Tja, Michl, fandest du uns denn sehr unfreundlich, wenn du das hier so in den Raum stellst? Dann hast du uns doch sicher aus nächster Nähe erlebt, oder?
Falls du uns jedoch gar nicht so persönlich erlebt haben solltest, dann darf ich versichern, dass wir nicht zu den Touris gehören, die meinen, alles müsse sich um sie drehen, weil sie die zahlenden Gäste sind. Wir lernen gern andere Länder und Kulturen kennen, stellen uns darauf ein, wissen für uns erbrachte Leistungen zu schätzen, wissen aber auch, wann wir abgezockt oder grundlos unfreundlich behandelt werden.
Aber davon mal abgesehen: Uns ging es ums Thema ******* und unfaire Geschäftspraktiken. Die genannten Beispiele sind nicht überzogen dargestellt, sondern exakt so vorgekommen. Fällt das, wenn man bereit ist, dies als realisitische Schilderung anzuerkennen, auch unter freundlich und umgänglich? Wie gesagt, es war kein Einzelfall, sondern zog sich eher wie ein roter Faden durch den Urlaub. Bei anderen Beiträgen bin ich übrigens auch schon auf die Erlebnisse gestoßen, dass man in Bars und Gaststätten eben die eher etwas "rustikal-distanzierte" Herzlichkeit pflegt. Da ist schon was dran und vielleicht tatsächlich auf die zu Ende gehende Saison zurückzuführen.
Damit lässt sich vielleicht eine etwas nachlassende Motivation im Service erklären, allerdings nicht betrügerische Geschäftspraktiken.
Windelfighter
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Touristen-Nepp in Kalabrien -
Touristen-Nepp in KalabrienEigentlich hat uns Kalabrien und vor allem Tropea sehr gut gefallen. Schöne, interessante Gegend, auch wenn man in Bars und Restaurants (nicht nur einmal) eine etwas - sagen wir mal so: nicht ganz so herzliche Bedienung in Kauf nehmen muss. Vielleicht lags auch an der zu Ende gehenden Saison im Oktober 2017?
Was uns aber wirklich gestört hat und wir gerne wüssten, ob es anderen Urlaubern auch so ging, ist die *******, die vielfach - außerhalb des Hotels - betrieben wurde. Mietwagen werden beworben und sind dann, wenns an den Vertrag geht, gleich mal fünf oder zehn Euro pro Tag teurer. Beim Mieten eines Bootes (für 90 Euro) kommen dann hinterher, nach der Tour und wenn es ans Bezahlen geht, gleich noch mal 30 Euro drauf, von denen vorher keiner gesprochen hat. Für mich ist so etwas ******* und es hat die positiven Eindrücke des Urlaubes im Labranda-Hotel Tropea deutlich geschmälert. Ganz schlechte Erfahrungen haben wir da an der so genannten Shark-Bay gemacht. Sagt man denen seine Meinung dazu, werden sie gleich richtig aggrassiv und man denkt unwirklich dran, wo man sich gerade befindet: Im Stammland der Mafia. Leider!
Weiteres Beispiel: In Pizzo wollte ein Taxifahrer, der sich uns selbst anbot, für eine Strecke, die selbst mit großzügigem Aufrunden nicht mehr als zwei Kilometer beträgt, stolze 20 Euro haben! Aber wenigstens hat der den Preis vorher schon genannt. Allgemein war es schwer, ein paar Auskünfte zu Bussen, Zügen, Wander- oder Radwegen zu bekommen, den jeder, selbst im Hotel, sagte nur etwas zu den Produkten, die er auch verkaufen konnte. Die Tourist-Information in Tropea - naja, sie war immerhin bemüht, wenn auch nicht wirklich sehr informativ. Das fällt jetzt allerdings nicht unter *******, wohlgemerkt!
Allgemein sind wir zu dem Schluss gekommen, dass die Menschen in Griecheland oder Spanien doch netter und freundlicher sind. Dort gibt es auch ein paar schwarze Schafe, aber in Kalabrien war das nach unserer Erfahrung eher die Normalsituation und faire Anbieter die Ausnahme. -
Ausflüge in Kalabrien?Grundsätzlich muss ich zur Vorsicht vor Touristenabzocke bei Ausgflugsbuchungen nach eigenen Erfahrungen in Kalabrien raten. Wir waren Anfang Oktober in Tropea, Rocca Nettuno, schönes Hotel, aber außerhalb...
