Hallo ihr.
Die Diskussion ist zwar schon etwas älter, aber ich wollte doch mal was hinzufügen.
Ich habe ja mehrere Monate in den USA gewohnt und ich wurde oft gefragt, was wir deutschen so toll finden an den USA und warum wir so scharf sind auf die ganzen Trends. Ich konnte die Frage nicht wirklich beantworten und meinte, dass vorallem die Menschen aus den "unteren Schichten" das Land glorifizieren, weil gerade diese nicht die wirklichen Lebensumstände dort kennen.
Meiner Meinung nach sollte man nicht so schnell die Politik des Landes und den Präsidenten bzw. dessen Wähler kritisieren wenn man nicht wirklich Ahnung von amerikanischer Politik(wissenschaft) hat. Es ist ja nicht so, dass der Präsident DIREKT vom Volk gewählt wurde... .
Und wer wegen JWB nicht in die USA fährt, der ist selber schuld. Also ich stand zwar vorm Weißen Haus (und dahinter). aber gesehen oder gehört habe ich ihn nicht. 
Als Reiseland ist die USA wirklich zu empfehlen, es ist (außer in ein paar Großstädten) preiswert, einfach zu reisen (vorallem mit dem Auto, aber mit dem Bus gehts auch oder noch besser mit dem Flugzeug*), es gibt tolle Landschaften und ein paar schöne Städte.
Ich könnte mir auch vorstellen dort zu leben, vielleicht nicht für immer aber für ein paar Jahre auf jeden Fall. Ich finde sogar das (nichtso)
soziale System besser als unser deutsches.
Ich könnte jetzt noch stundenlang über die USA, die Vorurteile und so weiter schreiben. Stattdessen empfehle ich, entweder dort wirklich zu leben oder nicht zu schnell zu urteilen. Oder ein Buch zu lesen (39 1/2 Vorurteile über Amerika).
Bis bald,
Sol
PS*: Die inneramerikanischen Kontrollen sind lasch und rasch.
@ hardy: Die secondary immigration habe ich auch schon kennengelernt, das war nicht so prickelnd. Einen jungen Inder zu beobachten, der dort seine Greencard erhält, hat den Aufenthalt etwas versüßt.