Bitte baut mich auf
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Hallo,
nachdem ich Anfang des Jahres unsere Keniareise (Flug und Ferienhaus in Diani Beach) gebucht und mich sehr auf Kenia gefreut hatte, ist meine Begeisterung inzwischen so sehr der Unsicherheit gewichen (Überfälle, schlechte hygienische Bedingungen (dabei liebt meine Tochter Speiseeis), von Fahrten mit Mietwagen ohne Fahrer wird abgeraten), dass ich die Reise fast stornieren möchte. Bitte schreibt mir doch 'was Positives (nicht nur die Safaris/Tiere).
Danke und Gruß
Renate. -
Was ist schlecht an einem Mietwagen mit Fahrer, der kennt wenigsten die Straßen 
Und warum solltest ausgerechnet Du überfallen werden

Ich würde mir da keinen Kopf machen

Du hast die Reise bestimmt nach besten Wissen und Gewissen für Euch ausgesucht ,hundertprozentige Sicherheit gibt es nirgends.
Es wird bestimmt ein schöner Urlaub für Euch , also freu Dich darauf!!!!!!!
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Dann habt Ihr doch schon Erfahrung und wisst wie man sich verhalten soll.
Immer optimistisch sein, dann wird´s schon gutgehen
so halten wir das jedenfalls . -
Jambo Renate
,Kenya ist halt einfach "anders" als Südafrika oder Namibia, dafür bietet es auch viele neue Dinge und vor allem Eindrücke.
Ich persönlich finde das mit dem Fahrer auch klasse. Zum einen kann ich mich mehr auf die Umgebung konzentrieren und entspannen (bin hier in D berufsbedingt oft mit dem Auto unterwegs) und man bekommt oft viele Infos und lernt auch den ein oder anderen Geheimtip kennen.
Die Infrastruktur ist in Kenya auch nicht die Beste...Eis essen - also, sowohl in einigen Hotels als auch in der ein oder anderen Eisdiele (ja, auch die gibt es in Kenya, meist von Italienern geleitet) - superlecker. Wir hatten hier noch nie Probleme. In den Supermärkten gibt es sogar Steckerleis.
Man kann viele kürzere Strecken mit dem Matatu, den öffentlichen Taxen in Kenya für günstiges Geld zurücklegen.
Es gibt auch einige Unternehmungen an der Küste und vor allem der Strand bietet auch einiges.
Mach dir doch jetzt nicht so einen Kopf. Es ist jetzt nicht böse gemeint, aber wieso wiegt eine Handvoll schlechter Nachrichten immer viel mehr als zig positive Infos.

Passieren kann einem überall etwas, das weiß man nie. Man sollte halt nix herausfordern, aber das tun ja auch die wenigsten.
Freut euch auf einen unvergesslichen schönen und halt mal etwas anderen Urlaub.
Ich persönlich kenne übrigens sehr viele Leute, die die gleichen Bedenken hatten. Waren alle schon in Südafrika oder Namibia und wollten dann zuerst auch gar nicht nach Kenya. Dreimal, nee, nur zweimal darfst du raten
, die sind fast alle in Kenya hängen geblieben.Viele Grüsse und freu dich doch einfach
Chrissy -
Liebe Renate,
Chrissy hat Recht. Man muss eben vielleicht die eigenen Vorstellungen und Pläne auf die Landesgegebenheiten abstellen und etwas flexibel sein.
Eine Rundreise durch das Land ist in Kenia zwar möglich, aber nicht so empfehlenswert, weil die Infrastruktur nicht mit der von Südafrika und Namibia zu vergleichen ist. Dafür ist es aber hier wirklich das echte Afrika. Dort, außerhalb der Touristenzentren gibt es dann natürlich auch kein Speiseeis!
Sicher wird euch der Vermieter des Ferienhauses am Diani Beach gut aufgeklärt haben - ein Mietauto ist zwar an der Küste gut, nicht aber zu Rundfahrten im Land und in den Parks. Wobei man im Tsavo-Ost ganz viele Touristen mit Autos fahren sieht - dort gibt es bestimmt auch keine Schwierigkeiten.
