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  • Vietnam-Erfahrungsberichte
    salvamor41S salvamor41

    Bernd (nix-wie-weg), auch hier Dank für Deine Tipps. Bin für Anregungen dankbar.
    Gruß salvamor

    Sonstiges Asien

  • Flüge Bangkok-Vietnam
    salvamor41S salvamor41

    Danke, Bernd, ich bin für jeden Hinweis dankbar.
    Wir sind im März '05 in Vietnam, haben uns für Nord-Vietnam entschieden, d.h. Hanoi, Sapa, Halong, dann nach Hoi An. Wenn Du noch etwas Interessantes weißt, bitte melden. Dank im voraus.
    (Habe übrigens nach Registrierung umfirmiert, heiße jetzt salvamor41).

    Sonstiges Asien

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    In 2001 haben wir unseren ersten Urlaub in Bahia gemacht.
    Auf dem Plan standen Salvador und Imbassai. Wir hatten vorher die sehr umfangreichen Kataloge einiger deutscher Spezial-Brasilien-Anbieter zu Rate gezogen und dann die Reisebausteine bei einem dieser Anbieter gebucht. Wie wir allerdings dann später vor Ort feststellten, hätten wir die Unterkünfte vor Ort wesentlich preisgünstiger haben können. 
    Zunächst blieben wir 1 Woche in Salvador da Bahia, Hauptstadt des Bundesstaates Bahia, der flächenmäßig in etwa so groß wie Frankreich ist. Dort leben ca. 80% Farbige, Nachfahren afrikanischer Sklaven. Greater Salvador hat ca. 3 Millionen Einwohner, nach neuesten Erkenntnissen ist es der drittgrößte Ballungsraum Brasiliens nach Sao Paulo und Rio de Janeiro. Prunkstücke Salvadors sind die Altstadt "Pelourinho", UNESCO-Weltkulturerbe, und natürlich die Stadtstrände. Uns gefielen die stadtnahen Strände, wie z.B. Barra, nicht sonderlich, weil sie sehr stark frequentiert sind, die Strände weiter außerhalb, wie Flamengo, Stella Maris und Itapoa, sind dagegen sehr, sehr schön. Wir haben uns jedoch mehr im Pelourinho aufgehalten, der in den 90er Jahren fast komplett renoviert wurde und nun eines der schönsten Barockviertel der Welt darstellt. Beim Spaziergang durch die hügeligen Gassen und Straßen fühlt man sich in eine andere Welt versetzt. Es gibt Restaurants jeglicher Couleur, natürlich auch viele mit typischer Baiano-Küche, viele Kneipen und Bars und, was uns besonders interessierte, eine Reihe wirklich anspruchsvoller Kunstgalerien. Wir haben von den Besuchen Salvadors einige sehr schöne Bilder, Skulpturen und Collagen mitgebracht. Man kann dort anspruchsvolle Kunst zu einem Bruchteil dessen erwerben, was hier bei uns so verlangt wird.
    Gewohnt haben wir in der Pousada Carmo im authentischen Carmo-Viertel, ca. 10 Minuten zu Fuß vom Pelourinho. Dies Pousada, geführt von einem jungen italienisch-brasilianischen Ehepaar, ist ein richtiges Kleinod, sie ist eingerichtet mit feinsten toskanischen Antiquitäten. Es war zwar räumlich alles ein wenig beengt, aber einrichtungsmäßig von erlesenstem Geschmack. Das Frühstücksbuffet war eine Wucht, eines der umfangreichsten, die wir bisher in Brasilien hatten. Von der Terrasse des Frühstücksraums hat man einen wunderbaren Blick über den Hafen und die Allerheiligenbucht bis hin zur Insel Itaparica.
    Salvador ist, ähnlich wie Lissabon, eine Stadt auf zwei Ebenen, verbunden mit einem Personenaufzug.
    Es gäbe sehr viel mehr über Salvador zu berichten, das würde den Rahmen sprengen. 
    Nach 1 Woche trennten wir uns nur schwer von Salvador und fuhren nach Imbassai. Das ist ein Badeort ca. 70 km nördlich von Salvador an der Linha Verde, einer Küstenlinie, die erst in den 70er Jahren erschlossen wurde und wegen seiner traumhaften, endlos langen Palmestrände immer beliebter wurde. Imbassai ist eine Streusiedlung direkt am Meer, dort gibt es, wie meist in Brasil, keine Hochhäuser, sondern nur Ferienhäuser und die Anwesen der Einheimischen. Es ist eine Oase der Ruhe, weil der Ort noch nicht so bekannt ist, im Gegensatz zu dem lebhafteren und mit besserer Infrastruktur ausgestattetenPraia do Forte, welches 10 km entfernt liegt. In Imbassai kommen Naturliebhaber und Ruhesuchende voll auf ihre Kosten. Zwischen dem Ort und dem Meer mündet ein kleiner Fluß ins Meer, den man auf dem Weg zum Strand durchwaten muß. Die Brasilianer setzen sich mit den Stühlen und Tischen der sog. Barracas, einfacher Restaurants am Strand, mitten in diesen Fluß und trinken dort ihr Bierchen, das haben wir zum ersten mal in Brasil gesehen und es später nachgemacht. Einfach geil! Der Ort hat keine großartige Infrastruktur, 4 schöne Restaurants, eine Handvoll Kneipen, ein paar Tante-Emma-Läden und so ca. 10-15 Pousadas.
    Gewohnt haben wir bei Regina Omischl, einer gebürtigen Sylterin, in der Pousada Caminho do Mar. Das Anwesen ist weitläufig angelegt, gepflegt und mit einem riesigen Swimming Pool ausgestattet. Wir haben uns bei Dona Regina, wie die Angestellten sie nennen, sehr wohl gefühlt. Es gibt auf dem Gelände so ca. 15 weit auseinander stehende Einzelbungalows, die geräumig und zweckmäßig eingerichtet sind. Das Frühstück wird dort serviert, wo man es haben will, im Restaurant, am Pool oder auf der Terrasse. Was Regina heute nimmt, weiß ich nicht genau, damals verlangte sie bei Internet-Buchung 75,00 Reais, also nach heutigem Kurs ca. Euro 22,00 pro Bungalow und Nacht.
    Wir haben in Imbassai Strände kennen gelernt, wie wir sie bis dato nicht kannten, nach beiden Seiten ca. 30 km ununterbrochener, palmengesäumter, autobahnbreiter Sandstrand. Wir haben schon viele tolle Strände gesehen, z.B. in Florida und auf den Bahamas, aber das ist einfach paradiesisch! Für Strandwanderer wie uns, aber auch für Leute mit Kindern, unübertroffen!
    Nächster Bericht: abermals 1 Woche Salvador und 2 Wochen Morro de Sao Paulo auf der Ilha de Tinhare, 2 Std. mit dem Schnellboot von Salvador.

