Sorry, habe jetzt mal alles aufgeholt hier und muss echt lachen. Das erinnert mich an folgende Geschichte, die eine Freundin von mir, Flugbegleiterin bei Condor, geschildert hat. Flug von Frankfurt nach Punta Cana. Deutlich alternativ angehauter Gast beschwert sich bei meiner Freundin über die Müllproduktion wegen Plastikverpackung und -besteck. Kann aber auf die Frage, ob sie denn wisse wieviel Mengen Müll gerade pro Fluggast in die Luft geschleudert werden, nur dumm schauen.
Ich bin für Tierschutz und alles was dazu gehört. Auch ich finde, es gehört erwähnt. Aber nach Sri Lanka und weiß der Teufel wohin zu reisen, sich dann über die Zustände dort aufzuregen und nicht einmal die Mühe zu machen, hinter die Geschichten und ihrer Entstehung zu schauen, ist typisch deutsch und schon fast kolonialistisch. Ferner wage ich sogar zu behaupten, man ignoriert in manchen Fällen sogar Sitten, Gebräauche und jahrhundertalte Traditionen. Frag mal nen Inder, was er von nem schönen Wiener Schnitzel hält.
Aber wir sind Reiseweltmeister, verpesten damit alles mögliche , sind verantwortlich für Baubooms und für noch viele andere Dinge mehr aber haben Tränen in den Augen, weil es mancherorts den Tieren nicht gut geht. Sorry Leute, entweder ihr seid konsequent oder fröhnt weiterhin eurer Doppelmoral. Hat sich einer von euch schon einmal die Mühe gemacht, seinen persönlichen CO2 Ausstoß bei seinen Reisen auszurechnen?