Mentalität der Menschen
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Hallo,
ich plane demnächst zum ersten mal in die Dom Rep. zu Fliegen.
Meine letzten drei Urlaube waren Thailand, Türkei, Ägypten, Ägypten.
Wie ist die Mentalität der Menschen dort? ist es so stessig wie in Ägypten?
In Ägypten und Türkei habe ich festgestellt das die Menschen dort künstlich freundlich waren im gegensatz zu Thailand wo ich der Meinung war das die vom Herzen so sind. Wie siet es da in der Dom Rep. aus.
Gruß Andreas -
Hallo Andreas,
wie überall ist zu empfehlen, die Menschenkenntnis nicht zu Hause
zu lassen und genau hinzusehen, mit wem man sich anfreunden will
und mit wem lieber nicht.
Grundsätzlich wirst Du aber feststellen, daß die Menschen auf der Insel
sehr viel freundlicher, offener und zugänglicher sind als wir Mitteleuropäer.
Aufdringliche Menschen gibts auch, aber ich habe die meisten Dominikaner
als sehr höflich kennen gelernt und nach einem netten aber bestimmten
"no gracias" ist`s auch gut
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Schließe mich Bubilein an....du wirst mit den Menschen dort in der Regel keine Probleme haben....sie sind total freundlich xxx Passage entferntxxx
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@mannige
Ist doch ok was rantanplan285 sagt. Jeder hat seine Meinung ich finde die Menschen ( Moslems)dort auch zu aufdringlich deswegen möchte ich jetzt auch wo anders Urlaub machen.
Jeder hat das Recht auf seine Meinung (Thilo Sarrazin)
nicht böse gemeint
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ich denke manch einer wird "erschrocken" sein aufgrund der überwiegenden natürlichen Freundlichkeit die man dort erlebt.Die Menschen dort singen und tanzen selbst bei der Arbeit-und das auch wenn sie sich unbeobachtet fühlen,also nicht nur eine Show für die Urlauber
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rantaplan285 hat doch Recht mit dem, was er schreibt! Jeder denkt´s, er hat´s halt gesagt/geschrieben. Na und? Daumen hoch dafür!
Dies am Rande...Grundsätzlich sind die Dominikaner ein wirklich sehr freundliches und fröhliches Volk!
Jedoch ist gerade am Neckerman- u. Tui Strand, also der Punta Cana (und nicht nur dort), doch häufig eine finanzielle Absicht dahinter, auf welchem Wege auch immer...ist doch auch klar: (So gut wie) niemand der Dominikaner wohnt dort, also warum sollten sie eine teils stundenlange Anfahrt weg von ihrer Familie in Kauf nehmen, um dort hin zu kommen? Um freundlich zu sein, zu singen und Freundschaften zu schliessen? Ja, genau
Ich meine, wenn jmd. die Mentalität ein Volkes an Hotel-Angestellten! vor einer künstlichen Kulisse ausmachen will, welche sich mit einem freundlich unterhalten-, einen höflich bedient- und lächelnd für ein Foto hergegeben haben...gerne, will niemandem die Illusion rauben.
Verlass mal solche Gegenden und unternehme was im Land: Dann wirst du merken, wie schlecht es teils der Bevölkerung geht, dass es nicht nur singende, fröhliche und tanzende Dominikaner gibt, wirst jedoch auch auf Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft stossen, welche wirklich und zu 100% von Herzen kommt!
Gruss -
@pursche
..... was das in den Hotelanlagen dargeboteneHappy-InsulanerGetue angeht, hast du natürlich recht, abba im Hinterland ist das nicht anders. Das freundliche Lächeln hat auch immer das $-Zeichen in den Augen, dat iss numa so bei bedürftigen Menschen. Im künstlich geschaffenen Touri-Silo im Osten begegnet man halt nur den Dominikanern, die vom Tourismus abhängig sind und den wirklich Armen, die sich den einen oder anderen Peso vom reichen Touristen erhoffen.
