Erstmals nach Kuba
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Mein Mann und ich reisen im Januar erstmals nach Kuba: organisierte Reise Westkuba und Badeurlaub in Varadero Las Mélias Antillas. Was wird empfohlen als Mitbringsel für Zimmermädchen, deren Kinder, Chauffeur etc. Oder einfach "nur" Geld geben?
Von einer Kur habe ich noch Originalverpackte Spritzen mit Nadeln. Wie ist die medizinische Versorgung in Kuba? Bringt es etwas, wenn man das Zeug einem Arzt oder Spital gibt, ober ist das Unsinn?
Danke für Eure Tipps. -
Hallo,
von 8 Jahren waren die Kubaner sehr froh über Seife und andere Pflege- und Reinigungsprodukte, aber auch Kulis, T-Shirts und Caps waren angesagt. Das mag sich aber inzwischen auch gewandelt haben.... Geld brachte nicht so viel, da es halt nicht so viel dort zu kaufen gab.
Viel Spaß auf Kuba, das wird toll werden.
Gruß
Birte -
Schaggeli wrote:
Mein Mann und ich reisen im Januar erstmals nach Kuba: organisierte Reise Westkuba und Badeurlaub in Varadero Las Mélias Antillas. Was wird empfohlen als Mitbringsel für Zimmermädchen, deren Kinder, Chauffeur etc. Oder einfach "nur" Geld geben?
Von einer Kur habe ich noch Originalverpackte Spritzen mit Nadeln. Wie ist die medizinische Versorgung in Kuba? Bringt es etwas, wenn man das Zeug einem Arzt oder Spital gibt, ober ist das Unsinn?
Danke für Eure Tipps.
Hola:Ja es bringt etwas. Gebt es einem Arzt oder der Krankenschwester im Hotel, bzw. falls die Möglichkeit besteht, in einem Hospital ab. Auch Medikamente sind begehrt- aber bitte auch nur an Mediziner abgeben. Interessant für alle sind Vitamintabletten( 50 cent im Aldi?). Cubaner stehen darauf.
Cubaner fahren Fahrrad - schon mal an Flickzeug gedacht ?
Geld = EURO oder CUC ( SFR auch) sind im Gegensatz zur Vorrednerin sehr beliebt. Für CUC kann man ziemlich alles bekommen. Problem für Cubaner ist der Eintausch der Münzen - ggf werdet Ihr angesprochen - Münzen in Scheine zu tauschen. US - Dollar ist out.
Grossverdiener in Cuba ist das Servicepersonal ( incl. Zimmermädchen und insbesondere Liegenschlepper). So ein *_ Liegen- an den Platz - Bringer _ *verdient für cubanische Verhältnisse unendlich ! 500 Gäste, davon alles Paare = 250 Kunden, davon 50 % am Strand ; davon geben 50 % - 1 CUC = ca. 60 CUC am Tag . Denkt also auch an Gärtner, Küchenhilfen ... usw. -
Spritzen und Medikamente einem Arzt geben.
Hygiene- und Kosmetikartikel, aber auch Kugelschreiber, Feuerzeuge sowie Klamotten, Schuhe und Basecaps sind schon beliebt. Entweder werden diese Dinge selber behalten und aufgebraucht oder diese Dinge werden auf dem Schwarzmarkt zu CUC gemacht.
Lieber CUC geben. Denn damit können sich die Menschen das kaufen, was sie wirklich brauchen. Kugelschreiber kann man nämlich nicht essen!
Viele der Hotelmitarbeiter, speziell die mit Touristenkontakt, freuen sich auch über ein Wörterbuch – vorausgesetzt, sie wollen Deutsch lernen.
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Die einfachen Kugelschreiber, welche es auch bei uns im Supermarkt, WW, usw. für 50 cents gibt, kosten dort auch nur 0,50 CUC.
Gab es jedenfalls im August zum Schulbeginn massenhaft.Dann vielleicht einen Parker mitbringen?

Feuerzeuge darf man nur noch im Handgepäck (am Mann) befördern.
Früher habe ich auch immer 20 mitgenommen.
Aber die billigen Dinger kosten jetzt dort auch nur noch 40-50 cents des CUC.Es gibt immer weniger Feuerzeug-Reparateure. Nur noch Füller. Ab und zu baut einer ein Ventil ein. Aber reparieren?
