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  • Mai Urlaub in Kenia
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Jambo Cindy,

    es kann durchaus sein, dass ihr mehrere Regentage habt, wobei es meistens nicht den ganzen Tag regnet, sonder oft in der Nacht oder am Vormittag. Gegen Mittag kommt dann meist wieder die Sonne raus und es wird schwül-heiß. Aber am Strand weht immer eine Brise, so dass man es gut aushalten kann.
    Nachts wird es nur ganz selten unter 20°C kühl, tagsüber werden es knapp 30°C.

    Das Swahili ist ein 5*-Hotel, da sollten die Herren am Abend auch eine lange Hose tragen.
    Am Strand könnt ihr nur bei Ebbe langlaufen, weil das Hotel in einer Art Bucht liegt und diese von Korallenfelsen umgeben ist. Bei Flut lässt sich aber schön schwimmen und die Pools sind auch toll.
    Bei 2 Tagen Safari ist die Reichweite wirklich begrenzt und nur Tsavo Ost oder West oder Saltlick/Lumo möglich.
    Tagesausflüge sind nach Mombasa oder ins Shimba Hills NR möglich, nach Wasini zum Schnorcheln (wenn es nicht gerade regnet), aber auch in eine Schule, Waisenhaus oder was euch sonst so vor Ort interessiert.
    Langweilig sollte euch eigentlich nicht werden und lasst euch von den Beachboys nur nicht abschrecken, sondern ignoriert sie.

    Viel Spaß und karibu sana!
    Olaf

    Kenia

  • Nairobi-Mombasa-Sansibar
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Ich sehe es ähnlich wie Stueppi, im Prinzip ist es möglich, mit einem gemieteten Fahrzeug durch Kenia zu reisen. Von Nairobi aus kann man bei Sunworld selbst 4x4-Fahrzeuge mieten, sind aber teurer als mit Fahrer, aufgrund der Versicherung.

    Auf den Straßen gilt das Gebot des Stärkeren, z. B. kann dir passieren, dass ein LKW ohne Rücksicht auf Verluste auf deiner Fahrbahn dir entgegenkommend überholt und DU auf den unbefestigten Seitenstreifen ausweichen musst.
    Zudem gibt es ungekennzeichnete "Speed Bumps" (ähnlich wie in Deutschland in einer 30iger-Zone), die man schnell mal übersieht und dann drüberfliegt - nicht gerade gut für das Fahrzeug.
    Man kann selbst auf den Hauptstraßen nicht gemütlich vor sich hingleiten, sondern muss ständig konzentriert auf andere Verkehrsteilnehmer, hierzu gehören auch Tiere, wie Hunde, Ziegen und Kühe, achten, die sich einfach entgegen den Regeln benehmen. Selbst auf dem Highway von Nairobi nach Mombasa gibt es Stellen, die tiefe Schlaglöcher aufweisen, kleinere Straßen sind z. T. nicht befestigt und nicht nur bei Regen eine Herausforderung.
    Im Dunkeln ist es teilweise lebensgefährlich, da es so gut wie keine Straßenbeleuchtung oder Seitenstreifen-Reflektoren gibt und man von entgegenkommenden Fahrzeugen geblendet wird. Fahrzeuge ohne oder mit nur einem Licht sind oft die Regel.
    Nur an Hauptstraßen gibt es teilweise eine Beschilderung, an der man sich orientieren kann, in Städten meist gar nichts, außer teilweise Straßennamen. Ohne aktuelle Navi-/Straßenkarte landet man dann schnell ganz woanders, weil mal wieder der Verkehr umgeleitet wird.

    Bei einer Panne hilft einem Englisch zwar meist weiter, die nächste Werkstatt kann aber weit weg sein und ob man dort verstanden wird, ist nicht garantiert.
    Wie Stueppi schon sagt, können Polizisten einem schnell mal etwas vorwerfen, was sich später als unrichtig herausstellt. Aber wer will schon gerne einen halben Tag auf einer Polizeiwache verbringen? Da bezahlt man dann doch lieber ein paar hundert Schillinge und ärgert sich über die allgegenwärtige Korruption.