Kopf hoch und freut euch auf den Urlaub und stellt euch einfach auf ein ganz anderes Erlebnis ein!
Yeiyo -
Hallo Renate
Mach' Dich nicht verrückt! Du musst keine Angst vor Kenia
haben!!!
Du kannst Südafrika und Namibia einfach nicht mit Kenia
vergleichen, keine Chance. Die europäischen Einflüsse
dort sind einfach zu groß,während Kenia das "wirkliche"
Afrika ist. Mal ganz ehrlich, hast Du in den beiden Ländern,
mal abgesehen von den Parks das Gefühl gehabt in Afrika
zu sein? Dieses Gefühl wirst Du in Kenia haben und es ist
ein verdammt schönes Gefühl!!Verhaltet Euch ganz normal und seit offen, abends immer
mit dem Taxi losfahren. Aber das ist nicht nur in Kenia so
und muss einem keine Angst machen. Nochmal ganz ehrlich:-Kapstadt ( abgesehen von der Waterfront, wo habt Ihr Euch
in der Stadt im Dunkeln frei bewegt und Euch dabei
wirklich wohlgefühlt)-
Durban ( wo außerhalb der Standpromenade )
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Johannesburg - wo überhaupt? Wir haben dort tagsüber Leute
mit Steinen bewaffnet an der Strasse stehen
sehen...
Mir schien Pretoria immernoch am sichersten damals. Südafrika ist eins
der Länder mit der höchsten Krimminalitätsrate weltweit, die Klassenunterschiede
dort sind einfach zu hoch. In Johannesburg hatten wir teilweise wirklich
Angst. Sowas habe ich in Kenia noch nie erlebt, im Gegenteil. Versteh'
mich bitte nicht falsch, ich liebe Südafrika, es ist ein tolles Land und wird
mich bestimmt eines Tages auch wiedersehen.
Wenn Du aus Kenia zurück bist wirst Du sicherlich anders denken. Freut Euch
auf einen supertollen Urlaub, den Ihr sicherlich haben werdet!!!!Liebe Grüße
Stüppi -
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Mit dem Selbstfahren in Kenia das ist eine andere Sache. Ich selber habe
mich damit noch nie wirklich beschäftigt. Kenne aber einige Leute, die das
tun, sie schlafen auf den Campingplätzen, sind in der Lage viele Autopannen
selber zu bewerkstelligen (davon gibt es in Kenia zwangsweise reichlich wegen
der schlechten Infrastruktur).Für mich kommt das nicht in Frage, bin kein Automechaniker, mag' keine
Campingplätze, wenn ich normale Unterkünfte selbst buche stehe ich mich
meist schlechter als wenn diese über eine Safariagentur gebucht werden und
ich will meine Safari genießen können, selbst nach Tieren Ausschau halten
und mich nicht mit dem Auto, der Straßenkarte und den Löchern in den
Pisten beschäftigen. Für den Fahrer ist es keine wirkliche Safari....
Das sind meine Gründe...
An der Küste ist es was anderes...Grüßle
Stüppi -
Jambo,
nicht heiss machen und fahren. Nur bei Nacht nicht grade umherirren. Die Beschilderung ist allerdings eher dürftig, aber man kann ja nach Kompass fahren :-)).
Safari Njema
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Jambo Renate

Mach Dir blos nicht so viele sorgen freu Dich auf das Land die Menschen und die vielen Eindrücke und geniesse einfach Du wirst total begeistert sein.
Wir hätten auch nie gedacht das uns das so beeindrucken würde und wir fliegen nun morgen schon zum 4 mal und haben immer einen Traumhaften Urlaub verleben dürfen und man kann soviel Kraft tanken.
Liebe Grüße die Whiskypiepse
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Danke für die aufmunternden Beiträge.
Ich hätte noch eine Frage an diejenigen, die auch schon in Namibia waren: Wie unterscheidet sich eine Pirschfahrt im Etoscha (wir waren im Oktober da, in Okaukuejo und Namutoni und haben viele Tiere gesehen) von einer z.B. in Tsavo Ost ?
Gruß Renate. -
Hallo Renate!
