Man kann an dieser Stelle nicht nachdrücklich genug vor dem Geschäftsgebahren der
Firma H & H Touristik GmbH, Karlsruhe, warnen! Auch die Zusammenarbeit mit einen
grossen deutschen Kaffeeröster ändert nichts an der generellen Feststellung, dass dieses Veranstalter-Unternehmen faktisch nur an der Kundenabzocke interessiert ist.
In Deutschland ist die Veranstaltung von sog. Kaffeefahrten, gekoppelt mit dem mit
üblen Methoden praktizierten Verkauf unsinniger oder überteuerter Waren, seit mehreren Jahren verboten. Wer es dennoch darauf ankommen lässt, hat schnell die
zuständigen Ordnungs- oder Strafverfolgungsbehörden am Hals!
H&H versucht dem aus dem Weg zu gehen, in dem man scheinbar unschlagbar günstige Reisen -oft mit nicht plausibel erscheinenden Preisen- vorzugsweise in die Türkei anbietet. Damit versucht man der deutschen Strafverfolgung aus dem Weg zu gehen.
Der Ablauf ist immer gleich: die Kunden werden nach Möglichkeit in eine organisierte
Rundreise gelockt und dann letztendlich abgezockt: alle -für den Veranstalter dann erst lukrativ werdenden- Nebenofferten unterliegen der türkischen Rechtsprechung!
Sie werden über Nachforderungen (z.B. überteuerte Verpflegungskosten) das erste
Mal abgezockt -jeder Mensch muss schliesslich essen. Damit das auch in Sinne des
Veranstalters abläuft, fährt man Sie nur in solche Hotels bei denen ansonsten keine
Ausweichmöglichkeiten bestehen. Die nächste Abzocke erfolgt über die sog. Firmenbesichtigungen -da werden Sie gezielt hineingelockt und anschliessend mit
betrügerischen Kaufofferten ein weiteres Mal über den Löffel balbiert. Die Ware ist
anerkannt schlecht und überteuert und Sie haben hinterher noch den deutschen Zoll am Hals, weil die Verkäufer Sie bewusst über die Zoll-Modalitäten falsch informieren!
Sie sind so für den Veranstalter eine Lizenz zum Gelddrucken: er verdient an den Provisionen der Hotels für die Buchung, er verdient an den überteuerten Kosten für
ein durchschnittlich landestypisches Abendessen, er verdient an den Provisionen der
sonstigen angefahrenen Raststätten und Restaurants und er verdient an den Provisionen aus dem Teppich-, Schmuck-, Outlet-, und Lederwarenverkauf.
Zum Schluss hat er am Verkauf einer rd. 200,- € teuren Reise pro Teilnehmer einen
Zusatzverdienst von mehreren hundert Euro. Das ist für ihn ein Geschäft, für Sie ein
Ärgernis und keinesfalls ein erholsamer, unterhaltsamer Urlaub!
Jetzt entscheiden Sie selbst, ob Sie mit so einem Veranstalter in "Urlaub" fahren wollen!