    Wenn man sich nicht in den Nationalparks auskennt, wird man meist weniger sehen, als mit einem Fahrer, da diese entweder wissen, wo die Chancen hoch sind oder über Funk hören, wenn andere etwas Besonderes sehen. Wer da kein Suaheli kann und Landmarken nicht kennt, versteht nichts und kann auch mit Tipps nichts anfangen. Das gilt hauptsächlich für die Masai Mara, aber in gewissen Umfang auch für andere größere Parks.
    Im Nairobi NP, im Nakuru NP oder im Lake Bogoria NP kann man sich durchaus selber zurechtfinden, ebenso im Shimba Hills NR an der Küste.
    Rund um Mombasa bekommt man auch recht günstig Mietwagen, meist wenn man die richtigen Leute kennt, z. T. von privat. Auch ist hier das Fahren, vielleicht mit Ausnahme von Mombasa selbst nicht so chaotisch, aber immer noch anstrengend.

    Auch mit einem scheinbar guten und aktuellen Individual-Reiseführer im Gepäck, wird man immer wieder feststellen, dass die Informationen nicht mehr stimmen, Hotels geschlossen sind oder Telefonnummern sich geändert haben, von Preisen ganz zu schweigen, da diese meist schneller steigen, als die Führer gedruckt werden.
    Größere Hotels bekommt man als Individualist vor Ort meist teurer angeboten, als wenn man sie über einen Veranstalter oder hier unter Holidaycheck bucht. Dann ist man aber zeitlich nicht mehr flexibel.

    Aus all diesen Gründen würde ich für das erste Mal, zumindest für Teile, eine geführte Tour empfehlen. Wie du schreibst, habt ihr das ja auch am Anfang geplant. Dann seht ihr ja, ob ihr wirklich selber fahren möchtet. Zur Not könnt ihr auch einfach einen Flieger an die Küste nehmen, von Nairobi aus halten sich die Kosten im Rahmen.
    Den Grenzübergang von Kenia nach Tansania könntet ihr auch mit einem Überlandbus unternehmen, da das billiger und unkomplizierter ist.

    Ein Abenteuer ist ein Besuch in Kenia aber immer, egal wie man reist. Und mit direktem Kontakt zu den Einheimischen, z. B. mit Fahrer, erfährt man meist viel mehr - wenn auch subjektiver - als mit jedem Reiseführer.

    Kenia

  • Bus- und Zugverbindungen
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Von Nairobi nach Mombasa gibt es eine große Anzahl größerer und kleinerer Busunternehmen, die für 700 bis 1.800 KES (je nach Komfort des Busses) die Strecke befahren. Die wichtigsten starten in Nairobi von der Accra Road oder umgebenden Straßen.
    Es gibt sowohl Busse, die tagsüber als auch nachts fahren, Dauer - je nach Verkehr - 8-10 Stunden.
    Modern Coast kannst du unter www.modern.co.ke online buchen und per Kreditkarte oder M-Pesa bezahlen. Dann bekommst du auch meist noch einen guten Platz, da es im hinteren Teil des Busses nicht so bequem ist, wie weiter vorne, vor allem wenn es über die "Speed Bumps" geht.

    Von Mombasa nach Arusha fahren dagegen nur 2-3 Linien mit weniger komfortablen Bussen, da die Strecke durch den Tsavo West Nationalpark teilweise sehr schlecht ist: Tahmeed ist eine davon.
    Kosten liegen bei um die 1.000 KES.
    Dauer: Mindestens 8 Stunden.
    Hier geht noch alles manuell, d. h. du musst entweder am Vortag (oder noch eher) oder früh am Morgen dir das Ticket besorgen. Die Busse fahren zwischen 6 und 8 Uhr ab.