Ich kann Euch nur viel Spass wünschen, Kenia ist ein sehr schönes und spannendes Land!
Da ich leider keine Erfahrungen mit Namibia habe, kann ich Dir auch keine Unterschiede bei den Pirschfahrten sagen.
Nur so viel, dass man z.B. als Selbstfahrer im Tsavo Ost meist viel mehr zu sehen bekommt als mit Fahrer. So jedenfalls unsere Erfahrungen.
Wir haben 2 x Fahrten mit Fahrer unternommen. 1 x bei einer gebuchten Safari, das war für uns zwar ganz nett, aber die Fahrer kreiseln alle irgendwie nur um die Lodgen und Camps rum (damit man pünktlich beim Essen ist!), jagen wie wild mit gefühlten 50 anderen Autos irgendeinem Raubtier hinterher, und viele halten bei jedem bekannten anderern Fahrer erst einmal zum Small-Talk an. Nervig!
Bei der 2. Fahrt mit Fahrer bekamen wir mit diesem erst einmal Streit, wo es denn hingehen soll. Da wir den Tsavo Ost schon sehr gut kennen und auch wissen, wo es die besten Plätze gibt, aber der Fahrer lieber seine Pausen machen wollte in der Lodge, haben wir beschlossen, nur noch allein zu fahren.
Es gibt Ecken im Tsavo Ost, wo viele geführte Safaris nicht hingehen. Der Grund ist, dass die Unternehmen davon nichts haben. Sie verdienen daran, soviel Touristen wie möglich an die Lodgen und Camps zu führen, die integriert sind und wo es dann Provision gibt (ist Tatsache!). Die schönen kleinen Camps und interessanten Ecken werden gar nicht erst angefahren.
So war unsere Erfahrung. Wir fahren nur alleine! Aber wir sind auch schon seit ein paar Jahren regelmässig vor Ort, da wir selber an der Südküste ein Haus besitzen.
Für "Anfänger" würde ich auch erst einmal eine geführte Safari raten.Lieben Gruss
Viola
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violam wrote:
.......aber die Fahrer kreiseln alle irgendwie nur um die Lodgen und Camps rum (damit man pünktlich beim Essen ist!), jagen wie wild mit gefühlten 50 anderen Autos irgendeinem Raubtier hinterher, und viele halten bei jedem bekannten anderern Fahrer erst einmal zum Small-Talk an..........Bei der 2. Fahrt mit Fahrer bekamen wir mit diesem erst einmal Streit, wo es denn hingehen soll. Da wir den Tsavo Ost schon sehr gut kennen und auch wissen, wo es die besten Plätze gibt, aber der Fahrer lieber seine Pausen machen wollte in der Lodge, haben wir beschlossen, nur noch allein zu fahren.
Es gibt Ecken im Tsavo Ost, wo viele geführte Safaris nicht hingehen. Der Grund ist, dass die Unternehmen davon nichts haben. Sie verdienen daran, soviel Touristen wie möglich an die Lodgen und Camps zu führen, die integriert sind und wo es dann Provision gibt (ist Tatsache!). Die schönen kleinen Camps und interessanten Ecken werden gar nicht erst angefahren............
Das können wir überhaupt nicht bestätigen. Wir waren bisher 4x in Tsavo und hatten immer super Guides. Diese haben sich total engagiert und sind auf unsere Wünsche und Bedürfnisse eingegangen.
Unsere Erfahrungen basieren auf einer Safari, die beim Reiseleiter im Hotel gebucht wurde und 3 Touren bei 3 verschiedenen ortsansässigen Veranstaltern.
Selbstfahrersafaris sind wirklich nur was für Profis im Links - Straßenverkehr. Die Safari selbst ist noch einfach zu fahren, aber man muss erstmal in die Parks kommen. Und für ungeübte Fahrer wie uns ist der Verkehr,speziell in Likoni/Mombasa, die Hölle.
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Kann ich auch nicht bestätigen!!!!!! Bisher haben wir uns immer mit unserem Fahrer sehr gut einigen können! Und ein Small Talk unter den Fahrern hat auch manchmal was mit "Infos" zu tun...
