Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
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@vonschmeling sagte:
... was allerdings in Anbetracht von Reiserosis Reisetermin ziemlich witzlos wäre ...

Warum? TUI bietet auch Buchungen für 2020 an
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@domino27 sagte:
Warum? TUI bietet auch Buchungen für 2020 an
Richtig! Man muss nur bis 20.10. buchen. Hier steht's
@bienekind sagte:
Richtig! Man muss nur bis 20.10. buchen. Hier steht's
Genau das war der Teil den ich falsch verstanden hatte ...

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@ all
Danke für alle eure Tipps. Ich denke, wir warten noch ein wenig, was sich bis Anfang 2020 so tut. Momentan ist eine Buchung über tui oder direkt über Melia (mit Stornomöglichkeit) doch sehr deutlich teurer. Aber, da es sich hier bei uns nicht um Tausende Euros handelt, warten wir dann doch mal.Nochmals lieben Dank an alle.
LG Rosi
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@jdinger sagte:
Wer sagt das? Sollte die Insolvenz eröffent werden, beleibt es Dir doch unbenommen deine Forderung geltend zu machen. Versicherung hin oder her. Ob allerdings die Forderung erfüllt werden kann, ist ne andere Frage.
Aber nur in die Insolvenztabelle kann ich mich eintragen lassen. An das eventuelle neue Unternehmen (Neckermann oder wie auch immer) kann ich keine Forderungen stellen.
Bei einer Privatinsolvenz lebe ich (glaube 7 Jahre) mehr oder weniger am Existenzminimum, jeder freie Cent geht an die Gläubiger. Dort kann ich nicht einen neuen Namen annehmen und neu anfangen.Gruß
@sunny18051 sagte:
Bei einer Privatinsolvenz lebe ich (glaube 7 Jahre) mehr oder weniger am Existenzminimum
6 Jahre, und glaube mir, so manch ein Schuldner lebt damit ganz gut und die Gläubiger schauen mit dem Ofenrohr ins Gebirge.
Ist aber hier nicht das Thema ... -
@sunny18051 sagte:
Bei einer Privatinsolvenz lebe ich (glaube 7 Jahre) mehr oder weniger am Existenzminimum
6 Jahre, und glaube mir, so manch ein Schuldner lebt damit ganz gut und die Gläubiger schauen mit dem Ofenrohr ins Gebirge.
Ist aber hier nicht das Thema ... -
Heute kam ein sinnloser Brief von KAERA - die haben einfach noch mal erklärt, dass die 110mio. nicht ausreichend sei.
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Da ist nicht mal eine Briefmarke drauf . Die haben das persönlich eingeworfen

