Wohnmobil oder Mietwagen/Motel??
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Hallo,
bis jetzt haben wir immer nur Mietwagen Touren mit Motels gemacht. Nun ist die Überlegung da, mit einem Wohnmobil die USA zu bereisen. Aber wir haben gar keine Ahnung davon. Wir haben überlegt in den Mittleren Westen zu fahren (Denver, Arches NP, Bryce NP, Grand Canyon, Yellowstone NP, Badlands, Rocky Mountains), so ist die grobe Überlegung. Ich bin immer etwas pingelig was Motels usw. betrifft. Manche können aber auch ranzig sein.
In der Ecke gibt es ja recht viele Campinggrounds. Ist so eine Tour eigentlich günstiger mit einen Camper zu fahren oder nimmt es sich nichts?? Was für Kosten kommen auf einen dazu (extra Meilen, Gebühr für Besteck usw)? Was für eine Größe sollte man bei zwei Personen nehmen? Habe gelsen, das man Koffer und Ticktes usw. beim Veranstalter deponieren kann.
Bin für alle Tipps offen. Reisezeitraum steht noch nicht fest, da wir erstmal schauen müssen wie teuer es wird (für ca. 3 Wochen). -
Hallo LadyLuck,
so wirklich kann ich Dir zum Wohnmobil nichts sagen. Früher war es immer mein Traum, mal mit einem Wohnmobil durch die USA zu fahren. Nach nun 12 Aufenthalten in den USA in den verschiedensten Bundesstaaten mit einem Mietwagen möchte ich mit keinem Wohnmobil mehr reisen (auch wenn ich noch nie mit einem Wohnmobil dort unterwegs war).
Ich finde das Reisen mit einem Mietwagen inzwischen einfacher, wenn der Mietwagen groß und komfortabel genug ist. Das Gepäck muss komplett nicht sichtbar unterzubringen sein, die Sitze müssen so gut sein, dass man auch längere Tages-Strecken zwei oder drei Wochen lang ohne Rückenprobleme duchhält.
Aber darauf gekommen auf das Wohnmobil zu verzichten bin ich, als ich hörte, dass man mit einem Wohnmobil gar nicht überall hinfahren darf. Z.B. ist es verboten (seitens der Mietwagenverleiher) im Sommer ins Death Vallay zu fahren (zu heiß für das schwere Wohnmobil), auch durfte man nicht ins Monument Valley fahren (mittlerweile ist die Straße vom Parkplatz runter ins Valley sehr gut ausgebaut und es geht) und sicherlich gibt es noch andere Stellen, wo man mit dem Wohnmobil nicht hindarf.
Ich weiß, Eure geplante Route umfasst nicht das Death Valley und das Monument Valley. Es sollte nur ein Hinweis sein, dass man seine Route gut planen muss, um mit dem Wohnmobil überall hinzukommen.
Ich habe -klar bei 12 Aufenthalten- eine Menge Hotels gesehen. Manche waren nicht so gut, manche sehr gut. Mittlerweile gebe ich lieber "einen Euro" mehr aus, wenn ich damit sicherstellen kann, dass die Hotels in Ordnung sind. (HC hat viele Bewertungen von Hotels in den USA) Auch ziehe ich den "Luxus" eines Zimmers mit richtigem Bad und einem Frühstücksrestaurant vor dem Luxus eines Wohnmobil.
Eure Route klingt klasse. Ich könnte so mitfahren ...
LG Hardy
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Hallo,
auch ich hab die USA ausschließlich mit Mietwagen und Hotel/Motel bereist!
Sehe es genau wie Hardy,mit dem Auto ist man wendiger als mit dem Wohnmobil und ich brauche auch meine vernünftige Dusche und Kingsize-Bett.Viele Stadt- und Ortskerne sind für Wohnmobile tabu,auch,wie Hardy anmerkte,z.B. die Durchfahrt durchs Death Valley-da muß man aber sogar mit dem (Miet)-wagen streckenweise die Klima-Anlage abschalten (Hinweisschilder) wegen evtl Motorüberhitzung!Fand ich im Nachhinein zwar blöd,die Amerikaner werden es wohl nicht getan haben,aber ich,als gesetzestreuer Touri schwitzte dann die nächsten 20 Meilen...-
Grüße
Jürgen -
Ich dachte halt, man ist mehr in der Natur mit so einen Wohnmobil. Und bei so einer Tour wie der Mittlerer Westen gibt es ja viele Campinggrounds. Ich weiß gar nicht wie so in der Ecke der ganzen National Parks die Motel-Dichte ist. War noch nie da. Wir wollen nicht vorbuchen müssen und in den Paks selber zu übernachten ist wohl auch recht teuer. In größere Städte wollen wir eh nicht, aber so ein kleines Wohnmobil ist schon recht groß und auch die Campingplätze sind recht teuer, ca. 20$ die Nacht. Dachte man könnte mit so einem Camper etwas Geld sparen.