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Hallo,
wir hatten auch eine Großpackung Kugelschreiber und Bleistifte sowie Nimm 2 mit, haben dann mit dem Mofa einen Ausflug zu einer Schule gemacht und dann der Lehrerin das Ganze in einen Beutel verpackt überreicht. Die hat es dann an die Kinder verteilt, so haben wir uns das Gönnerhafte erspart. Im Anschluß haben die Kinder dann für uns was gesungen. War wirklich toll.
Die Leute auf der Straße haben sich immer über ein paar Euro gefreut, egal ob nun beim Zuckerrohrsaft drinken oder Essen.
Dem Beachboy am Strand haben wir nicht mit Geld sondern den Dosen aus der Minibar erfreut, egal ob Bier oder Cola, es fand sich immer ein Abnehmer, andere Urlauber haben es uns dann gleich gemacht, so hatte jeder "seine Liege" und der Beachboy seine Mittagsruhe nach Verzehr der Bierdosen. Die Cola hat dann immer die Polizei bekommem, die mit ihrem Lada den ganzen Tag hinter uns am Strand stand und schon jeden früh lieb grüßte!
Auch unsere Medikamente (Kopfschmerztabletten u.ä.), die wir nach dem Urlaub nicht mehr brauchten, haben wir dem Zimmermädchen gegeben.Carsten.
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Carsten.Mohrmann wrote:
Hallo,.......
Auch unsere Medikamente (Kopfschmerztabletten u.ä.), die wir nach dem Urlaub nicht mehr brauchten, haben wir dem Zimmermädchen gegeben.Carsten.
Du beziehtst Dich auf einen Aufenhalt in 2003? Das waren noch Zeiten - PP ganz neu eröffnet, PCV 2 Jahre alt und es gab noch den US $.
Das mit den Getränken ist ok.
Aber auch Kopfschmerztabeltten gehören nicht in *Hände - Unbedarfter * . Asperin kann in Verbindung mit 'Blutverdünnendenmitteln tödlich sein...
Ich spreche nicht von 1 oder 2,3 Tabletten bei akuten Schmerzen. Ich denke eher an eine oder mehrer Packungen ( N 2, 3 ) , die ihr abgegeben habt.
Meine Erfahrung im Umgang mit Medikamenten dort : Man meint viel hilft viel !!!!!!!!! ....
Also nochmal meine Bitte - Vorsicht. -
Habe mich erst kürzlich mit Leuten unterhalten, die 2009 in PP waren, und das PP ist nach wie vor ein super Hotel.
Klar geht es hier auch um die angebrochenen Packungen Kopfschmerztabletten, ich weiß ja nicht wie viel du davon mit in den Urlaub nimmst, wir eigentlich immer nur eine Schachtel für den Notfall. Und so eine Schachtel dürfte eigentlich kein Problem sein. -
Ich hatte meinen Kosmetikschrank aussortiert und auch den Modeschmuck......aus der Parfümerie Pröbchen gesammelt und die netteren Sachen aus den Ü-Eiern, die etwas stabiler sind (Figürchen etc), desweiteren Schlüsselbänder,leckere Bonbons, einfach alles, was es bei uns zuhauf gibt und die Schubläden füllt.
Wir haben je nach Augenmaß Bonbons an einen vermeintlichen Familienvater verteilt, oder Haarspangen an Mütter, die jungen Frauen bekamen die Lidschatten,Wimperntuschen etc....und alles, was man irgendwie entbehren und dort lassen kann, sollte man verschenken! Ich habe 10 kg weniger an Gepäck gehabt, als ich zurück flog; nur noch 2 Paar Schuhe behalten und habe mich immer über die Reaktion gefreut, wenn man etwas weitergeben konnte. Beim Abendessen habe ich immer die Mädels vom Service bedauert, die schwarze Schuhe tragen mussten und man konnte diese Schuhe oft an mehreren Mädels sehen, die dann auch schon mal 2 Nummern zu groß waren. (Natürlich haben wir auch Trinkgeld gegeben, aber die Nettigkeiten kamen immer gut an !)
In Havanna haben wir in einem Laden gesehen, wo ein **** Bonbons stückchenweise verkauft wurde und die Schlange der Leute, die dafür anstand, war schon üppig. Die kleinen Spielsachen habe ich an einem Spielplatz "ausgesetzt"; und einer älteren Frau, die ihren Magen rieb, haben wir die Brötchentüte vom Morgenbuffet, die wir für die Fahrt mitgenommen hatten, spendiert.
