Sammelthread: Alle Fragen u. Szenarien zu Covid19 - Welche Rechte habe ich als Reisender?
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Ich bin erstmal hier raus und werde maximal noch berichten ob und wann und wie ich mein Geld zurück bekommen habe. Vielleicht steigt das Niveau dann ja wieder im Forum und der Kern der Floristen fühlt sich nicht weiter bemüßigt andere Floristen zu beleidigen.
@dominikks sagte:
Ich bin erstmal hier raus und werde maximal noch berichten ob und wann und wie ich mein Geld zurück bekommen habe.
Das wäre dann mal wirklich interessant anstelle von Fantastereien.
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@ jechtenböhmer
Ist es nicht gerade die Methode von Populisten, sich einzelne Meinungen herauszupicken, sie mit den Äußerungen anderer in einen Topf zu werfen und dann substanzlos darüber herzuziehen? Dann bist Du genau richtig bei diesen Leuten.
@miwu sagte:
@ jechtenböhmer
Ist es nicht gerade die Methode von Populisten, sich einzelne Meinungen herauszupicken, sie mit den Äußerungen anderer in einen Topf zu werfen und dann substanzlos darüber herzuziehen?
Genau deshalb schrieb ich es ja - denn die Maße der Meinungen in dieser Krise zielt in Richtung Solidarität.
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@DominikKS: Über was "reden" wir hier? Über die Auswirkung der Corona-Krise auf die Reisebranche oder über einen konstruierten Zusammenhang von weltweit (seit Monaten und nicht erst seit der Corona-Krise) steigenden Goldpreis mit einer Währungsumstellung in Deutschland? An sich sind diese "Theorien" zu abstrus, um auf sie einzugehen. Vielleicht ziehst du aber mal die Möglichkeit in betracht, dass der steigende Goldpreis mit der Unkalkulierbarkeit eines USA-Politiker zusammenhängt. Und wenn du so wenig Vertrauen in unsere Währung hast, dann investier doch in Bitcoins.
@miwu: Warum schreit eigentlich jeder nach dem Staat. Marktwirtschaftlich gesehen habe ich bei Thomas-Cook auf das falsche Pferd gesetzt.
Pech gehabt. Grundsätzlich ist es daher nicht normal, dass der Staat, egal wie stark, da eingreift. Oder will man den Staat zukünftig auch für Börsenverluste haftbar machen. Ich denke, man sollte hier auf dem Boden bleiben.Juristisch gesehen wird an einem bestehenden Gesetz nichts geändert. Es bleibt bei der Rückerstattung. Es wird nur ein neues Zahlungsmittel für eine Übergangszeit eingeführt. Ein staatlich garantierter Gutschein. Sind Fonds sicherer?
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@miwu
Wieso persönlich?
Mal abgesehen davon, dass unter Politikern die Juristen Legion sind - es erging ein Urteil des BGH zur Begrenzung der Rückwirksamkeit von Gesetzesänderungen.
Selbstverständlich werden solch brisante Entwürfe genauestens von Juristen geprüft, denn unter jenen, die schließlich für den Erlass zuständig sind, gibt es ja auch genügend.
Es steht dir aber selbstverständlich frei entsprechend einzureden und einem weiteren Juristen zur Bewertung zu überlassen. -
Bei der Streichung von Flügen wegen der Coronavirus-Pandemie ist die Ausstellung eines Gutscheins anstelle einer Rückerstattung nach Angaben der EU-Kommission nur dann zulässig, wenn der Kunde dieser Lösung zustimmt. Wenn der Kunde einen Gutschein oder eine Umbuchung ablehne, müsse das Unternehmen den Reisepreis erstatten, sagte EU-Verkehrskommissarin Adina Valean der Zeitung "Die Welt" (Donnerstagsausgabe). Die Rechtslage sei in dieser Frage "klar".
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An alle Floristen unter den Foris: Ihr ward nicht gemeint!

