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TRINKGELD?!

Geplant Angeheftet Gesperrt Verschoben Allgemeine Fragen
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  • hartiH Offline
    hartiH Offline
    harti
    schrieb am zuletzt editiert von
    #1

    Hallo zusammen,
    ich möchte heute einen "Stein lostreten". Und zwar zum Thema Trinkgeld. Über dieses Thema ist sicher schon jeder Urlauber (teilweise mit direkten Hinweisen) gestolpert.
    Hier ein paar Beispiele:
    1:
    Kaum am Flughafen im Zielland angekommen, stürzen sich zig Arbeiter auf das Kofferband, um ungefragt die Koffer (noch aus der Hand der Touristen) zu entreißen, vom Kofferband zu nehmen und gegen ein Trinkgeld dem Touristen wieder zu überlassen. Als Tourist ist man im ersten Moment überrumpelt.
    2:
    Schon beim Toilettengang auf dem Flughafen des Gastlandes wird Toilettenpapier gegen Trinkgeld verkauft (nur zwei Blätter - man muss ja sparen...), die Toiletten selbst sehen aus, wie.....lange nicht mehr gepflegt.
    3:
    (Klein-)Busfahrer machen bereits beim Transfer ins Hotel unmißverständlich klar, dass sie dafür ein Trinkgeld erwarten (ich frage mich, ob es nicht schon genügt, die Leistung einmal im Reisebüro zu bezahlen).
    4:
    In einigen Gaststätten ist die Bedienung nicht im ausgewiesenen Preis auf der Speisekarte enthalten. Diese wird mit 10 - 15 % extra erwartet. Dazu natürlich noch ein Trinkgeld. Der Gast zahlt für seine Speisen 3 x.
    5:
    Das Zimmermädchen erwartet im Regelfall ein Trinkgeld, egal wie sauber das Zimmer ist.
    6:
    Auf Kreuzfahrtschiffen wird in der Regel erwartet, dass der Passagier 10 EUR Trinkgeld am Tag hinterlässt.
    7:
    Reiseleiter und Busfahrer erwarten bei Rundreisen oder Tagesausflügen pro Person und Tag 1 - 2 US-Dollar.
    8:
    Bei Anschlußflügen zeigt ein Flughafenbediensteter, wo der Anschlußflug weitergeht. Natürlich nur gegen ein Trinkgeld.
    9:
    Bei der Rückreise am Abflughafen ist am Röntgengerät ein "Helfer" der ungefragt die Koffer (!) auf das Röntgengerät legt. Natürlich erwartet er hierfür ein Trinkgeld.
    Um nicht mißverstanden zu werden: Mir geht es nicht um hervorragende Leistung, die zu Recht extra vergütet werden sollte, sondern um bereits bezahlte Leistungen bzw. Minidienstleistungen, die ungefragt aufgedrängt werden und hierfür die Hand aufgehalten wird. Es gibt viele Touristen, die sich überrumpelt fühlen. In Deutschland gibt es viele Menschen in Dienstleistungsberufen, die - trotz hervorragender Arbeit - kein Trinkgeld bekommen. Andererseits sollen sie für ohnehin bereits (meist nicht gerade günstig) bezahlte Reisen nochmal obendrauf legen.
    Wie seht ihr das? Hoffe auf rege Beteiligung.
    Viele Grüße Stephan

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    • salvamor41S Offline
      salvamor41S Offline
      salvamor41
      schrieb am zuletzt editiert von
      #2

      Hallo Stephan,

      im Gegensatz zu uns Mitteleuropäern bekommen in vielen Ländern, u.a. auch in den USA, die Angestellten in den  Dienstleistungsberufen der Reisebranche entweder gar kein Gehalt oder ein Minigehalt ähnlich unseren 1 Euro-Jobs. Oft sind sie gar keine Angestellten der Hotels etc., sondern sind, auch wieder ähnlich wie bei uns, "Ich-AGs", die teilweise mehrere Jobs machen, um sich über Wasser zu halten. Die Leute leben also 100%ig von den Trinkgeldern der Gäste. Man sollte deshalb, wenn man in diese Länder fährt, von vornherein ein gewisses Trinkgeld-Budget mit einplanen.
      Aber warte mal ab, die beschriebenen Verhältnisse werden wir bald auch bei uns haben! Daß jemand mit einem einzigen Job und einem Festgehalt seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, wird schon bald der Vergangenheit angehören.

