Kreuzfahrtschiff Costa Concordia verunglückt
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Bei einem Kreuzfahrtschiffsunglück vor der Westküste Italiens sind Medienberichten zufolge 2 Menschen ums Leben gekommen. Das berichtet die italienische Nachrichtenagentur Ansa unter Berufung der Rettungskräfte, die an der Evakuierung der "Costa Concordia" beteiligt waren.

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Die neuesten Meldungen sprechen von 8 Todesopfer...
http://www.tagesanzeiger.ch/panorama/vermischtes/Tote-und-Verletzte-auf-Luxuskreuzer/story/10332638 -
Ich bin erschüttert. Vor einem Jahr waren wir auch noch auf der CC.
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...bin auch geschockt. Da denkt man doch, dass so ein Schiff nicht sinken kann, auf jeden Fall nicht so schnell... und dann von einer größeren europäischen Reederei... puh...Hoffentlich konnten sich alle retten, sodass die Anzahl der Opfer nicht weiter steigt...
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Teile Euer Mitgefühl!
Aber stups22, es ist nicht gesunken, lies Dir den Beitrag bitte nochmal richtig durch.
Hier nochmal ein aktuellerer Bericht,in dem Gott sei Dank die Anzahl der Opfer nach unten korrigiert werden konnte, vorläufig. -
Jetzt wurde die Opferzahl auf (zum Glück nur) 3 revidiert.
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Die CC ist aus ungeklärten Ursachen auf Grund gelaufen, nicht gesunken.
Leider sind Menschenleben zu beklagen. Einige Passagiere sprangen wohl aus Panik über Bord, anstatt die Rettungsboote zu nutzen. -
doc3366,
ein Schiff, das komplett auf der Seite liegt und zu einem großen Teil unter Wasser, kann man durchaus als gesunken betrachten. Es kann wohl nur nicht weiter sinken, weil es dort schon auf Grund liegt.
Es wird von einem 50 m langen Riss berichtet. Das ist schon ziemlich heftig und kaum durch Schotten kompensierbar. Warten wir ab, was als Unglücksursache ermittelt wird. Es ist aus meiner Sicht aber ziemlich ungewöhnlich, wo der Vorfall passiert ist. Denn eigentlich sollten die Schiffe westlich der Insel Giglio vorbeifahren und nicht östlich davon zwischen Giglio und Monte Agentario. Das war allerdings der Kurs - jedenfalls laut einem Screenshot der gefahrenen Route von der Costa Website.
Sehr tragisch auf jeden Fall!
Gruß
Carmen -
Ich bin auch fassungslos und sprachlos, das solch ein Unglück trotz modernster Technik noch möglich ist.
Mein Beileid an die Angehörigen der Opfer und mein Mitgefühl allen denen die das miterlebten mussten.
Mir stellt sich die Frage, ob es sinn macht, die Seenotrettungsübung erst am zweiten Tag zu machen, das Unglück passierte ja gleich nach dem Auslaufen von Starthafen Rom.
Wie ich gelesen habe, sind einige Erst-Kreuzfahrer auf diesem Schiff gewesen, und die müssen doch total überfordert gewesen sein.
Natürlich ist im Notfall die Panik nicht zu vergessen, aber wenn man wenigsten einen Ablauf im Kopf hat, (von einer Übung), hilft das doch sicherlich sich ein wenig mehr zurecht zu finden.
Im Flieger bekommt man die Sicherheitsvorführung ja auch vor dem Flug gezeigt und erklärt!!!
Nicole -
Bin auch total geschockt!

So ein großes Schiff. Und wie es da nun so auf der Seite liegt (habe bei youtube ein Video gesehen) ist einfach ein trauriger Anblick...
Ich hoffe auch, dass es nun bei den aktuwell "nur" drei Toten bleibt.
Aber mal ehrlich: Auch für alle anderen ist es ein Schock. Ich würde wohl nie wieder bedenkenlos auf ein Kreuzfahrtschiff gehen können, wenn ich das nun live miterlebt hätte...
LG. melli -
Carmen,
es ist wohl ein grosser Unterschied, ob ein Schiff auf Grund läuft, aufreisst und mit Wasser vollläuft, oder aus anderen Gründen komplett sinkt, auch wenn man technisch vielleicht ab einer bestimmten Wassereinlaufmenge von "gesunken" sprechen kann! Mag mir gar nicht ausmalen, wie dann die Opferzahlen aussähen... -
wenn ich mir aktuelle Bilder z.B. in der Süddeutschen ansehe (http://www.sueddeutsche.de/panorama/costa-concordia-laeuft-vor-italien-auf-grund-mehrere-menschen-sterben-bei-kreuzfahrt-1.1257891
), dann spreche ich - ohne nautische o.ä. Ausbildung, von "gesunken", vielleicht hätte ich mich etwas fachmännischer ausdrücken sollen "auf Grund gelaufen".
