzeren oder längeren Trip in die grosse weite Welt. Alternativ anstelle Billigflieger, Schiff, Bus oder Traveller-Jeep, kann eine Weltreise auch mit der Bahn, wie der harte Kern der Klimastreikenden nebst Verzicht auf Fleisch, Auto, Flieger und Kreuzfahrtschiffe immer wieder erwähnt. Ein „MUSS“ für diese Spezies.

    Das nicht ganz unwesentliche Problem ist nur, die Bahn ist nicht ganz billig und für Maturanden und Studenten mit magerem Geldbeutel nicht tragbar. Als Bahnfan denke ich dabei auch an ein „Reisli“ mit fahrplanmässigen Linienzügen von Bern (CH), z.T. mit der Transsibirischen Eisenbahn (Transsib) quer durch die Mongolei, leider in diesem „Ländli“  mit alles andere als umweltfreundlichen Dieselloks nach Hongkong -- ein Mehrfaches teurer als mit dem Flieger, aber es hat Spass gemacht.

    Sollten sich Kreuzfahrer für dieses „Reisli“ interessieren, empfehle ich die Rückreise mit der „SEABOURN OVATION“ von Hongkong nach Piräus/Athen zu buchen und dann mit der Bahn retour in heimische Gefilde. Termin: Februar/April 2020. Leider muss ich passen -- Nebst einem Ticket von rund 19‘000 Euro pro Person, sind mein Bauch und mein Gewicht nicht bereit, während 56 Tagen Speis &Trank entsprechend zu verarbeiten!

    Kreuzfahrten

  • Sind heute Kreuzfahrten noch sinnvoll?
    PescheP Pesche

    Hallo Ahotep
     Damit du mich nicht falsch verstehst; ich stimme dir voll zu. Ein grosses Chapeau an Gerda und die Jugendlichen die lautstark ein Umdenken fordern und die Politiker auffordern, endlich nicht nur zu palavern sondern zu handeln bevor es zu spät ist.
     Ich habe volles Verständnis wenn heute Jugendliche lautstark an Klimastreiks teilnehmen, unterstützt von verantwortungsvollen Erwachsenen, die ihren Kids und Enkel einen „LEBENSWERTEN“ Planeten hinterlassen wollen. Allerdings hege ich so meine leichten Zweifel, ob diese Streiks mit z.T. unrealistischen Forderungen und utopischen Zielsetzungen viel bewirken werden.

    Meine Bitte an die Jugendlichen. Bildung ist der wichtigste Rohstoff. Die Schule schwänzen ist nicht angebracht. Demonstriert und streikt, aber bitte nicht während der Schulzeit. Und liebe Gymnasiasten und angehende Studierende, wir sind angewiesen auf hervorragend ausgebildete Fachkräfte in Forschung, Entwicklung, Engineering, Produktion und Qualitätsmanagement. Obwohl Jura, Medizin und Betriebswirtschaftslehre immer noch die beliebtesten Studiengänge sind, empfehle ich euch als technischer „Fachidiot“, ein Ingenieurstudium ins Auge zu fassen und falls ihr euch dazu entscheidet, anschliessend mitzuhelfen innovative Hightech-Produkte herzustellen, die die Umwelt und das Klima positiv beeinflussen.

    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Sind heute Kreuzfahrten noch sinnvoll?
    PescheP Pesche

    Da war doch kürzlich ein junges Mädchen aus dem hohen Norden, das zig-Tausende von Jugendlichen, Eltern, Grosseltern und selbstverständlich grüne Politiker dazu brachte, lauthals und medienwirksam auf der Strasse zu demonstrieren. Unter anderem auch auf Klima/Umwelt schädigende Fern- und Kurzreisen mehrmals pro Jahr, mit allen bekannten negativen Folgeerscheinungen für die Umwelt und warnenden Stimmen von Wissenschaftlern aus aller Welt zu verzichten. Das nicht ganz unwesentliche Problem ist nur, immer mehr Flugzeuge werden gebaut und Jahr für Jahr stechen neue Liner mit mehreren tausend Passagieren an Bord zu „Schnäppchen“ Preisen in See. Man kann das verwerflich finden, aber ich habe ein gewisses Verständnis dafür, dass heute auch Kassiererinnen von Grossverteilern und Hilfskräfte es sich leisten können, Ferien an exotischen Destinationen zu verbringen.

