Kreuzfahrtschiff Costa Concordia verunglückt
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ich bete auch darum....
aber wie carmen schon geschrieben hat, war die route recht ungewöhnlich. Und wie die Nchrichten jetzt schreiben, an der Insel vorbeigefahren um die Angehörigen der Crew zu grüßen.....
und der Capitän jetzt verhaftet, -
Werner, ich bete mit Dir!
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laut Newsticker n-tv wird dem Kapitän und dem 1. Offizier vorgeworfen, sie haben das Schiff verlassen, bevor die Passagiere evakuiert waren.
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Nach neuen aktuellen Infos - Spekulationen,
soll das Schiff nahe an der Insel vorbei gefahren sein,
weil viele Crewmitglieder von dort stammen und man die
Inselbewohner, Freunde und Bekannte mit einem ' Hupen ' grüssen wollte.
Dies wäre eine Erklärung, wenn das nautische System nicht ausgefallen ist. -
nun sind auf der homepage von rainews24.it die 40 Vermissten verschwunden.
Schön und danke
Werner -
Ahotep wrote:
laut Newsticker n-tv wird dem Kapitän und dem 1. Offizier vorgeworfen, sie haben das Schiff verlassen, bevor die Passagiere evakuiert waren.Das wurde von sehr vielen Passagieren in verschiedenen Sprachen behauptet!
Traurig,wenn es wirklich stimmt! -
nerla wrote:
Um ehrlich zu sein,finde ich es sogar eine Sauerei,die Crew so unter Druck zu setzen und sich über ihre Panik aufzuregen, da sie schließlich auch nur Menschen sind,für die so etwas neu ist.Ich meine,die haben auch ihre Sachen verloren.Ja, menschlich ist es, dass ein Jeder Panik bekommt. Dennoch darf man wohl von gewissen Teilen der Besatzung erwarten, dass sie sich im Griff haben und alles dafür tun, um weitere Personenschäden zu verhindern oder möglichst gering zu halten. Gleiches wird z.B. von Flugbegleitern erwartet, zu Recht. Und wenn du in einem Krankenhaus arbeitest und es brennt, steht auch die Evakuierung von Patienten an erster Stelle.
Kleine Einschränkung: In keinem Fall muss sich Personal selbst in erhöhte Gefahr begeben.
Und ob irgendjemand seine Sachen verloren hat ist wohl ziemlich egal, oder? Mir wäre mein Leben wichtiger! -
ich habe (leider) schlampig gelesen, im Update auf Rainews wurde die 40 Vermissten nicht mehr erwähnt , so dachte ich Gott sei dank, bei genaueren nachlesen wird nun von " una quarantina i dispersi"
gesprochen und dies bedeutet leider doch 40 Vermisste.
zu früh gefreut
Gruß
Werne -
Wir haben 2009 mit dem jetzigen Kaptiän der CC eine Kreuzfahrt auf der C Atlantika gemacht. Schon damals wunderten wir uns über seinen eigenwilligen Fahrstil. Es wurde ein Hafen gar nicht angefahren, teilweise kamen wir zu spät in den Häfen an, so das es mit den Ausflügen ziemlich durcheinander ging, u.s.w. Costa hat nach der Reise eine fette Beschwerde von uns bekommen und uns auch über 650€ zurückerstattet. Costa teilte uns auch ganz höflich mit, wie wichtig der Reederei die Beschwerden der Gäste sind um Änderungen für die Zukunft vornehmen zu können. Jetzt müssen wir im Fernseher das Bild dieses Kaptäns Cettino als Kapitän der CC sehen, und dann müssen wir auch noch hören, dass er als einer der ersten das Schiff verlassen hat..... Wir waren fassungslos!
Wir nehmen großen Anteil an dem Tot der 3 Passagiere und sind in Gedanken bei den Angehörigen. Wir wünschen allen Geretteten, dass sie das Erlebte so schnell und so gut wie möglich verkraften.
