Hallo Marc,
da bin ich gespannt wie's Dir bei Condor ergeht.
Pass vorallem auf, weil Condor beim Übergepäck gnadenlos abzockt.
Ich bin nämlich auch der Auffassung, dass HL zu den besseren Gesellschaften gehört. Ich bin mit HL schon mit bis zu 4 Kindern gereist (3-14 J) und fand die immer gleichauf mit LTU hervorragend. Vielleicht solltest Du dir angewöhnen einfach selber zu fragen, wenn was gebraucht wird. Wenn man tatsächlich nur wartet, bis einem die Stewardessen die Wünsche von den Augen ablesen, kanns vermutlich schon manchmal schief gehen.
Guten Flug mit Condor
Hubert
wrzlbrnft
Beiträge
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Hapag-Lloyd- meine(!) Kritik an einem(!) Flug -
ÜbergepäckDass die Billigflieger weniger Gepäck zulassen, ist ja noch verständlich. Dafür ist das Ticket eben knapp kalkuliert und deshalb billiger.
Eine Rechtfertigung für überhöhte Preise für Übergepäck ist das aber nicht.
Und was überhöht ist, ist eine ganz einfache Rechnung:
Das Kilo Übergepäck darf keinesfalls mehr kosten als das Kilo Fluggast (Durchschnitt 75 kg) + zulässiges Gepäck + zulässiges Handgepäck, natürlich unter Zugrundelegung des Normaltarifs.
Die Raumausnutzung ist beim Gepäck nämlich erheblich effizienter als bei Personen. Die Kosten für Betreuung (Boardpersonal, evtl. Speisen) und Sondereinrichtungen (WC, Boardprogramm, Druckkabine usw.) bei Fluggästen weitaus teuerer.
Ich habe mir dieser Tage von einer Insiderin (arbeitet am Check-in eines großen deutschen Flughafens) sagen lassen, dass das Thema überzogene Übergepäcktarife dort ein ganz heißes Thema ist und tagtäglich zu unzähligen Diskussionen und Ärger an den Schaltern führt.
Insofern bin ich etwas verwundert, dass in der Diskussionsrunde hier das Thema erst langsam ins Laufen kommt. Vorallem in den Anfangsbeiträgen ist versucht worden das Thema völlig zu verharmlosen. -
ÜbergepäckHallo Astrid,
dann habe ich das tatsächlich missverstanden. Ich dachte es müssten 10 % des Flugpreises je Kilo bezahlt werden.
Die Lösung wie Du sie hier beschreibst, finde ich aber korrekt und die einzig betriebswirtschaftlich logische. Sie läuft nämlich darauf hinaus, von den geschenkten Kulanz-Kilos abgesehen, dass das Gepäck bzw. Übergepäck den gleichen Kilopreis kostet wie der Durchschnittspassagier:
75 kg 'Lebendgewicht' + ~25 kg Freigepäck = 100 kg zu 4000.-- EUR.
100 kg Übergepäck kosten ebenfalls 4000,--.
Wenn das alle Fluggesellschaften so sauber handhaben würden, gäbe es keine Diskussionen mehr.
Außer vielleicht noch über die leidige Frage, warum eine 50 kg Frau genausoviel zahlen muss, wie ein 120 kg Schwergewicht (meist Mann) oder natürlich auch umgekehrt.
Grüße
Hubert -
ÜbergepäckHallo Astrid,
haben sich die 10 % vom teuersten Businesstarif nicht auf den Kilopreis bezogen, sondern waren eine quasi Obergrenze?
Dann hätte ich das missverstanden. Dann stimmt meine Rechnung mit den 10 Kilo für 1 Personentarif natürlich nicht.
So wie Du schreibst, dass ihr das handhabt, so fände ich das auch richtig und würde das eigentlich auch erwarten.
Kulanz und Augenmaß ist gefragt und das heißt, der Fluggast muss ja nichts geschenkt bekommen, aber er muss auch nicht übervorteilt werden. Und dann sind in der Regel alle Beteiligten zufrieden.Grüße
HubertP.S.
Irgendwie fehlt Deine e-Mail hier, sodasas man vielleicht nicht versteht, worauf ich antworte. Sollte man vielleicht nach liefern. -
ÜbergepäckHallo Astrid,
Du hast ja mächtig Fleißaufgaben gemacht. Sehr interessant Deine Recherche.
Bist Du sicher, 10 % vom teuersten Businesstarif?
10 Kilo würden also nochmals ein ganzes Ticket kosten?
Dass es da keinen Volksaufstand gibt, kann doch nur daran liegen, dass diejenigen, die da mitfliegen entweder die Sache nicht selber bezahlen müssen oder vom Volk schon etwas abgehoben sind.