    Kürzlich erlebte ich am Stammtisch zum Thema „boomende Kreuzfahrten“ eine emotionale pro/contra Diskussion. Ein illustrer Teilnehmer, motiviert und angestachelt durch die zurzeit herrschende grüne Hype vertrat die Meinung, alle Liner auf unseren Weltmeeren mit zig-tausenden von Passagieren, die sich rund um die Uhr die Bäuche, auch mit die Umwelt schädigendes Fleisch vollschlagen, müssten verboten werden oder man sollte wenigstens die „Schnäppchenangebote“ streichen und durch kostendeckende Angebote, enthaltend auch die Zubringer-Flieger ersetzen.

    Wohl wissend, dass ich als angefressener Individualreisender, der die Kugel vor Jahren geschäftlich und privat bereist hat und heute als pensionierter „Grufti“ auf Sparflamme immer noch mit Vergnügen auf Reisen unterwegs ist, kein Fan von Kreuzfahrten bin -- erhoffte er von mir ein zustimmendes Nicken und gute Gründe, warum man auf Kreuzfahrten verzichten sollte.

    Und ich musste ihn enttäuschen. Unsere Kids haben nur ein mitleidiges Lächeln für die etwas anstrengende Reiseart meiner Frau und mir. Beide im Mittelalter stehenden geniessen es, in den Ferien, losgelöst vom beruflichen Alltag, verschiedene exotische Länder zu besuchen, ohne permanenten Hotelwechsel mit Koffer ein/auspacken und buchen deshalb zur Abwechslung immer wieder eine Kreuzfahrt auf Linern auf denen in jeder Beziehung etwas läuft und im Gegensatz zu früher nicht mit Dollars vollgestopften Greisen gefüllt sind. Und das ist gut so.

    Kann sein, dass ich auch mal eine Kreuzfahrt buche, auf Landgänge an Destinationen in Ländern die ich bereits mehrmals auf eigene Faust bereist habe bewusst verzichte und genussvoll am Pool, wenn die meisten Passagiere an Land sind einen oder mehrere Drinks genehmige und meinen Geniesser-Gaumen mit Speis & Trank vom Feinsten verwöhnen lasse. Gewisse „Pots“ bieten eine Spitzenküche/Keller an, habe ich mir von Insidern sagen lassen. Anschliessend noch etwas fürs Gemüt von Konzert via Show bis zu Theater und zu später Stunde meinen obligaten  Gin Tonic Schlummertrunk an einer gemütlichen Bar und dann ab in die Koje mit unverbaubarem Blick auf das Meer!

    In diesem Sinne wünsche ich allen Fan von Kreuzfahrten: Leinen los und geniesst die Fahrt und das nicht nur kulinarisch, solange der von Klimahysterikern und einem Mädchen aus dem hohen Norden vorausgesagte Kollaps mit ausgetrockneten Meeren noch nicht eingetroffen ist! Sorry, meine „Schreibe“ ist etwas lang geworden.

    Pesche

    Kreuzfahrten

  • Rundreise Kuba mit world insight
    PescheP Pesche

    Kleine Ergänzung zum Statement von juanito:

    Einzige Gäste in diesen „schwer erreichbaren Restaurants“ sind in der Regel mit dem Bus hingekarrte Touristen, weitab von Gaststätten, in denen man vorwiegend unter Einheimischen erlebnisreiche Stunden verbringen kann. Und das gilt nicht nur für Kuba.

    Pesche

    Kuba

  • Überwintern in Tunesien
    PescheP Pesche

    Hallo

    Mein Tipp zum Überwintern in Tunesien: Hotel „Le Prince“ in Nabeul. Nicht zuletzt dank Hallenbad und Wellnesszentrum mit türkischem Bad, Sprudelbad und Massage. Im Gegensatz zu Hammamet und vielen weiteren Touristenzentren, findet in Nabeul auch in der Hauptsaison noch das ursprüngliche tunesische Leben statt.

