d-rock wrote:
Gibt es denn Unterschiede in 12.000 m Höhe, ob ich nun über Sibirien oder über dem Atlantik fliege?
Da sind es eh -50 Grad Celsius. Also besteht sicherlich das Problem
Hallo André,
So etwas darf nicht zum Problem werden - in der Fliegerei wird nichts dem Zufall überlassen, wenn es Wichtig ist.
(Normales) Kerosin kann bis -41 Grade verwendet werden. Um das sicherzustellen muß es wasserfrei sein damit nichts verstopft. Es werdeb Rückhalteproben gezogen und verwahrt, falls etwas passiert.
Auch wenn die Tanks nicht beheizt werden - es kommt praktisch nie vor, dass der Sprit im Flügel zu kalt wird und man Gegenmassnamen ergreifen müsste.
In Reiseflughöhe kommen bei eine B737 / A320 um die 25-26 Grad Reibungswärme dazu. Es ist also um die Flügel bedeutend wärmer, als es die Temperaturanzeige in der Passagierkabine zeigt.
Ein B777 fliegt bedeutent schneller - die Reibung nimmt damit zu.
Normalerweise fliegen sie damit auch nicht höher als 39.000-41.000ft - den ersten Teil kommen sie, wenn sie weit fliegen müssen und daher um die 90 t Sprit haben auch kaum über 32.000 ft hinaus. Das ist ca. das 1. Drittel des gesamten Fluges.
Im Tank hat man natürlich auch Temperaturfühler. Würde der Treibstoff zu kalt, müsste man eben tiefer fliegen.