Da kann man ja gleich die Sachen mit UPS schicken, kommt billiger. Oder mit Luftpost (jetzt DHL), da kosten
2 kg in ganz Europa 12,30 (pro kg 6,15)
5 kg in ganz Europa 32,50 (pro kg 6,50)
10 kg in ganz Europa 45,00 (pro kg 4,50) und
20 kg in ganz Europa 63,00 (pro kg 3,15)
Dafür bringt der Zusteller das Paket auch noch mit einem freundlichen Lächeln ins Haus.Wenn ich die Tabelle jetzt so ansehe drängt sich schon irgendwie der Verdacht auf, dass die Fluggesellschaften sich da ein wenig gesund stoßen. Denn die Post fliegt eingentlich auch mit ganz modernen und sicheren Maschinen. Die kommen da mit 3,15 bei 20 kg sogar noch auf Ihre Kosten und können davon sogar noch die Gotschalk Brüder bezahlen.
Naja, jetzt muss ich wieder was arbeiten. -
ÜbergepäckIch bin ja auch der Meinung, dass 14 kg Übergepäck (war für 2 Personen, wenn ich mich richtig erinnere) nicht kostenlos hingenommen werden müssen. Ich frage mich aber, wieso sie hingenommen werden, wenn sie der eine mit in die Kabine nimmt und in den Gepäckfächern oder im Fußraum lagert. Und ich frage mich, wieso sie hingenommen werden, wenn sie der ein oder andere auf seinem Bauch, Oberschenkel oder Hinterteil mit in die Kabine schleppt.
Wahrscheinlich sind die Flugzeuge heutzutage schon so intelligent, dass sie erkennen können, ob nur der Passagierraum überladen ist, weil sie dann keinesfalls abstürzen dürfen.
Spass beiseite.
Die Sicherheit wird ja nicht dadurch beeinträchtigt, dass man für Übergepäck bezahlen muss. Der Sicherheit ist genüge getan, wenn der Pilot weiß wie schwer die Maschine samt Inhalt ist. Und das wird beim Gepäck ja sorgfältig registriert. Demnach liegt das gesamte Sicherheitsrisiko beim "Kabineninhalt".
Das Sicherheitsargument wäre also nur stichhaltig, wenn auch die Passagiere gewogen würden und erst danach die Maschine aufgetankt wird.
Und das habe ich allerdings noch nie erlebt. -
ÜbergepäckHallo Peter,
hinkt ein Bißchen der Redbullvergleich. Red Bull verkauft nicht nur einen Drink, sondern auch ein Lebensgefühl, das dem Red Bull Konsumenten suggeriert, dazuzugehören, Flügel zu bekommen, usw. usf. Red Bull muss einen riesen Werbe- und PR-Aufwand treiben, dass das Konzept letztlich aufgeht und die Leute den Unsinn auch glauben. Dafür legen die dann das Geld hin.
Würde Red Bull den Saft billig ausschenken und, nachdem die Leute schon mehrere Dosen getrunken haben, damit ankommen, dass irgendwo im Kleingedruckten steht, dass ab der 2. Dose die Dose 5 Euro kostet, würden die Leute zurecht auf die Barrikaden gehen. -
ÜbergepäckVorweg schöne Grüße an die Diskutanden.
Also, wenn ich mir die Diskussion hier so ansehe, verstehe ich eines nicht.
Wieso erkennt eigentlich niemand den Kern der Sache?
Da wird moralisiert, ob einem recht geschieht, weil er die Vorschriften verletzt hat, obwohl er diese hätte kennen müssen, ob die paar Euro "Strafe" das Urlaubsbudget signifikant erhöhen oder ob er sich im Ton vergriffen hat, nur weil einem Konzern unlautere Methoden vorgeworfen werden.Der Kern der Sache ist doch, sind 5 Euro für das Kg Übergepäck oneway auf einer Strecke wie Deutschland - Fuerteventura überteuert und wenn, wie stark.
Und da hat Petra den einzig vernünftigen Beitrag gebracht, indem sie einen Aspekt recherchiert hat: Was machen denn die anderen Charterer?
Ihrem Schluss aus der Recherche, es verlangten alle in etwa das Gleiche, möchte ich allerdings widersprechen. Aus ihren Zahlen geht nämlich klar folgendes Ergebnis hervor:
Condor verlangt 42,9 % mehr als LTU und immerhin noch 25 % mehr als Hapag Lloyd.
Auf etwas griffigere Zahlen hochgerechnet macht das immerhin den Unterschied, ob ein Flugticket 500 Euro kostet oder nur 350. Wer hier noch sagt, das sei fast das Gleiche, dem sei es vergönnt, auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen.
Einen weiteren Aspekt hat Georg klar vorgerechnet: Wie ist der Preis innerhalb der Kalkulation von Condor zu sehen? Er kommt dabei, für mich recht gut nachvollziehbar, zu dem Schluss, dass das Kilo mehr als 2,50 nicht kosten dürfte.
Ich sehe hier also durchaus Klärungsbedarf.
Würde niemand solche Ungereimtheiten in die Diskussion bringen, hätten wir noch immer Telefongebühren, Briefporti, Strompreise, Benzinpreise - die Liste lässt sich beliebig fortsetzen -, die erheblich höher wären als sie heute sind.