    Und was in dieser Stadt kulinarisch geboten wird, ist einsame Spitze. Die tunesischen Gäste sind keine Kostverächter. Einige Restaurants sind in jeder Hinsicht vergleichbar mit Gaut Millau-Gourmettempel in unseren Breitengraden. Erwähnenswert ist z.B. das Restaurant „Olivier“ und das Restaurant „Bon Kif“ in Nabeul. Deshalb haben wir im Hotel nur Übernachten mit Frühstück gebucht. Negativ hat sich Speis & Trank leider auf mein Gewicht und Bauchumfang ausgewirkt! Na, lassen wir das.

    Alternativ empfehle ich, ein Studio, ein Appartement oder ein Haus (Villa) zu mieten, direkt am Strand mit unverbaubarem Blick auf das Meer oder mitten in der lebhaften Stadt. Von einfach bis luxuriös ist alles zu haben, z.T. zu unglaublichen  Schnäppchenpreisen -- alles ist Verhandlungssache!

    Unbedingt vor Ort für die ganze Feriendauer einen PKW mieten. Je nach Mietdauer können die Preise massiv (bis zu 50%) gedrückt werden. Auch hier; alles ist Verhandlungssache -- begleitet mit einem Tee und gemeinsames schmauchen einer Wasserpfeife. Die Flexibilität zahlt sich in jeder Beziehung aus.

    Ok -- der Straßenverkehr, vor allem in Tunis ist etwas gewöhnungsbedürftig. Mehr oder weniger ist etwa alles erlaubt was bei uns verboten ist. Verkehrsregeln gelten nur auf dem Papier und nicht in der Praxis! Bei rot über eine Kreuzung oder kurz vor der Kreuzung von der rechten Abbiegespur brüsk über die Mittelspur auf die linke Abbiegespur wechseln und das alles unter den „wachsamen!“ Augen von freundlichen Polizisten ist keine Seltenheit. Würden alle Regeln eingehalten -- der Verkehr käme glatt zum erliegen!

    So oder so; viel Vergnügen in Tunesien im Winter.

    Gruss Pesche

    Tunesien

  • Reisen & Klimaschutz ist hier die Frage?
    PescheP Pesche

    Schmunzelnd habe ich die Reaktionen einiger User auf meine „Schreibe“ zur Kenntnis genommen. Und stelle einmal mehr fest, es gibt sie immer wieder, die lieben etwas engstirnigen und humorlosen Mitmenschen, die jeden, manchmal auch mit einem verschmitzten Augenzwinkern verfassten etwas überspitzten Text akribisch durchforsten, bis sie etwas finden das nicht ihren Vorstellungen entspricht, um dann genüsslich darauf rumzureiten. Was soll’s, ich kann damit leben!

    Die gestellte Frage, warum ich diesen Posts in das Forum gestellt habe ist einfach zu beantworten. Der Grund war schlicht und einfach ein emotionales hitziges Stammtischgespräch, in dem es um das ungebremste immer billiger werdende Reisen rund um den Globus ging und den damit verbundenen Klima und Umweltschäden. Unter anderen mit zwei Teilnehmern, die aus Umweltgründen nie mehr fliegen, kein Auto besitzen und auf Fleisch verzichten. Das ist ihr gutes Recht und beide haben meine volle Zustimmung solange sie mich als Traveller und kulinarischen Fleischliebhaber nicht bekehren wollen. Sonst ist es aus mit meinem Verständnis.

    Noch etwas zu den Kids, die auf der Strasse demonstrieren und z.T. die Schule schwänzen. Bildung ist einer der wichtigste Rohstoffe. Die Schule schwänzen ist deshalb nicht angebracht. Demonstriert und streikt, aber bitte nicht während der Schulzeit. Und liebe Gymnasiasten und angehende Studierende, wir sind angewiesen auf hervorragend ausgebildete Fachkräfte in Forschung, Entwicklung, Engineering, Produktion und Qualitätsmanagement. Obwohl Jura, Medizin und Betriebswirtschaftslehre immer noch die beliebtesten Studiengänge sind, empfehle ich euch als ehemaligen technischer „Fachidiot“, ein Ingenieurstudium ins Auge zu fassen und falls ihr euch dazu entscheidet, anschliessend mitzuhelfen innovative auf dem globalen Markt gefragte Hightech-Produkte herzustellen, die die Umwelt und das Klima positiv beeinflussen.