Dann doch eine Mietwagen und Motel Tour! Man kann auch auf den KOA Campingplätzen in Cabins übernachten. I -
LadyLuck wrote:
Ich dachte halt, man ist mehr in der Natur mit so einen Wohnmobil. Und bei so einer Tour wie der Mittlerer Westen gibt es ja viele Campinggrounds. Ich weiß gar nicht wie so in der Ecke der ganzen National Parks die Motel-Dichte ist. War noch nie da. Wir wollen nicht vorbuchen müssen und in den Paks selber zu übernachten ist wohl auch recht teuer.Innerhalb der Nationalparks gibt's eher selten Motels, meistens nur recht teure Nationalparklodges, die zudem sehr langfristig gebucht werden müssen, wenn Ihr das nicht wollt, dann fallen diese Unterkünfte von vorneherein aus. Die Motels befinden sich in der Regel in den Orten außerhalb der Parkgrenzen, so daß u.U. noch längere Anfahrtszeiten nötig sind, um von dort die Parks zu besuchen. Mir gefallen die meisten Nationalparklodges sehr gut (kann natürlich nur von denen sprechen, in denen ich schon übernachtet habe), auch wenn der Komfort meistens eher einfach ist, aber dafür ist die Lage meistens ausgesprochen gut, viele dieser Lodges haben auch sehr viel Flair.
Zu den Wohnmobilen kann ich auch nichts sagen, hab sowas noch nie gemietet. Allerdings ist mir schon oft aufgefallen, wie schön viele Campingplätze sind (v.a. natürlich die in den Nationalparks) und wieviel Platz dort jedem zur Verfügung steht, ich glaube, mir könnte das durchaus auch gefallen.
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Hi,
ich habe da auch schon öfter drüber nachgedacht, aber mich dann doch für eine Mietwagen/Motel Rundreise entschieden. Aus genau den gleichen Gründen wie Hardy. Ich will einfach nicht mein Chemieklo ausleeren und auf Insekten etc. steh ich auch nicht so. Ich will mich im Urlaub erholen und dazu brauche ich mein Zimmermädchen

Wir haben in den Nationalparks immer in den Lodges übernachtet. Im Yellowstone z.B. in der Old Faithful Lodge und die war gar nicht so teuer... Man muß die aber auf jeden Fall vorbuchen, spontan ist da nix mehr frei.Natürlich hat so eine Wohnmobil Rundreise was wildromatisches und man kann Orte ganz anders erleben. Auch Amerikaner trifft man oft auf den Campingplätzen und kann sich dann dort mit ihnen austauschen. Aber billiger ist es auf keinen Fall...
Liebe Grüße
Sarah -
Hi!
Ich denke da ganz anders als meine Vorredner.
Wir waren auch schon oft in Amerika, sowohl in Florida als auch im (Süd-)Westen, und haben bisher immer Mietwagentouren auf eigene Faust gemacht.
In all den Urlauben ist uns immer wieder aufgefallen, an welch landschaftlich extrem schönen Plätzen die Campgrounds liegen, und spätestens seit unserer Floridareise im November sind wir ganz sicher - die nächste USA-Route wird auf jeden Fall mit dem Wohnmobil abgefahren!!!
Das hat verschiedene Gründe, abgesehen von den oben genannten tollen Stellplätzen.
Ich bin einfach diese andauernde "aus dem Koffer-Leberei" leid und fände es herrlich, am Beginn des Urlaubes alles in die Schränke zu packen und dann damit Ruhe zu haben.
Zudem mag ich einfach diese legere Art, Urlaub zu machen (wir haben hier in Europa einen Wohnwagen und ich könnte mir heute nicht mehr vorstellen, im Hotel Urlaub zu machen - viel zu gezwungen). Man bekommt (speziell in Amerika) viel leichter Kontakt zu Mit-Urlaubern und kann tolle Bekanntschaften machen (wenn man möchte).