    Viel Spaß
    Olaf

    Kenia

  • Masai Mara welche Unterkunft?
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Jambo Betti,

    buch die Flüge, bei denen du das beste Bauchgefühl hast und die deiner Preisvorstellung am ehesten entsprechen.
    Bei TK kommt man halt mitten in der Nacht in Nairobi an und muss erst noch für ein paar Stündchen in ein Hotel, weil man nicht vor 6 Uhr aus Nairobi fahren darf.
    Wenn ihr sowieso etwas Zeit in Nairobi verbringen möchtet, passt der Flug mit ET, dann habt ihr zumindest den Nachmittag zum Ankommen, wobei ihr auch direkt nach der Ankunft raus aus der Stadt und z. B. zum Naivashasee fahren könntet.
    2 Nächte in Naivasha, so dass ihr einen ganzen Tag habt, um entweder Crater Lake oder Hell's Gate NP zu besuchen und z.B. am späten Nachmittag noch eine Bootsfahrt zu unternehmen, bei der ihr Hippos recht nah sehen könnt.
    Wenn ihr auch mit etwas weniger Komfort und dafür viel Herzlichkeit zufrieden seid, könntet ihr ein von Masai geführtes Eco Camp besuchen. Liegt ca. 1 Stunde hinter Narok zu Füßen der Loita Hills. Man kann dort geführte Wanderungen unternehmen, Mountainbiken oder eine Schule besuchten oder einfach den Blick in die Ferne schweifen lassen. Die Spiele und Tänze mit den immer gut gelaunten Masai begeistern jeden. Am Abend ist ein Bad in der heißen Quelle ein Höhepunkt, den man nicht verpassen sollte. 2 Nächte hält man es hier gut aus, auch wenn der Service beim Essen wirklich "pole pole" ist, aber zum "Entschleunigen" ist es der perfekte Ort.
    Von dort seid ihr dann in 2 Stunden im Masai Mara Nationalreservat. Ob Unterkunft am oder im Reservat hängt von eurem Budget ab, innerhalb ist natürlich teurer, dafür kann man die Zeit voll ausnutzen, um zu pirschen.
    Ich würde bei 4 Nächten nicht unbedingt wechseln, aber möglich ist es natürlich schon.

    Beim momentan schwachen Euro kostet der Flug von der Mara an die Küste fast 290 Euro pro Person. Da seid ihr preislich günstiger, wenn ihr von Nairobi nach Mombasa fliegt. Diesen Flug könnt ihr sogar meist günstiger von Deutschland aus buchen, aber achtet darauf, keinen vor 15 Uhr zu nehmen, sonst wird es stressig mit der Fahrt von der Mara nach Nairobi. Ihr müsst ja schließlich eine Stunde vor Abflug am Flughafen sein.

    Soweit mein Vorschlag für eine gemütliche Safari mit einem Mix aus Natur, Kultur und viel Tieren ohne lange Wege von A nach B zurücklegen zu müssen.
    Denn von Nairobi zu den Aberdares ist ein halber Tag, von dort nach Naivasha, fast ein ganzer, aber man sieht sicherlich auch einiges von Kenia, überquert den Äquator und kann an den Thomson Fällen halten - ist aber eben eine ganz andere Tour.

    Ich weiß, nun ist es für dich nicht einfacher zu entscheiden, was besser ist 😉
    Wenn du Fragen hast, die diesen Post sprengen, kannst du mir auch eine PN senden.

    Liebe Grüße aus Kenia
    Olaf

    Kenia

  • Geplante Wiedereröffnung Indian Ocean Beach Club
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Wie Jaccarande mitgeteilt hat, wird die Übergabe des Hotels erst vorraussichtlich Ende Januar/Anfang Februar 2015 stattfinden, da die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen werden konnten.

    Liebe Grüße
    Olaf

    Kenia

  • Geplante Wiedereröffnung Indian Ocean Beach Club
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Da drücke ich mal ganz feste die Daumen, dass es diesmal wirklih klappt, nachdem die Wiedereröffnung schon so oft verschoben wurde.
    Wäre schön, wenn sich die Wartezeit gelohnt hätte und das Resort in neuem Glanz erstrahlt und zu akzeptablen Preisen angeboten wird.

    Kenia

  • Erfahrungen Reiserückkehrer 2014
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Jambo Petra,

    viele Kommentare von Reiserückkehrern wirst du leider nicht bekommen, da momentan wirklich recht wenig Touristen an der Küste sind.
    Aber die, die da sind, genießen ihren Urlaub und machen sich kaum Gedanken, ob etwas passieren könnte.
    Ich lebe hier schon über 4 Jahre und wenn man sich an gewisse Regeln hält, fühlt man sich sicher.