Da wir selbst Vielreiser bei Costa sind, würden wir uns für die Zukunft wünschen, dass Costa bei der Wahl der Kapitäne ein sensibleres Händchen hat.
kleinerurlauber -
karlgold wrote:
Hallo Emmy 50, Dein Beitrag könnte den Thread in eine andere Richtung brinen, ob dies erwünscht ist mag ich nicht zu urteieln. Fakt ist es gibt bis jetzt leider 3 Tote zu beklagen.
Bei der Menge an Menschen und dem Anblick des Schiffes kann die Leistung der Mannschaft so schlecht nicht gewesen sein.
Es ist schön dass weit über 4.000 überlebt haben (wenn es hoffentlich dabei bleibt)
Gruß
WernerHallo!
Wenn alle 4000 Passagiere innerhalb wirklich kurzer Zeit evakuiert worden wären, wäre das eine gute Leistung gewesen. Schiffsuntergänge innerhalb von 20 und 40 Minuten sind sehr häufig, bei einen so riesigem Leck wie hier (~ 90 Meter!). Hier hatte man Glück das das Wasser sehr flach war. Sonst hätte es wohl hunderte Tote geben.
In diesem Fall dauerte die Evakuierung zig Stunden. Viele Passagiere (auch alte) Rentner sind an Land geschwommen. Andere von der Küstenwache oder Fischerbooten gerettet worden. Einige Passagiere sind erst am nächsten Tag aus ihren Kabinen geholt worden. Allein auf der Backbordseite sind mindestens zwei Rettungsboote nicht (oder konnten nicht) zu Wasser gelassen werden. Da das Schiff inzwischen auf der Steuerbordseite liegt, kann man nicht sehen wieviele Boote dort wirklich zu Wasser gelassen wurden. -
Oh man, wenn ich hier manchen Beitrag lese ... Urlaubsexperten sind jetzt zu Experten für Schiffsunglücke mutiert.
Lugansk wrote:
Hier hatte man Glück das das Wasser sehr flach war. Sonst hätte es wohl hunderte Tote geben....Ich würde sagen, man hatte hier pech, dass das Wasser sehr flach war, sonst wär man gar nicht erst auf das Riff aufgelaufen.
Und zur Schuld der Crew:
Ja, hängt ihn, den Kapitän, seine Offiziere - und die Manschaft gleich mit.
Wie kann man nur so einen Müll schreiben, wenn die Nachrichtenlage so dünn ist und in jeder Meldung eine andere Vermutung genannt wird, weil man ja irgendwas schreiben muss.
Ganz schön scheinheiliger Haufen hier. -
Plus 1
- man weiß im Grunde genommen wenig bis nichts und am lautesten spekuliert wieder mal NTV - der Spekulationssender.
Jemand hat hier geschrieben, viele Passagiere ignorieren die Sicherheitsübung. Dort wäre eine der Übung, dass Leute aus der Crew IN DIE BOOTE STEIGEN und den Passagieren so helfen würden, dass sie diese besteigen können.
Beim durchlesen, fand ich das nicht nur logisch, sondern auch vollkommen richtig.
Wer soll das Boot fahren, wenn nicht ein Mitglied dieser Crew? Ein Passagier - ergo muss der erste im Rettungsboot ein Crewmitglied sein.
Was vollkommen weggelassen wird, der immerwährende Hinweis, dass es Probleme mit der Elektronic gab. Sollte dieser Kaptiän in diesem Moment eben zu nah an der "Heimatküste" gewesen sein, dann wurde der Gruß nach Hause - bitter gerächt.
- man weiß im Grunde genommen wenig bis nichts und am lautesten spekuliert wieder mal NTV - der Spekulationssender.