      Gruß salvamor

      ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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      • TvBT Offline
        TvBT Offline
        TvB
        schrieb am zuletzt editiert von
        #3

        Ich habe ein Problem damit, wenn auf dreiste Art das Geben von Trinkgeld regelrecht eingefordert wird. Trinkgeld zu geben muss eine freiwillige Sache bleiben. Das soll nun aber kein "Persilschein" für Geizige sein 😉

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        • SokratesS Offline
          SokratesS Offline
          Sokrates
          Experte Istanbul
          schrieb am zuletzt editiert von
          #4

          Guten Morgen, Salvamor.

          Du hast vollkommen recht mit Deinen Ausführungen und ich habe mich z.B. in den USA auch darauf eingestellt. Ärgerlich sind allerdings die Abzockversuche von Leuten, die landestypische Entlohnungen erhalten, trotzdem aber keine Gelegenheit auslassen, um den "dummen" Touristen zu neppen. Versuche mal ein Taxi vom "Großen Basar" in Istanbul in die Altstadt zu bekommen. Wenn man auf die Frage des Fahrers:"Was zahlst Du?" antwortet:"Das, was auf dem Taxameter steht!", kann man zu Fuß gehen. Die Fahrt kostet nämlich nur ca. 2 Neue Lira und die Festpreisangebote der Fahrer schwanken zwischen 5 und 10.    😡

          Egal welche Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Nationalität - ich habe mit fast keinem Menschen Probleme. Probleme habe ich nur mit A....löchern!

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          • BulgarienfanB Offline
            BulgarienfanB Offline
            Bulgarienfan
            schrieb am zuletzt editiert von
            #5

            Wir sind in Bulgarien mit dem Trinkgeld relativ großzügig. Wir wissen nämlich, wie wenig die Kellner und Kellnerinnen dort verdienen. Und bei den Preisen dort braucht man wirklich nicht geizig zu sein.

            Viele Grüße vom Bulgarienfan

            Einmal Bulgarien - immer Bulgarien!
            Once in Bulgaria - forever in Bulgaria!
            Веднъж в България – завинаги в България! Однажды в Болгарии – навсегда в Болгарии!

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            • SternediebS Offline
              SternediebS Offline
              Sternedieb
              Gesperrt
              schrieb am zuletzt editiert von
              #6

              Tja.....

              andere Länder - andere Sitten...
              Man nehme Japan - da solltest du KEIN Trinkgeld geben - denn da wird es als Beleidigung empfunden....

              Als Zusatz eine Frage an die Runde:
              Sind wir Deutschen nicht selbst an der Lage Schuld?
              Ich stell bewusst mal nur die Frage - die Begründung kann geliefert werden... 😉

              1 Antwort Letzte Antwort
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              • Misto64M Offline
                Misto64M Offline
                Misto64
                schrieb am zuletzt editiert von
                #7

                Hallo zusammen,
                auch ich halte mich oft im Jahr in Ländern auf in denen Angestellte von Hotels, Flughäfen, Restaurants usw. mal gut und mal schlecht verdienen. Ich habe mir aber im Laufe der Jahre angewöhnt, nicht auf Bedrängen oder Aufforderung Trinkgeld zu geben. Wie im ersten Beitrag geschildert, drängen sich natürlich gerade in armen Ländern Menschen auf um Trinkgelder bzw. Bakschisch für welche Dienstleistung auch immer zu bekommen. Im Normalfall reich aber bei angebotenen Dienstleistungen ein "No thank you" aus, um z.B. den Rolexverkäufer oder den vermeintlichen Kofferträger wieder los zu werden. In allen anderen Fällen, sei es im Restaurant, im Taxi oder im Hotel,behalte ich mir vor nach Leistung das Trinkgeld zu zahlen. Denn es ist leider eine Unsitte geworden, das pauschal von den "reichen" Touristen trinkgekder verlangt werden, egal ob z.B. die Bedienung im Restarant gut oder schlecht war. Also Leute, Trinkgelder sind keine Almosen, sondern sollen, egal ob in Deutschland oder wo anders auf der Welt, eine gute Leistung belohnen, oooooder.
                Gruß
                Michael

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                • HolginhoH Offline
                  HolginhoH Offline
                  Holginho
                  schrieb am zuletzt editiert von
                  #8

                  Prima salvamor!

