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Anzahlungen bei Pauschalreisen

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Meinungen zu reiserechtlichen Fragen
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  • Sunny1506S Offline
    Sunny1506S Offline
    Sunny1506
    schrieb am zuletzt editiert von
    #21

    Tja schwierig.......Ich habe für 10-20% Anzahlung gestimmt, da ich diesen Betrag tatsächlich fair finde und die meisten Reisenden diesen auch auf die schnelle erübrigen können/sollten/müssen. 😉
    Mir persönlich wäre es aber wirklich egal wenn ich 50% oder sofort den ganzen Betrag zahlen müsste. Denn wenn ich den Gesamtbetrag der Reise nicht schon vor der Buchung hätte, würde ich den Urlaub gar nicht erst buchen. Somit hätte ich daher auch keine Probleme wenn die Anzahlung direkt fällig wäre und nicht wie in einen anderen Tread ich mir Gedanken machen muss, ob dann schon Geld für die Anzahlung auf dem Konto ist. So etwas ruft bei mir echt nur Kopfschütteln aus.

    Wenn man etwas will, findet man einen Weg. Wenn man etwas nicht will, findet man einen Grund.

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    • BulgarienfanB Offline
      BulgarienfanB Offline
      Bulgarienfan
      schrieb am zuletzt editiert von
      #22

      Ich hätte gerne mal gewusst, was genau hier eigentlich unter "fair" verstanden wird. Wieso sind 10 - 20 Pozent fair und 40 Prozent nicht? Ist nur so ein "Bauchgefühl" oder gibt es da tatsächlich Kriterien?

      Gruß

      Manfred

      Einmal Bulgarien - immer Bulgarien!
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      • privacyP Offline
        privacyP Offline
        privacy
        schrieb am zuletzt editiert von
        #23

        Nimm es als anderes Wort für die Vorgabe des BGH, wonach die Höhe der Anzahlungen den Reisegast nicht unangemessen benachteiligen dürfen. Das war für die Überschrift etwas zu lang.

        Gruß privacy

        Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
        Bertrand Russell (1872-1970)

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        • BulgarienfanB Offline
          BulgarienfanB Offline
          Bulgarienfan
          schrieb am zuletzt editiert von
          #24

          privacy, du kennst mich, ich habe was gegen Geschwafel. Was genau benachteiligt den Reisebuchenden bei 10 - 20 Prozent nicht unangmessen, bei 40 Prozenz hingegen schon?

          Eine Antwort wäre, dass dem RV nur Kosten anderer Leistungserbringer wie Flugkosten vorab in Höhe von 20 Prozent entstehen.  Dann wäre es ja bei 40 Prozent ein "Gewinnvoraus", wenn ich mal die allgemeine Betriebskosten des RV außen vor lasse.  Muss der RV aber sofort etwa 40 Prozent, also praktisch die gesamte Vorauszahlung, an das Flugunternehmen oder das Hotel weiterleiten, was wäre dann an den 40 Prozent unfair? Du merkst, mir geht es um objektive Kriterien, nicht um "Bauchgefühl".

          Gruß

          Manfred

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          • privacyP Offline
            privacyP Offline
            privacy
            schrieb am zuletzt editiert von
            #25

            Diese Frage kann ich Dir heute noch nicht endgültig beantworten. Aber sie wird beantwortet. Das müssen andere als wir beide klären. Denn die Behauptungen, die hier immer wieder mit erhöhten Kosten gegenüber "früher" begründet werden, bedürfen einer Überprüfung.

            Gruß privacy

            Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
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            • BulgarienfanB Offline
              BulgarienfanB Offline
              Bulgarienfan
              schrieb am zuletzt editiert von
              #26

              privacy, du weichst aus.

              Wenn die für den RV sofort fälligen Fremdkosten 40 Prozent betragen würden, wäre dann eine Anzahlung von 40 Prozent für dich auch unfair? Diese Frage kannst du schon alleine klären. 😉

              Gruß

              Manfred

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              • privacyP Offline
                privacyP Offline
                privacy
                schrieb am zuletzt editiert von
                #27

                Auf alle Fälle. Es ist nicht Aufgabe des Reisenden, das Geschäftsrisiko des Veranstalters vor Leistungserbringung abzudecken. Wo fängt das an, wo hört das auf? Niemand der Reisegäste kann es überprüfen. Wenn Reiseveranstaltern schon, entgegen praktisch allen Branchen, das Privileg der 100%igen Vorauszahlung vor der überwiegenden Leistungserbringung zugestanden wird, dann muß er als ordentlicher Kaufmann diese Unwägbarkeiten in seine Kalkulation
                einbeziehen. Auch unter der Gefahr, dann seine Reisen teurer anbieten zu müssen.

                Man kann es sich auch einfach machen und die Anzahlungen verdoppeln.

                Gruß privacy

                Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
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                • BulgarienfanB Offline
                  BulgarienfanB Offline
                  Bulgarienfan
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #28

                  Na, das ist doch mal ne klare Antwort!

                  Ich sehe das anders. In Höhe der zu zahlenden Fremdleistungen halte ich Anzahlungen für fair.