Zu den Preisen kann ich nicht viel sagen (habe aber schonmal etwas gegoogelt und meine, dass sich das im Verhältnis zu Auto und Motel nicht viel tut). Man muß darauf achten, dass man möglichst einen Vertrag inklusive aller Meilen bekommt (ist schwierig beim WOMO), oder vorher ungefähr ausrechnen, wie weit man fahren möchte und die entsprechenden Meilenpakete kaufen (sonst könnte man am Ende der Reise unangenehme Überraschungen erleben...).
Die WOMOs in Amerika sind so groß, dass auch die Betten nicht mit denen in D zu vergleichen sind, und meines Wissens auch ganz gut ausgestattet (man kann da glaube ich so Ausstattungspakete mitbuchen). Ich würde mir zu Beginn der Reise alles in Pappe und Plastik kaufen (soll ja nicht in Arbeit ausarten), Staufläche ist sicher genug da.
LG
Barbara
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Hallo Ladyluck,
ich kann mich Barbaras Meinung nur anschließen.
Es gibt nichts schöneres als mit dem Womo durch die USA/Kanada zu fahren.
Wir sind keine Womo Spezialisten und haben auch erst eine Tour mit dem Womo in Nordamerika gemacht. 8 Touren mit Mietwagen.Der große Vorteil ist das sein Womo einmal einräumt und danach mit Koffer etc. seine Ruhe hat.
Man kann sich jederzeit eine Tasse Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen, und man ist nicht auf das nächstgelegene Restaurant angewiesen.
Man ist der Natur viel näher. Abends schön draußen sitzen und ein Steak grillen.
Die größeren Womos haben alle einen Abwassertank und kein Chemieklo.
Wir waren mit einem 25er Womo mit Slideout unterwegs und hatten jede Menge Platz. Womo hatte einen riesigen Kühlschrank mit extra Gefrierfach und Mikrowelle.
Man sollte sich aber schlau machen welchen Vermieter man bucht. Da gibt es doch einige schwarze Schafe.
Einfach mal Wohnmobil und Amerika bei Google eingeben. Da findet man noch ein Womo Forum wo einem geholfen wird.Allerdings ist eine Reise mit einem Wohnmobil teurer.
Jürgen
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piscator wrote:
Hi!
In all den Urlauben ist uns immer wieder aufgefallen, an welch landschaftlich extrem schönen Plätzen die Campgrounds liegen, und spätestens seit unserer Floridareise im November sind wir ganz sicher - die nächste USA-Route wird auf jeden Fall mit dem Wohnmobil abgefahren!!!Das hat verschiedene Gründe, abgesehen von den oben genannten tollen Stellplätzen.
Barbara
Das mit den tollen Campgrounds ist uns auch schon aufgefallen. Aber was mit den Drumherum Abwasser, Generator, Frischwasser?? Das hält bestimmt auch etwas auf. Kostet das bei den Campingplätzen extra??
Lust hätte ich schon auf so eine Tour!! -
Wir haben auch schon mal mit dem Gedanken gespielt, ein Wohnmobil für eine unserer USA-Touren zu mieten, sind aber immer wieder zum altbewährten Motel-Hopping zurückgekehrt - überwiegend aus denselben Gründen wie hier schon häufiger beschrieben. Gibt aber noch andere Gründe:
- Nachts ist es uns im Wohnmobil zu heiß und stickig
- im Motel hat man immer eine Klimaanlage - manchmal zwar ziemlich laut, aber wenigstens ist es einigermaßen kühl. Gerade in Florida ist das sehr wichtig, zumal es nachts oft nicht unter 25 Grad abkühlt. - Ich würde mich auch auf einem campground im Wohnmobil nie wirklich sicher vor Überfällen fühlen :? . Manch einer mag mich da für paranoid halten, aber mit 4 Häuserwänden um mich herum und vorzugsweise im 2. Stock schlafe ich ruhiger.
- Die Spritpreise in den USA sind im steilen Aufwärtstrend und bei dem was ein Wohnmobil an Sprit verbraucht, ist das inzwischen ein nicht zu unterschätzender Faktor. Früher war die Rechnung Wohnmobil/Motel wohl so ca. unentschieden, inzwischen ist eine Mietwagen/Motelreise wesentlich günstiger.
- Die Eintrittstickets in die Nationalparks behalten in der Regel mehrere Tage, oft sogar eine Woche, Gültigkeit
, sodaß man ohneweiteres eine günstige Unterkunft außerhalb eines Nationalparks wählen und dann mehrere Tage hintereinander immer wieder vom Motel in den Nationalpark fahren kann. Damit haben wir sehr gute Erfahrungen gemacht.