    Brasilien (alt)

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Unsere 1. Reise nach Brasilien machten wir im Oktober '99. Das war völlig ungeplant, wir hatten eine winzige Anzeige in der "Welt am Sonntag" gesehen, mit der ein Inserent aus Göttingen eine in der Nähe des Golfplatzes gelegene Pousada in Buzios im Bundesstaat Rio de Janeiro anbot. In Buzios verbrachte Brigitte Bardot in den 60er Jahren mit einem ihrer Lover eine längere Zeit und angeblich besitzt sie heute noch ein Haus dort. Der Ort wird deshalb gerne von Urlaubsvermarktern als das St. Tropez Brasiliens bezeichnet. Er hat allerdings, wie sich dann Gott-sei-Dank schnell herausstellte, mit dem trubeligen und elitären St. Tropez so viel zu tuen wie die Kuh mit dem Sonntag. 
    Buzios, ca. 200 km nördlich von Rio auf der Halbinsel Armacao dos Buzios gelegen, ist ein weitläufig angelegter Ort mit insgesamt 23 Stränden bzw. Buchten, der sich für Familienferien eben so eignet wie für anspruchsvollen Individualurlaub. Das allgemeine Preisniveau ist für brasilianische Verhältnisse durchaus als gehoben zu bezeichnen, da Buzios sicher der angesagteste Badeort des ganzen Landes ist. Für uns Mitteleuropäer stellt sich das Preisgefüge als recht gemäßigt dar. Die brasilianischen Promis, die in Buzios und in dem benachbarten Cabo Frio ihre Anwesen haben, halten sich meist in ihren abgeschotteten Häusern auf. Ferraris, Rolls Royces und andere Schicki-Micki-Accessoires kommen nicht vor, weil das öffentliche Zurschaustellen von Reichtum in Brasilien unüblich ist und auch nicht angeraten erscheint. So ist die Atmosphäre in Buzios als entspannt, locker, typisch brasilianisch zu bezeichnen.
    Unsere Pousada lag ca. 3 km vom Ortszentrum entfernt in der Nähe (ca. 50 m) des langen Sandstrandes Manguinhos. Normalerweise fuhren wir mit dem Linien-Bus in den Ort, ein besonderes Erlebnis, und wieder zurück. Wenn wir mal keine Lust dazu hatten, nahmen wir ein Wassertaxi, das uns in 10 Minuten quer über die Bucht zurückbrachte. Unsere schnuckelige Pousada Alicia wird geführt von einem brasilianisch-deutschen Ehepaar, sie ist gemütlich eingerichtet, hat einen wunderschönen Garten mit Swimming Pool, eher kleine, aber ordentlich eingerichtete Zimmer mit TV und Telefon. Frühstück wird im palmfasergedeckten, offenen Restaurant serviert. Ich weiß nicht mehr genau, was wir damals bezahlt haben, zur Zeit kostet die Pousada ca. US$ 40,00 pro Zimmer und Nacht einschließlich einem großen brasilianischen Frühstücksbuffet. Das ist sie allemal wert.
    Von Buzios aus haben wir Ausflüge mit Linien-Bus und Mietwagen in die nähere Umgebung, u.a. nach Cabo Frio gemacht. Und wir haben die Gelegenheit wahr genommen, ein Fußballspiel um die brasilianische Meisterschaft im berühmten Maracana-Stadion in Rio zu sehen, über das ich schon berichtete.
    Uns hatte unser erster Urlaub in Brasilien so gut gefallen, daß wir nach Urlauben in New York, auf Mauritius und in Athen dann 2001 wieder dort hin reisten. Darüber beim nächsten mal!