Wer schon mal im bewohnten Teil der Insel geurlaubt hat und auch mal in den Städten unterwegs war, hat schnell festgestellt, das dort Freundlichkeit nur von denjenigen kommt, die darauf angewiesen sind.... Taxifahrer, Verkäufer usw.!
Die Dominikaner von Mittelschicht aufwärts, allesamt hellhäutig und arrogant, verabscheuen die Touris.... die deutschen vorweg.
Selbst wenn man als Gringo dort lebt, braucht man lange Zeit und ein dickes Konto um halbwegs akzeptiert zu werden.
Fazit: Man sollte als Touri die freundliche Art der armen Bevölkerung geniessen und nicht weiter hinterfragen, warum dat so iss!
Saludos
dat Santo -
pursche wrote:
..Verlass mal solche Gegenden und unternehme was im Land: Dann wirst du merken, wie schlecht es teils der Bevölkerung geht, dass es nicht nur singende, fröhliche und tanzende Dominikaner gibt, wirst jedoch auch auf Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft stossen, welche wirklich und zu 100% von Herzen kommt!...genauso ist es,denn es darf nicht vergessen werden,dass die Bediensteten von den Hotels,Restaurants,e.c.t angehalten sind ,immer freundlich"lächelend"und immer froh für die Gäste rumhüpfen sollten,denn das spiegelt ja das Karibikfeeling vieler Urlauber wieder,also muss es bedient werden.....
Im Prinzip sind die Dominikaner schon ein lustiges,unbeschwertes Volk,aber diese erlebt man halt nur im Dominikanischen Alltag und nicht in den Hotels oder deren unmittelbarer Umgebung.
Das ist hier aber nicht anders,hier werde ich auch im Cafe,Restaurant vom Service angelächelt und Bauchgepinselt....

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also unsere Erfahrung war, dass sogar in der Gegend von Punta Cana man auf freundliche und hilfsbereite Menschen stossen kann. (wurden z.b. von einem offensichtlich wohlhabenden dominikanischen Paar in ihrem Porsche Chayenne mitten in Punta Cana ungefragt zur Bushaltestelle mitgenommen und wir waren als Backpacker unterwegs). In den Hotels und am Strand begegnet man aber schon eher der "Dienstbotenfreundlichkeit".
In den anderen, also nicht nur von Hotels bewohnten Gegenden, haben wir eigentlich ausschließlich freundliche und hilfsbereite Menschen getroffen. Gerade das "unter die Bevölkerung mischen" war das schönste an dem Dom. Rep. Urlaub. Was wir für nette und teilweise kuriose Gespräche in den Guaguas geführt haben.. da muss ich heute noch schmunzeln.
Die einzigen, die wirklich versucht haben, einen übers Ohr zu hauen, waren die Taxifahrer. Aber das ist auch klar, es ist ihr geschäft. -
Was wir für nette und teilweise kuriose Gespräche in den Guaguas geführt haben.. da muss ich heute noch schmunzeln.
Dazu muß man aber erstmal die Landessprache sprechen und verstehen können, sonst wird das nix

Daran fehlt es bei 80% der Urlaubern sicher. -
also wenn man nicht gerade blind durch die Welt rennt und sich etwas über die DR informiert dann weiss man einfach wie die Lebenssituation sehr vieler Menschen dort ist.Kuriose Gespräche kanns sicher auch geben wenn man als Touri nur häppchenweise spanisch spricht-aber selbst häppchenweise ist schon mehr als das was viele bereit sind zu lernen,lol
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stimme dir zu Deki,
mein freund versteht zwar einiges an spanisch, spricht aber nur häpchenweise. Es war göttlich zu sehen, wie sich die Einheimischen im Guagua von La Vega nach San Francisco de Marcoris bemüht haben, ihm zu erklären was für ein kostüm sie beim Karneval in Februar tragen werden. Das ging mit Händen und Füssen.
