Nachfolgend steht beim AA unmißverständlich:
Dringender regionaler Sicherheitshinweis - Gefahr von Anschlägen
Die terroristische Organisation ISIS, die sich selbst auch “Islamischer Staat“ nennt, hat mit Anschlägen auf die Interessen westlicher Länder gedroht.
Es ist nicht auszuschließen, dass aufgrund dieser Drohung westliche Ausländer auch im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte, von Entführungen und von kriminellen Übergriffen durch ISIS-Sympathisanten werdenkönnen.
Erhöhte Anschlags- und Entführungsrisiken bestehen u.a. an Orten, an denen regelmäßig westliche Staatsangehörige verkehren.
Das Auswärtige Amt rät daher zu erhöhter Wachsamkeit.
Menschenansammlungen sollten gemieden und den Anweisungen örtlicher Sicherheitsbehörden gefolgt werden. Die Berichterstattung in den Medien sollte beobachtet werden.
Die Sicherheitsrisiken für Reisende sind von Land zu Land und selbst innerhalb eines Landes unterschiedlich zu bewerten.Das Auswärtige Amt empfiehlt daher dringend, immer auch die landesspezifischen Sicherheitshinweise zu beachten.
Landesspezifische SicherheitshinweiseDas Land verfügt über eine gut ausgebaute touristische Infrastruktur. Für die ganz überwiegende Mehrheit der deutschen Reisenden verlaufen die Aufenthalte im Land ohne Probleme. Gleichwohl sollten bei einer Reise nach Ägypten die nachfolgenden Hinweise unbedingt beachtet werden:
Seit Januar 2011 befindet sich Ägypten in einem politischen Umbruch. Seitdem und verstärkt noch seit der Absetzung von Präsident Mursi im Juli 2013 kam es über das gesamte Land verteilt immer wieder zu Demonstrationen, die teilweise auch einen gewalttätigen Verlauf mit Toten und Verletzten nahmen. Seit der Wahl von Präsident Sisi im Mai 2014 hat sich die Lage wieder etwas stabilisiert. Es ist aber auch weiterhin mit Demonstrationen zu rechnen. Menschenansammlungen sollten unbedingt gemieden werden.
Aufgrund der Sicherheitslage ist mit Kontrollen durch die Sicherheitskräfte vor allem nachts zu rechnen.
In Kairo konzentrierten sich Demonstrationen und Ausschreitungen in der Vergangenheit auf das Gebiet um den Tahrir-Platz, das Fernsehgebäude Maspero, Nsar-City, das Gebiet um die Universität Kairo in Giza und den Präsidentenpalast in Heliopolis. Auf Hotels in unmittelbarer Nähe des Tahrir-Platzes ist es in der Vergangenheit wiederholt zu Übergriffen durch gewalttätige Demonstranten gekommen.
Der Transit über den Internationalen Flughafen Kairo ist möglich; der Flughafen funktioniert normal und ist gut gesichert.
Reisenden wird empfohlen, Hinweise der Hotels und Reiseveranstalter zu beachten und die aktuelle Medienberichterstattung zu verfolgen.