    Sorry für diesen Abstecher, der mit dem Thema im weitesten Sinn schon etwas zu tun hat und nehme ich mal an, einigen Forenteilnehmern einmal mehr sauer aufstossen wird.

    So, jetzt klinke ich mich endgültig aus diesem Thread raus, mein Flieger in die Ferne wartet. Ich wünsche allen Usern genussvolle sonnige, warme und möglichst staufreie Ostertage in heimischen Gefilden oder in der Fremde!

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Reisen & Klimaschutz ist hier die Frage?
    PescheP Pesche

    Als Threaderöffner melde ich mich noch einmal zu Wort. In verschiedenen HC-Foren habe ich schon Tipps abgegeben und mich als Traveller geoutet, der unseren (noch) schönen Planeten bis in die hintersten Winkel auf eigene Faust bereist, als Zugfan schon tausende von Kilometern mit der Bahn zurückgelegt hat, sei es auf dem Schienenweg von Bern (CH) nach Hongkong, quer durch die USA oder etwas abenteuerlich mit einer Andenbahn. Zugegeben, nicht aus Umweltgründen, sondern weil es Spass macht und für mich immer „Der Weg“ das Ziel ist.

    Das nicht ganz unwesentliche Problem ist nur, Fliegen ist heute wesentlich billiger. Da stimmt etwas nicht! Kürzlich sagte ein Teilnehmer in einer illustren Stammtischrunde:

    „Es nützt nichts, die Flugpreise „ein paar Fränkli“ zu erhöhen -- wenn schon, müsste man diese verzehnfachen!“

    So sehe ich das auch. Meine erste Flugreise im Jahre des Herrn 1961 von Zürich/Kloten nach Caracas/Maiquetia in Venezuela, kostete 4‘500 „Fränkli“ für einen „Einfach-Flug“! Ein stolzer, aber gerechter Preis. Zum Glück bezahlt von meinem Arbeitgeber aus heimischen Gefilden. Im Laufe der folgenden Jahre genoss ich das Privileg, unsere Kugel mehrmals pro Jahr geschäftlich zu bereisen und Freizeit & Ferien an damals von Touristen noch nicht überlaufenen Traumdestinationen zu verbringen. Wehmütig und zugegeben etwas egoistisch denke ich an diese goldenen Zeiten zurück, in denen Fernreisen mit dem Flieger nur für eine kleine Elite möglich war.

    Obwohl ich weder Mitglied der grünen noch einer anderen Partei von links bis rechts bin, war für mich das Klimaproblem schon vor fünf Jahrzehnten kein Fremdwort. Als junger Projektingenieur erlebte ich hautnah wie Urwälder in Lateinamerika gerodet, Stauseen erstellt, die indigene Bevölkerung brutal vertrieben, Bauern in den Llanos (Savannen) enteignet, damit Kraftwerke für den industriellen Aufbau erstellt werden konnten. Mit allen bekannten negativen Folgeerscheinungen für die Umwelt und warnenden Stimmen von Wissenschaftlern aus aller Welt. Geld regiert nun mal die Welt. Das war damals so, das ist heute so und das wird auch morgen so sein. Immer mehr Flugzeuge werden gebaut und Jahr für Jahr stechen neue Liner mit mehreren tausend Passagieren an Bord zu „Schnäppchen“ Preisen in See. Man kann das verwerflich finden, aber ich habe ein gewisses Verständnis dafür, dass heute auch Kassiererinnen von Grossverteilern und Hilfskräfte es sich leisten können, Ferien an exotischen Destinationen dank „Schnäppchen“ Flug & Hotelpreisen zu verbringen. Das ist das positive und gut so!