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Ich war schon mehrmals mit Costa auf Reisen. Und ich muss sagen, das die Seerettungsübung teilweise als Spass angeschaut wird. Manche kommen zu spät, andere haben die Rettungsweste nicht dabei und manche schwatzen die ganze Zeit. Und wieso dass? Weil niemand wirklich denkt, das aus der übung mal Ernst werden könnte. Das passiert ja nur anderen. Schliesslich ist man ja in den Ferien und da wird man noch für eine halbe Stunde seiner Ferienzeit beraubt. Die Sache ist sehr tragisch, sicherlich. Aber es hätten hier hunderte, ja tausende Menschen sterben können, was aber nicht passiert ist. Und darüber sollte man froh sein. Stattdessen wird dieses Unglück mit der Titanic verglichen.
Jeder Mensch der sich auf ein solch grosses Schiff mit über 4000 Mitmenschen an Bord begibt, sollte sich im Klaren darüber sein, das bei einem Notfall eine Massenpanik ausbricht.
Da kann man als Crew noch soviel üben, im Ernstfall sieht die Realität ganz anderst aus. Wahrscheinlich keiner der ganzen Crew, die auschliesslich aus Zimmermädchen und Kellnern etc. besteht, und nicht aus FBI Agenten, hat schon mal so eine Katastrophe mitgemacht. Aber zum Glück gibt es ja bei jedem Unglück auf dieser Welt die selbsternannten Experten, die ja schon ganz genau wissen was zu tun ist, bevor die Katastrophe überhaupt passiert ist. -
Kreuzfahrten sind bis auf einige Ausnahmen zum absolutem Massenmarkt geworden, immer größerer Schiffe, die Preise immer weiter runter.
Gerade heute bekam ich einen Werbung ins Haus, 12 Tage mit Costa im Mittelmeer die Innenkabine für 390€ die teuerste Balkonkabine 890 €.
Dazu die Besatzungen zusammengewürfelt aus aller Herren Länder, zu Hungerlöhnen beschäftigt, es war nur eine Frage der Zeit bis sowas mal passiert.
Man kann nur froh sein das es in der Nähe der Küste gewesen ist, wo das Schiff nicht völlig untergehen konnte, auf hoher See bei diesem Riss und diesem Rettungszenario hätte es warscheinlich mehr Tote gegeben als damals auf der Titanic.
Gabi 2001 ( Franz ) -
Wie beknackt muss man sein um so einen Dampfer auf einer zigtausendmal befahrenen Route dort auf ein Riff zu setzen? Das muss man erstmal schaffen und wirft sicherlich noch einige Fragen auf. Ich bin zwar nur in Besitz des Küstenführerscheins See für Sportboote, aber selbst der Dümmste dürfte auf einem Radar so einen Felsen erkennen ( der kann ja nun nicht klein gewesen sein, wenn er ein 70m Loch in den Rumpf gerissen hat) wenn er nicht gerade am schlafen oder Bierchen trinken ist.
Sorry, aber zum einen kann normales Radar Unterwasserhinternisse wohl kaum erkennen, selbst Sportboote werden vom Radar der Großschifffahrt nur erkannt, wenn das Sportboot über einen speziellen Radarreflektor verfügt. Zum anderen ist die Route eben nicht "zigtausend mal" befahren, da sich die CC abseits der üblichen Routen aufhielt. Schließlich und endlich - und das ist dann tatsächlich Spekulation - gibt es vor diesem Abschnitt der italienischen Küste durch seismische und vulkanische Aktivitäten durchaus auch mal neue, unbekannte Unterwasserhindernisse, die auch ein erfahrener Kapitän nicht unbedingt kennen kann. Bleibt dennoch die Frage, was die CC an dieser Stelle überhaupt zu suchen hatte. Für die genaue Ursache wird man, wenn überhaupt, das Ergebnis der Seeamtsverhandlungen abwarten müssen.Lugansk: Hier hatte man Glück das das Wasser sehr flach war. Sonst hätte es wohl hunderte Tote geben....
schubschub: Ich würde sagen, man hatte hier pech, dass das Wasser sehr flach war, sonst wär man gar nicht erst auf das Riff aufgelaufen.