Kann Spidernet nur zustimmen - würde es mir auch nicht zutrauen von A nach B und dann im Linksverkehr zu fahren. Wie gut, dass auch andere noch so denken - wäre ja schrecklich wenn lauter Selbstfahrer in den Parks herumkurven würden....
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Jambo,
ich kann mich Spidernet nur anschließen, wir haben auch noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Im Gegenteil, wenn die Fahrer z.B wissen, dass man schon öfters in einem Park war, versuchen Sie mit Tips einem auch andere/neue Ecken zu zeigen.
Auch wissen die Fahrer, ob man eher etwas abgelegenere Orte aufsucht oder nicht. Sicher, es gibt auch Gäste, die dem Fahrer von vornherein klar machen, dass sie z.b. nur an einem Löwen interessiert sind......
Meine persönliche Erfahrung ist diese, dass speziell die Fahrer der lokalen Anbieter vor Ort diese Job mit viel Herzblut machen und den Fahrern der großen Gesellschaften, die mit den Pauschalanbietern zusammen arbeiten, doch einiges voraus haben bzw. mehr auf die Gäste eingehen. Was aber in der Natur der Sache liegt. Hier will ich aber auch nicht verallgemeinern. Wir haben vor Jahren eine Pauschalsafari ganz alleine gemacht, da wir die einzigen Gäste waren - der Guide/Fahrer war spitze und hat auch die ein oder andere "Extratour" (ohne Provision) gemacht.
Das mit dem Anfahren von anderen Lodgen oder Camps wegen Provisionen - sorry, aber das hab ich in all den Jahren noch nicht erlebt.
Ausnahme, wenn mich persönlich jetzt z.B. eine neue Unterkunft oder z.B. eine, die sich noch im Bau befindet, interessiert habe.Auch das mit den Pausen ist so eine Sache - ich kann doch bei einer individuellen Safari entscheiden, wie ich die Game Drives haben will.
Selber fahren wäre für uns - nicht mal im Tsavo Ost - eine Option.
Viele Grüsse
Chrissy -
Jambo Dubhe,
Gott bewahre! Kann Dir auch nur zustimmen.
Wir genießen es auch,dass wir uns um absolut nix kümmern müssen. Hohe Konzentration brnötigen wir nur für die Wildbeobachtungen! Ansonsten sind die Touren dann immer Genuss pur!
Gruß Spidernet
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Hallo!
Dann haben wir wohl einfach die ersten Male Pech gehabt :?
Beim letzten Mal hatten wir auch gedacht, wir nehmen uns mal einen Fahrer für 3 Tage und buchen individuell. Also keine Safari, sondern nur den Fahrer buchen!
Dieser war von vornherein nicht gut drauf, ist überhaupt nicht auf uns eingegangen, sondern hat vehemt auf "seine" Pausen bestanden. Das hiess, 4 Stunden mittags in einer langweiligen Lodge rumsitzen und warten, bis er ausgeschlafen hatte. Dann noch 1 Stunde rumfahren, um dann pünktlich im nächsten Camp zu sein.
Wir haben uns massiv beim Anbieter beschwert, was aber auch nicht viel genutzt hat. Der Fahrer ist sehr erfahren, wir kennen viele Leute, die bisher auch nur zufrieden waren. Der Anbieter ist bekannt gehört eigentlich zu den besten an der Südküste.
Nur bei uns: Wir wollten nicht auf ****** komm raus einem Löwen hinterher. Wir wollten in Ruhe schauen und gern zum Fluss rauf. Haben wir dann nachher auch gemacht, mit einem übelst gelauten Fahrer. Wir wollten uns Camps anschauen, die recht klein und versteckt waren, der Fahrer hat uns deutlich signalisiert, dass er darauf keine Lust hatte.
Gut, es waren unsere Erfahrungen, und das gleich mehrfach. Man kann nicht alles unter einen Hut bringen, das ist klar.
Nur, wer erfahren ist und auch keinen Linksverkehr scheut, kann durchaus seinen Spass auf solch einer Selbstfahrer-Safari haben.
Wir nur noch allein!Lieben Gruss
Viola
