...oder wie wär's damit, in der U-Bahn mal für ältere Mitmenschen aufzustehen.
Auch das ist hier bei uns völlig aus der Mode gekommen, in Asien und Südamerika, wie wir feststellen konnten, jedoch immer noch eine Selbstverständlichkeit.
Ja, Erika, Du hast Recht, die guten Manieren sind uns abhanden gekommen, wer sie noch hat und anwendet, wird höchstens noch als ******* oder "Gutmensch", wie es neuerdings heißt, verlacht.
Extremer Egoismus und Ellenbogenmentalität haben bei uns Einzug gehalten. Das Schlimme ist, daß junge Menschen, mit denen man darüber spricht, gar nicht wissen, was man meint, weil sie in diese soziale Eiseskälte reingeboren wurden.
salvamor41
Beiträge
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KNIGGE - sind gute Manieren und Höflichkeit noch zeitgemäß? -
BILLIGER urlaub gesucht@ Sabrina
Mach' es nicht zu billig! Oder nimm wenigstens genug Geld mit, daß Du einen Rückflug mit einer anderen Gesellschaft bezahlen kannst und schau', daß Du noch ein paar zusätzliche Tage Resturlaub verbraten kannst. Es könnte Dir nämlich sonst am Ende noch so gehen wie den Interflug-Gästen in, ich glaube, Antalya.
Denk' immer dran: PAY NOW OR PAY LATER! -
Diskussionsthema: ALLGEMEINBILDUNG@ Antje
Antje, ich bitte wirklich um etwas mehr Ernst! Die unüberwindbaren Probleme, die sich Thilo in den Weg stellen, häufen sich aber auch wirklich in nicht akzeptabler Weise! Da sind einmal die Lehrer über 50, die alles vergessen und dann auch noch der Lärm. Ist doch wirklich schlimm! Oder?

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Der Fußball-Thread!@ Sv.k.P.
Ja der FC! Ich finde es sehr rücksichtsvoll von Dir, daß Du die Zypern-Arie nicht erwähnt hast. Eigentlich nur peinlich, die Geschichte!
Das kommt davon, wenn solche Deals auf "persönlicher" Ebene ihren Anfang finden und abgewickelt werden, die eigentlich notwendigen entsprechenden Kontrollmechanismen greifen dann oft nicht. Sicher wird der FC noch einen anderen Trikotsponsor finden!
Das mit Lurling stimmt wohl, er ist auf dem Papier ein starker Mann, wenngleich hierzulande kaum bekannt. Rappolder hätte den Balitsch zwar gerne gehabt, in meiner Einschätzung ist B. allerdings nicht der Knaller. Sobald irgendwelche Probleme bei seinen Vereinen entstanden, gab er Fersengeld, offenbar ist er nicht der Typ, der sich in schwierigen Zeiten durchkämpft. Genau so etwas braucht aber der FC!
Richtig leid tut es mir um Bierofka, den hätte ich gerne hier gesehen. Bin mal gespannt, was sich hier noch tut. Holger, ich schaue bei Neuverpflichtungen beim FC immer darauf, wer der Spielerberater ist, da gibt es manchmal interessante Zusammenhänge. -
Neuwahlen des Bundestages!@ Erika
Du stellst die Frage: WIE SOLL DER SOZIALSTAAT FINANZIERT WERDEN?
Ich beantworte sie mit: INDEM DIE FRAGLOS VORHANDENEN GELDER SINNVOLLER EINGESETZT WERDEN.
Mir fällt dazu ein Spruch von Voltaire ein, der gesagt hat: "IM ALLGEMEINEN BESTEHT DIE KUNST DES REGIERENS DARIN, SO VIEL GELD WIE MÖGLICH EINER GRUPPE VON BÜRGERN ZU NEHMEN, UM ES EINER ANDEREN ZU GEBEN".
Während man schuldlos bedürftig gewordenen Mitbürgern (Sozialhilfeempfängern, Arbeitslosen etc.) die Stütze brutal zusammenstreicht, reduziert man den Spitzensteuersatz für Besserverdiener erheblich. Was, wenn nicht das, ist Umverteilung von unten nach oben?
