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  • Laber- und Quatschthread Süd
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    THANK YOU !! 🤗
    Ich habe in größerer Runde in einem Brauereigasthof gefeiert und bin jetzt noch satt.
    Die Hirschrückenmedaillons waren sehr gut, und erst die Crème brûlée!
     
    Frau Buri bäckt gerade den Kuchen, den morgen die Kollegen bekommen.
    Wollt ihr ein Stück?
    Vielen Dank für die Glückwünsche - ich habe mich sehr darüber gefreut.
    👍

    Fun - Forum

  • Laber- und Quatschthread Süd
    santiburi62S santiburi62

    Liebe Whitecat, 🎂
    auch wenn ich nun schon laaaaange nicht mehr hier vorbeigeschaut habe, möchte ich Dir doch auf diesem Wege zu Deinem heutigen Geburtstag gratulieren.
    Vielleicht schaust auch Du hier mal wieder rein.
    Ich wünsche Dir viel Glück und Gesundheit für das neue Lebensjahr.
    Ich denke, Du wirst Dich heute sicher feiern lassen - vielleicht bei einem guten Abendessen in einem Restaurant mit Blackcat, auch wenns ein paar Mäuse kostet? ;-)LG Santi

    🤗

     

    Fun - Forum

  • Laber- und Quatschthread Süd
    santiburi62S santiburi62

    Liebe Südlerinnen und Südler,

    schon heute wünsche ich Euch allen

     

    Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr!
    Joyeux Noel et Bonne Année!
    Shen Dan Kuai Le Xin Nian Yu Kuai !
    Hyvää joulua ja onnellista uutta vuotta!
    Buon Natale e Felice Anno Nuovo!
    Kala Christougenna kai evtichismenos o kainourios chronos!
    Feliz Navidad y Próspero Año Nuevo!
    Merry Christmas and a Happy New Year!

    😇

        Santi

     

    Fun - Forum

  • Laber- und Quatschthread Süd
    santiburi62S santiburi62

    🎧  Nachdem ich hier ein Lebenszeichen von Kessi gefunden habe,
    wollte ich Euch auch ein paar Adventsgrüße schicken.
    A-Flower Anke habe ich eine Nachricht gesendet - ich hoffe sie liest sie irgendwann.
    Noch 2 Tage, dann brennt die vierte Kerze. Wird aber auch Zeit, sonst ist die erste ganz runtergebrannt.
    😇
    Santi

    Fun - Forum

  • HC Usertreffen MALLORCA"Part III" 2011 vom 18.-20.11.11
    santiburi62S santiburi62

    😎 Ich bin in Gedanken dabei und wünsche Euch viel Spaß!
    Genießt den Spätsommer und die Tapas, den Wein und das Meer.
    Irgendwann fahre ich auch wieder mit...

    Usertreffen

  • Laber- und Quatschthread Süd
    santiburi62S santiburi62

    Eindeutig Herbststimmung !
    Ich wäre jetzt gern beim Törggelen in Südtirol - bei Speck und Wein,
    Kastanien und Vinschgerl.

    Die Realität sieht anders aus: Büro bei Arbeit und Kantinenessen.
    Mahlzeit!
      :?

    Fun - Forum

  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    Nun zum Abschluss noch der Bericht über den letzten Tag der 18-tägigen Reise: 
    Montag, 05.09.2011(in New York – Ground Zero, Financial District, Helikopterflug) Unser letzter Tag in New York begann nach dem Frühstück im Hotel und dem Packen der Koffer mit einer Metro-Fahrt zur Südspitze von Manhattan. Wegen des Labour-Days war nicht sehr viel in den Straßen los. Wir gingen zunächst zur Wallstreet und sahen das tempelartige Gebäude der N.Y.-Stock-Exchange, der wichtigsten Wertpapierbörse der Welt. Die Säulen des Gebäudes sind bedeckt von einer riesigen US-Fahne. Unser nächstes Ziel war die schöne Trinity Church mit dem alten Friedhof, dann kamen wir zum Gelände des World-Trade-Centers (Ground Zero) an die Stelle, wo die noch vor genau 10 Jahren die beiden Bürotürme standen, die am 11.9.2001 zusammenstürzten. Wir sahen dort eine mehrere Meter große Gedenktafel mit der Inschrift ´We never will forget`, daneben standen ein paar Kerzen, außerdem waren Blumen zum Andenken an die fast 3.000 Opfer der Anschläge dort abgelegt. Etwa 2.500 Menschen starben beim Einsturz der beiden Gebäude. 
    Viele Menschen standen mit uns schweigend im Gedenken an dieses Attentat am Rand der großen Baustelle, wo derzeit an mehreren neuen Gebäuden des WTC gearbeitet wird. Der neue Freedom-Tower, der nach der Fertigstellung genau 1.776 Feet (530 m) hoch sein wird, ist derzeit etwa bis zur halben Höhe fertiggestellt, und wird sicher ein sehr beeindruckendes Gebäude. Vielleicht können wir irgendwann, wenn ich in Rente bin, zur Spitze hinauf fahren.
    In südlicher Richtung erreichten wir gegen 12 Uhr den Battery-Park, in dessen Zentrum nun die ursprünglich in einem der beiden WTC-Türme stehende Skulptur steht, die nun zerbeult und beschädigt ist und 09/11 genannt wird. Es war nun Zeit am Pier der Staten-Island-Ferry vorbei zum Heliport zu gehen, denn wir hatten schon von daheim aus über das Internet einen 15-minütigen Helikopterflug rund um Manhattan gebucht. Die Kinder freuten sich sehr über diese tolle Überraschung, denn sie hatten schon mit einer weiteren stundenlangen Stadtbesichtigung gerechnet. Bereits am Tag davor hatte ich telefonisch bei ZIP-Aviation den Flugtermin bestätigt, und so konnten wir nach etwa 1 Stunde Wartezeit und Erledigung der Formalitäten, wie dem Bezahlen der Sicherheitsgebühr von 20 $ pro Person, starten. Den Flugpreis von 145 $ pro Person hatte ich schon vor 4 Wochen online bezahlt. Nun wurden immer Gruppen zu je sechs Personen gebildet. Julia durfte ganz vorne neben dem Piloten als Copilotin mitfliegen, worüber sie vor Stolz fast platzte. Wir saßen hinter ihr, hatten aber nach der linken Seite einen sehr schönen Ausblick durch die großen Fenster. Zunächst flogen wir an der Westseite Manhattans über dem Hudson-River bis auf Höhe des Central Parks, von dort ging es wieder zurück bis zur Freiheitsstatue. Unterwegs hatten wir einen tollen Ausblick auf die Skyline der Stadt mit allen bekannten Gebäuden. Natürlich wurde viel fotografiert und gefilmt und wir konnten uns sogar über den Bordsprechfunk unterhalten, wenn unser sehr netter Pilot Mike gerade nichts erklärte. Auch wenn der Flug nur eine Viertelstunde gedauert hatte, war es uns viel länger vorgekommen und es war der Höhepunkt unserer Reise. Schließlich wurden wir noch vor dem Hubschrauber fotografiert, das Bild konnte man sofort im Büro kaufen.
    Als Schlusspunkt unseres New York-Aufenthaltes gingen wir noch zum Pier 17, aßen etwas im Fast-Food-Bereich und schauten mit sentimentaler Stimmung ein letztes Mal zur Brooklyn-Bridge hinüber, auf der wir vor 17 Tagen zum ersten Mal Manhattan zu Fuß erreicht hatten. Gegen 14 Uhr stiegen wir in ein Taxi und fuhren zurück zum Hotel, wo wir unsere Koffer abholten. Dann ging es mit einem bestellten Shuttle zum Flughafen JFK, von wo aus wir gegen 20 Uhr mit British Airways nach London abflogen. Die Boeing 747 war voll besetzt. Wir waren etwas traurig, als wir die Lichter der Stadt langsam unter der Wolkendecke verschwinden sahen. Die schönen Urlaubstage waren leider zu schnell vergangen! Wegen starkem Rückenwind waren wir schon nach 6 Stunden in der britischen Hauptstadt, stiegen dort sofort in den nächsten Flieger, mit dem wir um 12 Uhr mittags bei Sonnenschein sicher wieder in München landeten. Hier wurden wir bereits von meinem Schwiegervater erwartet, der uns netterweise abholte und auch gleich noch zum Mittagessen in einen Biergarten einlud.
    Auf der Fahrt zurück in die Stadt waren wir alle sehr müde, schließlich hatten wir fast nicht geschlafen. Trotzdem gingen wir den ganzen Tag nicht ins Bett, um uns möglichst schnell auf die neue Zeit umzustellen. Stattdessen wurde die Wäsche gewaschen, der Rasen gemäht und eingekauft.
    Morgen beginnt wieder der Ernst des Lebens: Ich muss ins Büro und die Kinder müssen sich auf den Schulbeginn nächste Woche vorbereiten.

    Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, die hier mitgelesen haben und Interesse an unseren Erlebnissen hatten. 😄
    Bei Fragen stehe ich natürlich gern zur Verfügung.