Natürlich muß jeder für sich entscheiden, wie groß sein Bedürfnis nach Romantik ist und was er dafür in Kauf zu nehmen bereit ist. Wir sind jedenfalls ehrlich gesagt, nicht bereit, für ein bißchen Romantik auf die Vorzüge eines guten Motelzimmers zu verzichten.
- Nachts ist es uns im Wohnmobil zu heiß und stickig
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Hallo,
ob Wohnmobil oder PKW/Hotel ist sicherlich eine persönliche Ansichtssache. Beides hat Vor- und Nachteile.
Entscheidend ist in den USA wirklich aber auch die Route, weil man mit einem Wohnmobil nicht überall hindarf. vor allem nicht im Sommer.
Man sollte also zunächst die geplante Route genauestens überprüfen, ob es eine Wohnwagensperre gibt oder nicht, vor allem auch seitens des Vermieters.Gruß, hardy
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Hallo,
ich habe bereits 3 große Rundreisen mit dem Womo in den USA gemacht und schwöre drauf. Da ich absolut nicht aus dem Koffer leben kann, käme Mietwagen bei mir nicht in Frage.
Wir haben letztes Jahr im Sommer ungefähr die gleiche Runde gemacht, die ihr plant.
Start war in Denver, dann gings in den Rocky Mountain National Park, Black Canyon, durch die Rockies nach Mesa Verde, Monument Valley, Natural Bridges Park, Arches National Park, Capitol Reef, Grand Teton, Yellowstone, Mt. Rushmore und zurück nach Denver.
War für 3 Wochen ein straffes Programm, aber absolut machbar und wir haben auch genuag Zeit überall gehabt.Das Womo, welches wir immer buchen, ist 7,5m lang und sehr gut ausgestattet. Mit Dusche/WC, Tiefgefrierer, Kühlschrank, Microwelle, Backofen. Klimaanlage ist auch drin.
Für 2 Erwachsene ist das optimal.
Buchen nur über El Monte, da immer alles reibungslos geklappt hat.
Da ich auch etwas pingelig bin, was die Sauberkeit angeht, ist das Womo natürlich super. Man kann sich vorher alles so putzen, wie man es haben will, und hat dann keine Probleme mehr
Campingplätze findet man in den Nationalparks immer, Motels eher selten. Auch findet man immer einen Platz auf den Campingplätzen, selbst wenn in den USA Sommerferien sind. Einzig im Yellowstone haben wir morgens für den abend vorreserviert.
Auf den Campingplätzen sind fast immer eine Sitzbank mit Tisch und ein Grill. Viele haben auch direkt am Platz einen Frischwasseranschluß und eine Dumpstation, um Abwassertanks und Toilette zu leeren. Kostet oft ein paar Dollar mehr, aber das ist kaum der Rede wert.
Klar schluckt so ein Womo ordentlich Benzin, vor allem wenn man durch die Berge kurvt, aber die Nebenkosten für Benzin und Lebensmittel waren nie erschreckend hoch.
Wie die Motelpreise im Vergleich sind, kann ich nicht sagen.Der Vorteil bei Womos ist, dass man wirklich mehr in der Natur ist und es kam auch schon vor, dass wir bis spät abends gefahren sind. Auf vielen Campingplätzen kann man auch spät ankommen und bezahlt seine Platzmiete, indem man das Geld in einen vorgesehenen Umschlag in den Briefkasten am office wirft. Ist echt easy.
Die Essenssache ist natürlich auch besser, da man sich alles das kochen kann, was man gerne ist. Man ist also nicht dauerhaft auf Fast Food oder ähnliches angewiesen. Klar holt man sich auch mal was zu essen, schließlich hat man Urlaub und will nicht ständig kochen. Ich hab nach 3 Tagen Fast Food in NY bisher nie wieder so ein Zeug zu mir genommen. 3 Wochen wären undenkbar für mich.
Das sind meine Erfahrungen mit Womotouren und wir werden es immer wieder machen.
LG,
Kirsten -
Hallo,
also ich kann es nur von meiner persönlichen Meinung sagen, denn wir waren gerade ein Monat mit dem Mietauto in den USA unterwegs und ich bin total froh, dass wir kein Wohnmobil hatten.
