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  • Jahn-Reisen
    SchokomonsterS Schokomonster

    bernhard707:

    Deinen Sarkasmus kannst du dir sparen. Ich habe innerhalb von 25 Jahren einmal Geld von der Versicherung zurückkriegt, hier kann man von der Routine noch lange nicht sprechen.

    Vielen Dank für Eure wertvollen Informationen 🙂

    Reiseveranstalter

  • Jahn-Reisen
    SchokomonsterS Schokomonster

    bernhard707:

    Noch etwas ist mir unklar: wenn er in dem Fall für eine mallorquinische Ausflugsfirma bzw. Agentur Ausflüge verkauft (Preisliste mit JAHN REISEN Logo?!) und Provision kassiert, dann kann er mir kein JAHN REISEN Beschwerdenformular (KORA Mitteilung) erstellen oder?

    Von meinem Rechtsschutz habe ich schon einmal in einem ähnlichen Fall 80% meines Geldes zurückbekommen 🙂

    Reiseveranstalter

  • Jahn-Reisen
    SchokomonsterS Schokomonster

    de la Diva,

    wozu wurde dann eine KORA Mitteilung erstellt?

    LG

    Reiseveranstalter

  • Jahn-Reisen
    SchokomonsterS Schokomonster

    Überflüssiges Zitat entfernt!
    Hallo Sokrates 😄

    JAHN REISEN spielt ganz sicher mit. Das Geld habe ich dem Tim (JAHN REISEN Reiseleiter) gegeben und von ihm eine Rechnung bekommen. Diese Rechnung mussten wir dem Manu beim Abholen übergeben. Da wir mit der Leistung nicht zufrieden waren und uns beschweren wollten, habe ich den Tim um eine Rechnungskopie gebeten. Er sagte mir, dass dafür die Buchhaltung IN DEUTSCHLAND zuständig ist. Also, ganz unschuldig ist JAHN REISEN sicher nicht  😉

    Liebe Grüße aus Wien!

    Reiseveranstalter

  • Jahn-Reisen
    SchokomonsterS Schokomonster

    Die MINI MALLORCA Tour (http://www.minimallorca.de/index.html) war einer der teureren Ausflüge auf der Liste, die wir von unserem Reiseleiter Tim (JAHN REISEN) gleich nach der Ankunft in Cala Millor bekommen haben.

    Da unser Kind das lange Busfahren nicht verträgt, haben wir auf Ausflüge nach Palma gleich verzichtet. MINI MALLORCA sollte aber etwas ganz Anderes sein, für uns genau das Richtige 🙂
    Ein MUST HAVE FÜR KIDS, wie in der Beschreibung steht. Unser Reiseleiter erzählte uns, dass das Konzept speziell von Pädagogen entwickelt und speziell an Kinderbedürfnissen angepasst wurde.
    Ein Bus holt uns um 9:15 ab, gefahren wird nie länger als 20 Minuten (!) im Stück. Diese Piratentour startet mit einer Schatzsuche, danach besuchen wir einen Ranch mit ganz vielen Pferden und Ponys, wo Kinder auch reiten dürfen. Mittagessen für Kinder und Eltern ist im Preis inbegriffen, unterwegs entstehen KEINE EXTRAKOSTEN. Zum Schluss werden die Kinder auf einem Piratenstrand eine Flaschenpost verschicken und danach baden. Um 17 Uhr sollten wir wieder im Hotel sein.
    Mir wurden auch Fotos gezeigt, Kinder mit Piratentüchern, Kinder und Eltern beim Essen, die Chefin "Babsi" und ein Foto auf dem drei Kinder auf einer Kuh sitzen ("Hier lernen Kinder den richtigen Umgang mit einer Kuh" sagte Tim). Gleich berichtete ich meiner Freundin darüber, welche daraufhin entscheidet ebenfalls mit ihrer Familie an diesem Ausflug teil zu nehmen. Wir waren somit vier Erwachsene und zwei Kinder, Gesamtkosten 296 €. Versprochen wurde uns VIEL, bekommen haben wir wenig davon.
     
    Schon um 9 Uhr ist der Bus mit Mini-Piraten, Eltern und einer Kopie von dem Captain Jack Sparrow vor dem Hotel. Das ist der Manuel/Manu, unser Reiseleiter/Animateur.
    Wir fahren danach 1,5 Stunde(!!!) durch die Gegend um die Leute von allen möglichen Hotels zu sammeln. Meinem Kind geht es schlecht. Weiter geht die Reise nach Ermita de Bonany, Kirche bei Petra, in 317 m Höhe. "Hier kommt eine TODESKURVE! Halten wir dem Toni (Busfahrer) die Daumen, dass er das schafft!" sagt Manu. Was für ein pädagogisches Konzept!! Eine logische Frage meines Kindes (das nach mehr als 2 Stunden fahren schon eine Kotztüte bereit hält) WAS WENN ER DAS NICHT SCHAFFT??
     