    Brasilien (alt)

  • Flughäfen-welche gut,welche schlecht???
    salvamor41S salvamor41

    Woodstock, dat kömmer machen!
    Wir sollten mal mit Günter reden! Aber ich denke, das macht erst Sinn, wenn die Airline-Umfrage beendet bzw. ausgewertet ist.

    Airlines

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Gisela, danke für Deinen wunderbaren Bericht über Rio. Wir waren leider nur 1 Tag dort, können Deine Eindrücke aber nur bestätigen. Rio ist berauschend schön, der Blick vom Corcovado über die Stadt und die Bucht wirklich so beeindruckend, daß einem fast der Atem wegbleibt. Wir konnten uns kaum trennen, unser Fahrer aus Buzios drängte dann aber irgendwann zum Aufbruch, weil wir rechtzeitig im Maracana-Stadion sein wollten. Dort haben wir dann mit 110.000 Zuschauern ein Fußballspiel zwischen Flamengo Rio de Janeiro und dem FC Santos gesehen (0:1), ein Erlebnis, das wir niemals vergessen werden.
    Wir haben Rio, eben so wir Ihr, sehr entspannt erlebt.
    Die kg-Restaurants in Brasilien sind eine ganz famose Sache, manchmal schon habe ich mich gefragt, warum sich das hier bei uns nicht durchsetzt.
    Wir haben auf Empfehlung unseres Fahrers, der sich ein wenig dort auskannte, ein gehobenes Restaurant an der Copacabana mit Terrasse am Meer besucht und waren erstaunt, daß wir dort vorzüglich bedient wurden zu wirklich, im Vergleich zu Deutschland, überaus günstigen Preisen. Also keine Spur von *******! Wir bezahlten dort nicht mehr, trotz der exzellenten Lage, als in einem anderen normalen Restaurant. Für 2x Filet Mignon a 300 g in ausgezeichneter Qualität, serviert mit Reis, Pommes Frites, Bohnen und dem unvermeidlichen Farofa (Maniokmehl), bezahlten wir umgerechnet ganze ca. 10,00 Euro, wobei eine Portion meist für 2 Personen reicht, selbst wenn man strammer Esser ist.
    Es gibt natürlich auch Spitzenrestaurants, die wesentlich teurer sind, aber selbst dort ist es im Vergleich zu Deutschland wesentlich günstiger. Aber gerade in Brasilien braucht man die gar nicht, weil man in den normalen Mittelklasse-Restaurants vorzüglich essen kann. Ein Kilo Filet Mignon kostet beim Metzger übrigens umgerechnet ca. 4,00-5,00 Euro, wie wir jetzt im Januar wieder sehen konnten.
    Allgemein muß man sagen, daß Brasilien für uns Deutsche ein sehr günstiges Reiseland ist. Die Reisezeitschrift "Reise & Preise" stuft Brasilien unter die 10 preisgünstigsten Reiseziele der Welt ein.  
    Es gibt in Brasilien alle erdenklichen Ferienunterkünfte, von ganz einfach bis luxuriös. In den Orten an der Küste, außerhalb der Städte, sind große Hotels eigentlich eher selten anzutreffen, man findet dort fast ausschließlich Pousadas (Pensionen) in allen Schattierungen. Es lohnt sich, bei der Auswahl der Unterkunft sorgfältig auszuwählen. Die ausschließlich von Brasilianern frequentierten Häuser sind in der Regel klein, der Raum sehr beengt, da gibt es sicherlich Unterschiede im Geschmack zwischen Südamerika und Europa. Wenn man sich an von Europäern geführte Anlagen hält, die auch europäische Gäste haben, liegt man richtig, weil unsere Komfortvorstellungen eher auf dem Platzangebot basieren.
    Diese typischen Pauschalreise-Destinationen mit ihren negativen Begleitumständen sind in Brasilien kaum anzutreffen. In Europa gibt es kaum Pauschalangebote für Brasilien, und die "Durchschnitts"-Brasilianer fahren selten länger als 1 Woche weg, sofern sie sich überhaupt eine Urlaubsreise leisten können. Meistens verbringen sie nur die Wochenenden am Strand. Die brasilianische Upper-Class bleibt kaum im Lande, sie machen eher in Florida oder Mexico Urlaub.
    Deutsche bzw. Europäer, die nach Brasilien fahren, sind nach unseren Erfahrungen überwiegend Leute, die über ihren Aufenthalt dort reflektiert haben, Land und Leute kennen lernen wollen und auch ein wenig das Abenteuer suchen.