    Sonstiges USA

  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    Sonntag, 04.09.2011 (in New York – Circle Line, Museum of Nat.History, Top oft he Rocks)

    Heute sind wir sicher einige Meilen gelaufen. Gerade ist es 23 Uhr und wir sind zurück von einem schönen Dinner bei einem italienischen Lokal in der 9.Avenue.
    Wir haben dort unseren Hochzeitstag mit einem guten Essen gefeiert, bei Pasta, Pizza und Meeresfrüchten. Nun sind wir satt und zufrieden und die Familie liegt ächzend in den beiden Kingsize Betten. Der Tag war auch ziemlich anstrengend.

    Wie geplant haben wir uns um 9.30 Uhr ins Getümmel des Frühstücksbuffets gestürzt, angerichtet auf 100 qm für ca. 360 Hotelgäste. Offenbar gingen immer alle zur gleichen Zeit wie wir zum Frühstücken. Nachdem es in dem 30stöckigen Hotel Hampton Inn nur 2 Aufzüge gibt, dauert es schon fast 8 Minuten, bis man das Erdgeschoß erreicht. Dort gab es dann zwar alles, was man braucht, nur man muss Geduld haben! Der Kampf ums Waffeleisen ist täglich sehr ineressant, wir begnügten uns mit Toast und Rührei. Planmäßig brachen wir um 10.30 Uhr auf, um an der Westseite Manhattans an der 42.Straße die Ablegestelle der Circle-Line-Schiffe pünktlich um 11 Uhr zu erreichen. Wir fuhren an Manhattan entlang bis zum Financial District, machten unterwegs schöne Fotos von der Skyline der Stadt und erreichten schließlich die der Freiheitsstatue. Da alle etwa 300 Touristen an Bord gleichzeitig auf die Steuerbordseite liefen, um zu fotografieren, neigte sich sogar das große Schiff leicht zur Seite. Es war aber sehr schön, das berühmte Wahrzeichen Amerikas aus der Nähe zu sehen, besonders bei blauem Himmel und Sonnenschein. Nach 75 Minuten war unsere Liberty-Cruise zu Ende. Wir schnappten uns eines der gelben Taxis und ließen uns zur, gemäß Reiseführer größten Kirche der Welt, der Cathedral of John the Divine in der 112.Straße am nord-westlichen Ende des Central-Parks fahren (11 $), o wir um 13 Uhr ankamen. Diese Kirche ist so lang wie zwei Fußballfelder und hätte innen sogar Platz für die Freiheitsstatue. Die Fenster waren sehr schön, der Baustil gotisch. Trotz der Größe habe ich aber schon schönere Kirchen gesehen. Nach der Besichtigung gingen wir bei schwülen 30 Grad zum Central Park und fuhren 4 Stationen bis zum Naturhistorischen Museum. Nachdem der Eintritt von ca. 70 Dollar in unserem New York City Pass eingeschlossen war, schauten wir uns dort zwei Stunden das Wichtigste an. Die Kinder wollten besonders die Ausstellungsstücke sehen, die im Film „Nachts im Museum“ eine Rolle spielten. Wir sahen die Dinosaurier-Skelette, Ausstellungsstücke aus allen Erdteilen und viele schöne Schaukästen in einem der größten Naturkundemuseen der Welt. Am Nachmittag gingen wir durch den, am Sonntag sehr gut besuchten, Central Park. Auf dem See waren viele Ruderboote unterwegs, auf den Wiesen spielten die Menschen mit Frisbees oder lagen schlafend im Schatten. Auch einige erschöpfte Touristen waren sicher darunter. Über eine Brücke kamen wir zur bekannten Bethesda Fountain, einem mit einer Engelsfigur geschmückten Brunnen, der das architektonische Herz des Parks bildet und schon in vielen Filmen zu sehen war. Hier waren wegen des Wochenendes viele Familien unterwegs. Über den von alten Ulmen gesäumten Weg ` The Mall´ gingen wir weiter zur süd-östlichen Ecke des Parks. Hier war sogar ein kleines Volksfest mit Fahrgeschäften aufgebaut. An der Grand-Army-Plaza standen viele Kutschen und warteten auf romantisch veranlagte und solvente Touristen, um sie durch den Park zu fahren. Auf dem Weg zum Rockefeller Center kamen wir am Geschäft des berühmten Modelabels Abercrombie & Fitch an der Kreuzung 5th Ave./56.Street vorbei, wo wir uns in die lange Schlange der Wartenden einreihten. Nach einem etwa 45-minütigen Besuch in dem relativ spärlich beleuchteten Geschäft, bei dem meine Kreditkarte wieder in Anspruch genommen wurde, erreichten wir in der Abenddämmerung die St.Patricks Cathedral und gegenüber das Rockefeller Center. Wir fuhren um etwa 18 Uhr hinauf auf die Besucherterrasse im 70.Stock des 259 m hohen GE-Buildings, der sog. Top of the Rock, von der aus man einen fantastischen Blick auf den Central Park im Norden und das Empire State Building und Downtown im Süden hat. Ich fand die Aussicht hier am schönsten, außerdem war die Wartezeit deutlich kürzer als tags zuvor am Empire State Building. Leider war das Wetter inzwischen nicht mehr so gut, die Sonne war schon hinter dichten Wolken verschwunden. Nach ein paar Familienfotos vor der Skyline, hier ohne störenden Metallzaun, fuhren wir wieder hinunter zur Plaza, wo sich die goldene Prometheus-Statue, eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt, befindet. Im Winter steht hier ein riesiger Christbaum und davor kann man auf einer Eisfläche auf Schlittschuhen ein paar Runden drehen. Zurzeit sitzen hier zahlungskräftige New Yorker und genießen ihr Dinner. Wir waren nun sehr geschafft und fuhren mit dem Taxi zurück zum Hotel. Es war schön, sich endlich auf dem Bett auszuruhen und zu duschen. Um 20.30 Uhr brachen wir erneut auf und aßen in einem gemütlichen Restaurant zu Abend. Es war zwar nicht gerade billig, aber schließlich war es unser Hochzeitstag. Zufrieden und müde kehrten wir ins Hotel zurück. Morgen, Montag, ist unser letzter Tag in New York. Wir werden nochmal nach Süden zur Downtown und dem Financial District fahren, wo wir schon vor zwei Wochen kurz waren. Auf die Kinder wartet dort noch eine Überraschung. Um 19.30 Uhr fliegen wir ab JFK über London zurück nach München. Das Taxi zum Flughafen ist schon bestellt. Leider soll es morgen regnen, aber wir werden trotzdem die letzten Stunden genießen.
    Der letzte bericht folgt dann erst später, von Zuhause aus!
    Ich hoffe, es hat Euch bisher interessiert. Manchmal war es schon anstrengend, spät nachts noch den bericht zu schreiben, wenn der Rest der Familie schon schläft. Aber ich lese selbst gerne solche Reiseberichte, deshalb habe ich es diesmal auch versucht. 
    Gute Nacht und guten Wochenstart an alle,
    Santi

     

    Sonstiges USA

  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    Heute melde ich mich nur kurz, denn es ist schon spät und ich bin müde:

    Samstag, 03.09.2011
    Die erste Nacht in der Zivilisation dauerte etwas länger. Wir ließen die Kinder heute (Samstag) bis halb 9 Uhr schlafen, gerade genießen alle die Annehmlichkeiten eines richtigen Bades mit unbegrenzten Wasservorräten!
    Wir gingen wir nach dem Frühstück zu Empire State Building, wo schon einiges los war. Wir schafften es nach 1 Stunde und obligatorischer Sicherheitskontrolle, das Aussichtsdeck in 320 Metern Höhe im 86.Stock zu erreichen. Unterwegs hatten wir noch den Film im SkyRide gesehen, eine Flugreise durch Manhattan, bei dem man im Kino kräftig durchgeschüttelt wurde. Mir war leicht übel und froh, als es vorbei war. Die Kinder fanden es super! Wir waren anschließend recht zügig durch die einzelnen Kontrollstationen gekommen, aber ich möchte nicht wissen, was hier bei Sonnenuntergang los ist.
    Wir hatten trotz leicht diesigem Wetter einen phantastischen Ausblick auf New York und liefen etwa 45 Minuten herum. Nach diesem Pflichttermin jedes N.Y.-Reisenden schauten wir uns die Central Station und den Broadway am Time Square an, wo Menschenmassen unterwegs waren. Wir setzten uns auf die Tribüne unter den großen Leuchtreklamen und beobachteten das Treiben um uns herum. New York, wie man es sich vorstellt: Fotografierende Touristen, heulende Sirenen, gelbe Taxis und Gedränge überall. Die Kinder wollten nun unbedingt zu Madame Tusseauds, wo wir die Wachsfiguren vieler Prominenter sahen, u.a. Marilyn Monroe, die Obamas, Papst Johannes Paul II., diverse Sportler und Schauspieler. Julia bekam ein Foto mit Justin Biber und war glücklich. Ich bevorzugte eine foto mit Harryson Ford, Tobias wählte eine amerikanische Blondine, die ich nicht kannte.
    Nach fast 2 Stunden, in denen wir auch einen 4-D-Film mit Pinguinen (Happy Feet) gesehen hatten, verließen wir die Attraktion wieder. Nun waren wir müde vom vielen Herumlaufen und außerdem hungrig. In einer Brauerei aßen wir Tunfisch-Burger und tranken Lager-Beer, die Kinder wählten Hamburger und Cola. Inzwischen war es schon 20 Uhr geworden und die Familie müde. So gingen wir zurück ins Hotel. Nachdem ich mit Frau Buri (ohne Kinder) noch in einer Bar ein letztes Corona getrunken hatte, wollte sie auch ins Bett. Ich zog nochmal alleine los und machte schöne Nachtaufnahmen am Broadway, Rockefeller Center und der St.Patricks Cathedral. Am Central Park sah ich beleuchtete Pferdekutschen, dann fuhr ich mit dem Taxi zurück ins Hotel, um noch den Email-Posteingang zu kontrollieren.
     