                  Wieder ein kleines, fundiertes Stückchen "Aufklärungsarbeit" am leider oftmals schrecklich ahnungslosen und 8mutwillig?) uninformierten "deutschen(?)" Urlauber.
                  Ich gebe die Hoffnung einfach nicht auf, das leider jetzt viel zu viele Urlauber dann irgendwann doch ´nicht mehr dumm in "ihr" (wird ja nicht selten wörtlich genommen) Urlaubsland einreisen, und sich mal bequemen, sich wenigsten etwas zu informieren...und zwar darüber hinausgehend, wo man das meiste essen (äquivalent Alkohol), die günstigsten Markenimitate etc. findet.
                  Dann wird "unser" Bild im Ausland vielleicht auch (noch?) ein wenig besser.

                  Ja, natürlich gibt es auch immer wieder mal "schwarze Schafe", aber die überwiegende Mehrheit der Trinkgeldempfänger ist auf diese Gelder angewiesen - und dabei geht es nicht um die Anschaffung von Luxusgütern, die bei uns oftmals ganz selbstverständlich sind, sondern um den Erhalt einer (Groß-)Familie.
                  Die Jobs in und um die Touristikbranche sind in vielen Ländern so beliebt, eben weil es dort die Möglichkeit gibt, etwas mehr zu verdienen. Die vielen männlichen Ägypter ziehen bestimmt nicht aus Spaß und Dollerei nach Hurghada und verzichten oft monatelang auf ihre Familien - ein Beispiel von unzähligen anderen.

                  Hallo sokrates!

                  Deine Ausführungen sind sicherlich irgendwo richtig. Nur, die Gebühren sind halt wirklich auf die Preise im "innertürkischen" Verkehr ausgerichtet.
                  Ist es denn nicht legitim, das sie versuchen, mehr zu bekommen? Findet nicht, gerade hier in Deutschland, umgekehrt immer mehr "Geiz-ist-geil-Tourismus" statt? Versuchen "wir" nicht auf unsere Art auch immer mehr für immer weniger zu bekommen?

                  Nachdenklich, Holger

                  PS: Selbstverständlich sind Trinkgelder keine Geschenke für "nichts", sondern sollten immer eine Gegenleistung enthalten.

                  “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!

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                  • salvamor41S Offline
                    salvamor41S Offline
                    salvamor41
                    schrieb am zuletzt editiert von
                    #9

                    Ja klar, Scheich Sokrates, gerade die Taxifahrer sind oft
                    "3x ausgeschlafene" Zeitgenossen, die sich auf's Abzocken von Touristen spezialisiert haben. Das ist nicht nur in der Türkei so, sondern gilt auf der ganzen Welt. Wir sind da sehr rigide, fragen vorher, was es ca. kostet und steigen konsequent wieder aus, wenn uns jemand besch... will.
                    Aber ich denke auch wiederum, daß man gelegentliche Abzockversuche nicht verallgemeinern sollte. Wir haben nämlich, auch bei den verrufenen Taxifahrern, schon sehr höfliche, ehrliche und hilfsbereite gehabt.
                    Die Höhe des Trinkgeldes sollte man natürlich auch situativ entscheiden, aber gar kein Trinkgeld zu geben, wird vor allem in den USA als eine Provokation aufgefaßt.
                    Gruß salvamor

                    ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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                    • salvamor41S Offline
                      salvamor41S Offline
                      salvamor41
                      schrieb am zuletzt editiert von
                      #10

                      Den Hintergrund Deiner Frage habe ich nicht verstanden.
                      An welcher Lage sollen wir Deutsche selber schuld sein?

                      ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

                      1 Antwort Letzte Antwort
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                      • mosaikM Offline
                        mosaikM Offline
                        mosaik
                        schrieb am zuletzt editiert von
                        #11

                        "Es gibt viele Touristen, die sich überrumpelt fühlen..."
                        ... wenn sie in Ländern fern der Heimat Urlaub machen, glauben, dort mitteleuropäische Verhältnisse vorzufinden, sich erst gar nicht mit möglichen Ländersitten vertraut machen wollen, vom Reisebüro nachweislich aufgeklärt werden wollen und ansonsten nur ihrem Unmut laut kund tun...
                        ist es nicht so?