    Brasilien (alt)

  • Teneriffa - Nord oder Süd? Wer hilft?
    salvamor41S salvamor41

    Barbaras Empfehlung "Garachico" kann ich nur bestätigen. Ein malerisches Städtchen, ca. 30 km westlich von Puerto! Von dort kann man durch eine wunderschöne Landschaft über Los Silos und Buenavista nach Punta de Teno mit seiner beeindruckenden Steilküste fahren.
    Dieser Teil Teneriffas ist sicher eine der Schokoladenseiten der Insel.

    Teneriffa

  • Teneriffa - Nord oder Süd? Wer hilft?
    salvamor41S salvamor41

    Eigentlich ist schon alles gesagt. Wettermäßig ist es in unseren Wintermonaten im Norden nicht so berauschend. Wenn man vom Süden kommend über die Berge nach Norden fährt, sieht man Puerto de la Cruz meistens nicht, statt dessen sieht man von oben auf einen Wolkendeckel, der über der Stadt liegt. Wenn die Leute dort in dieser Zeit mal richtig die Sonne sehen wollen, machen sie sich auf und fahren in den Süden.
    Aber für den, der nicht unbedingt die Sonne braucht, ist es schon ok dort, vor allem wegen der üppigen Vegetation und der besseren Infrastruktur. 
    Teneriffa Süd, Südost, Südwest ist mehr was für Kenner.
    Viele sagen: Teneriffa für Fortgeschrittene. Eine karge Landschaft zwar mit viel Lavageröll vom Teide, aber auch mit schneeweißen Dörfchen direkt am Meer und, wenn man 2 km von der Küste weg fährt, einem breiten, fruchtbaren Gürtel zum Gebirge hin mit Dörfchen und Städtchen mit viel ursprünglicher kanarischer Lebensart und so gut wie null Touristen.
    Unser Favorit war 14 Jahre lang eindeutig der Süden!
    Aber: jeder nach seinem Gusto!

    Teneriffa

  • Onur Air ???
    salvamor41S salvamor41

    Hallo kerstin,

    mit Onur Air bin ich 2x von Düsseldorf nach Istanbul geflogen, das ist allerdings ca. 8-9 Jahre her. Meine Erfahrungen waren damals gut, obschon wir auch vorher skeptisch waren. Funkelnagelneuer Airbus, sehr freundliche Besatzung, gutes Essen, problemlose Abwicklung. Sofern sich seit damals nichts geändert hat, machst Du mit denen keinen Fehler.

