Insolvenz Thomas Cook Gruppe (Neckermann, Öger Tours, Bucher Reisen)
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Hatte ich nicht vorhergesagt, dass sich augenblicklich ein halbseidener Inkassoverein ins Spiel bringen und die Erlangung evtl. Defizite aus der Unterdeckung der Versicherung verspricht?
Voilà ... es ging sogar noch schneller als befürchtet!@vonschmeling sagte:
Hatte ich nicht vorhergesagt, dass sich augenblicklich ein halbseidener Inkassoverein ins Spiel bringen und die Erlangung evtl. Defizite aus der Unterdeckung der Versicherung verspricht?
Voilà ... es ging sogar noch schneller als befürchtet!Halbseiden und befürchtet - da ist er wieder, der hier schon öfter beklagte Holzhammer.
Hinter der von Dir als "Inkassoverein" bezeichneten Firma steht im Fall VW eine der in Sachen Verbraucherschutzklagen weltweit bekanntesten Großkanzleien. Und: myRight wird im Abgasskandal nicht zuletzt durch die Stiftung Warentest als "interessanter Deal" empfohlen.Klingt für mich erstmal überhaupt nicht halbseiden. Im Gegensatz zum Geschäftsmodell insolvent gehender Reiseveranstalter und den hierzulande in diesem Zusammenhang bestehenden vermeintlichen Sicherungssystemen.
Für Leute ohne Rechtsschutz im Rücken können Prozessfinanzierer eine letzte (und risikofreie) Möglichkeit sein, ansonsten verlorenes Geld zurückzuholen. Und mangels Alternativen sollte dann auch die im Erfolgsfall einbehaltene Provision zu verschmerzen sein.
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@michi137 sagte:
Es kostet nicht nichts, denn im Erfolgsfall bist du fast ein Drittel deines Geldes los.
Das ist bei den hier im Rennen befindlichen Beträgen ganz schnell 4stellig.Das ist so nicht ganz richtig, wenn man eine Rechtschutzversicherung hat.
So steht es auf der Homepage von myRight"Ohne Kostenrisiko
Über 85% der Menschen scheuen aus Angst vor den Kosten den Gang zum Anwalt. myRight trägt für Verbraucher Anwalts- und Prozesskosten.
Nur bei Erfolg bekommen wir im Gegenzug eine faire Provision. Für Rechtsschutzversicherte arbeiten wir zudem mit allen Versicherern zusammen und berechnen keine Erfolgsprovision."
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@banquoq sagte: GmbH in Deutschland..
Selbst Deutschland ist eine GmbH, kann man im Handeslregisterauszug nachlesen, deshalb haben wir auch Personalausweise und keine Personenausweise. Kaum einer hat die Staatasangehörigkeit Deutschland, ich auch nicht, bei mir steht nur das Adjektiv "Deutsch" im Perso. Und das ist natürlich keine Staatsangehörigkeit.Zurück zum Thema: mit dieser Pleite hat einfach niemand gerechnet, und wie wir wissen, herrscht einfach das blanke Chaos.
Hier im Forum wird auf Opfer teilweise eingedroschen, da gefriert mir das Blut. Und tatsächlich gibt es auch noch Reisende, die kein Internet haben, die sich auf die Seriösität des Anbieters verlassen haben. Und noch etwas wie Menschlichkeit kennen, und sich im Reisebüro nicht die AGB mit sämtlichen Fussnoten durchlesen. Schon deshalb, weil es die Brille nicht hergibt.Ja, es gibt Gesetze bezüglich Insolvenz, aber darf man diese nicht hinterfragen? Warum ist es gesetzeskonform, dass ein Hotelier erst Wochen/Monate nach Abreise des Gastes sein Geld erhält? Was muss man morgens rauchen, um soetwas zu legalisieren?
Hätte Thomas Cook nach den Regeln eines anständigen Kaufmanns die Hotels vor Ankunft des Gastes bezahlt, gäbe es jetzt nicht hunderttausende Schliessungen von Hotels! Der Sicherungsschein soll es heilen. Gesetz hin oder her, wie der Reisende behandelt wird, und auch die Hotels/Airlines ist einfach eine Schande.