    Jetzt ist es Mitternacht und ich muss auch ins Bett, denn morgen wollen wir um 11 Uhr mit der Circle Line um Manhattan und zur Freiheitsstatue fahren. Den Sonnenuntergang werden wir vom Rockefeller Center ´Top oft he Rocks` genießen. Das Wetter ist schön, ich schätze es hat 25 Grad.
    Schönen Sonntag,
    Santi

    Sonstiges USA

  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    Liebe HolidayChecker und -Checkerinnen,
    inzwischen sind wir in Manhattan angekommen und haben gestern einen ersten kleinen Erkundungsausflug in die Umgebung unternommen. Die erste Nacht in der `Zivilisation´ dauerte etwas länger. Wir ließen die Kinder heute (Samstag) bis halb 9 Uhr schlafen, gerade genießen alle die Annehmlichkeiten eines richtigen Bades mit unbegrenzten Wasservorräten!
    Hier der Bericht über den 15.Tag unserer Reise:

     
    Freitag, 02.09.2011 (in New York – letzte Fahrt zu Cruise America: 15 Meilen)

    Ein letztes Mal frühstückten wir im Wohnmobil und verbrauchten die Restbestände an Brot, Schinken und Marmelade. Dann fuhren wir zur Cruise-America-Vermietstation in Roslyn. Die Rückgabeformalitäten waren schnell erledigt. Eine andere Familie aus Deutschland, die auch gerade ihr RV abgab, erzählte uns, dass Sie wegen des Hurrikans 3 Tage in Vermont festgesessen waren.

    Insgesamt haben wir in den letzten zwei Wochen fast 2.250 Meilen (ca. 3.500 km) im Nord-Osten der USA zurückgelegt. Es war schön und erlebnisreich, doch wäre in dieser Gegend der Vereinigten Staaten ein Mietwagen als Reisefahrzeug besser geeignet gewesen, da wir unterwegs auch problemlos immer ein Motel gefunden hätten.
    Nach den guten Erfahrungen im Südwesten bei unserer Tour durch die Nationalparks rund um den Grand Canyon hatten wir aber wieder ein Wohnmobil gemietet, was hier besonders in den Großstädten sehr unvorteilhaft war.

    Wir fuhren in etwa 45 Minuten mit einem Taxi (120 $) von Long Island durch einen langen Tunnel nach Manhattan zu unserem Hotel Hampton Inn in der 39.Straße, nur drei Blocks vom Broadway entfernt. Das Wetter war schön, und so entschlossen wir uns noch zu einer ersten Erkundungstour aufzubrechen. Da wir sehr hungrig waren, bekamen die Kinder zunächst Cheeseburger in einem riesigen McDonalds in der 42th Street, wo auch die meisten Musical-Theater sind. Nach einem kurzen Abstecher zum Broadway fuhren wir mit der Metro Red Line in Richtung Downtown zum Meatpacking District. Nach Empfehlung eines freundlichen New Yorkers, der uns auch noch ein Lokal für den Abend empfahl, schauten wir uns das alte Einkaufszentrum Chelsea Market an und stiegen von dort hoch in den Highline Park.

    Früher waren die Fabrik und Lagerhallen für die Güterzüge über Hochgleise erreichbar. Diese auf Stahlstelzen gebauten Zufahrtswege wurden schon lange nicht mehr gebraucht und verrosteten immer mehr. In den letzten Jahren wurde nun hier oben ein begrünter Spazierweg angelegt, über den ich schon in einer Reisezeitschrift gelesen hatte. Wir spazierten gemütlich von der 14. bis zur 30.Straße, schauten auf die belebten Straßen unter uns und die Hochhäuser der Stadt, die in der untergehenden Sonne leuchteten. Jetzt, in den späten Nachmittagsstunden, war hier relativ viel los, aber ohne die übliche Hektik.

    Wir stiegen wieder hinunter zur 27. Straße und fanden schnell das empfohlene Restaurant Ovest zwischen der 10. und 11. Straße, offenbar ein alter Lagerschuppen mit schöner, rustikaler Atmosphäre. Es war nicht groß, aber die Holzofenpizza und die Meeresfrüchte schmeckten ausgezeichnet. Es war schon dunkel geworden, als wir gegen 21 Uhr satt und zufrieden zu Fuß zum Hotel zurückgingen.

    Wir schauten noch etwas US-Fernsehen und schliefen bald ein.

    Heute geht es nun nach Downtown. Wir wollen die Freiheitsstatue vom Schiff aus sehen, durch Chinatown schlendern und am Nachmittag auf das Empire State Building.
    Auf gehts.... 
    Grüße nach Deutschland, schönes Wochenende
    😄 Santi

    Sonstiges USA

  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    😄 Danke für Euere Tipps und Hinweise zu den Einreisebestimmungen!

    Wir haben es geschafft - das Wohnmobil ist unbeschädigt zurück bei der Vermietstation auf Long Island.

    Heute früh haben wir noch alles ausgekehrt, die Abwassertanks geleert und die letzten Reste der Lebensmittel vertilgt. Der Campingplatz am Lido Beach an der Südküste von Long Island war schrecklich - tausende Stechmücken versuchten uns auszusaugen, so dass wir nur noch im Notfall das Wohnmobil verließen. Innen waren wir sicher - leider aber ohne Strom. Wegen des Labour-Day-Wochenendes waren die beiden Campingplätze ausgebucht.
    Leider konnte ich auch an den letzten beiden Tagen nicht schreiben, da wir keinen Internet-Anschluss hatten.
    Nun sind wir froh, unser Hotel erreicht zu haben. Leider können wir erst um 15 Uhr ins Zimmer.
    Mal sehen, was wir heute noch machen. Wahrscheinlich werden wir in Richtung Central Park aufbrechen.
    Hier aber jetzt mein Bericht der letzten 3 Tage:

    **Mittwoch, 31.08.2011 (nach Plymouth nach Newport – 124 Meilen)
    Nach einem gemütlichen Frühstück vor dem Wohnmobil erkundeten wir den schönen Campingplatz am Pinewood Lake, auf dem man es gut noch einen Tag hätte aushalten können, und fuhren um 11 Uhr auf der SR 3 zur Plimouth Plantation. Nach einem kurzen Stop in Plymouth, wo man einen Nachbau der Mayflower besichtigen kann, mit der die ersten Siedler aus England kamen, erreichten wir um 12.30 Uhr etwas genervt das Museumsdorf, nachdem wir dreimal vorbei gefahren waren. Auf dem Gelände werden die Besucher in die Zeit von 1627 zurückversetzt - nachdem man 25 $ pro Erwachsenen und 15 $ pro Kind bezahlt hat. Wir sahen zunächst im Kino des Visitor Centers einen Film über das Dorf, anschließend gingen wir zuerst in das Lager der Wampanoag Indianer. Hier und im bena chbarten Dorf der englischen Siedler erklären Darsteller in Originalkostümen die Geschichte und das Leben der Einwanderer aus England und der „native people“, wie die Ureinwohner hier genannt werden. Tobias durfte einer Frau beim Wasser holen helfen, die uns dann auch ihr Haus zeigte. Sie sprach in einem altenglischen Dialekt, war nur schwer zu verstehen und bereitete gerade Fischsuppe zu. Wir schauten uns noch weitere Siedlerhäuser an, u.a. das Haus des Priesters, der erzählte, dass er mit Frau und Kindern mit dem Schiff vor 7 Jahren, also 1620, mit dem Schiff hier angekommen sei. Hühner liefen durch das Dorf und auf einer Wiese standen drei Rinder mit riesigen Hörnern. Außer uns waren noch viele andere deutsche Touristen in der historisch originalgetreu nachgebauten Siedlung unterwegs. Vom Obergeschoß einer Versammlungshalle, in der einige Kanonen zum Schutz standen, hatten wir einen schönen Blick auf das Dorf und das Meer. Nach einem kurzen Besuch bei den Handwerkern fuhren wir nach zweieinhalb Stunden mit vielen neuen Eindrücken weiter Richtung Süden. Über New Bedford kamen wir gegen 17 Uhr in der Küstenstadt Newport an, wo wir allerdings mit unserem Wohnmobil keine Parkmöglichkeit fanden und uns deshalb mit dem Blick aus dem Fenster begnügen mussten. Zumindest konnten wir aber an der Steilküste parken, auf dem bekannten, 6 km langem Cliff Walk entlanglaufen und auch einige der schönen und imposanten Mansions, der alten Ferienhäusern der reichen amerikanischen Familien von der Meerseite aus anschauen. Mit dem Wohnmobil fuhren wir dann noch vor Sonnenuntergang gemütlich am Ocean Drive entlang, sahen weitere Luxusvillen und Fischerboote im Abendlicht. Michael fotografierte ein Paar vor der untergehenden Sonne, das sich angabegemäß gerade erst wenige Minuten vorher verlobt hatte. So romantisch! Nun war es höchste Zeit zu tanken und einen Übernachtungsplatz zu suchen. Wir parkten wieder einmal vor dem Kaufhaus Walmart und aßen gutes Steak im Restaurant Ninety Nine (99). Besonders gut schmeckte das kühle Octoberfestbeer der Brauerei Samuel Adams.
    Die folgende Nacht schliefen wir nicht besonders gut, neben dem Walmart-Parkplatz eine Durchgangsstraße lag, auf der viele LKWs vorbeidonnerten. Ein Campingplatz war aber nicht auffindbar gewesen.