    Gruß salvamor

    Airlines

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Es ist unmöglich, sich Brasilien zu nähern, ohne sich mit dem kulturellen Hintergrund, der Geschichte des Landes und den Lebensumständen der dort lebenden Menschen zu beschäftigen.
    Umfassend zu berichten, würde den Rahmen dieses Forum sprengen, deshalb sollen hier fast auschließlich die wahrlich nicht rosigen Lebensumstände vieler Brasilianer thematisiert werden. 
    Die riesigen urbanen Ballungsräume Brasiliens beherbergen heute extremen Reichtum und unfaßbare Armut zugleich.
    Reichtum: Innerhalb der letzten 20 Jahre hat sich die Anzahl reicher Brasilianer mehr als verdoppelt. Gab es im Jahre 1980 aufgrund Erhebungen des brasilianischen Instituts für Geographie und Statistik noch ca. 500.000 Familien mit einem monatlichen Einkommen über 11.000 Reais (z.Zt. ca. Euro 3.000,00), waren es im Jahre 2000 schon ca. 1.160.000 Familien. Deren Anteil am Nationaleinkommen stieg innerhalb dieser Zeitspanne von 20% auf 33%. Heute stecken 2,4% aller Familien ein Drittel des brasilianischen Gesamteinkommens in ihre Tasche. Allein die 5.000 reichsten Familien, bei einer aktuellen Gesamteinwohnerzahl von ca. 170 Mio. Menschen, türmen ein Vermögen von ca. 40% des Bruttoinlandsproduktes eines gesamten Jahres auf. Das oberste Zehntel der Gesellschaftspyramide vereint auf sich ca. 3/4 aller Reichtümer des Landes.
    Armut: Eine erst im April 2004 veröffentlichte Studie der Stiftung Getulio Vargas hat ans Licht gebracht, daß 1/3 der Brasilianer weniger als ca. 80 Reais (ca. Euro 23) monatlich zur Verfügung stehen. Mit einem durchschnittlichen Stundenlohn von 2,10 Reais (ca. 60 Cent) verdienen die Bewohner der Favela Rocinha bis zu 90% weniger als ihre direkten Nachbarn in den besseren Wohngegenden, und müssen dafür auch noch mehr arbeiten. Auf dem Arbeitsmarkt haben die Favelados allein aufgrund ihrer Herkunft kaum Chancen, oft verleugnen sie deshalb ihre Adresse.
    In nur drei Jahrzehnten nach Beginn der Urbanisierung in den 70er Jahren entwickelte sich innerhalb der brasilianischen Metropolen all jene soziale Ungleichheit, die in den Jahrhunderten zuvor in den ländlichen Gebieten vorherrschte. Während in Sao Paulo im Jahre 1970 lediglich 1% seiner Einwohner in Favelas hausten, stieg deren Anteil bis 1993 auf 19,4%. In den Slums suchen Menschen im Müll nach Verwertbarem, um zu überleben. Selbst ein einfacher Kinobesuch ist für Millionen ein unerreichbarer Luxus. In den seit Jahrzehnten wachsenden Elendsgürteln sammelt sich ein wachsendes Heer von Perspektivelosen. Enorm hohe Arbeitslosigkeit in Verbindung mit der Abwesenheit jeglicher öffentlicher Hilfe verwandeln die Stadtränder zunehmend in eine Hölle aus extremer Armut und grausamster Gewalt. Sie sind der alltäglichen Gewalt der Banden und Drogendealer ausgeliefert. Nahezu die Hälfte der Betroffenen sind Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren. Auf dem regulären Arbeitsmarkt haben die jungen Leute, wie schon erwähnt, kaum Chancen. Von den Medien und der Gesellschaft werden sie stigmatisiert und mit den Drogenbossen und Revolverhelden in einen Topf geworfen. Die Kinder wachsen mit Drogen, Prostitution, Gewalt und Mord auf. Das ist ihr Leben, ihr Alltag. Ohne Zugang zu guten Schulen, ohne Chance auf eine reguläre Beschäftigung wachsen die Verlockungen der Kriminalität. Die Drogenbosse brauchen immer Nachwuchs und versprechen das schnelle Geld, Auto, Macht.
    Grundvoraussetzung für eine Änderung der Verhältnisse wäre eine radikale Bodenreform, die zwar jetzt von dem neuen sozialistischen Präsidenten Lula angestrebt, von den Großgrundbesitzern aber mit aller Macht hintertrieben wird, weil damit zwangsläufig auch Enteignungen einhergingen. Die Großgrundbesitzer spielen ihre Macht und ihre finanzielle Stärke brutal aus, indem sie private Armeen zur Verteidigung ihrer Besitztümer anheuern. Der Staat zögert, mit Gewalt vorzugehen, wil er "kolumbianische Verhältnisse" befürchtet und auch die in Brasilien in gewissen Kreisen einflußreichen US-Amerikaner fürchtet.
    Eine ausweglose Situation, wie es scheint!
    Wer jetzt noch Lust auf Urlaub in Brasilien hat, ist dort genau richtig. Als Urlauber bekommt man nämlich von alledem so gut wie nichts mit, wenn man es nicht wahrnehmen will.
    Wir für unseren Teil weigern uns jedoch, wie gesagt, diese Dinge zu ignorieren.
    Über die positiven Aspekte eines Urlaubs in Brasilien berichte ich ab dem nächsten Beitrag.

    Brasilien (alt)

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Die bereits erwähnte negative Berichterstattung in den deutschen Medien trägt ganz erheblich zu dem negativen Image bei, das Brasilien bei uns hier hat. Und es hält leider viele Menschen ab, Urlaub in Brasilien zu machen, obschon vor allem die kleinen Leute mehr Einnahmen aus dem Tourismus gut gebrauchen könnten. Wenn man hier jemanden fragt, was ihm zu Brasilien einfällt, reduziert sich die Antwort leider auf die Klischees Copacabana, halbnackte Bodies, Karneval in Rio, Kriminalität und Favelas, allenfalls fällt noch jemandem Amazonas ein. Diese Klischees geben bei weitem nicht das breite Spektrum wieder, das Brasilien bietet. Das wäre so, als würde man Deutschland auf Oktoberfest, Krachlederne, Schwarzwald und Kölner Dom reduzieren.
    Brasilien ist nicht zu generalisieren. Es gibt keine typisch brasilianische Mentalität, es gibt keine typischen Brasilianerinnen oder Brasilianer, keine typisch brasilianische Landschaft, kein typisch brasilianisches Essen.