                  Gruß

                  Manfred

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                  • privacyP Offline
                    privacyP Offline
                    privacy
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #29

                    Und da verläßt Du dich auf die Angaben von Bezogenen? Das ist knallhartes Business. Ist ja auch in Ordnung. Dennoch wird hier versucht, nach und nach Fakten zu schaffen. Dass es um Millionen geht, steht außerfrage. Das kannst Du ja hier an den heftigen Reaktionen merken. Da wird dann schon offen mit Zensur zu sachlichen Beiträgen gedroht und mit Abmahnungen. Lächerlich.

                    Glaubst Du, irgendjemand meldet sich und sagt: Wir konnten die Flüge im Rahmen einer Preisaktion der Airline doch noch für 49 Euro die Strecke buchen und zahlen Ihnen die Differenz
                    von Euro xx bis zur Fälligkeit der Hauptforderung zurück?

                    Gruß privacy

                    Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
                    Bertrand Russell (1872-1970)

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                    • BulgarienfanB Offline
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                      Bulgarienfan
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #30

                      privacy, zunächst geht es um klare Definitionen, was wir jeweils unter "fair" oder "unfair" verstehen. Denn sonst redet man womöglich seitenlang aneinander vorbei.

                      Bei deiner Meinung ist es übrigens völlig egal, ob du den RV glaubst oder nicht. Für dich sind 40 Prozent ja auf jeden Fall unfair. Du differenzierst da offensichtlich nicht.

                      Gruß

                      Manfred

                      Einmal Bulgarien - immer Bulgarien!
                      Once in Bulgaria - forever in Bulgaria!
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                      • HC-Mitglied628740H Offline
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                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #31

                        Hallo,                                                                                                                                    also :  ich habe fuer  20% abgestimmt , weil ich der Meinung bin, dass bei Pauschalreisen die 40 % ca. die Flugkosten sind ( mind. bei Fernreisen ). Aber , dann kann ich doch gleich einen Flugticket bei einer Airlines ( von mir selbst bevorzugt  ) kaufen und mir meine Sitzplaetze aussuchen.
                        gruesse Alle
                        andron

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                        • carstenW.C Offline
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                          carstenW.
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #32

                          ich habe auch für die 20 % gestimmt.
                          Scheint mir die sinnvollste Variante im Verhältniss.

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                          • Bifi44B Offline
                            Bifi44B Offline
                            Bifi44
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #33

                            Ich verstehe den Disput zwischen Bulgarienfan und Privacy eigentlich nicht.

                            Es ist doch im Geschäftsleben vollkommen normal das der Verkäufer eine Ware erwirbt und bezahlt. Diese stellt er nun zum Verkauf und der Käufer erwirbt diese Ware und bezahlt nach Erhalt derselben. Das ist so im Restaurant und beim Fernsehkauf im Media Markt. Ob ich etwas im Katalog bestelle oder mir eine Schrankwand kaufe. Ich gebe doch auch dem Kaufmann meines Vertrauens nicht 100 Euro damit er die Kartoffeln einkaufen kann welche ich bei ihm zu kaufen gedenke.

                            Nur bei Pauschalreisen hat sich der Grundsatz des Bezahlens vor der Erbringung der Leistung durchgesetzt und das oft Wochen und Monate vor Leistungserbringung.

                            Persönlich habe ich für eine Anzahlung von 10-20% gestimmt. Aber auch dies mit Bauchweh und im Hinblick auf die Ernsthaftigkeit der Buchung.

                            Ein weiterer Gedanke; wenn die Anzahlung auf 40% steigt werden mittelfristig auch die Kosten für den Reisepreissicherungsschein steigen. Da das Kostenrisiko der Versicherung steigt.

                            MfG  Rainer

                            Non Je ne regrette rien (Edith Piaf)

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                            • curiosusC Offline
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                              curiosus
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                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #34

                              ...die wenigsten Waren in Geschäften sind vom Händler bereits vollständig bezahlt. Gewöhnlich wird mit den Lieferanten ein entsprechendes Zahlungsziel vereinbart, teils gar mit Rückgabeoptionen. Diese Produkte offeriert er nun seinen Kunden und kann mit den getätigten Einnahmen die Lieferungen bezahlen... 😉

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • gastwirtG Offline
                                gastwirtG Offline
                                gastwirt
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                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #35

                                Das erzähl mal den Lieferanten in der Lebensmittelbranche! 😆 nicht zu vergessen, das unsere Ware Haltbarkeitsdaten hat!