Der Vorteil eines Wohnmobils ist es sicher, dass das Gepäck nicht immer herumgeschleppt werden muss, aber der Standard ist in Motels im Grunde sehr gut, wir hatten in 14 Hotels keine einzige wirklich schlechte Erfahrung, und vor allem haben sie normalerweise einen Pool dabei und das ist nach einem anstrengenden Tag für uns sehr wichtig.
Wir haben uns außerdem sehr viel von Supermarktkost ernäht und ich möchte gar nicht einkaufen fahren mit so einem Riesending. Außerdem klebt man in einem Wohnmobil ziemlich aufeinander, mir hat die wenige Privatsphäre in den Motelzimmern schon zu schaffen gemacht!
Aber wie gesagt, nur meine eigene, persönliche Meinung,
lG, Dani -
Ich habe mal geschaut für unsere Streckenvorstellung und da schneidet das WOMO nicht günstiger ab. Auch wenn ich ca. 70$ p.N incl. Tax für ein Motel zahlen sollte, dann ist die Tour Mietwagen/Motel günstiger.
Mein Mann hat eh schon keine Lust mehr auf ein WOMO. -
Hallo LadyLuck!
Das ist aber schade! Besonders wenn ich Kirstens Bericht lese, bestätigt sich in mir wieder die Annahme, dass WOMO-Urlaub in Amerika einfach nur toll sein muß.
Sicher hat jeder andere Anforderungen an einen Urlaub, daher kann ich auch sunflower verstehen - andererseits sollte man nichts total abwerten, was man nicht kennt. Und das "aufeinander kleben" halte ich für Quatsch (sorry!) - mir geht es da ganz anders und ich freue mich im Urlaub über die Nähe zu meinem Mann, zu Hause hat man eh zu wenig gemeinsame Zeit...
@ attishopping:
Die von Dir angeführten Gegenargumente ziehen meiner Meinung nach nicht wirklich.
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Hat jedes WOMO eine Klimaanlage, die man auch nachts laufen lassen kann. Zudem kühlt sich ein WOMO/Wohnwagen genau so schnell innen ab, wie die Außentemperatur - und wenn ich nicht gerade in Vegas bin, kann das in den Wüsten im Südwesten ganz schön kühl werden (Heizung gibt es aber zum Glück auch...
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Ich denke nicht, dass das Übernachten auf Campgrounds gefährlicher ist, als im Motel (und im 2. Stock zu übernachten wäre für mich eh ein Graus - das ist für mich kein Motel und viel zu umständlich mit den Koffern etc.). Man steht ja nie alleine, sondern immer gemeinsam mit anderen Campern und ich habe noch nie von Überfällen auf Touristen dort gelesen (dann schon eher unterwegs auf PKWs).
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Mit den Spritpreisen hast Du sicherlich recht, allerdings brauchen auch die großen Mietwagen eine ganze Menge, und mit einem WOMO fährt man weniger und reist gemütlicher.
Ich denke, dass ein Wohnmobilurlaub ganz anders geplant werden muß, als eine Mietwagentour. Man sollte die Tagesetappen kürzer halten und das gesamte zu bereisende Gebiet etwas einschränken. Bisher sind wir in Amerika immer 4.000 bis 5.000 km gefahren, das würden wir mit einem Wohnmobil sicher nicht machen. Es ist halt ein anderer, geruhsamerer Urlaub, in dem man von Anfang an die Seele baumeln lassen kann.
In unserem letzten USA-Urlaub hat mein Mann einen Bandscheibenvorfall bekommen, und wenn ich an die Qualen denke, die es uns bereitete, ständig die Koffer aus dem Kofferraum ins Motel und zurück zu bringen
- never ever again!!! Da wäre ein Wohnmobil klasse gewesen, und diese Erfahrung ist sicher ein Grund mit, dass wir keine Mietwagentouren mehr machen werden.LG
Barbara
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Ich würde nicht so gerne so ein großes WOMO fahren und meinen Mann die ganze Strecke alleine abreißen lassen? Es sind fast 3.500 km

Es ist aber auch eine Preisfrage. Klar hätte ich mal Lust auf ein WOMO, aber bei der mir vorgestellten Strecke, käme mir ein WOMO einfach teurer. Bei drei Wochen muß ich schon rechnen. Und ich kenne meinen Mann, der ist bequem :D. Der schleppt lieber die Reisetasche, als das er Frischwasser auffüllt, Abwasser abläßt usw. Aber ich denke wir werden das auf jeden Fall mal machen.