mosaik wrote:
Denn im Moment gibt es nur AGBn, die ... ausschließlich die Interessen der Veranstalter vertreten, also des Leistungsanbieters, was in der freien Marktwirtschaft Standard ist.
Und um auf das Ursprungsposting zurückzukommen: ... die deshalb (nur weil sie niedergeschrieben wurden) nicht automatisch auch rechtens sind.
Flugzeitänderungen verletzen, wenn sie einen bestimmten und zumutbaren Rahmen deutlich überschreiten, durchaus meine Persönlichkeitsrechte dahingehend, dass nicht mehr ich entscheide, wann ich oder meine Familie schlafen gehe oder ob ich und wo und wie lange, meine Reise unterbreche (Zwischenstop). Das mögen die Reisebüros gängige Praxis nennen, ich nenn es einen Eingriff in meine Freiheiten. Wie gesagt, immer dann, wenn es eine massgebende Verschiebung ist.
Und wenn ich Olympic-Airways oder Sun oder Pegasus nicht mag, und deshalb mir gezielt eine Reise aussuche, bei der LH versprochen und dann nicht gehalten wird, ist das aus meiner Sicht ebenfalls nicht in Ordnung.
Stellen Sie sich doch mal bitte vor, Sie kaufen eine Polstergarnitur von einem bestimmten Hersteller aus Deutschland und das Möbelhaus liefert etwas gleichwertiges aus Osteuropa. Alle würden schreien....
Meine Meinung,
viele Grüsse
Thomas