    Donnerstag, 01.09.2011 (von Newport nach New York/Long Island –222 Meilen)
    Heute war ein ziemlich anstrengender und nerviger Tag, deshalb gibt es nicht besonderes zu berichten. Nachdem wir im Walmart noch etwas Grillfleisch für den Abend eingekauft und im Wohnmobil gefrühstückt hatten, verließen gegen 10 Uhr den Parkplatz und fuhren über eine große Brücke zur Interstate 95, auf der wir in süd-östlicher Richtung flott vorankamen. Nach ca. 100 Meilen kamen wir um 12 Uhr an New Haven vorbei, dann wurde der Verkehr immer dichter, je näher wir nach New York kamen. Da wir in der Nähe der Cruise-America-Station einen Campingplatz suchen wollten, mussten wir über eine große, mautpflichtige Brücke nach Lon Island fahren. Vor der Mautstation standen wir in einem langen Strau, auch danach ging es wegen Baustellen nur zäh vorwärts. Nach fast zweistündiger Suche erreichten wir endlich den Campground. Leider war er vollkommen, was unsere Stimmung nach der langen, anstrengenden Fahrt in den Keller sinken ließ. Bis zum zweiten Campingplatz auf Long Island, dem Nickerson Beach Campground am Lido Beach, mussten wir nochmals fast eine Stunde herumkurven, nur um dort zu erfahren, dass auch dieser Platz `fully booked´ sei. Gnädigerweise durften wir auf einer Wiese für 25 Dollar, ohne Wasser, Internet- und Stromanschluss, über Nacht stehenbleiben. Während Sabine unsere Koffer packte, liefen Tobias und Julia zum breiten Sandstrand. Ich grillte mit unserer letzten Kohle auf dem Zeltplatz das Abendessen. Wegen der vielen Stechmücken aßen wir aber dann doch lieber im RV, tranken noch eine Dose Budweiser und gingen bald ins Bett.
    Es war unsere letzte Nacht im Wohnmobil. 😞
    Santi

    Sonstiges USA

  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    Guten Morgen aus USA.
    Da ich nicht weiß, ob wir heute Abend WiFi haben, melde ich mich nochmal live. Hier ist es gerade 9 Uhr, die Sonne scheint durch die Kiefern auf die Holz-Sitzgruppe vor dem Wohnmobil und die Grillen zirpen. Wir haben die Nacht gut verbracht. Der Pinewood-Lodge-Campground hier bei Plymouth ist sehr schön, allerdings musste ich erstmals Quarters in eine Box werfen, um duschen zu können. Das war sonst gratis. Man merkt, dass man in der Nähe der Großstädte ankommt, denn der Platz kostet stolze 60 Dollar für sog. Full Hookup, also mit Wasser-, Strom- und Abwasseranschluss. Dieses System finde ich im übrigen sehr praktisch. Man muss nicht mit irgendeinem Fäkalienbehälter über den Platz laufen - einfach Schlauch anschließen, Wasser aufdrehen - fertig.
    Nun werden wir frühstücken. Die Ruhe ist herrlich. 😄  Am Platz soll sogar ein See sein, den werde ich noch besichtigen.
    Heute gehts dann weiter Richtung New York. Ich werde versuchen, es ruhiger angehen zu lassen, auch wenn es schwierig ist.   Mein Sohnemann ist sowieso nicht mehr ansprechbar - er ist vertieft in sein neues iPad aus Boston (Taschengeld-Anlage und Geburtstagsgeschenk der Opas). 
      ❓ Meint ihr, da gibts Probleme beim Zoll?

    Sonstiges USA

  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    Schon wieder ist leider ein Urlaubstag vorbei.
    Zusammenfassend kann man gleich zu Beginn des Berichtes über diesen Tag (Dienstag, 30.08.2011) sagen: Es war einer der schönsten unserer Reise!
    Die Stadt Boston hat uns sehr gut gefallen, was nicht nur am traumhaften Wetter lag. Die Hauptstadt von Massachusetts ist sehr überschaubar, zumindest die Innenstadt und durch die Lage am Meer auch besonders schön.
    Hier kommen wir gern wieder einmal her! Dann allerdings besser ohne Wohnmobil, sondern mit einem Mietwage - da stimme ich Lind-24 (Bine) vollkommen zu!

    Dienstag, 30.08.2011 - Tag 12 der Reise (in Boston, Whale Watching Tour)

    Wie geplant stand ich um 7 Uhr auf, stapfte durch die noch feuchte Wiese zum Campingplatz-Waschhaus und freute mich über das schöne Wetter. Nach einer Tasse Kaffee und den Bezahlungsformalitäten (48 $) für die Übernachtung im KOA-Büro starteten wir um 8.15 Uhr auf der US 44 zur IS 3 Richtung Boston. Im morgendlichen Berufsverkehr kamen wir nur zäh vorwärts, erreichten aber nach gut 1 Stunde die Ausfahrt 19 und die Metro-Station in Wollaston, einem Vorort von Boston, wo wir für 5 $ unser Wohnmobil parkten. Mit dem Zug ging es nun in die Innenstadt, jedoch dauerte die Fahrt länger als gedacht, so dass wir trotz morgendlicher, unfreiwilliger Joggingtour Richtung Hafen nicht mehr rechtzeitig um 10 Uhr am Ablegesteg der Whale-Watching-Tour ankamen. Wir sahen gerade noch, wie das Schiff den Hafen verließ. Zunächst war ich deshalb sehr verärgert, allerdings wurde uns mitgeteilt, dass wir ersatzweise um 12 Uhr mitfahren könnten. Die Wartezeit bis dahin nutzten wir, um noch einmal zum Quincy Market zu gehen und dort in der ehemaligen Markthalle zu frühstücken. Wir aßen Bagels und Shrimp-Sandwich, dazu gab es von Starbucks einen Cafe Latte. Frisch gestärkt schauten wir gegenüber noch beim Modegeschäft Abercombie & Fitch vorbei und erhöhten den Tagesumsatz. Ich ließ mich vor der Tür auf einem Motorrad der Bostoner Polizei fotografieren. Dann war es schon wieder Zeit, zum Hafen aufzubrechen, wo bereits eine 25 m lange Warteschlange vor unserem Wal-Beobachtungs-Boot anstand. Die Tour hatte ich bereits aus Deutschland übers Internet vorgebucht (ca. 40 EUR pro Erw.). Pünktlich um 12 Uhr waren alle etwa 100 Personen an Bord, dann fuhr der High-Speed-Katamaran bald mit flottem Tempo an der wunderbaren Skyline von Boston vorbei hinaus aufs offene Meer. Nach etwa 1 Sunde wurden die Motoren gedrosselt und alle hielten gespannt über die ruhige See Ausschau nach Walen. Nach etwa 10 Minuten vergeblichem Hin- und Herfahren tauchten dann tatsächlich zwei der riesigen Meeressäugetiere neben dem Boot auf ? die Fotoapparate klickten hektisch ? dann waren die Giganten schon wieder verschwunden. Da man nun wusste, dass tatsächlich Wale da sind, suchten wir das Meer noch intensiver ab und bekamen noch mehrere Gelegenheiten, zumindest die großen Schwanz- und Rückenflossen zu fotografieren. Behäbig hoben sich die Wale öfter an die Oberfläche und verschwanden nach einem lauten Schnauben mit der Wasserfontäne wieder. Ein tolles Erlebnis! Mehrmals konnten wir die Tiere noch ganz nah am Boot sehen. Nach etwa 1 Stunde Beobachtungsschleichfahrt rasten wir zurück in den Hafen von Boston, wo wir um 15 Uhr ankamen. Zur Feier des Tages gönnten wir Erwachsenen uns an einer Hafen-Bar eine Margarita, dann beobachteten wir Kinder beim Bad im Springbrunnen. Auf Wunsch von Tobias fuhren wir abschließend mit dem Taxi noch zum Apple-Store in der Boylston Street, einer der Haupteinkaufsstraßen der Millionenstadt. Nach eingehender Begutachtung der Angebote des Computerladens fuhren wir von der Station Copley-Square zurück in den westlichen Vorort Wollaston, wo unser RV geparkt war. Im Feierabendverkehr kamen wir gegen 19 Uhr in Plymouth an, kauften bei Walmart noch Grillfleisch und Holzkohle sowie ein paar Lebensmittel und kamen somit wieder erst bei Dunkelheit am Campground Pinewood Lodge an. Hier brachte ich die Holzkohlebriketts zum Glühen, während Sabine das Grillfleisch vorbereitete. Nach dem Essen vor dem Wohnmobil bei Kerzenschein saßen wir noch bis 23 Uhr am Lagerfeuer, während die Kinder schon schliefen. Der Tag war doch sehr anstrengend und ereignisreich gewesen.
    Morgen lassen wir es ruhiger angehen. Eventuell besichtigen wir das historische Museumsdorf Plymouth Village und fahren weiter an die Küste bei Cape Cod. Das Wetter soll ja schön bleiben!