                        Das Grundübel vieler vieler Urlaubsprobleme und vermeintlichen Reklamationen besteht im Glauben, allein der technische Transportfortschritt räumt auch alle sonstigen länderspezifischen und erdteilunterschiedlichen Differenzen weg!

                        Beispielsweise ist wohl allgemein bekannt, dass in allen orientalischen und arabischen Ländern "Bakschisch" - Trinkgeld zum Alltag gehört. Wer in solchen Ländern Urlaub macht, muss sich einfach damit abfinden - oder hart bleiben und keines geben...
                        Kreuzfahrt: jeder weiß, dass es eben bei Kreuzfahrten diese Gepflogenheit gibt - warum also aufregen? Man muss ja keine Kreuzfahrt machen, oder? Ich finde es einfach nicht fair, über allgemein bekannte Tatsachen zu lamentieren.

                        Manchmal kommt mir vor, wir Mitteleuropäer wissen vor lauter -wir-haben-ja-alles-und-können-uns-leisten nicht mehr, dass die Realität in vielen Teilen der Welt gaaanz anders aussieht!!!!

                        Meint ein wieder mal nachdenklicher
                        Peter

                        1 Antwort Letzte Antwort
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                        • SokratesS Offline
                          SokratesS Offline
                          Sokrates
                          Experte Istanbul
                          schrieb am zuletzt editiert von
                          #12

                          @Holger

                          Ich bin im Urlaub wirklich nicht knauserig, aber ich werde nicht gern beschissen. Im geschilderten Fall habe ich den Taxifahrern 3 Lira angeboten und dabei gesagt, dass ich den korrekten Tarif kenne. Mit ca. der Hälfte der Fahrer bin ich dann einig geworden.

                          Egal welche Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Nationalität - ich habe mit fast keinem Menschen Probleme. Probleme habe ich nur mit A....löchern!

                          1 Antwort Letzte Antwort
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                          • HolginhoH Offline
                            HolginhoH Offline
                            Holginho
                            schrieb am zuletzt editiert von
                            #13

                            Hallo sokrates!

                            SORRY, ich wollte Dich keinesfalls in irgendener Weise las geizig bezeichnen.

                            Wie ich oben bereits beschrieben habe, sind Txipreise ein ganz eigenes Thema, da die Preise (in dem Sinne ja keine Trinkgelder, die hier ja eigentlich thematisiert sind) auf einheimische Preise und die dortige Bevölkerung ausgerichtet sind.

                            Will man es "denen" wirklich verübeln, wenn sie nehmen "was sie kriegen können"?
                            Was machen denn z.B. deutsche Hoteliers und Gastronomen in Messestädten wenn ihre Städte gerade mal wieder "überschwemmt" werden...Mengenrabatte?...eher das Gegenteil...tüchtige "Messeaufschläge"!

                            Aber ich denke, wir entfernen uns etwas vom eigentlichen Thema "Trinkgelder".

                            Ich schließe mich Peter und seinen Ausführungen an.

                            Viele Grüße, Holger

                            “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!

                            1 Antwort Letzte Antwort
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                            • Woody_W Offline
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                              Woody_
                              schrieb am zuletzt editiert von
                              #14

                              @ Stephan
                              Auf welchem Flughafen wird denn Geld fürs Klopapier genommen,bzw.reißen die das Gepäck aus der Hand?
                              Ich habe es bis jetzt (Gott sei Dank) noch nicht erlebt.

                              Tip:Anstatt für das Klopapier zu bezahlen,Tempotaschentücher nehmen  🙂
                              .

                              1 Antwort Letzte Antwort
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                              • SokratesS Offline
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                                Sokrates
                                Experte Istanbul
                                schrieb am zuletzt editiert von
                                #15

                                @Woodstock

                                Wohl noch nie in Hurghada gewesen?

                                Die Zustände dort spotten teilweise jeder Beschreibung. Schau mal im Thread "Flughäfen" im Forum "Airlines" nach.

                                Selam

                                Egal welche Hautfarbe, Religion, Geschlecht oder Nationalität - ich habe mit fast keinem Menschen Probleme. Probleme habe ich nur mit A....löchern!

                                1 Antwort Letzte Antwort
                                Antworten Zitieren
                                • HolginhoH Offline
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                                  schrieb am zuletzt editiert von
                                  #16

                                  Hallo Woodstoxx 😉 !