    Abschliessend nur noch dies: „Ich will, dass ihr in Panik ausbrecht!“ wünschte uns kürzlich ein aufgestelltes Mädchen aus dem hohen Norden in einem emotionalen Apell, ungefiltert aus dem WEF in Davos. Chapeau kleines Mädchen! Und ich breche in Panik aus, allerdings wenn ich realisiere, wie nicht wenige der heute, ach so umweltbewussten Kids, unterstützt von Eltern, Grosseltern und Politikern aus Eigennutz -- nach einem Mac Donald & Co Besuch den Abfall auf der Strasse entsorgen, an Openairfestivals Müllhalden hinterlassen und bis zum geht nicht mehr das in der Herstellung und Entsorgung viel Energie und CO2 schluckende Smartphone benutzen!

    Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Reisen & Klimaschutz ist hier die Frage?
    PescheP Pesche

    Zugegeben, als Globetrotter der schon wieder in den Startlöchern zu einem längeren Oster-Trip zu ehemaligen Geschäftsfreunden irgendwo auf der Kugel steht, bin ich diesbezüglich kein Vorbild. Aber ich nehme auch an keinen Umwelt/Klima Demos teil, die in Kürze, den Sommer- und etwas später den Herbstferien sei Dank nicht mehr durchgeführt werden, weil nicht wenige zur Zeit streikende und demonstrierende Jugendliche, junge Familien, sympathisierende ältere Semester und nicht zuletzt mehr oder weniger grüne Politiker mit einer Benzinkiste unterwegs oder auf Flughäfen, im Flieger oder auf einem Kreuzfahrtliner anzutreffen sind! Und das ist gut so. Man hat die Öko-Keule geschwungen, das schlechte Gewissen ist beruhigt und man kann wieder zuschlagen. Na, lassen wir das. Satire ist nicht immer angebracht!
     Pesche

    Allgemeine Fragen

  • Onlinereisebüro contra Reisebüro vor Ort
    PescheP Pesche

    Als Individual Traveller verstehe ich unter Reisen auf eigene Faust, dass sämtliche Trips im Gastland vor Ort geplant und gebucht werden. Transport mit Miet-Pkw, Flieger, Bus, Bahn oder Schiff/Fähre. Das gilt selbstverständlich auch für Übernachtung und Verpflegung. Mehr oder weniger geplante Reiserouten mit Stopps wo es gefällt. Hin und Rückflug ins Gastland mit Erst-Übernachtungen zwecks Anklimatisierung buche ich über ein Reisebüro oder selber via Internet. Diese Reiseart bedingt allerdings eine gewisse Flexibilität und es ist von Vorteil, wenn man nebst Englisch über Grundkenntnisse der jeweiligen Landessprache verfügt.

    Aus Zeitgründen kontaktiere ich für etwas spezielle Trips (z.B. mit der Transsib oder der Transasiatischen Eisenbahn), ein auf Individualreisen spezialisiertes Reiseunternehmen. In Deutschland kenne ich mich nicht aus. In der Schweiz empfehle ich “Globetrotter Travel Service” mit rund 20 Filialen in der ganzen Schweiz. Die Reiseberaterinnen und Reiseberater bei Globetrotter haben alle mehrere Kontinente auf eigene Faust bereist und verfügen über ein riesiges Reise-Know-how. Pro Jahr bereisen diese Mitarbeiter im Auftrag ihres Arbeitgebers während 2-3 Monaten Länder rund um den Globus und bringen ihr Wissen auf den neusten Stand.

    Für die Planung einer von der Norm abweichenden Reise kann man diese Top-Spezialisten in der jeweiligen Filiale kontaktieren und mit ihnen in aller Ruhe mögliche Reiserouten, Transport- und Unterkunftsmöglichkeiten besprechen. Auf Wunsch organisieren diese Profis alles. Angefangen mit den notwendigen Visas, Impfungen, Flugreservationen, Hotelreservationen und sämtlichen Transportreservationen im Gastland. Selbstverständlich kann man auch nur einzelne Reservationen buchen und den Rest vor Ort selber organisieren. So halte ich es in der Regel.  Auf solchen Reisen trifft man auf den Routen, im Bus, in der Bahn, im Flieger, auf dem Schiff/Fähre und in den Unterkünften immer wieder auf Gleichgesinnte, mit denen man wertvolle Tipps austauschen kann. Zugegeben, auch wenn einiges organisiert wird, kann es Probleme geben und eine gewisse Flexibilität des Reisenden ist eine Voraussetzung. Aber es macht Spass!

    Pesche

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