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  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    Falls es Euch interessiert - hier ist wieder mein Tagesbericht:
    Montag, 29.08.2011 (von Kittery bei Portsmouth bis Middleboro, südlich von Boston – 138 Meilen)
    Nachdem wir die Nacht auf dem Parkplatz des Outlet-Centers von Kittery bei Portsmouth vor dem Timberland- und dem Nike-Store verbracht hatten, wachten wir erst nach 8 Uhr auf. Der erste Blick aus dem Fenster löste Begeisterung aus: Der Himmel war blau und die Sonne schien. Da wir heute viel vorhatten, frühstückten wir nur schnell eine Tasse Kaffee oder Tee, dann schauten wir noch bei den Läden rein, vor deren Tür wir übernachtet hatten. Meine Frau kaufte sich ein neues Jogging-Outfit, Sohnemann bekam eine Herbstjacke – alles 30 % reduziert. Auf der Interstate 95 gings dann nach Süden bis Hampton Beach, wo wir an den Strand fuhren. Wir parkten für 3 $ hinter der Strandpromenade, bestehend aus Hotels und Imbissbuden und gingen an den herlichen Sandstrand, um die Sonne zu genießen. Mangels Badetüchern konnten wir es uns aber nicht so gemütlich machen, so dass ich beschloss, zuerst einmal im Meer zu baden. Kaum waren meine Füße im Wasser war klar, dass ich diesen Plan wohl nicht umsetzen werde. Das Meer war eiskalt! Mir taten sogar die Füße weh, wenn beim Strandspaziergang die Wellen über die Füße liefen. Von einem Bademeister (Lifeguard) erfuhr ich, dass ich bei 58 Grad Fahrenheit (= ca. 14 Grad) baden müsste. Nur wegen der heftigen Brandung begnügte ich mich mit dem Blick auf die Küste, schaute Kindern bei Drachensteigen zu und beobachtete unsere Kinder bei Buddeln im Sand, während Sabine ein kurzes Bad in der Sonne genoss. Nach knapp 2 Stunden fuhren wir an der Küste entlang weiter Richtung Boston, nicht ohne vorher beim örtlichen Fastfood-Restaurant mit dem gelben M etwas gegessen zu haben. Nach etwa einer Stunde erreichten wir Boston und fuhren mit unserem 7,5 m langen Wohnmobil sogar in die Innenstadt. Die Suche nach einem Parkplatz war allerdings praktisch unmöglich, erst eine Polizistin gab uns den entscheidenden Hinweis auf eine Parkmöglichkeit in der Wahington Street. Der Parkplatzwächter dort staunte nicht schlecht, als wir mit unserem Riesen-Fahrzeug an seinem Parkwächterhäuschen vorfuhren. Erst nach dem Hinweis, die Polizei habe uns hierher geschickt, und der Bezahlung von 30 Dollar für 3 Stunden Parken öffnete er die Schranke. Nun ging es los mit der Stadtbesichtigung. Wir waren ganz in der Nähe des Massachusetts States House, dem Sitz der Landesregierung, und begannen dort die Erkundung der Stadt. Wir folgten dem Freedom-Trail, einem 4 km langem, mit einem roten Strich am Boden markierten Weg, der zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten führt. Wir sahen dabei die historischen Stätte, die mit dem Unabhängigkeitskampf der Kolonien in Verbindung stehen, beginnend mit der Grünanlage Boston Common, der Park Street Church und der 1754 geweihten King´s Capel. Daneben befindet sich auch ein alter Friedhof. Ein paar Straßenecken weiter kamen wir bei strahlendem Sonnenschein zum Old State House, einem roten Backsteingebäude von 1713, dekoriert mit schneeweißen Türmchen und dem Balkon, von dem 1776 die Unabhängigkeitserklärung verlesen wurde. Das von Wolkenkratzern umringte Gebäude ist natürlich eines der wichtigsten Fotomotive der Stadt. Nur wenige Schritte entfernt besichtigten wir die Faneuil Hall, die alte Bostoner Versammlungshalle, und natürlich den Quincy Market, die Markthalle Boston, in der heute verschiedene Geschäfte, Markt- und Imbissstände beherbergt. Über den Rose Kennedy Greenway, eineParkanlage, die durch die Verlegung der IS 93 in einen Tunnel entstand, kamen wir zum Haus von Paul Revere, einem Volkshelden der Unabhängigkeitsbewegung 1775. Das Haus ist im Original erhalten und kann besichtigt werden – falls man mehr Zeit hat als wir und ohne Kinder unterwegs ist. Zuletzt spazierten wir an gemütlichen, aber sehr teuren, italienischen Restaurants vorbei zur Old North Church, der ältesten erhaltenen Kirche der Stadt aus dem Jahr 1723, wo wir auch den Innenraum besichtigten. Hier beendeten wir die Begehung des Freedom-Trails, den nun über eine Brücke zum Bunkerhill weitergeführt hätte, auf dem ein 67 m hoher Granitobelisk steht, von dessen Spitze man – laut Reiseführer – eine tolle Aussicht auf den Hafen und Stadt haben soll. Wir gingen stattdessen zum Hafen, um den Pier zu suchen, von dem am nächsten Tag unsere Walbeobachtungstour starten sollte. Vorbei an vielen Ausflugsschiffen, Straßencafes und Hochhäusern kamen wir nach ca. 3 Stunden Fußmarsch wieder an unserem Wohnmobil bei Paramount-Kino an. Nun war es Zeit, einen Campingplatz für die Nacht zu suchen. Dafür mussten wir leider über 40 Meilen (!) oder 1 Stunde im Feierabendverkehr nach Süden fahren, bis Middleboro bei Plymouth. Hier kamen wir in der Dämmerung erst nach halb 8 Uhr am KOA-Campground an. Der ganze Platz war unter den Bäumen übersäht mit abgebrochenen Ästen vom Sturm des Vortages, so dass wir erst einmal aufräumen mussten. Nachdem wir Nudeln mit Tomatensoße gegessen hatten, machten wir ein großes Lagerfeuer neben dem RV und verbrannten die Äste und Zweige. Um 22 Uhr ging die Familie ins Bett, ich schrieb noch bis Mitternacht den Reisebericht des Tages.
    Morgen müssen wir früh aufstehen, denn um 10 Uhr beginnt in Boston unsere vorgebuchte Whale-Watching-Tour – und der Weg in die Stadt ist weit! Diesmal wollen wir mit der Metro in die City fahren und das Wohnmobil auf einem Park&Ride-Parkplatz stehen lassen. Die Gestaltung des Nachmittags ist noch offen. Wahrscheinlich geht’s in die Gegend von Cape Cod - ans eiskalte Meer.
    Viele Grüße
    Santi

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  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    Vielen Dank für die netten Kommentare und die guten Wünsche.
    Dazu das Wichtigste: Wir haben den Wirbelsturm überlebt!
    Jetzt gehts weiter - extra für Euch bin ich immer auf der Suche nach einem Übernachtungsplatz mit WiFi-Anschluss. 

    Bis Mittag saßen wir auf dem Campingplatz und warteten bei starkem Regen, auf das, was noch kommt. Der Regen peitschte gegen die Scheiben und ab und zu wackelte der RV heftig. Wir entschlossen wir uns aber doch, wenigstens bis zum Outlet-Center in Freeport zu fahren. Dort stöberten wir in den wenigen, noch geöffneten Läden. Die meisten waren wegen des Hurricans geschlossen. Schließlich entschieden wir uns um 15 Uhr, noch ein Stück in Richtung Süden zu fahren. Auf den Straßen lagen viele abgebrochene Äste, sonst gab es keine Probleme. Auf dem fast leeren Highway 95 waren starke Windböen, so dass unser Wohnmobil etwas wackelte, aber wir konnten gut fahren. Die Amerikaner hatten sich wohl zu Hause eingeschlossen. Bei Kennebunk, wo Ex-Präsident Bush ein Ferienhaus besitzt, fuhren wir auf die Küstenstraße und schauten bei starkem Sturm in Ogunquit kurz an den Strand. Es war recht kalt, so dass wir nur ein paar Fotos vom breiten Sandstrand und den Ferienhäuser machten. Ein paar Meilen südlich kamen wir in den Ferienort York, wo sogar ein paar Menschen am Strand spazieren gingen. Sehr schön war der Leuchtturm in Nubbles, zu dem wir aber nicht gehen durften. Die Polizei hatte den Weg dorthin mit 2 Streifenwagen abgesperrt, da sie befürchteten, dass die Touristen von der Felsklippe heruntergeweht werden. Dank Teleobjektiv waren aber zumindest Fotos mit Nebelschwaden möglich. Um 18 Uhr erreichten wir schließlich Kittery bei Portsmouth, wo sich auch ein bekanntes Einkaufszentrum befindet. Hier gingen wir in der Pizzeria Where Pigs can flyzum essen. Jetzt bleiben wir auf dem Parkplatz davor über Nacht.