    Zum Thema Favelas, das durch den Film "Cidade de Deus" wieder extrem hoch kochte: Favelas sind die sozialen Brennpunkte an den Rändern der großen brasilianischen Städte. Wenn man sie als Elendsquartiere bezeichnen würde, würde ein falsches Bild entstehen, weil in den Favelas durchaus auch Leute aus dem brasilianischen Mittelstand leben. Es gibt "gute" und weniger gute Favelas. Die Bewohner der Favelas sind überwiegend Vertriebene. Teils wurden die Menschen aus den Innenstädten vertrieben, wenn Sanierungen anstanden, ohne daß man ihnen Ersatzwohnraum zur Verfügung stellte. Zum weitaus größeren Teil ist es allerdings aus dem Binnenland, dem sog. Sertao, vertriebene Landbevölkerung. Die Menschen ziehen dort halbnomadenartig von Scholle zu Scholle, dürfen sich nach dem Gesetz auf unbewohnter Scholle niederlassen und erhalten dann nach einem Jahr den Status des "posseiro". Sie werden oft, bevor das Jahr um ist, von den Großgrundbesitzern mit Hilfe von sogenannten "pistoleiros", gedungenen Verbrechern, vertrieben. Es kommt dabei zu Überfällen, man schreckt auch vor Mord nicht zurück. Die brasilianischen Medien berichten regelmäßig darüber, hier bei uns ist das fast völlig unbekannt. Wenn die Menschen schließlich nicht mehr wissen, wohin, lassen sie sich in den Favelas nieder in der Hoffnung auf ein besseres Leben.
    Allen Favelas ist eins gemein: Sie werden von den jew. Stadtverwaltungen fast gänzlich ignoriert, erhalten keine Stromversorgung, keine Wasser- und Abwasserversorgung, keine Telefonleitungen etc. Man tut einfach so, als seien sie gar nicht vorhanden. Erst seit Anfang der 90er Jahre hat ein Umdenken begonnen, das sich jetzt unter dem ersten sozialistischen Präsidenten Lula verstärkt. Ein Bekannter von mir, Dipl-Geologe, hat in einer Favela in Rio längere Zeit verbracht und auch seine Doktorarbeit über die Favela Bairro geschrieben. Von ihm weiß ich, daß sich dort langsam etwas tut.
    Die völlige Perspektivlosigkeit der Menschen in den Favelas machen sich Drogenbarone zu Nutze, die die jungen Leute in ihr Drogengeschäft einbinden, sie als Boten einsetzen, ihnen ein sicheres Einkommen bieten und im Gegenzug die Favelas mit allem ausstatten, was die jeweiligen Stadtverwaltungen ihnen vorenthalten.
    Die größte Favela Lateinamerikas ist die Favela Rocinha in Rio de Janeiro. Dort leben inzwischen nach neuesten Schätzungen ca. 350.00 bis 400.000 Menschen, also ungefähr die Einwohnerzahl von Bochum oder Wuppertal. Von den insgesamt ca. 12 Millionen Menschen im Großraum Rio leben geschätzte ca. 20% in Favelas, das sind also ca. 2,4 Mio.
    Über das brasilianische Phänomen Arm-Reich berichte ich beim nächsten mal.

    Brasilien (alt)

  • Einmal Belair und nie wieder..!!!
    salvamor41S salvamor41

    Danke, Lutz! Ein sehr guter, sachlich erklärender Beitrag!
    Wie können wir alle es schaffen, öfter Deine Beiträge hier zu lesen!?