Apropos Airlines. Wenn TC Flüge storniert, bekommen die natürlich den vollen Flugpreis zurück, und nicht nur Steuern und Gebühren.
Oder haltet ihr TC für so dämlich...?@cnecky1 sagte:
Hier ... wird auf Opfer teilweise eingedroschen, da gefriert mir das Blut. Und tatsächlich gibt es auch noch Reisende, die kein Internet haben, die sich auf die Seriösität des Anbieters verlassen haben. Und noch etwas wie Menschlichkeit kennen, und sich im Reisebüro nicht die AGB mit sämtlichen Fussnoten durchlesen. Schon deshalb, weil es die Brille nicht hergibt.
Ja, es gibt Gesetze bezüglich Insolvenz, aber darf man diese nicht hinterfragen?
Ich hinterfrage Deine Wortwahl. "Eingedroschen" wird hier nämlich gar nicht, wer selbst ein Fan gefühlter Fakten ist muss angesichts des Ziels dieses Freds freilich damit rechnen, mit Tatsachen konfrontiert zu werden.
"Hätte Thomas Cook nach den Regeln eines anständigen Kaufmanns die Hotels vor Ankunft des Gastes bezahlt, ..." Ja, das wäre sicherlich schön gewesen. Wir sind aber nicht bei wünsch Dir was, sondern bei: Ist so. Und da sahen die Verträge wohl kein derartiges Zahlungsziel vor.
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Reiseveranstalter zahlen Hotelrechnungen erst nach dem Ablauf der Reise.Und da gibt es sogar recht lange Fristen.
Das ist vertraglich geregelt und sicher kein T.Cook spezifisches Thema.
Es gibt eine Ausnahme- das ist das Thema Garantiekontingente, da werden bestimmte Vorauszahlungen an die Hotels geleistet.Sowas bindet aber unglaublich viel Kapital, daher kommt man mehr und mehr davon ab. Das sind die Fakten.
Zudem gibt keineswegs immer direkte Verträge mit den Hotels, weil auch grosse Veranstalter inzwischen stark auf unahängige Hotel-Bettenbanken* zurückgreifen. Man kauft das, was man für die Produktion einer Pauschalreise gerade braucht.Das läuft vollmaschinell ab.
Bedeutet:
Die Bettenbank klärt die finanzielle Abwicklung/Preis/Zahlung an die Hotels direkt und der RV zahlt den Hotelteil an die Bettenbank.
Zu welchem Preis er das Hotel dann kalkuliert -also wie er das in die Produktion/Kalkulation einstellt, das ist dann die Sache des RV.* Die weltgrösste Bettenbank sitzt auf Mallorca: Hotelbeds.
Hotelbeds ist Eigentum von Finanzinvestoren.Inzwischen wurde auch die ehemalige Bettenbank GTA von Kuoni/Schweiz übernommen.
Auch die Bettenbank Tourico wurde inzwischen von der Hotelbeds-Group aufgekauft. -
Ich sehe übrigens soweit keine großen Parallelen zwischen der Causa Unterversicherung und dem Dieselskandal.
Hier hat man schlicht verkannt, dass bei einer schier (oder gänzlich?) beliebigen Summe die Deckelung auf 110 Mio zu einer enormen Diskrepanz führen würde. Der Fehler ist demnach ganz und gar offensichtlich, richten soll das jetzt der Steuerzahler, ein völlig Unbeteiligter.Bei den Abgasgeschichten wurde manipuliert, gemauschelt und unterschlagen.
Der Anspruch richtete sich gegen das Unternehmen - also den Verursacher. -
Ich sehe übrigens soweit keine großen Parallelen zwischen der Causa Unterversicherung und dem Dieselskandal.
Hier hat man schlicht verkannt, dass bei einer schier (oder gänzlich?) beliebigen Summe die Deckelung auf 110 Mio zu einer enormen Diskrepanz führen würde. Der Fehler ist demnach ganz und gar offensichtlich, richten soll das jetzt der Steuerzahler, ein völlig Unbeteiligter.Bei den Abgasgeschichten wurde manipuliert, gemauschelt und unterschlagen.
