salvamor41 wrote:
Wenn die US-Regierung in der Lage war, bis Juni '04 ca. 280 Milliarden $ für die reinen Kampfhandlungen in dem von ihr begonnenen völkerrechtswidrigen Krieg im Irak locker zu machen (ganz unabhängig von dem für 2004 vorhandenen Verteidigungsetat von ca. 400 Milliarden $), und wenn man bedenkt, daß dieser Krieg einschließlich der after-war-Kosten bis ca. 2 Billiarden $ kosten wird, dann muß man doch wirklich die Frage stellen dürfen, ob es den reichen USA nicht zuzumuten ist, mit den Folgen dieser grauenhaften Katastrophe selber fertig zu werden.
Sollte Herr Bush sich nicht spätestens jetzt einmal das Kyoto-Protokoll unter das Kopfkissen legen?
Mein Mann denkt genauso wie Du, Salvamor. Wir haben da schon mehrmals drüber diskutiert, weil ich nämlich trotzdem darüber nachdenke, etwas zu spenden. Louisiana und Mississippi sind die ärmsten Bundesstaaten der USA und in New Orleans sind knapp 70% der Einwohner schwarzer Herkunft. Wahrscheinlich hat von denen keiner Bush gewählt, und ausgerechnet die sitzen nun in der Tinte. Warum konnte nicht das Weisse Haus mit Herrn Bush drin absaufen?
Als ich vor 7 Jahren dort war, wurde ich gewarnt, dass N.O. die Stadt mit der höchsten Kriminalitätsrate der USA ist, weil die mehrheitlich schwarzen Einwohner sehr arm sind. Wenn ich aber die Berichte auf spiegel.de über die Plünderungen, marodierenden Banden und Vergewaltigungen lese, stehen mir die Haare zu Berge. Da möchte ich auch nicht, dass meine Spendengelder in die falschen Hände geraten... Das Szenario ist ja wie aus einem Apokalypsefilm geklaut!
Mir bricht es echt das Herz. N.O. ist die unamerikanischste Stadt der USA und wahrscheinlich für immer verloren...


sonst sieht er aus wie von der katholischen Jugend