Hallo,
ich muß Torben-Hendrik energisch widersprechen – wir waren auf dem „quasi Schwesterschiff“ – der Norwegian Dawn unterwegs. Das Konzept Freestyle hat für uns Kreuzfahrt erst zum Erlebnis gemacht.
Zum einen: Das waren keine lieblosen Buffets (wie Du es implizierst mit dem „muss sich dazu in die amerikanische Esskultur reindenken“), sondern es waren einfach schöne, unterschiedlich gestaltete Restaurants.
Das angenehme am Freestyle ist, daß mir persönlich die Essenszeiten in 2 Sitzungen beide i.d.R. nicht passen – die frühe Zeit ist mir zu früh, die späte dagegen zu spät. Ich empfand es als überaus vorteilhaft, genau die Zeit auswählen zu können, die meinem persönliche Appetit entspricht.
Auch „Auch hier bitte amerikanisch denken: Wenn die eine lange Hose anziehen und nicht in Turnschuhen kommen dürfen, dann ist das GALAOUTFIT!“
Das stimmt einfach nicht – gerade Amerikaner sind oft sehr schick angezogen – besonders an den als „Captains Dinner“ deklarierten Abenden – da wird auch (wenn im Militär) eine Galauniform angezogen und man steht für das obligate Bild bereitwillig Schlange!
Wir hatten 10 Restaurants zur Auswahl – davon war 1 Buffetrestaurant, 1 Diner mit 24-Stunden-Bedienung (hatte ich den Eindruck). 3 „Hauptrestaurants“ – deren Design sich unterschied (von romantisch bis zu stylish), das Menue aber bis auf kleine Unterschiede identisch war. Dann gab es 2 zuzahlungsfreie Spezialitätenrestaurants (Salsa und Trattoria) sowie 3 Restaurants mit Zuzahlung (Cagneys = Steakhouse, Le Bistro = französisch und Teppanyaki = Sushi sowie japanische Küche).
Ich glaube schon, daß da auch eleganten zeitgenossen Rechnung getragen ist. Wir waren jedenfalls sehr angenehm von Service und Essen angetan!
Wendy