Der Anspruch richtete sich gegen das Unternehmen - also den Verursacher. -
Tja, Reiserosi ... wenn das so einfach zu beantworten wäre.
Im Moment hast du einen Reisevertrag, dessen Gültigkeit noch nicht infrage steht.
Buchst du also jetzt schon erneut, könntest du am Ende 2 Buchungen am Hals haben und damit Stornierungsgebühren für einen.
Falls du eine Buchung mit kurzfristiger Rücktrittsoption durchführen kannst wäre das evtl. eine Lösung. -
Tja, Reiserosi ... wenn das so einfach zu beantworten wäre.
Im Moment hast du einen Reisevertrag, dessen Gültigkeit noch nicht infrage steht.
Buchst du also jetzt schon erneut, könntest du am Ende 2 Buchungen am Hals haben und damit Stornierungsgebühren für einen.
Falls du eine Buchung mit kurzfristiger Rücktrittsoption durchführen kannst wäre das evtl. eine Lösung. -
@reiserosi sagte:
Hallo,
nun habe auch ich eine Frage.
Fakten:
"nur Hotel" Buchung im März auf Kuba.
Ich denke, einfach abwarten bis Januar und schauen, was sich tut. Ist dies zu empfehlen? Oder doch besser jetzt eine Neubuchung ?LG Rosi
Du bist damit in relativ komfortabler Situation. Sicherlich würde zwar die Direktbuchung beim Hotel teurer, als beim RV sein. Dafür kannste jedoch bei vielen Hotels kostenfrei stornieren. Bei Iberostar zum Beispiel bis zum Tag der geplanten Anreise. Weiß natürlich nicht, ob Dein Wunschhotel das auch so anbietet, doch vielleicht kannst Du Dich mit einem alternativen Hotel für den Fall der Fälle anfreunden. Damit wäre Dein Urlaub jedenfalls sicher. Sollte Dein RV Deine Buchung doch realisieren: umso besser.
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Oder mit TUI diese Woche noch buchen, sie versprechen bis zum 20.10. eine kostenlose Stornierung,falls die Reise doch stattfinden sollte.
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Ich sehe übrigens soweit keine großen Parallelen zwischen der Causa Unterversicherung und dem Dieselskandal.
Hier hat man schlicht verkannt, dass bei einer schier (oder gänzlich?) beliebigen Summe die Deckelung auf 110 Mio zu einer enormen Diskrepanz führen würde. Der Fehler ist demnach ganz und gar offensichtlich, richten soll das jetzt der Steuerzahler, ein völlig Unbeteiligter.Bei den Abgasgeschichten wurde manipuliert, gemauschelt und unterschlagen.
Der Anspruch richtete sich gegen das Unternehmen - also den Verursacher.@vonschmeling sagte:
richten soll das jetzt der Steuerzahler, ein völlig Unbeteiligter.
Wie komm ich dazu daß meine Steuern für kaufmännische Fehlleistungen eines Reiseveranstalters herhalten sollen. Geht ja wohl gar nicht.
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... was allerdings in Anbetracht von Reiserosis Reisetermin ziemlich witzlos wäre ...

Das Budget sollte jedenfalls eine Flexbuchung hergeben für den Fall, dass die Buchung von TC storniert wird. -
Ich sehe übrigens soweit keine großen Parallelen zwischen der Causa Unterversicherung und dem Dieselskandal.
Hier hat man schlicht verkannt, dass bei einer schier (oder gänzlich?) beliebigen Summe die Deckelung auf 110 Mio zu einer enormen Diskrepanz führen würde. Der Fehler ist demnach ganz und gar offensichtlich, richten soll das jetzt der Steuerzahler, ein völlig Unbeteiligter.Bei den Abgasgeschichten wurde manipuliert, gemauschelt und unterschlagen.
