Aus für die Flugtickets
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Hallo Carsten,
doch, es geht so unkompliziert. Ob du jetzt ein Blatt Papier hast, auf dem deine Buchungsnummer steht oder ob du ein Blatt Papier hast, auf dem ein Ticket ausgedruckt ist. Für die Mitarbeiter am Checkin-Schalter ist es egal und für dich eigentlich auch. Papier ist Papier.
Wichtig ist eine ordnungsgemäße Buchung und bei der Abreise die Nummer und dein Pass.
Liebe Grüße Reisemarie
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Vielleicht zur Beruhigung: das elektronische Ticket ist ja nichts Neues. Laut einer Schätzung der IATA (internationaler Luftfahrtverband) wurden im Dezember 2007 bereits 92% (!) aller Flugtickets weltweit elektronisch ausgestellt. Das heißt, nur noch 8% der Passagiere sind mit Papiertickets gereist. Warum sollte es jetzt Probleme geben, wenn die restlichen 8% auch noch umgestellt werden?
Gruß
Chris -
Hallo,
da ich in einer Firma nur fuers Travelmanagement bin, buchen wir schon seit Ewigkeiten nur E-Tickets und es funktioniert alles gut.
Lediglich innerhalb von China hatten wir ein bis zwei Mal Unstimmigkeiten bei innerchinesischen Fluegen.
Auf Anfrage bei der IATA direkt bekam ich die Info, dass alle Fluggesellschaften verpflichtet sind, ab dem 01.06.08 nur noch E-Tickets auszustellen, da diesen sonst empfindliche Geldstrafen drohen.
Es ist eben sehr viel umweltfreundlicher als noch vor einigen Jahren, als noch jeder mit Papierticket gereist ist und bisher kosteten Papiertickets ja bereits auch meist 10 Euro Aufschlag.
Auf jeden Fall immer das Dokument mitfuehren, was man bei Buchung angegeben hat und im Normalfall ist das ja der Reisepass/Personalausweis oder ggf. Kreditkarte.
Liebe Gruesse,
Alex -
AlexchenAlexchen wrote:
Auf Anfrage bei der IATA direkt bekam ich die Info, dass alle Fluggesellschaften verpflichtet sind, ab dem 01.06.08 nur noch E-Tickets auszustellen, da diesen sonst empfindliche Geldstrafen drohen.Dylan wrote:
Condor schreibt noch folgendes:NOTIX – Ticketlos fliegen
Das Fliegen ohne Ticket (NOTIX) gilt für alle Flüge mit Condor (DE), SunExpress (XQ), Hamburg International (4R) und Eurocypria (CY).
Ausgenommen sind Flüge nach/von Kuba (Havanna, Holguin, Varadero).
Ebenfalls ausgenommen sind Flüge mit Bahnzubringer oder Zubringer mit Lufthansa (LH), Austrian Airlines (OS), Swiss (LX) oder anderen Liniengesellschaften.Quelle: CONDOR
Und wieso ist das dann aber bei Condor noch nicht so generell geregelt?
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Dass e-Tickets umweltfreundlicher sind, dürfte ein Irrglaube sein. Mit dem Papierticket gab es ein Blättchen mit den Daten samt Kopie. Mit dem e-Ticket druckt man sich zu Hause XXX DIN A 4-Seiten aus, um auf der sicheren Seite zu sein. Dazu kommen die Ausdrucke über Änderungen. Und die der Änderungen von Änderungen. Ein Lufthansa-Vorgang kann dann schon 600 g wiegen. Besonders nett: mit dem Ausdruck bekomme ich auf doppelter Seitenanzahl dasselbe noch einmal in englischer Sprache, obwohl mir die deutsche Ausgabe durchaus genügen würde, aber es gibt ja keine Auswahlmöglichkeit hinsichtlich der Sprache. Neee, das e-Ticket spart den Airlines Kosten, mich kostet es Druckertinte.
Nichts ausdrucken und nur die Buchungsnummer auf einem Zettel notieren? Theoretisch ja, praktisch nein. Bisher haben alle Mitarbeiter am Counter irgendwelches schriftliches Zeug verlangt. Scheint, als trauten sie ihrer eigenen Werbung nicht - so was von unkompliziert....?