    • bei Dunkelheit nicht zu Fuß unterwegs sein, sondern ein Taxi nehmen - selbst für kurze Strecken

    • keine Wertsachen offensichtlich mit sich herumtragen

    • nicht mit Geld um sich werfen oder über sein Geld in der Öffentlichkeit reden, auch das lockt Diebe an

    • höflich und respektvoll zu allen Menschen sein, sofern sie einen auch mit Respekt behandeln (trifft vor allem auf Beachboys zu, wenn man nichts von ihnen will, hilft ignorieren)

    • einen "Führer" mitnehmen, z. B. wenn man nach Mombasa oder irgendwohin geht, wo man sich nicht auskennt. Dieser vermeidet gefährliche Ecken und wehrt andere ab, die einem irgendwelche Dienste anbieten wollen.

    • nicht gleich zu allen Menschen grenzenloses Vertrauen haben. Es ist erstaunlich, wie schnell viele Leute im Urlaub mit (nahezu) Fremden mitgehen, Freundschaften knüpfen und Geld oder andere Geschenke dalassen, was sie ganz sicher nicht zu Hause machen würden, ohne die Person genauer zu kennen. Offenheit ist ok, aber ruhig auch ein gewisses Maß an Misstrauen und manche Sachen ruhig stärker hinterfragen. Das hilft vor mancher späterer Enttäuschung.

    • Vorsicht vor umsonst- oder suuuper-billig-Angeboten! Wenn etwas zu schön um wahr zu sein scheint - ist es das meistens auch. Einfach den "gesunden Menschenverstand" nicht zu Hause lassen.

    Ansonsten ist es seit Wochen in den Touristengebieten an der Küste und in den Nationalparks sowieso ruhig und sicher.
    Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft, ohne dass man an jeder Ecke einen bewaffneten Polizisten oder Soldaten sieht.
    Aber an den Eingängen von Supermärkten und Banken wird kontrolliert und die sind auch bewacht.
    Der Vergleich mit Ägypten trifft es ganz gut: Man erwartet wahrscheinlich mehr, als man dann vorfindet.
    Also freut euch auf einen tollen Urlaub bei freundlichen Menschen in Kenia.

    Liebe Grüße aus Diani
    Olaf

    Kenia

  • Aktuelle Themen und Informationen
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Nussini98:
    ...
    Kennt einer von euch Thika? Etwa gut 50 km nordöstlich von Nairobi. Meint ihr, dort kann man sich ohne größere Bedenken ein paar Tage aufhalten? Und kennt ihr eine schöne Unterkunft, die ihr weiter empfehlen könnt?
    ...

    In der Nähe von Thika gibt es das Manyika House. Momentan nur über Facebook und E-Mail zu kontaktieren. Ist mehr eine Farm mit Tieren in der Natur. Dort kann man ohne Probleme mehrere Tage entspannt verbringen.

    Kenia

  • Preiserhöhung der KWS Parks u. a.
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Nachtrag zum Single-Entry:

    Während die neuen Preise gültig sind, hat der KWS das angekündigte Single-Entry (außer für Lake Nakuru NP, da galt es schon vorher) - auf Protest verschiedener  Tourismusverbände - bis Ende Juni 2014 erst einmal zurückgezogen.
    Damit kann, bis zur endgültigen Entscheidung, innerhalb der Gültigkeit des Tickets von 24 Stunden 1 weiteres Mal in den Park gefahren werden, ohne den Eintrittspreis erneut zu zahlen.