    Morgen geht’s dann bei hoffentlich besserem Wetter weiter bis Boston (ca. 80 Meilen), wo ich die Innenstadt besichtigen will – der Rest der Familie muss gezwungenermaßen mitgehen.
      😉
    Santi

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  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    Samstag, 27.08.2011 (von Conway nach Freeport nördl. von Portland – 104 Mls, ca. 160 km)
    Die ganze Ostküste wartet auf das Eintreffen des Hurrikans Irene – dabei ist aber von Hektik noch nichts zu spüren - aber alle sprechen darüber. In Maine und Vermont soll es auch erst morgen (Sonntag) nachmittag losgehen. Wir lesen auf CNN von Evakuierungen in New York und schweren Stürmen im Süden von North Carolina. Der U-Bahn-Verkehr in New York wurde eingestellt, alle Starbucks-Filialen geschlossen. Wir sind hier etwas nördlich von Portland nahe der Küste und werden erst am Sonntag die Regenmassen genießen können. Heute waren wir nach dem Frühstück bei Shoppen in North-Conway. Adidas, Tommy Hilfiger, Timberland & Co. bedanken sich für weitere Umsätze. Erst am Nachmittag fuhren wir bei immer noch gutem Wetter weiter Richtung Ostküste nach Freeport / Durham und sind nun auf einem schönen KOA-Campround auf einer großen Wiese - Bäume können uns hier nicht aufs Dach fallen. Die Kinder badeten am Nachmittag noch im Pool, dann fuhren wir gegen 19 Uhr nach Freeport, einem Outlet-Village mit Geschäften aller bekannten Modemarken. Morgen werden wir das Angebot dort intensiv prüfen. Heute haben wir dort nur gegessen. Sabine und Tobias haben den Lobster (Hummer) probiert, ich begnügte mich mit einem Steak. Julia hatte Bruschetta mit Massen von Knoblauch, die ihr aber gar nicht schmeckten, so dass wir alle mitessen durften. Um 21.30 Uhr kamen wir nach 10 Meilen Fahrt durch die Nacht wieder am Campground an - inklusive Knoblauchfahne! Jetzt fängt es etwas an zu regnen, die Tropfen prasseln schon leise aufs Dach des Wohnmobils.
    Morgen werden wir ausschlafen – große Besichtigungen sind nicht möglich. Hier bei Portland werden zumindest noch keine Geschäfte verbarrikadiert. Wir haben aber viele Leute beobachtet, die ihre Boote aus den Seen auf Trailer verladen und abtransportiert haben. An einer Halle sahen wir ein Schild, dass dort Boote vor dem Hurrikan geschützt werden können.
    Warten wir auf morgen... 😱
    Santi

    Sonstiges USA

  • Laber- und Quatschthread Süd
    santiburi62S santiburi62

    Liebe SüdlerInnen,
    ich bin immer noch unterwegs in den USA. Mein neuester Live-Reisebericht ist online im USA-Forum - falls ihr mal reinschauen wollt?
    Gruß
    Santi 👋

    Fun - Forum

  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    Hello from New Hampshire,
    nach einem total verregneten Donnerstag war heute wieder strahlender Sonnenschein, so dass wir die schöne Landschaft genießen konnten. Der Hurrikan Irene ist im Anmarsch, auch wenn man es wegen des schönen Wetters kaum glauben kann. Mal  sehen, was kommt…
    Hier wieder mal mein Bericht der letzten zwei Tage (24./25.08.) – der zwar um 1 Uhr Nachts fertig wurde, ich traute mich aber nicht mehr über den stockfinstere, bewaldeten Platz zur Rezeption zu laufen, wo das Wireless LAN funktioniert. Deshalb sende ich diesen Eintrag erst heute, Samstag, in der Früh um 8 Uhr Ortszeit – bei Sonne!

    Schade, dass ich Euch keine Bilder zeigen kann, das würde den Bericht noch mehr veranschaulichen!

    😄  

    Donnerstag, 24.08.2011 (von Saratoga Springs/Lake Luzerne nach Quechee – 200 Mls, ca.320 km)
    Dieser Tag war wegen des andauernd schlechten Wetters nicht besonders schön, auch wenn wir unsere planmäßige Strecke zurücklegen konnten. Da es schon in der Früh regnerisch und kühl war verzichteten wir auf das Frühstück im oder vor dem Wohnmobil und fuhren in einen am Lake George gelegenen Ort, wo wir in einem typischen amerikanischen Imbiss, einem Diner, um 10 Uhr frühstückten. Wir aßen Rührei mit Bacon und Toast, außerdem gab es süße Pancakes mit Ahorn-Sirup (26 $). Als wir das Restaurant Evergreen verließen, fing es an zu regnen, so dass wir von der Landschaft nur noch wenig sahen. Wir wussten nun nicht so recht, wohin wir nun bei diesem Sauwetter fahren sollten, entschieden uns dann für das Ziel Manchester, einem kleinen Ort mit vielen kleinen Geschäften und zahlreichen Hotels. Hier befindet sich das Haus des Sohns von Abraham Lincoln, das wir aber nicht besichtigten. Stattdessen fuhren wir weiter über Arlington nach Bennington – nachdem ich per SMS über die Gegner des FC Bayern in der Champions-League informiert worden war. Kurz vor dem Ort kamen wir auch zufällig an einem alten Marmorsteinbruch vorbei, der nun mit Wasser gefüllt war und in dem Kinder von einem Felsvorsprung hinunter sprangen. Dem konnte Tobias natürlich nicht widerstehen und auch er warf sich in die Fluten. Aus 5-7 Metern Höhe spran auch er ins klare Wasser. Wir unterhielten uns inzwischen mit einer Schülerin, die pefekt Deutsch sprach und vor kurzem ein Jahr in Westdeutschland, vermittelt durch den Rotary-Club, verbracht hatte. Nach diesem Stopp erreichten wir um 14 Uhr Bennington. Hier in Süd-Vermont steht ein 93 Meter hoher, weithin sichtbarer Obelisk. Er erinnert an eine Schlacht gegen die Engländer, die 1777 entscheidend zum Sieg im Unabhängigkeitskrieg beitrug. Wir fuhren mit dem Lift zur Spitze und hatten einen schönen Blick auf die grünen Hügel rund um die Stadt (Eintritt 3 $ Erw., 1 $ Kind). Der Aufzugswärter erzählte uns dabei, dass durch das Erdbeben in Washington ein Riss im National Monument entstanden sei, so dass dieses heute bis auf weiteres gesperrt wurde. Gut, dass wir noch vor 4 Tagen dort oben waren! Glücklicherweise regnete es hier gerade einmal nicht, so dass wir das Bauwerk noch trocken von allen Seiten begutachten konnten. Kaum waren wir aber in Richtung Osten nach Wilmington unterwegs, schüttete es aber wie aus Kübeln, so dass wir auch auf der Fahrt auf der, in Reiseführern viel gepriesenen, Straße Nr. 100 kaum etwas von der schönen Landschaft sahen. Was macht man also sinnvolles? Einkaufen! Wir hielten um 17 Uhr an einem Supermarkt in Londonderry und wurden ermahnt, dass die Kinder nicht in die Nähe der Regale mit den Bierdosen gehen dürften - auch nicht in unserer Begleitung! Versorgt mit Lebensmitteln und Bier ging es nunweiter Richtung Norden, vorbei an malerischen Seen und kleinen Dörfern. Um 18.30 Uhr erreichten wir das schöne Städtchen Woodstock, wo wir zwei der bekannten Covered Bridges sahen und fotografierten. Diese überdachten Brücken bekamen ihren Wetterschutz, damit sie den rauen Witterungsbedingungen besser standhalten und die Pferde beim Überqueren der Flüsse nicht scheuen. Um 19 Uhr kamen wir endlich zum KOA-Campground in Quechee, wo Sabine gleich noch eine Waschmaschine befüllte. Dann aßen wir Tomatensuppe und Toast, bevor wir zum Abschluss des verregneten Tages noch Phase 10 spielten, ein an Rommee erinnerndes Kinderkartenspiel. Wegen der langen Fahrt auf den kleinen Landstraßen war ich zu müde, um noch den Reisebericht zu schreiben und ging auch schon gegen 23 Uhr ins Bett. Übrigens: Motels gibt es hier im Osten überall, die RV-Plätze muss man aber in einem Verzeichnis oftmals gezielt aussuchen, besonders in abgelegenen Gebieten.
    Freitag, 25.08.2011 (von Quechee bei Woodstock nach Conway – 120 Mls, ca.190 km)
    Der Tag fing schon deutlich besser an als der letzte: die Sonne schien und alle waren gleich wieder viel fröhlicher. Nach dem Duschen erfuhr ich an der Rezeption des Campingplatzes, dass der Hurricane Irene inzwischen die Ostküste der USA erreicht hat und am Sonntag auch die Gegend der Neuenglandstaaten erreichen wird. Wir rechnen deshalb in den nächsten Tagen mit starken Regenfällen. Nachdem wir bis 11 Uhr eine Brücke bei Woodstock besichtigt hatten ging es 75 Meilen auf der IS 91 nach Norden und von dort bei blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen über Landstraßen bis nach Franconia Notch. Hier befindet sich Flume Gorge, eine der wichtigsten Attraktionen New Hampshires. Es handelt sich um eine etwa 250 Meter lange tiefe Klamm, durch die tosend ein Bach rauscht. Um den zwei Meilen langen Rundwanderweg gehen zu dürfen, mussten wir pro Person 18 Dollar bezahlen, dann liefen wir mit vielen anderen Touristen vom Visitor-Center aus los. Die Schlucht war wirklich wunderschön, an den steilen Felswänden wuchsen Moose und Farne und wir stiegen auf Holztreppen an Wasserfällen vorbei. Immer wieder machten wir Fotos und atmeten die gute Luft ein. Hinter der Klamm führte ein Spazierweg durch den Laubwald zur überdachten Sentinel Pine Bridge, von der aus wir tief hinunter auf den Pemigewasset River blicken konnten. Der Fluss hat hier einen 45 Meter breiten Pool ausgewaschen, der von Aussichtspunkten zu sehen war. Die Kinder zwängten sich noch durch eine enge Schlucht - wir gingen lieber außen herum. Um 15 Uhr war die schöne und eindrucksvolle Wanderung zu Ende und wir kamen wieder an unserem RV an. Nachdem wir am Automaten noch Geld abgehoben hatten fuhren wir auf die SR 112, den bekannten Kancamagus Highway, der wohl von fast allen Neuengland-Reisenden abgefahren wird und nach einem Indianerhäuptling benannt wurde. Unterwegs auf der 55 Meilen langen Straße stoppten wir an einigen Aussichtspunkten, sahen die grünen Hügel New Hampshires, überquerten den Kancamagus-Pass (2.855 ft.) und fuhren durch Laubwälder am Swift River entlang. Hier gibt es etwa 5 Meilen vor unserem Zielort Conway auch viele Bademöglichkeiten an sandigen Buchten oder auf glattgeschliffenen Felsen, was auch heute viele nutzten. Auf der Suche nach einem Campingplatz für die Nacht stoppten wir auch an zwei staatlichen Plätzen im Wald, wo wir von einer Rangerin erfuhren, dass diese auf Anordnung der Behörden ab morgen Mittag wegen des Hurrikans gesperrt werden. Na, das kann ja heiter werden! Wir fuhren als vorsichtshalber weiter bis südlich von Conway, wo wir auf dem schönen Pine Knoll-Campround direkt an einem Moorsee die Nacht verbrachten. Zunächst badeten wir in der Abendsonne, dann grillten wir am Lagerfeuer und ratschten bis spät in die Nacht. Morgen solls dann leider wieder regnen – ideal für einen Einkaufsbummel in den Shopping-Centern von Conway!