Mietwagen sind, wenn man sie buchen will, schnell mal ein gutes Stück teurer als es auf dem Angebot steht, bei Autobuchung im Hotel sollte der Kindersitz stolze 28 Euro kosten - pro Tag Leihgebühr, nicht kaufen, wohlgemerkt. Auskünfte zu Dienstleistungen, die nicht im Hotel verkauft werden, z.B. Busse oder Zugverbindungen, kriegt man im Hotel erst gar nicht, selbst der Weg zum Bahnhof wurde mir noch falsch beschrieben. Ein Ausflug zum Capo Vaticano wird enthusiastisch mit der tollen Aussicht am Cap beworben - dass die schönsten Aussichtsplätze und der Rundweg ums Cap aber schons eit ein paar Jahren gesperrt sind, sagt keiner dazu.
Unsere schlechteste Erfahrung am sogenannten Shark-Beach, hinterm Hafen : Beim Mieten eines Motorbootes wird ein Endpreis genannt, den wir so akzeptierten - und hinterher kamen plötzlich mal noch 30 Euro extra dazu. Klar, irgendwo auf einer Seite der Bedingungen (in italienisch und englisch), die wir nicht bei Vertragsabschluss, sondern erst kurz vor Start noch unterschreiben mussten, stand da tatsächlich was von zwei Euro pro Liter Spritkosten und mir war auch nicht ganz klar, woher die unmittelbar nach Landung schon wussten, dass wir 15 Liter verbraucht haben sollten, aber für mich ist so was *******. Wenn man gegen solche Praktiken etwas sagen, werden die kleinen Mafiosi auch noch richtig aggressiv und man kann es als positiv sehen, dass man sich dann richtig auf die Heimreise freut. Obwohl Tropea natürlich eine sehr sehenswerte Stadt ist. Aber eben Begleiterscheinungen, wie man sie nur aus ganz schlechten Beispielen in Tunesien oder Ägypten kennt. Naja, man sollte eben wissen, wo man ist und für welche Art "Gesellschaft" der Süden Italiens "berühmt" ist.. Schade drum. -
Menorca -Gibt es Orte wo die Jugend sich trifft?Also, liebe Suchende, es gibt Orte, wo die Jugend sich trifft - und es gibt Menorca!
Aber es stimmt, auch auf dieser Insel gibt es Unterschiede bezüglich der Zielgruppen und Urlaubsansprüche. Wo am ehesten noch die Party abgeht ist wahrscheinlich Cala'n Bosch, mit vielen Hotelburgen. Nur eigentlich - fährt man deswegen nach Menorca, da kann man eigentlich auch anderswo hin.
Schöne Bars, nicht nur Touri-Abzockschuppen gibt es am ehesten in Mahon oder Ciutadella. Allerdings würde ich euch die Cala Galdana empfehlen - landschaftlich die wohl reizvollste Ecke der Insel mit wunderschönen kleinen Buchten in fußläufiger Entfernung und in dem (reinen Touristen-)Ort findet man an der kleinen Marina auch einige Bars etc. Ich glaube, dort lässt sich Natur und Ruhe noch am ehesten mit etwas Unterhaltung und angedeutetem "Nigthlife" verbinden.
Viel Spaß! Wir wollen dieses Jahr wahrscheinlich auch mal wieder nach Menorca. -
ZYPERN - Kleine Hotelanlage für Familie mit Kleinkind 2J. gesucht (+Betreuung)Pafos ist eine sehr schöne, interessante Stadt, aber die Strände drumherum sind für Kinder allgemein kaum geeignet: sehr steinig, Felsplatten, z.T. scharfe Felsen bis ans Ufer und dicht unter die Wasseroberfläche. Das St. Georges ist sicher ein schönes Hotel, aber der einzig brauchbare Strand ist dann erst Coral Bay, mit dem Bus erreichbar. Wer schöne, kindgerechte Strände sucht, ist sicher in der Region Ayia Napa besser aufgehoben.
Höchstens das sog. Cyprotel Cypria Beach bei Pahos soll einen feinsandigen Strand haben, wenn das mal kein Druckfehler war. Ich kenne es allerdings nicht.