Gib alles
, für uns sind dieses Sachen alltäglich, aber dort haben sie einen ganz anderen Stellenwert.
Liebe Grüße
Petra -
Ich kann mich da nur openwater anschliessen. Medikamente (auch Aspirin) werden von mir nur in professionelle Hände abgegeben. Kubaner können mit Medikamenten nicht umgehen und schlucken alles wie Smarties.
@Petra im Urlaub:
Ich habe keine Ahnung wann du in welchem Hotel warst. Aber in der Regel werden die Angestellten vom Hotel eingekleidet und es muß sich niemand die Schuhe mit jemand anderen teilen. Davon abgesehen, dass gerade die Servicekräfte und Zimmermädchen allesamt schon zu den Besserverdienern auf Kuba gehören. Wenn man Sachen verschenken will, dann soll das jeder tun wie er Lust und Laune hat. Man sollte allerdings nicht enttäuscht sein, wenn man dann mal durch Zufall rausbekommt, dass die meisten Sachen direkt an der nächsten Ecke wieder verscherbelt werden. Denn auch auf Kuba geht es inzwischen nach dem Motto: Bargeld lacht!
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Das war vor 2 Jahren im Tryp Peninsula Varadero ( sehr schönes Haus übrigens).
Die Kleidung "obenherum" sprich Hosen,Röcke etc wurden wohl gestellt, aber die Schuhe anscheinend nicht
. Natürlich ist Geld überall gerne gesehen, aber ich sehe das halt auch etwas praktischer : du musst a) die Zeit dafür haben, das auch ausgeben zu können und b) wäre es schön, wenn es auch genug Ware gäbe, für die ich das Geld ausgeben könnte.
Zum Thema Zeit : die Verkehrsmöglichkeiten der Kubaner sind recht beschränkt; ich habe noch nie so viele Leute gesehen, die versucht haben, irgendwohin zu kommen und auf Transportmöglichkeiten warteten. Und zu b) : die Geschäfte oder Märkte, wo man Dinge kaufen kann, sind doch - zumindest für unsere Verhältnisse - gelinde gesagt, überschaubar . ( was mir grad so einfällt : Duschgel von Palmolive, hatte ich bei uns im Angebot für 0,99 Euro gekauft, stand dort in Havanna für 4 CUC zu kaufen...) -
Wenn man es aus europäischer Sicht sieht ist die Einstellung sicherlich normal. Man sollte mal versuchen wie Kubaner zu denken, dann relativiert sich vieles schnell. Was Kubaner kaufen wollen, dass kriegen sie auch zum größtenteil zu kaufen. Und ihr Zeitdenken ist sowieso was ganz anderes. Für sie ist Transport von a nach b auch nicht gleich zu stellen mit uns. Für sie ist das auch eine Form der Kontaktpflege und in den Alltag mit integriert. Und ob sie für eine Strecke 1 oder 3 Stunden brauchen interessiert die Wenigsten. Zwei Stunden Verspätung zu einer Verabredung ist dort normal und nix Dramatisches. Ausserdem denken die meisten nur das jetzt und heute. Das Morgen interessiert dann eher morgen. Langfristiges Planen und denken ist nicht üblich.
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@trieli - das mit dem langfristig denken und planen ist bei einigen Leuten wohl üblich. Ich denke da an unsere Freundin, die Du im PRO kennengelernt hast. Das Haus in Holguin wächst. Langsam,aber es wächst und ihr Göttergatte hat nun den Beruf gewechselt - von Unidozent zu Chefbuchhalter in einer Baubedarfvertriebs - verteilfirma. .-(

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@openwater: Richtig. Man trifft inzwischen solche Exemplare. Sie sind aber nach wie vor die Seltenheit und eher durch uns Yumas in den langen Jahren geprägt. Meine Schwiegereltern interessiert nach wie vor nur, wie sie das heutige Essen auf den Tisch kriegen und eventuell noch ein Fläschen Rum.

Und das ist leider nach wie vor eher die Regel als die Seltenen, die inzwischen tatsächlich an die Zukunft denken.
Aber du hast schon Recht. So nach und nach tauchen tatsächlich welche auf bzw. es findet ein leichtes Umdenken statt. Ich habe jetzt im September auch mit jemanden gesprochen, der sich ernsthaft ärgert, dass er das viele Geld das er in den letzten zehn Jahren im Tourismus verdient hat nicht besser angelegt hat, sondern nur in Party und Klamotten reingebuttert hat.