Guten Abend,
da ich schon erwähnt werde, will ich auch mal was zu unserem Fall sagen:
mein Vater war ja, wie gesagt, schon seit 4 Jahren an Krebs erkrankt. Sein Zustand verschlechterte sich schon ca 6 Wochen vor Reisebeginn, aber nicht in dem Maße, dass mit dem baldigen Tod zu rechnen war. Storniert hatten wir dann 3 Tage vor Reisebeginn, asl sich sein Zustand drastisch verschlimmerte.
Die RRKV (bzw dann das Gericht) begründete die teilweise Ablehnung der Stornokosten damit, dass die Krebserkrankung schon länger bestünde und somit eigentlich immer mit einer Verschlechterung zu rechnen gewesen sein. Im Prinzip konnte ich froh sein, überhaupt Stornokosten erstattet bekommen zu haben, allerdings der Prozentsatz bei der Verschlechterung 6 Wochen vor Reisebeginn.
Ich würde deshalb auch fast behaupten, dass Euer Fall ähnlich liegt. Meine Oma hatte auch COPD und daher weiss ich, wie schnell sich der Zustand ändern kann. Ich würde es trotzdem auf gerichtlichem Weg probieren, vielleicht habt Ihr mehr Glück mit dem Richter als wir..
Mit der Auslegungssache ist es halt so ´ne Sache: mein Vater hatte selbst auch noch Reisen geplant, von dem kein Arzt ihm abgeraten hat...Ein Hinweis auf den noch guten Zustand. Sah das Gericht allerdings anders. Unterlagen wurden bei uns auch ständig nachgefordert, ist leider kein Kriterium.. Handelt es sich bei Eurer Versicherung mit dem Namen unseres Kontinents??
VG
Sandra