HIer hat ]Lugansk schon ganz recht, da die ursprüngliche Unfallstelle und die letztliche "Untergangsstelle" ja wohl nicht identisch sind. Bei marinetraffic kann man sehr schön den letzten Kurs nachverfolgen. Allerdings wird auch dies erst die jeweilige Untersuchung genau zeigen. -
Meine Gedanken sind bei allen Gästen, der Crew und den Angehörigen der Toten.
Sind wir doch mal ehrlich, bei dem inzwischen imensen Verkehr auf unseren Weltmeeren passiert doch an sich echt wenig!
Schiffe können sinken, Flugzeuge können abstürzen, Züge können entgleisen und PkWs können verunglücken.cIn den meisten Fällen ist es menschliches Versagen. Trotzdem gelten Fleugzeuge und Schiffe als die sichersten Verkehrsmittel. Wenn etwas passiert trifft es gleich hunderte/tausende von Menschen auf einen Schlag und das schockiert uns.
Es ist dramatisch, wenn es passiert und es schockiert uns, denn es "darf" nicht passieren. Dennoch passieren diese Dinge und die Such nach dem "Schuldigen" treibt eigenartige Blüten.
Den Angehörigen bringt es ihre geliebten Menschen nicht zurück, wenn der Kapitän und die Crew am Pranger steht. Vielmehr sollte man aus diesen Unglücken lernen, wie man sie in Zukunft vermeidet.....
Was letztendlich hier zu dem Unglück führte und was an den vielen Spekulationen wirklich dran ist, werden die zuständigen Stellen klären können.
Ich für meinen Teil werde wieder im März auf ein 4000-Mann-Schiff steigen und ich werde meinen Urlaub genießen. -
Hallo,
akuell, mindestens 2 Deutsche unter den Vermißten, 10 Verletzte aus Deutschland.
Suche nach einem durch Klopfzeichen, Helfer/Retter vom Heli abgeseilt.
Chancen sinken von Stunde zu Stunde Lebende zu finden. -
nun scheinen sich die berichteerstattungen ja etwas zu relativieren.
sogar war eben auf glaube ich N-TV war eben ein deutscher marinefachmann zu hören, der sagte, dass in solchen situationen eine panik unvermeidlich ist und das deren management quasi unmöglich sei,
auch sagte ein anderer ? fachmann, dass auch er auf den karten die ihm vorlagen, der unterseeinsche fesl NICHT sichtbar (eingezeichnet) war. das war ganz am ende seines beitrages und die moderatorin ist in keinster weise darauf eingegangen sondern hat sich direkt nach der aussage von ihm veraschiedet.
ich bin jedenfals froh, dass es nicht mehr als die bislang 3 opfer gegeben hat und bin der besatzung und allen helfenn an bord sowie an land dankbar für deren einsatz.
das interview mit dem einen deutschen augenzeugen der sich jetzt sich in rom befindet und der sich ausliess, dass die assistenz an land gleich nach der rettung suboptimal ist, fand ich erbärmlich. man stelle sich vor ein schiff mit über 4000 leuten havariert vor einer lütten insel. wie vorbereitet ist man auf sowas. "man konnte kaum schlafen und hatte wenig zu trinken. auch nach 6 stunden waren noch keine costa leute vor ort".
ich bin sicher, und man hörte es von anderen menschen, die einwohner der kleinen insel haben sich den a**** aufgerissen zu helfen. da ist dank und demut angesagt und keine billige kritik. -
rosa79 wrote:
Wahrscheinlich keiner der ganzen Crew, die auschliesslich aus Zimmermädchen und Kellnern etc. besteht, und nicht aus FBI Agenten, hat schon mal so eine Katastrophe mitgemacht.Wenn du schon mehrfach mit Costa verreist bist, solltest du so etwas aber nicht schreiben
. Ich denke du weisst selbst, dass es Quatsch ist.