    Liebe Grüße aus dem sonnig heißen Kenia
    Olaf

    Kenia

  • Preiserhöhung der KWS Parks u. a.
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Jambo Jasmin,

    gerne poste ich auch die Preise für die Kenianer (Citizen):

    Amboseli & Lake Nakuru -> 1200 KSH Erw. / 350 KSH Kinder
    TsavoOst & West            -> 600 KSH / 250 KSH
    Meru, Kora                       -> 350 KSH / 250 KSH
    Aberdare                         -> 350 KSH / 250 KSH
    Nairobi                             -> 500 KSH / 300 KSH
    Hell's Gate, Longonot      -> 350 KSH / 250 KSH
    alle anderen staatl. Parks,
    z. B. Shimba Hills             -> 350 KSH / 200 KSH
    Kisite Marine Park           -> 250 KSH / 150 KSH
    Malindi, Watamu,
    MombasaMarine Park      -> 150 KSH / 150 KSH

    Fahrzeuge <6 Sitze      350 KSH
                      6-12 Sitze 1200 KSH

    Die Preise werden sicher auch bald auf der Internetseite des KWS veröffentlicht werden. Da hinken Sie immer ein bisschen hinterher 😉

    Ja, so ziemlich alles wird in Kenia teurer, auch Safaris.
    Die meisten Camps und Lodgen haben ihre Preise für 2014 um 5-10 % erhöht. Nur wenige haben sie konstant gehalten.

    Viele Grüße
    Olaf

    Kenia

  • Preiserhöhung der KWS Parks u. a.
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Liebe Forenfreunde,

    zum 01.01.2014 hat der Kenya Wildlife Service (KWS) wie erwartet aufgrund der Einführung der 16 %igen Mehrwertsteuer für Parkeintritte, selbige erhöht, und zwar wie folgt:

    Amboseli & Lake Nakuru -> 90 USD Erw. / 55 USD Kinder
    Tsavo Ost & West            -> 75 USD / 40 USD
    Meru, Kora                        -> 75 USD / 40 USD
    Aberdare                          -> 65 USD / 30 USD
    Nairobi                             -> 50 USD / 25 USD
    Hell's Gate, Longonot     -> 30 USD / 20 USD
    alle anderen staatl. Parks,
    z. B. Shimba Hills            -> 25 USD / 15 USD
    Kisite Marine Park           -> 25 USD / 15 USD
    Malindi, Watamu, Mombasa
    Marine Park                    -> 20 USD / 15 USD

    Die Eintritte gelten für 24 Stunden ununterbrochenen Verweilen in den Schutzgebieten (Single Entry). Nach dem  Verlassen und Wiedereinfahren innerhalb dieser Zeitspanne muss bei folgenden Parks erneut der volle Eintritt bezahlt werden: Amboseli NP, Lake Nakuru NP, Nairobi NP und Tsavo Ost NP.
    Bei allen anderen Parks kann ein erneuter Eintritt innerhalb der 24 Stunden genehmigt werden.

    Es wird erwartet, dass auch kommunale Parks, wie Masai Mara NR, Samburu NR ihre Eintrittspreise erhöhen, da auch Sie Mehrwertsteuer abführen müssen.

    Masai Mara wird dann voraussichtlich auch bei 90 USD / 55 USD liegen, zumindest für die Lodgen/Camps außerhalb des Reservates.

    Die meisten privaten Schutzgebiete haben ihre Preise bereits seit dem letzten Quartal 2013 erhöht, da die Mehrwertsteuer seit dem 02.09.2013 erhoben wird.

    Viele Grüße aus Kenia
    Olaf

    Kenia

  • Trinkgelder, wie macht Ihr das?
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Die Höhe des Trinkgeldes ist immer ein heikles Thema.

    Ich finde zwei Aspekte wichtig:

    1. Trinkgeld gibt es, wenn man mit der Leistung zufrieden war, nicht weil es erwartet wird - ich denke, damit gehen die meisten konform mit mir.
    2. Es muss in guter Relation stehen:
      Wenn ich also einem Kofferträger, der mir vielleicht 5 Minuten zur Hand geht, 1 Euro oder 100 KES gebe, was müsste dann ein Safarifahrer bekommen, der tagelang an meiner Seite steht?
      Für Kofferträger finde ich 20-50 KES je nach Schwere des Gepäcks und Transportweg ok.
      Für die Person, die das Zimmer sauber hält, 50 KES am Tag, ebenso ein Kellner, der einem regelmäßig im Hotel bedient.
      Bei Safarifahrer sind die 3-5 Euro (300-500 KES) pro Person und Tag meiner Meinung nach durchaus vertretbar, sofern Punkt 1 erfüllt ist.
      Bedenkt, ihr vertraut ihm euer LEBEN an, denn kenianische Straßen sind GEFÄHRLICH, das weiß jeder, der schon Mal auf Safari war. Dazu kommt, dass der Job mehr ist, als nur Gäste von A nach B zu fahren. Ein guter Fahrer spricht die Sprache der Gäste (musste er z. T. auch erst in einer Schule gegen Gebühr erlernen), hat ein Zertifikat (kostet auch) oder noch besser hat eine touristische Ausbildung (z. B. in einem Kurs vom KWS - richtig, kostet), bei der er sich Wissen zu Land, Natur und Tieren angeeignet hat. Er kann mit unterschiedlichsten Gästetypen umgehen, bleibt immer freundlich, kann auch kleinere Reparaturen am Fahrzeug vornehmen und sorgt dafür, dass das Fahrzeug immer sauber vor den Gästen steht. Er weiß Rat, wenn z. B. ein Gast krank ist und kümmert sich um alles, damit die Gäste ihre Safari genießen können. Er ist oft schon vor Sonnenaufgang auf den Beinen und setzt sich abends nach einem 8-12 Stundentag noch gerne zu seinen Gästen, sofern sie das schätzen.

    Das interessante an der Debatte ist meist, dass man das Gefühl bekommt, manche Menschen gönnen den Fahrern dieses hart erarbeitete "2. Gehalt" nicht. Sollen doch die Arbeitgeber einen ordentlichen Lohn bezahlen, dann wäre das nicht nötig!
    Meist sind es die gleichen Leute, die sich über die hohen Preise für Safaris aufregen. Höherer Lohn würde die Preise aber noch stärker ansteigen lassen und das kann sich im harten Konkurrenzkampf (fast) keiner leisten und das will schon gar nicht der Tourist!

    Deshalb verdient ein Safarifahrer im Durchschnitt ca. 150 Euro im Monat. Teilweise gelten die Verträge sogar nur für die Hauptsaison, so dass die Fahrer 2-5 Monate kein Gehalt beziehen und natürlich erst recht kein Trinkgeld.

    Nicht nur die Lebenshaltungskosten sind in Kenia stark angestiegen (z. B. 1 kg Zucker, 1,20 EUR, 1 Liter Milch 0,65 EUR, 400 g Toastbrot 0,40 EUR, 2 kg Maismehl 1,10 EUR, 1 l Speiseöl 1,50 EUR), wer seinen Kindern eine gute Zukunft ermöglichen will, schickt sie nicht in die kostenlose staatliche Grundschule (mit Klassengrößen von 40-120! Kindern), sondern auf eine Privatschule. Hier kommen dann mal schnell Kosten in Höhe von 250-300 Euro im Jahr pro Kind zusammen, bei den weiterführenden Schulen geht es z. T. in die Tausende, Euro wohlgemerkt.

    Man kann es wie Chrissy "Entwicklungshilfe" nennen, wenn man ein gutes Trinkgeld gibt, denn oft profitiert von dem Geld nicht nur die Kernfamilie, sondern es werden neben den Eltern auch Geschwister oder gute Freunde unterstützt, wenn diese in eine finanzielle Notlage geraten. Z. B. sterben in Kenia prozentual mehr Menschen als in Deutschland und eine Beerdigung kostet mit allem drum und dran auch leicht 100 Euro und mehr.

    Wer 1.500 Euro und mehr für eine Reise ausgibt, sollte eigentlich auch noch das Trinkgeld aufbringen können.

    Olaf

    Kenia

  • Dollar als Trinkgeld
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Jambo Claudia,

    natürlich ist alles was ich dazu schreibe meine ganz persönlich Meinung beruhend auf der Tatsache, dass ich hier in Diani lebe und ein bisschen Einblick in die Tourismusbranche habe.

    Taxifahrern gibt man i.d.R. kein Trinkgeld, sondern verhandelt den Fahrpreis vor Antritt der Fahrt. Da bleibt meist ein Gewinn für den Fahrer übrig.

    Bei Kellnern im Hotelrestaurant sind 50 KES pro Tag, bei Reinigungskräften 50-100 KES pro Tag genug, vorausgesetzt die Leistung ist auch wirklich gut.