Die Menschen begegnen einem in den meisten Fällen so, wie man ihnen begegnet. Wenn man den geldigen Touri raushängen läßt, der mit Geldscheinen wedelt, dann wird man auch wie ein geldiger Touri behandelt. Wenn man aber den Leuten ein nettes Lächeln schenkt und die Menschen wie Menschen behandelt und nicht wie Wesen mit niedrigerem Stellenwert, dann begegnet man herzlichen Menschen.
und den schmuckverkäufern am Strand kann man ein einfaches "no gracias" zurufen und dann gehen sie schon weg. -
“pursche” hat mit seinem Beitrag den Nagel auf den Kopf getroffen. Wer sich die Mühe nimmt, spanisch zu lernen und das “Inselchen” abseits der “Touri” Routen auf eigene Faust zu erkunden, wird ein völlig anderes Bild gewinnen als die Postkarten Idylle dem Urlauber vorgaukelt.
Das Leben vieler Dominikaner ist hart und nicht immer ist es diesen Menschen ums Lachen und Tanzen zu Mut. Die Gastfreundschaft und die Hilfsbereitschaft, hat man mal ein Problem ist einmalig. Aber auch diese liebenswürdigen Menschen verdrängen hin und wieder ihre Sorgen und dann wird gefeiert. Im Dorf, in der Pampa oder irgendwo an einem abgelegenen Strand am Ende der Welt, respektive am Ende der Insel! Diese “Fiestas” muss man erlebt haben. Bei Tanz, Rum, Bier und Fisch inmitten von Einheimischen wird gefeiert bis in die frühen Morgenstunden und manchmal auch etwas länger!
Pesche
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@pesche
....Eis.. inne Pampa..am abgelegenen Strand.... für den Touri-Gringo bekommt man dat hin!
Der Gringo ist für alle armen Domis die Melkkuh, die besser gestellten ignorieren, verachten den Touri.
Wer schon mal in einen Verkehrsunfall verwickelt war oder ohne Kreditkarte im Krankenhaus gelandet ist, der kann dann sehr wohl von der freundlichen, nicht materiell eingestellten Mentalität der Domis berichten.
Ich liebe meine Insel und werde in absehbarer Zeit mein Wohnsitz wieder nach drüben verlegen...... 45er und die nötigen Dolares um den korrupten Haufen zu füttern sind vorhanden.
Es braucht einige Zeit, um die Mentalität der Dominikaner zu verstehen, dann ist man erstmal enttäuscht..... abba kann dann auch sehr gut mit leben!
Marino.... sach doch auch mal wat!
Saludos
dat Santo -
Hallo santolibre
Na, dann mal viel Vergnügen mit dem 45er und den Dollars um den korrupten Haufen zu füttern. Ich zähle mich heute auch zu den “Touri” Gringos obwohl ich in einigen südamerikanischen Staaten mitgeholfen habe, eine hochkomplexe technische Infrastruktur auf die Beine zu stellen und diese Länder bis zu meiner Pensionierung auch immer wieder geschäftlich und privat bereist habe. Und ob du es nun glaubst oder nicht, in diesen Ländern habe ich Landsleute angetroffen, die seit Jahren dort Leben und im Gegensatz zu vielen “Touris” weder die Mentalität der Einheimischen verstehen oder verstehen wollen, noch das Land außerhalb ihrem kleinkarierten Ghetto bereist haben. Das ist in der Dominikanischen Republik nicht anders!
Auf meinen etwas abenteuerlichen Trips kreuz und quer durch die DR habe ich auch noch eine etwas spezielle “Spezies” kennen gelernt. Das sind die lieben Aussteiger aus unseren Breitengraden. Mit wenigen Ausnahmen mehr oder weniger gescheiterte Existenzen, die es bei uns nicht sehr weit gebracht haben. Und vor Ort lassen sich nicht wenige, bedingt auch durch mangelhafte Sprachkenntnisse von cleveren Schlitzohren (Männlein & Weiblein) übertölpeln. Die Konsulate können ein Liedchen davon singen!

Pesche