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An alle Floristen unter den Foris: Ihr ward nicht gemeint!

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@ vS:
Das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) enthält keine ausdrückliche Regelung zu Gutscheinen. Sie sind aber generell als Inhaberschuldverschreibungen im Sinne des § 793 BGB zu verstehen. Im Grundsatz ermöglichst § 796 BGB dem Gutscheinausstellers durchaus, seine Verpflichtung von bestimmten Bedingungen abhängig zu machen. Bezüglich Inhaberschuldverschreibungen oder Inhaber zeichen regelt das BGB eine Menge. Auch eine Verjährungsfrist von mindestens 3 Jahren.
Wie auch immer. Die Regierung wird schon Experten haben, die das richtig hinbekommen, damit die EU das durchwinkt. Im Gegensatz zur PKW-Maut haben ja auch andere europäische Länder daran Interesse.
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...solange der Endverbraucher das Zahlungsmittel frei wählen kann zur Rückerstattung , ist es glaube ich jedem Wurscht, welche da noch hinzugefügt werden , .... für mich bittschön EURO !!!
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Mal ganz aktuell, weil das hier auch schon Thema war:
Ausriss aus der FVWOnline
(Poste ich auch im FTI-Thread)
Zitat:
"Die FTI Group stellt sich für die Zukunft neu auf. Zusammen mit dem finanziellen Einsatz der Gesellschafter, der Unterstützung der Hausbank UniCredit und Bürgschaften von Bund und Bayern wurde ein Finanzierungspaket für die kommenden zwölf Monate erarbeitet.
Nach dem erfolgreichen Abschluss einer riesigen Rückholaktion mit 65.000 außerplanmäßig heimkehrenden Pauschalflugreisegästen, erhält die Gruppe, zusätzlich zum finanziellen Einsatz der Gesellschafter, fürs kommende Jahr nun Rückhalt durch ein großes Engagement der bayerischen Staatsregierung, des Bundes und der Hausbank."
Zitatende -
@holly-man sagte:
Richtig wäre vermutlich, dass diese Leute eher zugunsten der ganz "Großen" entschieden haben.
Eben nicht, die Gefahr betrifft vor allem die ganz kleinen und mittleren Beteiligten, die den kürzesten Atem haben im Markt.
Die anderen Seite der Reisebranche haben ebenfalls sehr gute Vorschläge erarbeitet, die gewissen Leuten aber wohl nicht gefallen haben.
Was ist "die andere Seite der Reisebranche"?
@vonschmeling sagte:
Was ist "die andere Seite der Reisebranche"?
Es gibt natürlich den übermächtigen DRV, der die Variante natürlich
begrüßt.
Zum DRV muss man nicht viel sagen.Auf der "anderen" Seite gibt es aber weitere Reiseverbände
z.B. der Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros
Ist ein langer Beitrag, aber lesenswert -
@Günter/HolidayCheck
... aber die Rückholaktion wurde doch vom Bund finanziert, und nicht durch die Veranstalter , ..... oder liege ich da falsch ?
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@vonschmeling sagte:
Was ist "die andere Seite der Reisebranche"?
Es gibt natürlich den übermächtigen DRV, der die Variante natürlich
begrüßt.
Zum DRV muss man nicht viel sagen.Auf der "anderen" Seite gibt es aber weitere Reiseverbände
z.B. der Verband unabhängiger selbstständiger Reisebüros
Ist ein langer Beitrag, aber lesenswert@ Holly Man
Danke für den Link. Wirklich interessant zu lesen.Die Gutschein Geschichte ist nichts anderes als eine "Insolvenzverschleppung"über einen langen Zeitraum, da für eine neu gebuchte Reise ja für den RV auch wieder Kosten entstehen, die er mit € begleichen müssen. . Wenn allerdings der Großteil der Kunden mit Gutschein bezahlt, kommt auch kein Cash rein. Oder aber Reisepreise steigen so deutlich an, dass der Reisepreis in Zukunft deutlich höher liegt als der vergleichbare Preis für 2020. Dann ist es nichts anderes als eine kalte Enteignung.