Der Anspruch richtete sich gegen das Unternehmen - also den Verursacher.Prinzipiell ist das auch richtig was vonschmeling oben schreibt.
Aber eins verstehe ich an dem Prinzip Insolvenz nicht.
TC-D möchte gerne weitermachen und operativ tätig werden, unter was für einen Namen auch immer. Hierzu würden auch die Verträge aus vor der Insolvenz mit übernommen. Soweit so gut. Aber, meiner Meinung nach dürfte sich das neue Unternehmen nicht nur die Rosinen rauspicken sondern müsste auch die Verträge vor dem 31.12 erfüllen und wenn die Verträge nicht erfüllt werden können das eingezahlte Geld ihrer Kunden zurück zahlen mitsamt den Verbindlichkeiten ihrer "Zulieferer". Klar, ist nicht möglich, woher soll das Geld kommen - aber einfach bei Null anfangen und dazu noch die Verträge für das neue Unternehmen rechtssicher mitnehmen können, naja kommt ja vielleicht gar nicht soweit. Aber dann wäre es auch möglich:@vonschmeling sagte:
Der Anspruch richtete sich gegen das Unternehmen - also den Verursacher.
Für mich, der sich mit "juristerei" nicht auskennt, ist das nicht so richtig verständlich. Sicher bestimmt auch "zu kurz gedacht" über den Sinn einer Insolvenz, werde aber bestimmt gleich aufgeklärt.
Gruß
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Das sind zwei verschiedene Sachverhalte, Sunny18051 - einmal die Insolvenz und einmal die unzureichende Absicherung der Kundengelder.
Die Insolvenz ist eine Restschuldbefreiung zum Zwecke der Fortführung des Unternehmens (gibt´s ja auch im privaten Bereich).
Die Kundengeldabsicherung war erkennbar unzureichend - der Fehler liegt bei der Umsetzung der EU Richtlinien. Es hätte nicht möglich sein dürfen, beliebige Umsätze mit einem Deckel von 110Mio € zu versehen.
Fehler des Systems, Verursacher streitig (aber ganz unstreitig eben nicht der Steuerzahler!)
Der Dieselskandal wurde durch ein Fehlverhalten der Automobilhersteller verursacht, diese müssen nun auch die Konsequenzen tragen.
Daher sind die beiden Sachstände für mich nicht vergleichbar. -
... was allerdings in Anbetracht von Reiserosis Reisetermin ziemlich witzlos wäre ...

Das Budget sollte jedenfalls eine Flexbuchung hergeben für den Fall, dass die Buchung von TC storniert wird. -
Mein Beitrag soll auch nur das alte (TC-D) und eventuell ein neues Unternehmen (Neckermann??) darstellen, was bei Null anfängt - nein stimmt nicht, die Rosinen dürfen in das neue Unternehmen mitwandern. Die Insolvenzversicherung ist ganz aussen vor, klar eine ganz andere Baustelle.
Gruß
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Mein Beitrag soll auch nur das alte (TC-D) und eventuell ein neues Unternehmen (Neckermann??) darstellen, was bei Null anfängt - nein stimmt nicht, die Rosinen dürfen in das neue Unternehmen mitwandern. Die Insolvenzversicherung ist ganz aussen vor, klar eine ganz andere Baustelle.
Gruß
@sunny18051 sagte:
Mein Beitrag soll auch nur das alte (TC-D) und eventuell ein neues Unternehmen (Neckermann??) darstellen, was bei Null anfängt - nein stimmt nicht, die Rosinen dürfen in das neue Unternehmen mitwandern. Die Insolvenzversicherung ist ganz aussen vor, klar eine ganz andere Baustelle.
Gruß
Wer sagt das? Sollte die Insolvenz eröffent werden, beleibt es Dir doch unbenommen deine Forderung geltend zu machen. Versicherung hin oder her. Ob allerdings die Forderung erfüllt werden kann, ist ne andere Frage.
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@vonschmeling sagte:
... was allerdings in Anbetracht von Reiserosis Reisetermin ziemlich witzlos wäre ...

Warum? TUI bietet auch Buchungen für 2020 an