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@sunny18051 sagte:
Bei einer Privatinsolvenz lebe ich (glaube 7 Jahre) mehr oder weniger am Existenzminimum
6 Jahre, und glaube mir, so manch ein Schuldner lebt damit ganz gut und die Gläubiger schauen mit dem Ofenrohr ins Gebirge.
Ist aber hier nicht das Thema ...@vonschmeling sagte:
6 Jahre, und glaube mir, so manch ein Schuldner lebt damit ganz gut und die Gläubiger schauen mit dem Ofenrohr ins Gebirge.
Ist aber hier nicht das Thema ...Naja.... das sind wohl eher seltene Einzelfälle die Deiner Beschreibung entsprechen... Fakt ist eine Firma kann sich mit der Insolvenz glänzend wieder neu positionieren, in diesem Fall sowieso...
Und das mit den Steuergeldern, natürlich sind die dafür theoretisch nicht haftbar. Allerdings zahle ich auch viele Steuern und die werden für Sachen ausgegeben die ich nicht will, mich fragt auch keiner... dann gebe ich das Geld auch mal für das eigene Volk aus bei unerwarteten Problemen, kommt eh selten genug vor... selbst wenn ich nicht betroffen wäre, ich könnte damit leben für die anderen...
(Zitat und Kommentar getrennt) -
@Erny1805
Geh davon aus, dass sich auch für Firmen Neuanfänge nach einer Insolvenz alles andere als plüschig anfühlen. Nicht selten steckt das neu geborene Unternehmen sehr schnell wieder in Schwierigkeiten, da sich neu gewonnene Investoren meist nicht so spendabel zeigen wie realistische Businesspläne es erfordern würden. Ich weiß wovon ich rede. -
Ich verstehe gar nicht, warum hier auf "Steuerzahler kann nichts dafür" rumgeritten wird.
Wenn (!) eine Staatshaftung für mangelhafte EU-Richtlinienumsetzung festgestellt wird, dann wird der Staat nunmal der Schuldige sein. Dass es am Ende den Steuerzahler indirekt betrifft, ist zwar richtig, hat aber nichts mit dem Problem zu tun.
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Es wird nicht "herumgeritten", das ist einfach ein kontrovers betrachteter Aspekt.
Ferner zog ich einen direkten Vergleich zum Abgasbetrug, offensichtlicher kann ein Unterschied kaum sein!? -
Warum soll man es mit dem Abgasbetrug überhaupt vergleichen? Da ging es ja nicht um die Staatshaftung.
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Der ehemalige Chef von Thomas Cook ist „so sorry“
Peter Fankhauser, der Ex-CEO des insolventen Reisekonzerns Thomas Cook, entschuldigt sich im britischen Parlament. Auf seinen Bonus will er nicht verzichten.Ist ja ein richtig netter Kerl! Bloß auf gar nichts verzichten.... Wenn ich sowas lese, dann könnte ich ko...
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alle geprellten Kunden müssen verzichten, aber doch er nicht. Ganz selbstverständlich reicht die Entschuldigung.
Ist bei Frau Berk sicherlich nicht anders.
Hoffentlich rollt irgendjemand das Ganze auch unter strafrechtlichen Gesichtspunkten auf. -
Warum soll man es mit dem Abgasbetrug überhaupt vergleichen? Da ging es ja nicht um die Staatshaftung.
@sonnestrand75 sagte:
Warum soll man es mit dem Abgasbetrug überhaupt vergleichen? Da ging es ja nicht um die Staatshaftung.
Weil hier der Anbieter myright genannt wurde der sich in Sachen Staatshaftung mit der Interessenvertretung anbietet. Einige bescheinigten diesem Seriösität, da er auch die Causa Abgasbetrug vertrat.
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alle geprellten Kunden müssen verzichten, aber doch er nicht. Ganz selbstverständlich reicht die Entschuldigung.
Ist bei Frau Berk sicherlich nicht anders.
Hoffentlich rollt irgendjemand das Ganze auch unter strafrechtlichen Gesichtspunkten auf.@zehneuro sagte:
Hoffentlich rollt irgendjemand das Ganze auch unter strafrechtlichen Gesichtspunkten auf.
Das wird ein Insolvenzverwalter sicherlich tun. Allerdings gibt es sicher eine vertragliche Grundlage für die bezahlten Boni.
Moralische Verpflichtungen fordert ein Insolvenzverwalter hingegen nicht.
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Es wird nicht "herumgeritten", das ist einfach ein kontrovers betrachteter Aspekt.
Ferner zog ich einen direkten Vergleich zum Abgasbetrug, offensichtlicher kann ein Unterschied kaum sein!?@vonschmeling sagte:
Es wird nicht "herumgeritten", das ist einfach ein kontrovers betrachteter Aspekt.
Ferner zog ich einen direkten Vergleich zum Abgasbetrug, offensichtlicher kann ein Unterschied kaum sein!?Die Relation zum Abgasskandal habe ich hergestellt. Um am Beispiel VW zu zeigen, dass zur Ausschöpfung aller rechtlichen Möglichkeiten auch die Nutzung eines von Dir als "halbseidener Inkassoverein" abqualifizierten Prozessfinanzierers gehören kann. Ob der Prozessgegner ein privatrechtlich organisiertes Unternehmen oder "der Staat" ist, spielt für den konkreten Fall der Sicherung eigener rechtlicher Interessen objektiv keine Rolle.
Es liegt in der Natur der Sache, dass es bei Staatshaftungsklagen letztlich immer um eine Belastung des Steuerzahlers geht. Und in letzter Konsequenz ist auch das legitim, wenn es denn juristisch das Mittel der Wahl ist, um aus der TC-Insolvenz mit möglichst kleinem eigenen Verlust herauszukommen. Womit wir wieder beim Sinn und Inhalt dieses Threads wären.
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