    Wenn man außerhalb essen geht, hängt das Trinkgeld auch vom Standard der Lokalität ab. In ganz einfachen Restaurants wird teilweise gar kein Trinkgeld erwartet und die Bedienung freut sich schon über Beträge zwischen 30 und 50 KES. Je höher der Standard, desto höher auch die Erwartungen. Die Faustregel 5 % des Rechnungsbetrages bei wirklich gutem Service passt hier meist ganz gut.

    Wer auf Safari geht, sollte seinen Fahrer auf keinen Fall vergessen. Wenn man bedenkt, dass dieser 6-12 Stunden am Tag mit einem zusammen ist und nicht nur Fahrer, sondern auch Reiseleiter, Späher, Tier-Erklärer, Unterhalter usw. ist und man ihm sein Leben auf Kenias Straßen anvertraut, sollten 500 KES pro Tag und Person nicht zu viel sein.
    Ein Großteil der Fahrer ist nicht fest angestellt und hat in den touristenarmen Zeiten kein geregeltes Einkommen. Deshalb ist das Trinkgeld für diese Fahrer die einzige Möglichkeit über die mageren Zeiten hinwegzukommen.
    Und auch nur deshalb sind viele Safaris, die bei lokalen Anbietern gebucht werden so günstig: Die Fahrer sind weder sozialversichert noch angestellt.
    Irgendwie muss sich ja der günstigere Preis zusammen setzten und die Personalkosten sind ein Teil davon.

    Ich hoffe, du kannst mit meinen Ausführungen etwas anfangen.

    Sonnige Grüße aus Kenia,
    Olaf

    Kenia

  • Wetterhread Kenia: alle Fragen zum Wetter bitte hier posten!
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Jambo Kaba,

    tja das mit dem Aktualisieren ist immer so eine Sache...

    Aber für Juni/Juli/August sollte die Saison-Prognose Anfang Juni rauskommen.
    Die momentane wurde am 06.03. erstellt.

    Übrigens war es seit gestern Vormittag richtig schön in Diani - viel blauer Himmel, Sonne aber seit Tagen ein starker Südostwind, der einem beim Liegen im Sand ein Peeling verschafft 😉

    Liebe Grüße,
    Olaf

    Kenia

  • Wetterhread Kenia: alle Fragen zum Wetter bitte hier posten!
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Jambo Kaba,

    heute morgen hat es in Diani gegen 4 Uhr für fast 1 Stunde wie aus Eimern geschüttet und später noch einzelne Schauer gegeben.
    Würde es mal als den Beginn der Regenzeit hier beschreiben.

    Wie es in den einzelnen Parks aussieht, kann ich dir nicht sagen.
    Eventuell hilft dir ein Blick auf die Seite der kenianischen "Wetterbehörde" www.meteo.go.ke
    Die Berichte sind zwar in Englisch, aber die Diagramme kann man eigentlich auch so interpretieren.

    Liebe Grüße aus Kenia,
    Olaf

    Kenia

  • Safaris
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Jambo Gregor,
     
    ich persönlich finde die Jeeps mit den Sonnenhubdach auch besser, da man beim Rausschauen vor der Sonne geschützt ist, was auch ein Plus beim Fotografieren ist.
     
    Das Ashnil Mara hat qualitativ sehr gute und neue Fahrzeuge in dieser Ausführung und liegt wirklich sehr ideal für Touren in der Masai Mara.
    Auch die Zelte sind sehr schön und das Preis-Leistungsverhältnis ist klasse.
     
    Wie nah der Fahrer an die Tiere fährt könnt ihr selber mitbestimmen, z. B. indem ihr darauf achtet, dass er nicht abseits der Wege fährt (das ist östlich des Mara Flusses nämlich verboten!) und somit die Natur schädigt und die Tiere stört.
    Kein Fahrer wird eure Angst ignorieren, wenn ihr ihm die Gründe erklärt.
     
    Wobei man vor Löwen eigentlich keine Angst haben muss, solange man nicht die Arme aus dem Fahrzeug hält, um sie zu streicheln...
     
