hallo,
leider muss ich mich Elkes meinung anschließen. Wir waren vor 2 Jahren in Venezuela und schon da war es schwierig, wenn auch nicht so sehr wie heute. Schon damals fand ich es merkwürdig, dass z.b. tropisches Obst (wenn mal es mal bekam), welches vor Ort wächst, ca. 5 mal teurer war als in deutschland im supermarkt. und das bei deren gehältern. Wir haben es auf Los Roques erlebt, dass im Supermarkt nur noch einpaar Kartoffeln da waren, wenn das Obst und Gemüse geliefert wurde, ging es zu wie in Deutschland bei Sommerschlußverkauf. und das obst hat so ausgeschaut, dass es in deutschland nicht mal die leute von "die Tafel" genommen hätten.
Meine Nachbarn sind Venezolaner und was die in letzter Zeit so berichtet haben, ist nicht mehr schön. Es geht nicht nur um Stromsperrung und Engpässen mit Lebensmittelversorgung. Die Venezolaner müssen damit jeden Tag leben. Aber wenn man irgendwann mal nichts mehr zu beissen hat, ist es auch klar dass die Kriminalität steigt. Vor allem in den Touristengegenden, wo man weiss dass es was zu holen gibt. Meine Nachbarn werden zwar auch dieses Jahr Weihnachten nach Venezuela fliegen, aber nur weil sie Venezolaner sind und ihre Familie dort besuchen wollen (die als Touranbieter auch von den Touris abhängig sind). Empfehlen können die es aber auch nicht mehr.