    Beste Grüße
    Salvamor

    Airlines

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Brasilien ist ein sehr komplexes "Ding". Man kann diesem von den Ausmaßen her riesigen Land nicht mit einer kurzen, oberflächlichen Beschreibung gerecht werden. Dazu sind die Kulturen, Lebensformen, Landschaften und die dort lebenden Menschen zu unterschiedlich. Das Land ist in der Tat riesig, Deutschland paßt ca. 23 mal rein, die Küstenlinie ist ca. 7.500 km lang, es leben dort ca. 170 Millionen Schwarze, Weiße, Asienstämmige, Indianer und gaaaaaaaanz viel Braune in unterschiedlichen Schattierungen zusammen.
    Die sozialen Unterschiede sind gewaltig mit daraus resultierenden Problemen, u.a. einer gewaltigen Kriminalität, mit der man als Tourist freilich kaum in Berührung kommt, wenn man ein paar Verhaltensregeln beachtet.
    Es soll hier nichts schön geredet werden. Deshalb werde ich auch zwangsläufig über "horror facts and figures" berichten müssen. Ich stelle dies bewußt an den Anfang. 
    In den großen städtischen Ballungsräumen, vor allem Sao Paulo und Rio de Janeiro, sollte man schon darauf achten, wer um einen herum ist, ohne jetzt gleich in jedem einen ********** zu sehen, der einem nach dem Leben trachtet. Sicher sollte man nicht in irgendwelchen Favelas rumlaufen und generell nachts nicht in einsamen Gegenden spazieren gehen. Auch das Zurschaustellen von irgendwelchen Pretiosen ist nicht anzuraten, die Rolex sollte man auch zu Hause zu lassen. 
    Zum Thema Sicherheit wird hier bei uns allerdings auch viel völlig Verzerrtes und schlicht Unwahres berichtet, und das oft von Leuten, die nie in Brasilien gewesen sind. Ganz offensichtlich schreibt auch oft der eine vom anderen irgendwelche Horrorgeschichten ab nach dem Motto "bad News are good News", ohne den Wahrheitsgehalt des Geschriebenen geprüft zu haben. 
    Wir haben uns bei unseren Aufenthalten in Brasilien auf den gesunden Menschenverstand verlassen (der ehrlicherweise allerdings in gewissen Situationen auch nicht immer ausreicht).
    Wir sind immer freundlich und ohne Berührungsängste auf die Menschen zugegangen. Die Brasilianer sind spontan, herzlich, immer gut gelaunt, kontaktfreudig, feiern gerne, und als freundlicher, aufgeschlossener Gringo ist man dort sehr wohl gelitten. Wir haben nicht das ganze Land bereist, unsere Erfahrungen beziehen sich auf die Bundesländer Bahia, Pernambuco, Paraiba und Rio de Janeiro, mit zwei Kurzaufenthalten in Rio selber und in Sao Paulo. Die Unterschiede hinsichtlich der Sicherheit zwischen den städtischen Ballungsräumen und den kleineren Orten an der Küste sind ganz gewaltig. Während in den Städten, wie gesagt, die sozialen Unterschiede hart aufeinander prallen, läuft das Leben in den kleinen Örtchen und Städtchen an der Küste durchweg ruhig und teilweise geradezu idyllisch ab. Man kannte in vielen Pousadas (Pensionen) nicht einmal Safes, brauchte nicht einmal den Bungalow und den Mietwagen abzuschließen.
    Ich möchte den 1. Bericht hier beenden, im nächsten dann über einige unangenehme Tatsachen berichten.

    Brasilien (alt)

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Hallo Gisela,
    die Frage "Warum nicht wieder nach Brasilien?" hat man uns auch schon gestellt. Alleine Brasilien ganz intensiv zu bereisen, wäre sicher eine Lebensaufgabe, so vielfältig ist das Land. Aber man muß das Reisen nach Brasilien oder Südamerika allgemein ja nicht unbedingt zum Dogma erklären. Die Asienfahrer wechseln ja auch schon mal, fahren dann nicht unbedingt nach Südamerika, aber nach Afrika oder in die Karibik oder in die USA. Solche "Wechsel-Urlauber" gibt es auch hier im Forum eine ganze Menge.
    Wir haben Vietnam jetzt fest gebucht, wollen im März den Nordteil bereisen, d.h. Hanoi, Halong-Bucht, Sa Pa, dann runter nach Hoi An und Umgebung. Ich hoffe, wir haben es richtig gemacht wg. "Wetter u. Co"! 
    Übrigens, mit dem Visum klappt das vorzüglich, unsere hatten wir innerhalb von 3 Arbeitstagen.
    Wenn uns noch was einfällt zu Vietnam, könnten wir wahrscheinlich besser im Asien-Forum weiterdiskutieren. 
    Besten Gruß
    salvamor

    Brasilien (alt)

  • Qantas
    salvamor41S salvamor41

    Tina,

    eine tolle Leistung des "Qantas"-Piloten, da wäre das ansonsten verpönte Klatschen nach der Landung wirklich angebracht gewesen! Weißt Du, wie lang die Landebahn dort war? Normale Länge oder Überlänge? Würde mich wirklich interessieren.
    (Übrigens, nachdem unser Community-Mitglied chris das berechtigterweise bemängelt hatte, schreibe ich "Qantas" nur noch ohne "u").