    Liebe Grüße aus Kenia,
    Olaf

    Kenia

  • Flug nach Deutschland / Einreise
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Jambo junci,
     
    Direktflüge von Mombasa nach Deutschland bieten momentan nur Air Berlin und Condor. Letztere fliegt auch von Nairobi.
    Schau einfach mal bei den beiden auf der jeweiligen Webseite.
     
    Die Preise variieren je nach Saison, wobei Condor ab und zu günstige "Fliegenpreise" anbietet. Diese erhält man, wenn man deren Newsletter abbonniert.
     
    Bei allen anderen Anbietern muss man umsteigen.
     
    Liebe Grüße aus Kenia,
    Olaf

    Kenia

  • Dollar als Trinkgeld
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Jambo,
     
    natürlich werden 1 US-Dollar-Scheine als Trinkgeld angenommen
    .
    Gewechselt bekommt man die 1-US$-Scheine allerdings nur schwer:
    Selbst als guter Kunde wollte mir meine kenianische Bank diese erst nicht annehmen. Nun haben sie gesagt, dass es 1%, aber mindestens 5 US-Dollar, Gebühr kostet.
     
    Für den einfachen Angestellten bleibt dann nur noch der Gang zum Schwarzmarkt, wo für die 1er-Scheine auch gravierende Abschläge in Kauf genommen werden müssen.
     
    Meine Empfehlung: Trinkgelder lieber in kenianischen Schillingen geben, dann haben die Empfänger direkt etwas davon und müssen nicht bei Touristen oder Schwarzhändlern erst rumwechseln.
    Wer sein Geld in der Bank tauscht, kann dort gleich einige Scheine in Kleingeld wechseln lassen und kann dann auch angemessenes und nicht überzogenes Trinkgeld geben.
     
    Liebe Grüße aus Kenia,
    Olaf

    Kenia

  • Vorsicht Quallenaufkommen am Diani Beach
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Jambo alle zusammen,
     
    kann mit gutem Gewissen wieder Entwarnung geben:
     
    Der Diani Beach ist wieder quallenfrei, das Wasser herrlich warm - eine riesige Badewanne!
     
    Viel Spaß beim Planschen!
     
    Olaf

    Kenia

  • Vorsicht Quallenaufkommen am Diani Beach
    Safari-ExperteS Safari-Experte

    Bei meinem gestrigen Strandbesuch habe ich festgestellt, dass es momentan viele Seeblasen oder auch Portugiesische Galeeren im Wasser gibt, die auch von den Wellen ans Ufer gespült werden.

    Dabei handelt es sich um eine Kolonie von kleinen (ca. daumengroßen), durchsichtigen Geleekörpern, die auf der Wasseroberfläche schwimmen und vom Wind vorangetrieben werden. An der Unterseite befindet sich ein dunkelblauer Körper mit einem schwanzähnlichen Faden, mit dem die Seeblase den Kurs steuern kann.
    Gleichzeitig sitzen in diesem Tentakel auch Nesselkapseln die bei Berührung herausgeschleudert werden und ein Gift aussondern.
     
    Habe dies selber beim Baden schwerzhaft erfahren müssen, wobei es mich nur leicht an der Oberlippe erwischt hat. Es brennt etwa, wie wenn man in Brennesseln greift.
    Ich bin erst im Wasser geblieben, als ich aber immer mehr dieser "Biester" um mich herum entdeckt habe, ist mir die Lust am Baden vergangen.
     
    Ich will keine Panik erzeugen, aber jeder Badende sollte gut aufpassen, wenn er ins Wasser geht.
     
    Auch ich werde mich davon nicht abhalten lassen ins Wasser zu gehen!
     
    Mir sind die Seeblasen zwischen Forty Thiefs und Nomad aufgefallen, evtl. treten sie auch an anderen Stellen auf.
     
    Weitere Infos findet man hier.
     
    Denke mal, dass der momentan starke Kaskazi (Nordwind) die Seeblasen an die Küste treibt und es daher bald wieder vorbei ist.
     
    Trotz allem gefahrlose Badefreuden und viele Grüße aus Kenia,
    Olaf

    Kenia
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