Die EU verteilt übrigens jedes Jahr nachweisbare ca. 150 Milliarden Euro (150.000.000.000,00 Euro) an Subventionen, davon ein Großteil völlig unsinnig. Alleine der Agrarbereich verschlingt 48 Milliarden Euro, davon gehen wiederum stolze 4.2 Milliarden nur an die Baumwoll-, Oliven- und Hopfenbauern!Können wir uns wirklich keinen Sozialstaat leisten? Müssen wir Arbeitnehmer, die Jahrzehnte gearbeitet und einbezahlt haben, nach 1 Jahr AlG I ins Armenhaus AlG II entlassen? Nein, das müssen wir nicht!
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Die Deutschen flüchten vom Lande@ Bernd
Ihr lebt da im Markgräfler Land aber auch in einer wahren Puppenstube, für mich ist diese Gegend mit das schönste, was es in Deutschland gibt. Ihr versteht da bei Euch schon viel mehr von Essen und Trinken als der Durchschnitt der Deutschen, aber Ihr seid auch schnell im Elsaß und habt dann noch eine Steigerung. Die Schweiz liegt vor der Haustür, und Italien ist auch nicht weit.
Ihr fühlt Euch dort wohl, was ich gut verstehen kann, wenn Ihr keine "Berufs-Großstädter" seid, dann bleibt bitte da wohnen! -
Die Deutschen flüchten vom Lande@ Erika
Ja. ja. das alte Problem! Fast alle Großstädter, die raus ziehen, kommen irgendwann zurück!
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Die Deutschen flüchten vom LandeMeine Kindheit und meine Jugend habe ich, bis auf zwei Jahre in einem Internat, in zwei kleinen Ortschaften im äußersten Westen der BRD, ganz in der Nähe der belgischen Grenze, verbracht. Ich erinnere mich sehr gerne vor allem an meine Kindheit, habe diese Zeit unbelastet verbracht. Wir haben uns selber Bolzplätze gebaut, später im örtlichen Fussballclub gespielt, wir lebten inmitten einer fast unberührten Natur. Es war eine wunderschöne Zeit. Alles, was mich dann später an dieser "Idylle" störte, war damals kein Thema für mich, weil ich halt nichts anderes kannte.
Aus beruflichen Gründen verließ ich mit 21 Jahren mein Dorf und zog in eine ca. 80 km entfernte Großstadt. Dort, mitten in der City, lebe ich jetzt seit fast 43 Jahren und ich könnte mir beim besten Willen nicht vorstellen, noch einmal zurück in mein Dorf zu ziehen.
Ich schätze an der Großstadt sehr die mich umgebende Anonymität. In meinem Dorf lebte ich wie auf dem Präsentierteller, jeder kannte jeden, wußte über die privaten, finanziellen und sogar intimsten Verhältnisse Bescheid, und wenn man nicht Bescheid wußte, wurde solange gebohrt und nachgeforscht, bis der Wissensdurst gestillt war. Der Klatsch und Tratsch blühte. Wenn nix richtiges bekannt war, was man tratschen konnte, wurde einfach etwas erfunden. Ich schätze auch das kulturelle Angebot der Großstadt sehr, in meinem Dorf gibt es nicht einmal ein Kino.
Am meisten schätze ich aber die großstädtische Lebensart, die Menschen sind einfach toleranter, nicht so "narrow-minded" wie auf dem Dorf. Die Gruppenzwänge in meinem Dorf gingen mir zuletzt immer mehr auf den Senkel. Wenn man sich outfitmäßig unterschied, nicht die Partei wählte, die die überwiegende Mehrheit dort wählte, wenn man weite Reisen unternahm und darüber erzählte etc., geriet man ganz schnell ins gesellschaftliche Abseits, wurde geschnitten oder sogar gemobbt.Und trotzdem: Ich bin ehrlich, manchmal geht mir der Verkehr, der Lärm, der Smog und auch der Dreck (in jeder Beziehung) der Großstadt auf die Nerven. Dann müssen wir mal wieder durchatmen, setzen uns ins Auto, gehen dort in der herrlichen Natur spazieren und....sind heilfroh, wenn wir dann ganz schnell wieder die Großstadt haben. Wir merken: Auf Dauer würde das nix mehr!