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  • Live Reisebericht USA Nordost
    santiburi62S santiburi62

    Liebe HC-Freunde und USA-Liebhaber,  😉  
    nein ich bin nicht verschollen, wir haben lediglich erneut eine Nacht in der Pampas irgendwo in Virginia, genauer gesagt in Wapwallopen verbracht. Außer Strom und Wasser, einem Bach und rauschenden Bäumen gab es da nichts. Nachdem wir nun endlich wieder auf einem KOA-Campingplatz mit WiFi-Internetanschluss sind, kann ich wieder von unserer USA-Reise berichten. Heute sind wir eine große Strecke mit dem Wohnmobil gefahren, insgesamt 404 Meilen in Richtung Norden bis in die Gegend von Albany. Mehr dazu später. Vom Erdbeben wurden wir verschont, wir haben gar nichts davon mitbekommen und erst gestern auf dem Campingplatz davon erfahren. War wohl halb so schlimm. Zumindest die Tageszeitungen hier haben die Meldung auf Seite 1.
    Jetzt schreibe ich zunächst, was wir in den letzten 2 Tagen davor erlebt haben:

    Tag 4:
    Montag, 22.08.2011 (von Washington zum Shenadoah-Nationalpark, 153 mls)
    Nach den Frühstück vor dem RV bei schönem Wetter machten wir das rollende Urlaubsdomizil startklar und erledigten die lästigen Arbeiten wir das Leeren des Abwassertanks und das Verstauen des Stromkabels. Dann starteten wir gegen 10 Uhr in Richtung Süden und fuhren auf der Interstate 95 über den Potomac-River und weiter auf einer idyllischen Landstraße in etwa 1 Stunde nach Mt. Vernon, dem Landsitz George Washingtons. Nachdem wir im Visitor-Center 52 USD Eintritt bezahlt hatten (15 USD Erw. , 7 USD Kind), sahen wir zunächst einen Film über das Leben und die Bedeutung Washingtons als erstem Präsidenten der USA. Außerdem wurden wir darüber informiert, dass das Fotografieren auf dem Gelände zwar erlaubt sei, streng verboten ist es aber vom Inneren des Anwesens Bilder zu machen - ebenso auch nicht vom ausgestellten Gebiss George Washingtons! Durch die schöne Parkanlage gingen wir zum Haus (The Mansion) und sahen dort bei einer Führung die mit den Originalmöbeln ausgestatten Räume in dem Familiensitz des 1799 verstorbenen Präsidenten und seiner Frau Martha. Besonders auffallend waren die farbenfrohen Wände und die für damalige Verhältnisse luxuriöse Möblierung des Hauses. Von der großen Veranda genossen wir den fantastischen Ausblick über die große Wiese auf den Fluss Potomac. Dann gingen wir an den Ställen vorbei zum Grab Washingtons, das mit einer amerikanischen Flagge geschmückt war. Der Präsident ruht hier neben seiner Frau in einem Marmorsarkophag. Nun schauten wir nach die wunderschönen Gärten des Landsitzes an und gingen in den Souvenirshop - sonderbarerweise gab es hier auch Postkarten von Washingtons Gebiss. Meine Tochter wollte stattdessen lieber ein kleines Stoffpony, das Felix Washington getauft wurde und ab diesem Tag in ihrem Schlafsack schlafen durfte. Am Visitorcenter sahen wir eine interessante Ausstellung über die Geschichte der Vereinigten Staaten und aßen bei Pizza Hut zwei kleine Pizzen und Softeis, denn inzwischen war es schon 14 Uhr geworden. Auf der IS 66 fuhren wir nun in Richtung Westen, unterwegs deckten wir uns bei Wall Mart noch mit Lebensmitteln für die nächsten Tage ein.
    Ein Einkauf ist in USA immer ein Erlebnis, denn auch die Supermärkte sind riesig und die Auswahl kann einen schon fast überfordern. Allein bei der Milch gibt es etwa 10 verschiedene Sorten, mit Calcium, mit viel Fett, low-fat oder Fettfrei, haltbar oder mit Geschmackszusatz usw. Besonders zu erwähnen ist auch, dass die Verpackungseinheiten oft sehr überdimensioniert sind. Man bekommt nicht 0,5 l Orangensaft sondern muss mindestens 1,2 l-Flaschen kaufen, die Butter gibt’s nur im Viererpack etc.
    Voll bepackt schoben wir den Einkaufswagen über den Riesenparkplatz zurück zum RV, tankten noch und dann erreichten wir um 17.30 Uhr bei Front Royal den Nordeingang des Shenandoh Nationalparks. Eine nette Rangerin versorgte uns mit Info-Material und kassierte 15 USD Eintritt. Am Beginn des sog. Skyline-Drives machten wir noch das obligatorische Bild mit dem Eingangsschild, dann fuhren wir gemütlich auf der sich durch den Park schlängelnden Landstraße zu den ersten Aussichtspunkten (Lookout) des Parks. Der Blick auf die weiten Ebenen war sehr schön, aber eher unspektakulär und vergleichbar mit dem Bayerischen Wald. Da es schon spät war blieben wir nach 22 Meilen Fahrt gleich im ersten Campground, um dort zu übernachten (Platz 18), was nur 15 USD kostete. Dafür gab es aber weder Strom noch Wasser. Wir heizten unsere Grillkohle an und grillten uns ein paar Schweinesteaks und Bratwürste. Der Platz war nur etwa zu einem Drittel besetzt, so dass es relativ ruhig war. Das ist nicht immer so: Im Herbst, wenn das Laub sich gelb-rot verfärbt, nützen sehr viele Amerikaner den Indian Summer zu einem Ausflug hierher und dann soll der Verkehr sehr stark sein. Wir saßen bis gegen 22 Uhr vor dem RV, tranken Budweiser-Bier und hörten das Zirpen der Grillen in den Laubbäumen - dann gingen alle ins Bett. Mangels Internet-Empfang konnte ich auch keine Nachrichten mehr nach Hause senden.

