Lind-24 und Gila haben klasse Tipps gegeben, denen ich mich anschließe. Aus Bequemlichkeit buche bzw. reserviere ich Hotels/Motels zwar schon vorher, aber früher fand ich die spontane Reiseplanung auch besser.
Worüber ich mich wundere, ist die häufig völlige Unkenntnis von Suchmaschinen (Google und Google Maps) und das weitgehende Desinteresse an "alten" Beiträgen hier z.B. aus dem Vormonat. Und auch, das vergleichsweise wenige User auf die Profile der erfahrenen USA-Urlauber(innen) klicken, um dort in deren Beiträgen nach Tipps zu suchen. Aber okay, wir wollen Urlaubern helfen, Steffi.
Auch ich kombiniere einen Mietwagen mit Motels/Hotels und nutze kein WoMo. Warum? Mit dem Mietwagen bist du mobiler. Die Stellplätze sind in den USA größer, aber mit einem WoMo hätte ich mehrmals Probleme beim Parken gehabt (hat sonst keiner mit ´nem WoMo, nee, ich weiß!). Schon mein Fullsize hat öfter rausgeragt (Angeberei Ende). Na gut, man kann mit einem WoMo dafür von der Attrraktion wieder wegfahren und sich erst mal einen Kaffee zur Beruhigung machen (Ironie Ende).
Deine Route kann man noch verbessern. Gebe doch mal den Stadtnamen und "Attractions" oder ähnliches in eine Suchmaschine ein, dann siehst du schon so ungefähr, ob sich das Ziel für dich lohnt. Früher hat man die Stadt im Baedecker nachgeschlagen...
Meine persönliche Meinung mit kleinen Tipps:
New York (4-5 Tage): Ja, vom Flughafen direkt in ein Hotel in Manhattan oder mit guter Verbindung dorthin. Erst nach dem NY-Aufenthalt ein Auto mieten.
**Atlantic City:**Ein bisschen Spielen? War ich noch nicht.
**Philadelphia:**Schöne Stadt, genug zu sehen für einen vollen Tag.
Baltimore: War ich noch nicht, könnte interessant sein.
**Washington:**Ganz toll, lohnt für mindestens eine Woche, beim ersten Mal dürften auch drei bis vier Tage reichen.
Pitsburgh: Da ist nichts. Man kann einen Tag im Kennywood Vergnügungspark rumbringen, der ist niedlich, aber dann setzt schon die Langeweile ein. Wenn ihr den langen Ausflug zum Fort Necessary macht: Das Fort besteht nur noch aus einer Wiese.
Cleveland: Da ist nichts. Es gibt einen sehr großen Indoor-Wasserspielplatz, der empfehlenswert ist, und den Cedarpoint-Vergnügungspark, der von Achterbahnen geprägt ist.
**Buffalo:**Ausgangsstation zu den Niagara Fällen, sonst ist da nicht so viel. Wir hatten unsren Urlaub extra so gelegt, dass wir in Buffalo zu einem Flugtag auf der riesigen Airbase der Nationalgarde dort waren. Absolut toll, aber die Flugshow ist bestenfalls einmal im Jahr für ein Wochenende.
Ach so, es gibt noch einen Vergnügungspark: Martins Fantasy Island
Niagara Fälle: Ein Hammer, von der US- und der kanadischen Seite. Wenn man alles erleben will, sollte man locker zwei Tage allein für die Fälle und das Drumherum (z.B. Whirlpool Jet Boats) ansetzen.
Toronto: Okay, wenn ich jetzt noch mal "Da ist doch nichts!" schreibe, werde ich von den anderen Usern zerrissen...
und dann wieder zurück nach New York. Nö, nicht unbedingt. Versucht, die Strecke anders zu gestalten und dann mit einem Gabelflug z.B. von Washington oder Chicago abzufliegen. Das könnte neue Optionen eröffnen (kleiner Ausflug zu den Gangstern?).
Viel Spaß beim Stöbern und Planen!