Ich habe aber sehr großes Verständnis dafür, wenn jemand von Natur aus lieber in kleineren Ortschaften wohnt, besonders Familien mit kleinen Kindernhaben es mitten in der City einer Großstadt schwer! -
Neuwahlen des Bundestages!Über Politik läßt sich trefflich streiten, manchmal können gerade politische Diskussionen allerdings so hitzig werden,
daß bei allzu kontroversen Einschätzungen, zumal wenn sie aggressiv vorgetragen werden, sogar Freundschaften zerbrechen können. Wir haben's erlebt.Hier im HC-Forum kann man feststellen, daß diese Diskussion sehr sachlich verläuft. Das spricht für das Niveau der Teilnehmer, das ich als überdurchschnittlich hoch einschätze.
Meines Erachtens wäre es begrüßenswert, wenn noch mehr User an der Diskussion teilnähmen, damit ein möglichst breites Meinungsspektrum erfaßt wird.
Also bitte, meine lieben Mituser, keine Hemmungen!
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Die Deutschen flüchten vom LandeWie das Statistische Bundesamt heute mitteilte, betrug der Bevölkerungsanteil in ländlichen Gebieten Deutschlands Ende 2003 12.7 Mio. = 15.4%, während er Ende 1994 noch 18.7% betragen hatte.
Der Bevölkerungsanteil in den städtischen Regionen blieb gleich, nahm aber in halbstädtischen Gegenden, also Kleinstädten oder Orten im Einzugsbereich großer Städte, entsprechend zu.Wo lebt Ihr am liebsten? Was sind aus Eurer Sicht die Vorteile bzw. Nachteile eines Lebens auf dem Lande oder in der Großstadt oder in halbstädtischen Gegenden?
Warum lebt Ihr da, wo Ihr lebt? -
Neuwahlen des Bundestages!@ Erika
Nein, Erika, Oskar Lafontaine hätte in einem von Schröder geführten Kabinett nichts beeinflussen können. Er wurde von Anfang an von Schröder und seinen Lakaien argwöhnisch beäugt und ausgebremst, und nachdem Schröder ihm persönlich gemachte Zusagen zu der Art der Zusammenarbeit nicht einhielt, erkannte er seine ausweglose Lage und demissionierte.
Er wollte einfach nur weiter in den Spiegel schauen und sich selber erkennen können.
Für mich war und ist sein Rücktritt absolut nachvollziehbar!
Lafontaine hat den richtigen Schritt gewählt, die weitere Entwicklung der SPD gibt ihm im nachhinein Recht. Er hätte diese unsägliche AlG II-Geschichte im Gefolge von Agenda 2010 und Hartz IV niemals mittragen können, dafür schlägt sein Herz zu sehr für Unterprivilegierte, sozial benachteiligte wie Arbeitslose, vor allem ältere, Sozialhilfeempfänger etc. Da, wo er jetzt steht, kann er weitaus mehr bewirken, er war und ist die Identifikationsfigur für sozial schwache Bevölkerungsschichten.
Schröder hat es mit seiner durch und durch verkorksten Politik geschafft, die SPD ins Abseits zu manövrieren. Neben Schwarz-Gelb wird er es zukünftig mit einem weiteren Gegner zu tun bekommen, der sich links von der SPD befindet. Er sollte sich warm anziehen, erste Prognosen sagen der neuen Linken einen Stimmenanteil zwischen 10% und 20% voraus.
Die SPD droht, zerrieben zu werden! -
Diskussionsthema: ALLGEMEINBILDUNG@ erika
Du gibst, wie viele andere hier im Forum, eine zutreffende Beschreibung des Ist-Zustandes ab. Was mir in Deinem Beitrag fehlt, sind konstruktive Vorschläge/Ideen,
wie man zu einer Verbesserung der Situation kommen könnte.
Ich bin ganz sicher, daß Dir da eine ganze Menge einfällt und freue mich auf Deinen nächsten Beitrag. -
Diskussionsthema: ALLGEMEINBILDUNG@ klaus43
Natürlich kann man die Verhältnisse eines Industrieunternehmens nicht auf einen Kindergarten übertragen, obschon....wenn ich es mir so richtig überlege, es gibt manchmal schon Parallelen.

Nein, im Ernst, mir ist schon auch klar, daß vieles, was da geschieht, auf Idealismus beruht. Was ich ausdrücken wollte, ist, daß es ohne Kommunikation zwischen den Erziehern, den Lehrern und den Eltern doch nicht gehen kann. Und da scheint mir eine Menge im argen zu liegen. Ich möchte die Kontrollmechanismen auch gar nicht als Drohgebärde verstanden wissen, sondern sie sollten sich ganz einfach aus gemeinsamen Gesprächen und anschließenden Gesprächsprotokollen ergeben.