                                1 Antwort Letzte Antwort
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                                • curiosusC Offline
                                  curiosusC Offline
                                  curiosus
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                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #36

                                  ...da logischerweise nicht, aber ich bezog es u.a. auf den oben genannten Fernsehkauf oder andere non-food Artikel, da ist dieses Procedere nicht unüblich... 😉

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                  • LexilexiL Offline
                                    LexilexiL Offline
                                    Lexilexi
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #37

                                    Bifi44 wrote:
                                    ...Es ist doch im Geschäftsleben vollkommen normal das der Verkäufer eine Ware erwirbt und bezahlt. Diese stellt er nun zum Verkauf und der Käufer erwirbt diese Ware und bezahlt nach Erhalt derselben. Das ist so im Restaurant und beim Fernsehkauf im Media Markt. Ob ich etwas im Katalog bestelle oder mir eine Schrankwand kaufe. Ich gebe doch auch dem Kaufmann meines Vertrauens nicht 100 Euro damit er die Kartoffeln einkaufen kann welche ich bei ihm zu kaufen gedenke.
                                    ....
                                    MfG  Rainer

                                    hallo rainer.
                                    na ja. wenn ich in ein küchenstudio gehe und mir eine küche zusammenstellen lasse, dann muß ich vorher eine anzahlung leisten und die restzahlung erfolgt nach warenübergabe.
                                    das geschieht ebenso bei möbeln, die nicht auf lager sind.

                                    auch im www mußt du heute (außer bei versandhäusern) erst einmal in vorleistung gehen.
                                    erst wenn das geld auf dem konto des verkäufers eingegangen ist, wird die ware versandt.
                                    es sei denn, du hast ein kundenkonto und das geld kann von deinem konto abgebucht werden.
                                    wenn man keine pauschalreise bucht, sondern den flug und das hotel separat,
                                    mußt du den flug auch sofort bezahlen.
                                    wenn du ein auto kaufst und es anmeldest, ziehen sie dir die steuer auch sofort von deinem konto ab (für 1 jahr).
                                    versicherungsbeiträge sind auch vorausbeiträge (gut, dafür wird auch das risiko ab antragsdatum getragen).
                                    wenn du in einem unternehmen anfängst, wo das gehalt am 15. des monats überwiesen wird und du fängst am ersten an, bekommst du dein komplettes gehalt und hast dafür nicht den ganzen monat gearbeitet.

                                    will sagen:
                                    so ganz einseitig, wie du es schilderst, kann man das nicht sehen.

                                    Das "F" in Montag steht für Freude.

                                    1 Antwort Letzte Antwort
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                                      privacyP Offline
                                      privacy
                                      schrieb am zuletzt editiert von
                                      #38

                                      Bifi44 wrote:
                                      Ich verstehe den Disput zwischen Bulgarienfan und Privacy eigentlich nicht.
                                      ...
                                      Ein weiterer Gedanke; wenn die Anzahlung auf 40% steigt werden mittelfristig auch die Kosten für den Reisepreissicherungsschein steigen. Da das Kostenrisiko der Versicherung steigt.

                                      MfG  Rainer

                                      Hallo Bifi44,
                                      mach Dir da mal keine Gedanken. Mit Bulgarienfan kann man Probleme ausdiskutieren.
                                      Da unterscheiden sich manchmal die Ansichten, aber das ist kein Problem.
                                      ...
                                      Zu deinem Gedanken, wonach Preise für den Reisesicherungsschein steigen werden. Natürlich werden sie das. Das ist aber eine interne Sache zwischen RV und Versicherungsgesellschaft.
                                      Das die Kosten auf die Reisepreise umgelegt werden und die Reisenden wieder im Spiel sind, ist natürlich auch klar. Genau so trifft es auch und verstärkt die Reise-Rücktrittskosten-Versicherungsbeiträge. Die in den letzten Jahren schon drastisch erhöhten Versicherungs-prämien werden nochmals steil nach oben schiessen.

                                      Und, was auch noch mit dieser Verdoppelung der Anzahlungsgebühren einhergeht:
                                      Bei einem Reisestorno betragen die Stornogebühren oft ebenfalls schon 40 Prozent.
                                      Damit kein Reiseveranstalter seinen Stornogebühren hinterherlaufen muß, wird das
                                      dann gleich mit der Einzahlung "verrechnet".

                                      Da hängt mehr dran als man auf den 1. Blick erkennen kann.

                                      Gruß privacy

                                      Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
                                      Bertrand Russell (1872-1970)

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                                        schrieb am zuletzt editiert von
                                        #39

                                        @lexilexi
                                        Es wird immer nach einer Anzahlung bei Möbeln gefragt. Grundsätzlich ablehnen oder um Ausstellung einer Bankbürgschaft bitten. Zuviele Möbelhäuser sind in Insolvenz gegangen, als dass man dieses Risiko eingehen sollte. Wir haben gerade im letzten Jahr mehrfach Möbel gekauft - alle ohne Anzahlung. Gezahlt bei Lieferung.

                                        gruß privacy

                                        Wenn alle Experten sich einig sind, ist Vorsicht geboten.
                                        Bertrand Russell (1872-1970)

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                                          #40

                                          privacy wrote:
                                          ..Und, was auch noch mit dieser Verdoppelung der Anzahlungsgebühren einhergeht:
                                          Bei einem Reisestorno betragen die Stornogebühren oft ebenfalls schon 40 Prozent.
                                          Damit kein Reiseveranstalter seinen Stornogebühren hinterherlaufen muß, wird das
                                          dann gleich mit der Einzahlung "verrechnet".
                                          ....
                                          Gruß privacy

                                          bei der sinkenden zahlungsmoral heutzutage ein nicht zu unterschätzendes problem, wie ich finde.

                                          Das "F" in Montag steht für Freude.

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