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doc3366,
nach den Berichten hatte das Schiff Grundberührung, riss dabei auf und wurde dann vom Kapitän noch in Richtung Land gesteuert, um das Sinken in tieferen Gewässern zu verhindern. Das Schiff schwimmt jedenfalls nicht mehr, sondern liegt wohl im "flachen" Wasser nun auf Grund. Damit ist es technisch gesehen gesunken.
Auch wenn ein Schiff komplett untergeht, müssen die Opferzahlen nicht unbedingt höher sein. Anno 2007 sank die Sea Diamond vor Santorini - ebenfalls nach Grundberührung. Damals waren zwei Tote zu beklagen. Das Schiff liegt dort immer noch.
GrußCarmen
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Mag mich hier nicht um technische Spitzfindigkeiten streiten, dafür ist das Thema zu ernst!
Für mich ist ein Schiff gesunken, wenn es komplett unter Wasser ist, vor allem in dem Zusammenhang Kreuzfahrtschiff, da sich ansonsten die Passagiere noch viel länger über und aus dem Wasser halten können und somit die Überlebenschancen steigen.
Wie die Lage bei der Sea Diamond war (wie schnell sank sie, waren zügig andere Boote zur Rettung vorhanden, wie waren die Wasserverhältnisse),weiss ich nicht und kann ich also nicht beurteilen. -
@wschiro
Vor dem Auslaufen eine Übung, das haben wir noch nie erlebt.
Ist aber wünschenswert!
Wir sind auch Vielfahrer (dieses Jahr 3 Kreuzfahrten) und noch nie wurde bei unseren Schiffen diese Übung vor dem Auslaufen unternommen, immer erst am nächsten Tag der Abfahrt.
Wie genau es sich auf diesem Schiff verhalten hat, ist nach der Berichterstattung jetzt noch reine Spekulation, allerdings hörte ich das von Augenzeugenberichten so raus. Aber wie gesagt ich habe meine Erfahrungen mit dem gehörten kombiniert!!!
Nicole -
Die Seenotrettungsübungen werden wohl von Schiff zu Schiff unterschiedlich gehandhabt.
Wir sind letzten April mit der Costa Pacifica von Savona aus gestartet. Hier fand die Übund noch während des Auslaufens statt. Im November dagegeben sind wir mit der AIDAsol von Teneriffa aus losgefahren. Da gabs die Übung erst am nächsten Vormittag. Vielleicht auch deshalb, weil das Schiff erst um 23 Uhr ablegte. Allerdings war die erste Nacht sehr stürmisch mit dementsprechenden Schiffsbewegungen, da hätte durchaus ein Notfall eintreten können.
Ich denke aber, alle Übungen nützen nichts, wenn die Passagiere nicht rechtzeitig oder für alle verständlich über eine Evakuierung informiert werden. Anscheinend ist dies bei dem aktuellen Vorfall mit der Costa Concordia nicht geschehen.
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schlimme sache, hoffentlich gibt es nicht noch mehr opfer.
da zeigt sich, wie wichtig es ist die SNRÜ mitzumachen, auch wenn man schon zig mal an bord war.
wir hatten auf allen unseren costa fahrten die SNRÜ immer zeitnah nach dem auslaufen.
es gab auch drückeberger, die dann auch noch stolz drauf waren - unverständlich.
was ich auch nicht verstehe ist, dass leute vom schiff ins wasser springen.
auf den bildern ist klar zu sehen, das man sich auch jetzt noch auf dem schiff aufhalten könnte, wenn auch sehr unbequem. es wird nicht sinken, sondern liegt auf grund.
zumindest wäre es nicht lebensbedrohend.
um mißverständnissen vorzubeugen, ich bin froh nicht dabei gewesen zu sein. ich weiss nicht wie besonnen ich gewesen wäre. dennoch glaube ich, dass man nach einer SNRÜ schon weiss wie man sich einigermaßen angemessen verhalten muss. -
Mit Schreck habe ich von dem Schiffsubglück der CC in den Medien erfahren,
ich bedauere die Opfer,
besondere Bedeutung weil ich erst vor ca. 4 Wochen auf einem MSC Schiff war
und man fühlt sich sicher,
technische und menschliche Fehler sind eben nicht auszuschliessen,
dieses Unglück wird Einfluss auf künftige Buchungen in der boomenden KF Branche haben.