    Auf die Schatzsuche haben wir uns sehr gefreut, die hat aber maximal 2 Minuten gedauert. Als wir in der Kirche waren, verstreute der Busfahrer chinesische 50 Cent Einweg Wasserpistolen um den Bus herum und DAS WAR'S 😄 😄 😄
     
    Die nächste Station: Rancho Grande. Hier setzen sich die Kinder auf diese Kuh, die ich auf dem Foto gesehen habe. Den richtigen Umgang mit der Kuh lernen heißt, dass drei bis fünf Kinder auf die Kuh gesetzt werden und die Eltern fotografieren dann. Die, die sich nicht trauen, werden vom Manu mehrmals gerufen, weil er die ganze Zeit FILMT 🙂 und der Film wäre wahrscheinlich nicht so toll wenn nur manche Kinder die arme Kuh quälen.
    Nach dem Pferde- / Ponyreiten (dauert 2-3 Minuten!) durften die Kinder eine Hüpfburg benutzen. Die Lufttemperatur betrugt aber rund 30 Grad, die Hüpfburg war daher zu heiß für die nackten Kinderfüße. Die Kinder entschieden sich lieber für einen kleinen INDOOR Spielplatz, aus dem wurden sie gleich vertrieben, weil sie zu den anderen Tieren gehen mussten und wir nicht so viel Zeit hatten. Zum Schluss wurde noch ein Papagei gefüttert und dann schnell zum Restaurant "Es Turo" in Santa Margalida.
     
    Zum Mittagessen bekamen die Eltern mallorquinische Tomatenbrote und lokale Getränke, Kinder aßen fette Pommes, Nuggets und tranken (Kinder)Cola. Nach dem Essen malten sie Ausmalbilder für die Flaschenpost.
    Hier erfuhren wir, dass es die Extrakosten DOCH gab und zwar für die Getränke. Da es (laut Manu) "langweilig" ist wenn jeder sein Getränk selber bezahlt, sollten wir 4 € für jeden Erwachsenen bzw. 2€ für jedes Kind ins Töpfchen reinschmeißen.
     
    Unsere letzte Station, der Piratenstrand, war eigentlich ein öffentlicher Strand, Son Serra de Marina, an dem Tag gut besucht und teilweise von Algen geplagt. Da wurde die Plastikflasche mit Ausmalbilder in den Algenschlatz geworfen und wir hatten noch stressige 45 Minuten zum Baden, Trocknen, Anziehen und die Toilette besuchen.
     
    Der Film wurde hier fertig gedreht und im Bus fand anschließend die perfide Verkaufsveranstaltung statt, die sich direkt an die Kinder richtete, um ihre Ziele zu erreichen. Manu erzählte, welche tolle Sachen er bei dem Ausflug filmte, es wurde sogar aufgenommen wie manche Kinder rülpsten, pupsten usw...Er würde uns gerne den Film schenken, seine Chefin würde ihn dann aber kündigen. Dafür durften wir den Film um symbolische 25 € kaufen 🙂 SELBSTVERSTÄNDLICH wollen alle Kinder so einen Film haben 🙂 Das ist kein Wunder, Kinder können am leichtesten beeinflusst werden, und das wird hier beinhart ausgenutzt.
    Somit beliefen sich die Kosten auf 183 € pro Familie (zwei Erwachsene + ein Kind).
    Am Ende der Tour gibt uns der Manu noch eine Holzkiste wo wir das TRINKGELD für ihn und den Busfahrer einwerfen sollen.
     
    Was haben wir um 183 € (+Trinkgeld) bekommen?

    • 9 Stunden unterwegs, davon 5 im Bus! Ein Horror für jemanden, der das lange Busfahren nicht verträgt und der "maximal 20 Minuten fahren im Stück" erwartet,
    • Traumatisierung auf den Kurven bei der Kirche,
    • 2 Minuten Schatzsuche bzw. eine chinesische 50 Cent Einweg Wasserpistole,
    • 3 Minuten Reiten,
    • 30 Sekunden auf dem Rücken einer Kuh sitzen,
    • Tiere streicheln / anschauen,
    • billiges, fettes Mittagessen,
    • ein Ausmalbild,
    • stressige 45 Min. am Strand mit Algenschlatz,
    • einen Film darüber 🙂 den ich nicht bekommen und gesehen habe, weil wir schon am nächsten Tag nach Hause geflogen sind,
      ...und das wäre alles.
       
      Auf dem Weg zurück sind wir wieder 1,5 Stunde von einem zu dem anderen Hotel gefahren, diesmal mit dem Gefühl, abgezockt worden zu sein.
       
      Welche Pädagogen haben sich bitte so sehr bemüht um so ein "Konzept" auszudenken??????? Was für eine Enttäuschung!
      Dieser Ausflug war dieses Geld NICHT wert.
       
      Gleich nach der Ankunft ins Hotel schrieb ich der MINI MALLORCA Chefin "Babsi" und an dem JAHN REISEN eine Beschwerde-Email. Am nächsten Tag bekam ich von unserem Reiseleiter Tim Geld für Extrakosten (70 € für beide Familien) zurückgezahlt. Für den Rest werde ich wahrscheinlich meinen Rechtschutz einschalten müssen.
       
       
      Mini MALLORCA und JAHN REISEN nie wieder!
    Reiseveranstalter
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