    Gruß salvamor

    Airlines

  • Nachwort zu "Ein Engländer in Vietnam"
    salvamor41S salvamor41

    Sambal, danke für den Tipp! Werde morgen direkt zum Kiosk eilen.
    Laos, Kambodscha und Myanmar interessieren uns auch sehr.
    Wir hoffen, dort nicht in so ausgelatschte Pfade wie z.B. in Thailand oder Malaysia zu treten.
    Vielleicht schaffen wir ja unser Usertreffen, dann könnten wir uns auch mal persönlich über Indochina austauschen.

    Sonstiges Asien

  • BRASILIEN - fast niemand reist nur einmal hin
    salvamor41S salvamor41

    Hallo Gisela,

    eigentlich sollten wir beiden Brasilien-"Süchtigen" noch viel mehr die Werbetrommeln für dieses schöne Land rühren.
    Ich schlage vor, wenn es Dir recht ist, daß wir in loser Folge Interessantes über unsere Erlebnisse dort, gesellschaftliche und kulturelle Backgrounds sowie praktische Erfahrungen berichten.
    Ich werde in Kürze mal den Anfang machen.
    Wir wollen sicher niemanden missionieren, aber vielleicht gelingt es uns, den einen oder anderen doch noch neugierig zu machen und zu einer Reise nach Brasilien zu bewegen.
    Zumindest werden wir das Südamerika-Forum beleben.

    Gruß salvamor

    Brasilien (alt)

  • Flughäfen-welche gut,welche schlecht???
    salvamor41S salvamor41

    @ Woodstock

    Ich bin völlig bei Dir, finde die von Dir aufgeworfene Frage sehr interessant und auch die sich daraus entwickelnde Diskussion. Aber gerade weil das Thema so interessant ist, wäre es nicht schlecht, einmal eine Umfrage zu machen so wie beschrieben. Man könnte ähnlich verfahren, wie bei der Airline-Umfrage, d.h. auch eine Verbindung herstellen zu den wichtigen Flughäfen, indem man eine entsprechende Aufstellung der Flughäfen hinterlegt. Freilich könnte man dann nicht jeden kleinen Ferien-Flughafen dieser Erde berücksichtigen. 
    So würden auch die Stärken und Schwächen der Flughäfen in die Statistik eingehen. Diese Statistik wäre das komprimierte Ergebnis dieser Diskussion hier.
    War nur eine Idee von mir, kein Muß!

    Airlines

  • Nervende Sitznachbarn im Flieger?
    salvamor41S salvamor41

    Vor ein paar Jahren bin ich mal beruflich mit der Tyrolean von Wien nach Köln geflogen, neben mir nahm so ein cooler "jung-dynamisch und erfolgreich"-Typ mit Aktenköfferchen Platz, der sich zuerst mal lautstark mit der Stewardess anlegte, weil die es ablehnte, ihm schon vor dem Start einen Kaffe zu bringen, und der im Verlauf des Fluges dann so richtig den Larry raushängen ließ. Er hatte an allem etwas auszusetzen und setzte die Stewardess andauernd verbal unter Druck.
    Der Kapitän erwähnte dann beiläufig, wie sie es immer machen, bei einer Durchsage, daß der Flug durchaus etwas lebhafter werden könne, weil wir eine Gewitterfront durchqueren müßten.
    So nach einer Stunde fing die kleine Nuckelpinne wirklich furchterregend an, zu zuckeln und zu schaukeln und zu walken.
    Ich hatte Gott-sei-Dank mit Geschäftsfreunden an der Bar in Schwechat drei Black Label verkasematuckelt, so daß ich, relativ locker im Sitz hängend, das Ganze gelassen wahr nahm. Mein Sitznachbar, der "Marathonläufertyp", hatte seine demonstrativ aufgeschlagene Financial Times irgendwann zusammengefaltet und begann, minütlich die Farbe zu wechseln. Er hatte die Lehnen so krampfhaft umklammert, daß man das Weiß seiner Handknöchel sehen konnte. Als ich versuchte, ihn zu trösten ("Gleich in Köln gibt es bestimmt ein Beruhigungs-Kölsch"), quetschte er ein "Das ist heute nicht mein Tag" heraus. Als die Schaukelei immer arger wurde, begann er mir leid zu tuen, er war zur Salzsäule erstarrt, und plötzlich, o je, legte er hilfesuchend seine rechte Hand auf meine linke Hand. Ich habe ihn gewähren lassen!
    Nach der Landung in Köln verschwand er ganz schnell und grußlos, sein Selbstwertempfinden hatte wahrscheinlich doch sehr stark gelitten!
    Meine Frau, der ich das, zu Hause angekommen, erzählte, meinte nur:"Was meinst Du, wie der seinen Kollegen erzählt, wie heldenhaft er diesen Flug durchgestanden hat".

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    salvamor41S salvamor41

    @ Sokrates

    ;)Es ginge also zur Not auch ohne!

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