    Tag 5:
    Dienstag, 23.08.2011 (vom Shenadoh-Nationalpark nach Norden bis in die Gegend von Hazleton)Wie jeden Tag standen wir kurz nach 7 Uhr auf, frühstückten vor dem RV, obwohl es im Laubwald noch recht kühl war, und verließen dann den staatlichen Campingplatz. Auf dem Slyline-Drive stoppten wir wieder an zahlreichen Aussichtspunkten und machten Fotos. Am Skyland-Infocenter wollten wir uns erkundigen, wo ein lohnenswerter Trail zu finden wäre. Da entdeckten wir, dass es möglich war, im Nationalpark zu reiten. Kurzentschlossen buchten wir für uns einen 1-stündigenReitausflug (je 40 USD), was besonders Julia zu wahren Begeisterungsstürmen veranlasste. Wir hatten dabei großes Glück, das spontan und ohne Voranmeldung noch vier von elf Pferden frei waren. Nach einer kurzen Einweisung saßen wir bald hoch zu Ross und ritten hinter der Führerin hintereinander durch den Laubwald. Beim Stopp hatten wir darauf zu achten, dass der Gaul nicht frisst, was auch gut gelang. Besonders spaßig war es, wenn wir etwas flotter reiten sollten, denn dabei wurde man ganz schön durchgeschüttelt. Mein Pferd hieß Sunshine und ich hatte das Pech hinter meinem Sohn Tobias zu reiten, dessen Pferd andauern furzte, so dass die Qualität der guten Waldluft schwer beeinträchtigt war. Es war aber trotzdem ein tolles Erlebnis.Da wir an diesem Tag noch ein größeres Stück nach Norden fahren wollten beendeten wir hier die Fahrt auf der insgesamt 170 Meilen langen Parkstraße und kehrten um. Für Wanderungen durch die sicher sehr schönen Wälder zu Wasserfällen oder Felsformationen fehlte uns leider die Zeit. Bei Luray kamen wir zu den Taverns, einer großen Tropfsteinhöhle, die im Inneren eine große Orgel beherbergt und wo die Stalagtiten sich eindrucksvoll in einem unterirdischen See spiegeln. Da hier schon viele Urlauber anstanden und der Eintritt 25 USD pro Person kosten sollte, entschlossen wir uns, dieses Naturdenkmal nicht zu besichtigen. Schließlich hatten wir schon früher viele Tropfsteinhöhlen besichtigt, zuletzt vor einem Jahr die Grand-Canyons-Caverns an der Route 66. Bald kamen wir um 13.45 Uhr auf die Interstate 81, auf der wir 4 Stunden in nördlicher Richtung fuhren. Um 16 Uhr gabs bei Scotland Getränke für das Wohnmobil bei Exxon (40 Gallons für 140 USD) und bei McD. für uns. Wir kamen zügig voran, um 17 Uhr passierten wir Grantville. Nachdem wir nicht ewig weiterfahren wollten fuhren wir nach 18 Uhr bei Hazleton von der Autobahn ab und folgten den Wegweisern zu einem Campingplatz, der sehr abgeschieden an einem Flussufer lag. Hier zahlten wir 32 USD für 1 Übernachtung (inkl. Strom und Wasser), kauften eine Kiste Feuerholz für 6 USD und aßen Spaghetti vor dem Wohnmobil. Nach einer Runde Kartenspiel (Phase 10) am Lagerfeuer verschwanden alle in den Betten - ich schrieb noch bis gegen Mitternacht den Reisebericht.

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    Tag 3 - Sonntag, 21.08.2011 - in Washington D.C.
    Wir wachten schon früh um 7 Uhr auf. Es war etwas bewölkt aber ziemlich schwül. Wir frühstückten vor dem Wohnmobil – wie üblich gab es Toast mit Philadelphia, Schinken, Kakao und Müsli. Nach dem Abspülen erwischten wir noch den Bus kurz vor 9 Uhr und fuhren wie gestern mit der Metro in die Stadt – diesmal bewaffnet mit Single-Tageskarten zu je 9 Dollar. In der Stadt war es relativ ruhig mit wenig Verkehr auf den Straßen, schließlich war Sonntag. Von der Station Archives gingen wir vorbei am Staatsarchiv, in dem die Unabhängigkeitserklärung der USA bewundert werden kann, direkt zum Museum of Natural History, seit dem Film Nachts im Museum bei den Kindern sehr beliebt. Wir schauten uns dort zunächst im großen IMAX-Theater einen 40-minütigen Film über den Grand Canyon an (je 5 Dollar), dann erkundeten wir die diversen Räume des Museums. Wir sahen unter anderem den 45,5 Karat schweren Hope-Diamant, der etwa Taubenei-Größe hatte. Beeindruckend waren die zahlreichen Schaustücke wie ein ausgestopfter Elefant in der Eingangshalle, die Ozeanhalle mit vielen Infos zu den Meeren und ihren Bewohnern und die Entwicklung der Menschen. Hierbei war es möglich, sich fotografieren zu lassen, woraufhin das Bild digital so bearbeitet wurde, dass man das Aussehen eines Neanderthaler hatte. Eine lustige Sache, besonders weil man das Bild gratis an die heimische E-Mail-Adresse geschickt bekommt. Nach etwa 3 Stunden verließen wir das Museum, das übrigens wie alle Smithsonian-Museen an der Washington-Mall kostenlos zu besuchen ist, und gingen über den breiten Grünstreifen (Mall) zwischen Capitol und Lincoln Memorial um das schöne, alte Karussell unter den Bäumen anzuschauen. Da bis 14 Uhr noch etwas Zeit war, aßen wir vor dem Air- und Space-Museum noch einen Quarterpounder bei McD. Dann war es Zeit zum National Monument, dem riesigen, 169 Meter oder 500 Feet hohen Obelisken aufzubrechen. Dieses Denkmal ist dem Andenken an George Washington gewidmet und es besteht die Möglichkeit, mit einem Aufzug bis zur Spitze zu fahren, von wo man durch kleine Fenster einen schönen Ausblick auf die Stadt in alle Himmelsrichtungen hat, u.a. auf das Weiße Haus und das Capitol. Von 1848 bis zum Bau des Eiffelturms 1889 war es das höchste Bauwerk der Welt. Auch diese Tickets hatte ich vorher online bestellt und nach Deutschland geschickt bekommen, denn es sind zeitlich festgelegte Besuchszeiten einzuhalten. Die Reservierung hatte ich über www.nps.gov/wamo vorgenommen. Da dunkle Gewitterwolken aufzogen und es heftig donnerte, war die Auffahrt kurzzeitig nicht möglich, wir konnten dann aber doch die Aussicht pünktlich genießen – natürlich nach der obligatorischen Sicherheitskontrolle. Nachdem wir  gegen 15 Uhr wieder unten waren schritten wir durch den großen Kreis mit amerikanischen Fahnen und gingen über die große Wiese zum Denkmal an den 2.Weltkrieg, eine aus zwei Halbkreisen mit Säulen bestehende Anlage mit Springbrunnen. Es wurde nun immer dunkler und wir waren froh, dass wir noch ohne Regen das sog. Vietnam Veterans Memorial besichtigen konnten, eine 75 Meter lange und bis zu 3 Meter hohe schwarze Granitwand, in die die Namen der im Vietnamkrieg gefallenen US-Soldaten eingraviert sind. Wir sahen einige Blumenkränze, die wohl von Angehörigen dort abgestellt wurden. Den Blick zum Himmel gerichtet liefen wir zügig weiter zum Lincoln-Memorial, einem großen Säulentempel, in dessen Innerem eine 6 m hohe Marmorfigur des 16.Präsidenten Abraham Lincoln thront. Der 1865 verstorbene Lincoln schaut mit ernstem Blick in Richtung Osten auf das Capitol. Viele Touristen saßen auf den Stufen und trauten sich nicht, den Rückweg zu den Museen anzutreten, da es immer heftiger blitzte und donnerte. Ich wollte aber nicht bleiben und suchte im Stadtplan die nächstgelegene Metrostation. So hetzten wir in Richtung Arlington Friedhof zur großen Brücke über den Potomac-River. Kaum hatten wir die Brückenmitte erreicht, begann es wie aus Kübeln zu gießen und wir rannten zur anderen Seite, um uns dort unter ein paar Parkbäumen unterzustellen. Nach einiger Zeit flüchteten wir uns in eine Unterführung, aber wir waren schon alle tropfnass. Nach ca. 30 Minuten klarte es wieder auf und wir liefen zur Metrostation, um von dort wieder ins Zentrum zurück zu fahren. Als wir am Air- und Space-Museum ankamen waren die Klamotten schon wieder etwas getrocknet, so dass wir das Museum doch noch besichtigen konnten. Zwei Stunden, von 17-19 Uhr schauten wir uns diverse Flugzeuge aus den Weltkriegen, die Mondlandefähre und das Mondauto sowie weitere Ausstellungsstücke z.B. zum Spaceshuttle- und Apolloprogramm an. Sicher hätte man noch länger hier verbringen können, aber erstens taten uns schon die Füße weh und zweitens hatte unser Sohn heute Geburtstag, weshalb wir gemeinsam essen gehen wollten. Wir fuhren also zurück zum Campingplatz, duschten und badeten im Pool, dann aßen wir im Campingplatz-Imbiss-Restaurant eine Riesenpizza, die wir nicht einmal zu viert ganz schafften. Nach einem kühlen Budweiser-Bier im RV (für die Eltern) gingen alle ins Bett, ich schrieb noch bis nach Mitternacht an diesem Reisebericht, bevor ich auch in den Schlafsack kroch.

    Morgen soll es weiter gehen zum Shenandoah-Nationalpark, viel besungen im Lied "Country Roads". Eventuell schauen wir auch noch Mt.Vermont, das Haus von G. Washington, an.
    Hello from America, Santi  😄  

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