Die Situation hat sich in ganz Tunesien seit der Revolution 2011 eher verschlechtert.
Die Jugendarbeitslosigkeit ist nicht gesunken und für viele Menschen ist der Alltag schwieriger geworden. Die Streikwellen der letzten Monate tragen auch nicht zum wirtschaftlichen Aufschwung bei. Weiterhin sind negative Auswirkungen des andauernden Libyenkonflikts und eine Ausweitung der Aktivitäten radikaler Djihadisten zu befürchten.
Die Verschlechterung der Sicherheitslage und anhaltender Rückgang der Touristenzahlen zwangen einige Hoteliers zur Schließung ihrer Unterkünfte. Finanzielle Engpässe lassen keinerlei Spielraum für Investitionen oder Renovierungen. Der Verpflegungs-Standard kann wegen der ständig steigenden Lebensmittelpreise nicht mehr gehalten werden.
Zunehmend verfallen die älteren Hotels.
Das Ausflugsgeschäft mit Touristen ist eingebrochen.Trotzdem will das Land weg vom billigen Strandtourismus, aber das Ausbleiben der Reisenden führt das Land an den Rand der Existenz.