                                  Auf dem Airport von Hurghada ist es manchmal, nunja, bezeichnen wir es mal als "nicht ganz deutsch organisiert" 😉 , und da kann es immer mal wieder passieren, das die netten Damen/Herren Dir "ihr" Toilettenpapier "nicht ganz freiwillig" rausrücken und Dich nur gegen Bakschisch-Zahlung "erlösen". Gleiches soll auch schonmal in Sharm el Sheik passieren, habe es aber bei bisher 3 Besuchen dort selber noch nicht erlebt.
                                  Die Toiletten selbst habe ich aber immer in einem akzeptablen Zustand erlebt - da habe ich, auch im achso zivilisierten Deutschland, schon ganz andere erleben dürfen.

                                  Die "hilfsbereiten" Gepäckträger erlebt man m.E. in fast jedem "sozial schwächer strukturierten" Land.

                                  Viele Grüße, Holger

                                  “Mit dummen Menschen streiten ist wie mit einer Taube Schach zu spielen...“ Rest bei Bedarf googeln!

                                  1 Antwort Letzte Antwort
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                                    harti
                                    schrieb am zuletzt editiert von
                                    #17

                                    Hallo zusammen,
                                    das Thema Trinkgeld scheint doch die Gemüter zu spalten. Zu euren zahlreichen Anworten ein paar kleine Anmerkungen:
                                    Wir sind bereits auf allen 5 Kontinenten unterwegs gewesen und haben so einige Flughäfen gesehen. Aber so einen wie in Hurghada nicht. Die Zustände dort lassen jeden Neuankömmling erst mal die Hände über den Kopf zusammenschlagen. Wer sein Gepäck nicht vor den "Arbeitern" rettet, darf erst mal die Geldbörse zücken. Zwei Blätter Toilettenpapier gegen Trinkgeld hat in meinen Augen nichts mehr mit Geld verdienen zu tun. Das ist schon systematische *******. Die Idee das Toilettenpapier selbst mitzubringen hatte ich auch schon und die ist nicht verkehrt, erst recht nicht, wenn absehbar ist, dass die verabreichten "Papiere" nicht ausreichen. Aber nicht nur in Hurghada wird Toilettenpapier verkauft in Luxor und Kairo ist das nicht anders. Ebenso schaut es in Mexico aus. Die Toiletten dort sind teilweise derart verdreckt, dass man sich fragt, wofür man noch bezahlt. Teilweise gibt es nicht einmal fließend Wasser, sondern es muss das Wasser erst (vom Touri) mit Kübeln aus dem Brunnen geholt werden (ist kein Witz!!!). Aber wollen wir das Thema nicht weiter vertiefen.
                                    Leider reicht weder in Luxor, noch in Kairo bei den fliegenden Händlern ein "no thank you". Wenn man auf die teilweise billigen Anmachen der Händler reagiert, wird man auch mit einem nein den Händler nicht mehr los. Leider verbeuteln sich sich somit ihr eigenes Geschäft. Denn ein Tourist der in Ruhe schauen kann, kauft vielleicht auch etwas. Aber offenbar reicht ein Geschäft am Tag...
                                    Hurghada selbst war ursprünglich mal ein kleines Dorf und ist durch den Tourismus groß geworden. Die Menschen, die in den Hotels arbeiten, sind aber nicht des Trinkgelds wegen nach Hurghada gegangen, sondern weil sie in den Hotelanlagen Jobs gefunden haben um ihre Familien zu ernähren. Das Tinkgeld ist nur Nebenerwerb (übrigens gibt es in den meisten Anlagen all-inclusive, so dass durch Mittag- oder Abendessen ohnehin kein Trinkgeld zu erwarten ist). Wie gesagt, ich habe kein Problem damit bei angemessener Leistung ein Trinkgeld zu geben, nur legt sich bei mir der Schalter um, wenn ich das Gefühl habe veralbert oder abgezockt zu werden.  Das hat auch nichts mit mangelnder Urlaubsvorbereitung zu tun. Jobs im Tourismus gibt es nur solange, wie Touristen kommen. Und Hurghada steht nicht unbedingt auf Platz 1 der Urlaubs-Top-Ten.
                                    Richtig ist, dass es in den USA üblich ist 1 US$ Bedienungsgeld liegen zu lassen. In Mexico sind das 10 - 15 % des Rechnungspreises. In China gilt es als Beleidigung, wenn man jemandem ein Trinkgeld gibt.
                                    Trinkgeld ist immer noch eine freiwillige Leistung des Gastes und kein Pflichtprogramm, nur weil es für obligatorisch gehalten oder erwartet wird.
                                    So, nun seid ihr wieder am Zug
                                    Viele Grüße Stephan