Bei mir hat sich aufgrund der Diskussion hier im Forum der Eindruck verfestigt, daß da so vor sich hin "gewurschelt" wird ohne Kontrolle durch die vorgesetzten Stellen. Ich lasse mich ja gerne vom Gegenteil überzeugen, bin in der Materie eigentlich gar nicht bzu Hause. -
Check in nach langkawi@ Thomas Cronert
Wenn Ihr den Langstrecken- und den Kurzflug mit e i n e r Gesellschaft, z.B. mit Malaysia Airlines, macht, wird das Gepäck normalerweise durchgecheckt.
Fragt einfach der Sicherheit halber noch mal im Reisebüro bzw. bei der Fluggesellschaft direkt nach. -
BILLIGER urlaub gesuchtSabrina, der Begriff "billig" ist ein relativer Begriff, Du solltest etwas näher erklären, was Du unter dem Begriff verstehst.
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Ekliges Thema: HERPES im Urlaub!@ Antje
Herpes kommt in verschiedenen Formen vor, es befällt nicht nur Schleimhäute bzw. Hautpartien, sondern äußert sich mitunter auch in einer diffusen Virusgrippe-ähnlichen Form mit hohem Fieber.
Meine bessere Hälfte erkrankte vor zwei Jahren während unseres Brasilien-Urlaubs. Sie bekam plötzlich hohes Fieber, fühlte sich sehr elend und hatte Halsschmerzen. Da es im Hotel bereits zwei Fälle gab, tippte der hinzugerufene Arzt zunächst auf Dengue-Fieber, was sich aber nicht bestätigte. Er verschrieb ihr ein Antibiotikum, was überhaupt nicht wirkte. Als es auch zwei Tage später nicht besser wurde, sind wir unplanmäßig nach Sao Paulo geflogen, wo meine Frau von einem mit unseren Hotelbesitzern befreundeten Arzt untersucht wurde. Diagnose: eine Herpes-Virus-Erkrankung im Hals. Sie mußte das Antibiotikum sofort absetzen und erhielt Zäpfchen, zwei Tage später war sie fieberfrei, fühlte sich sofort wieder gut, und wir konnten die Heimreise antreten. -
Diskussionsthema: ALLGEMEINBILDUNG@ Antje
Schade, daß Du dich nicht weiter äußern möchtest, aber ich habe Verständnis dafür, daß Du nicht ans Eingemachte gehen willst, weil...man weiß ja nie, wer mitliest.
Obschon, ich bin ehrlich, ich hätte gerne noch etwas mehr über dieses mir nicht vertraute Metier erfahren! -
Neuwahlen des Bundestages!@ Klaus43
Alles wohlklingende Worte, aber wer soll die Ressourcen ausschöpfen und das Glas füllen?
Die etablierten Parteien haben in hohem Maße bei den Menschen verschissen und irgendwann kommen die ersten Reaktionen dergestalt, daß extreme Parteien, vor allem die am rechten Rand, gewählt werden. Das kann man den Menschen nicht verübeln, irgendwie öffnet sich das Ventil der Unzufriedenheit halt.
Die taktischen Lügereien gehen doch schon weiter, vor der NRW Wahl war das Thema Mehrwertsteuererhöhung für die CDU tabu, es wurde rigoros abgestritten, daß die CDU so etwas plant. Direkt nach der Wahl, schon am nächsten Tag, preschten die ersten CDU-Leute mit dem Vorschlag. die MWST zu erhöhen, vor, wurden aber wegen der bevorstehenden Bundestagswahl wieder zurückgepfiffen.
Für wie blöde halten die etablierten Parteien, in diesem Falle die CDU, eigentlich die Wähler? Die lassen sich nicht mehr belügen, die Zeiten sind endgültig vorbei! -
Diskussionsthema: ALLGEMEINBILDUNG@ Antje
Mit dem von Dir aufgeworfenen Problem kämpfen viele Mitarbeiter im pädagogischen, zunehmend auch im medizinischen Bereich.
Ich will Dich auch nicht zu sehr in die Enge treiben und piesacken! Aber glaube mir: Ohne glasklare Definition von Zielen und knallharte Fortschrittsverfolgung durch vorgesetzte Stellen, ggf. verbunden mit disziplinarischen Sanktionen, läuft bei Euch genau so wenig wie in der Industrie oder im Handel!