Dem Vertrauen in das Produkt Pauschalreise wird das sowieso nicht gut tun, gerade wenn ich in einigen Jahren eine teuere Reise buche und dann mit Tausenden € in Vorleistung treten soll. Insofern wird diese Lösung des Reiseveranstaltern in verschiedenster Art und Weise auf die Füße fallen.
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Mal ganz aktuell, weil das hier auch schon Thema war:
Ausriss aus der FVWOnline
(Poste ich auch im FTI-Thread)
Zitat:
"Die FTI Group stellt sich für die Zukunft neu auf. Zusammen mit dem finanziellen Einsatz der Gesellschafter, der Unterstützung der Hausbank UniCredit und Bürgschaften von Bund und Bayern wurde ein Finanzierungspaket für die kommenden zwölf Monate erarbeitet.
Nach dem erfolgreichen Abschluss einer riesigen Rückholaktion mit 65.000 außerplanmäßig heimkehrenden Pauschalflugreisegästen, erhält die Gruppe, zusätzlich zum finanziellen Einsatz der Gesellschafter, fürs kommende Jahr nun Rückhalt durch ein großes Engagement der bayerischen Staatsregierung, des Bundes und der Hausbank."
ZitatendeAktuell vom Handelsblatt:
Doppelter Link entfernt!
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Risiken beim Buchen einer Reise gab es doch schon immer:
ich buche einen Flug, der in einem Jahr stattfinden soll, Flugpreis ist sofort fällig. Die Airline hat folglich einen zinslosen Kredit von mir, ob ich die Leistung bekomme steht in den Sternen.
ich buche ein Hotel, nicht stornierbar, weil ich etwas einsparen will, stornierbar wäre teurer. Zahlung sofort fällig.
bei Pauschalreisen liegen meist nur 20 % im Feuer.
Mit diesen Unsicherheiten habe ich schon immer gelebt. Und nun tritt der Fall ein, den ich nicht wünsche aber der im Hintergrund immer schon latent war. Also Zahltag: Von der Airline den Gutschein, Stornieren ist sinnlos. Ist die Reise mit 20 % angezahlt, stornieren, warum schlechtem Geld noch gutes Geld hinterherwerfen. Dem Reiseunternehmen ist damit auch geholfen und ich kann sagen ich war solidarisch und meine Verluste sind überschaubar.
Das ist so wie mit dem Spatz in der Hand und der Taube... -
@wschirro

Aber leider muss ich dir sagen das du dich mit dieser Aussage sehr unbeliebt machst. Das Thema Solidarität gilt offensichtlich zunehmend nur für „die Anderen“. -
Risiken beim Buchen einer Reise gab es doch schon immer:
ich buche einen Flug, der in einem Jahr stattfinden soll, Flugpreis ist sofort fällig. Die Airline hat folglich einen zinslosen Kredit von mir, ob ich die Leistung bekomme steht in den Sternen.
ich buche ein Hotel, nicht stornierbar, weil ich etwas einsparen will, stornierbar wäre teurer. Zahlung sofort fällig.
bei Pauschalreisen liegen meist nur 20 % im Feuer.
Mit diesen Unsicherheiten habe ich schon immer gelebt. Und nun tritt der Fall ein, den ich nicht wünsche aber der im Hintergrund immer schon latent war. Also Zahltag: Von der Airline den Gutschein, Stornieren ist sinnlos. Ist die Reise mit 20 % angezahlt, stornieren, warum schlechtem Geld noch gutes Geld hinterherwerfen. Dem Reiseunternehmen ist damit auch geholfen und ich kann sagen ich war solidarisch und meine Verluste sind überschaubar.
Das ist so wie mit dem Spatz in der Hand und der Taube...