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                                      #18

                                      Hallo Stephan,

                                      Es stimmt, dass in manchen Ländern Zimemrmädchen oder Kellner so wenig verdienen, dass sie praktisch von dem Trinkgeld leben. Aber auch ich bin der Meinung, dass Trinkgeld freiwillig sein sollte, und bisher habe ich auch (fast) immer nur freiwillig Trinkgeld gegeben. Außer das Beispiel mit dem Restaurant, kenne ich nur zu gut. Ich hatte das auch schon mal, dass Trinkgeld für die Bedienung gleich mit auf der Rechnung stand, oder für ein Stück Brot mit Butter, was meist umsonst ist in Spanien, plötzlich 3 Euro berechnet wurden.
                                      Allerdings gebe ich gerne dem Zimmermädchen mal ein Trinkgeld, dem Kofferjungen,  oder dem Keller in unserer Stammkneipe, der uns schon oft etwas ausgegeben hat.
                                      Wenn ich mal so drüber nachdenke ist es wirklich erstaunlich, wie sehr man sich über ein sauberes Zimmer oder ein nettes Lächeln an der Rezeption freut - was eigentlich verständlich sein sollte (und daraufhin Trinkgeld gibt). 
                                      Im Restaurant gebe ich auch gerne ein Trinkgeld, wenn alles zu unserer Zufriedenheit gewesen ist, allerdings halte ich manche Vorgaben von Reiseführern auch für etwas übertrieben.
                                      Punkt 1 bis 3 Deiner Aufzählung sind mir aber noch nie passiert. Unverschämtheit!

                                      Viele Grüße,
                                      Melanie

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                                        #19

                                        Ein nachdenklicher Peter hat es in seinem Beitrag vom 27.01. treffend formuliert. Wir alle müssen mit der Tatsache leben, daß die Lebensverhältnisse in vielen von uns besuchten Ländern völlig von den unseren abweichen, was dann, um auf die "Trinkgeldarie" zu kommen, auch die Usancen beim Trinkgeldgeben bestimmt.
                                        Als bei unserem 1. USA-Aufenthalt Anfang der 90er Jahre in NYC auf der Restaurantrechnung das Trinkgeld bereits eingerechnet wurde, haben wir uns darüber ereifert. Unser damaliger Gastgeber, ein Holländer, klärte uns dann darüber auf, daß gerade in den von Europäern besuchten Touri-Hochburgen die Kellner etc. nicht auf ihr Einkommen kommen, weil die Europäer schlicht "vergessen", einen Tip zu geben. Seitdem haben wir Verständnis, für diese rigide Maßnahme.
                                        Auf den Speisekarten wird meistens auch darauf hingewiesen, daß die örtliche VAT und der Service zu dem ausgewiesenen Preis hinzu zu rechnen sind.

                                        ><o(((°> Don't feed the Trolls <°)))o><

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                                          Klaus43
                                          schrieb am zuletzt editiert von
                                          #20

                                          Um Trinkgeld zu geben, muss ich nicht erst in Urlaub fahren. Das fängt schon zuhause an, beim Friseur, Fahrt mit dem Taxi, ein Handwerker, der bei mir zuhause etwas arbeitet, und letztendlich im Restaurant oder in der Kneipe. Wenn ich in Deutschland im Hotel übernachte, kriegt der Koffer-Angestellte ebenfalls sein Trinkgeld, genauso wie das Zimmermädchen. Warum soll ich dann im Urlaub anders verfahren? Okay, wenn ich im Urlaub anders verfahre, dann nur bzgl. der Höhe des Trinkgeldes. Da gebe ich dann schon manchmal mehr, als "landesüblich", und zwar zu Beginn des Urlaubs, mit einem sehr freundlichen und nettem Lächeln. Das tut mir nicht weh, weder meinen Finanzen noch meiner allgemeinen Einstellung zum Urlaub. Die Mitarbeiter in den jeweiligen Hotels, die zweifelsohne auf Trinkgelder angewiesen sind, danken es meist mit einem "Extra-Service", und somit ist jeder zufrieden.
                                          Grüsse,
                                          Klaus

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