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kommt wohl drauf an, ob der Passagier eine Pauschalreise gebucht hat (evtl. schon vor einigen Monaten) oder ob er direkt gebucht hat. Ich bekomme seit Jahren von Condor nur noch Notix und rücke mit 20 Seiten e-Ticket und Koffer am Condor-Counter an.
Der deutsche Reisende hängt nunmal an seinem Ticket/Voucher-Heftchen, villeicht lässt sich auch das Datum der Umstellung nicht exakt abgrenzen.
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@ Dylan:
Das war das, was ein freundlicher IATA-Mitarbeiter mir gesagt hat. Natuerlich kann es noch die ein oder andere Fluggesellschaft geben, die es trotz der langen Vorlaufzeit nicht gebacken bekommen hat, alles ordnungsgemaess umzustellen, aber die muessen dafuer auch richtig zahlen...Ich hatte naemlich Bedenken wegen innerchinesischer Fluege, die wir oft nutzen muessen. Dort stehen naemlich am Flughafen noch immer zig Menschen mit Papiertickets rum, weil es sonst Probleme geben koennte.
@ Erika1: Es reicht eigentlich die Seite mit der Buchungsnummer bzw. duerften es selten mehr als 6 Seiten sein...Ansonsten einfach beim drucken einstellen, welche Seiten man ausdrucken moechte. Bisher hatten unsere Mitarbeiter keine Probleme damit.
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Hm...
Und wie ist das bei Pauschalreisen? Welches Dokument muss ich da mitführen, damit meine Flugreservierung identifiziert werden kann? Ich überweise den Reisepreis nämlich. Nix Kreditkarte oder so.

Edit:
Und für September hab ich schon letztes Jahr gebucht, da wurde weder nach ner Nummer vom Personalausweis noch vom Reisepass gefragt. Weil ich ja, wie gesagt, überweise.
Gruß
Manfred
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@Bulgarienfan:
Das kommt auf den Veranstalter an. Bei einigen Veranstaltern (z.B. L'Tur) bekommst du eine Bestätigung der kompletten Reise, auf der eine Reservierungsnummer für die komplette Reise draufsteht. Diese ist dann beim Check-in vorzulegen.Bei anderen (meist kleineren) Veranstaltern bekommst du ein separates E-Ticket für den Flug, welches dann beim Check-in vorzulegen ist.
Noch mal allgemein: E-Tickets und Check-in-Automaten haben direkt nichts miteinander zu tun. Auch mit einem alten Paperticket kann man am Automaten einchecken, genauso wie man mit einem E-Ticket ganz normal am Schalter einchecken kann.
Der einzige Unterschied ist, dass man statt des Ticketheftchens eben eine ausgedruckte E-Ticket-Seite vorlegt.
Bei Amadeus-Nummern (also fast allen Linienfliegern) sind die E-Tickets fast immer nur ein, maximal zwei Seiten lang. Bei anderen Fluglininenspezifischen Systemen (NoTix, RyanAir, AirBerlin usw.) kann so ein E-Ticket auch schon man deutlich mehr Seiten haben, aber eigentlich braucht man auch da immer nur die erste (maximal noch die zweite) Seite, weil dort allen Nummern und Daten draufstehen.
Man braucht sich auch nicht mit einer Kreditkarte o.ä zu identifizieren, der Personalausweis oder Reisepaß (je nach Zielland) reicht. Die Kreditkarte macht das Einchecken am Automaten nur etwas schneller, da man nur einmal die Karte, mit der man gebucht hat, durchziehen muß; es geht aber auch immer manuell mit Eingabe der Reservierungsnummer und dem Nachnamen. Oder eben, wie gehabt, einfach an den Schalter gehen.
Noch was: klar sind die Automaten Einsparungsmaßnahmen der Fluggesellschaften (Thema "Servicewüste"), aber letztendlich ist auch der Fluggast daran schuld, denn wer bucht denn die immer billiger werdenen Flugtickets von Ryanair, EasyJet und Co? Daraus ergibt sich natürlich auch ein Preisdruck auf die klassischen Linienflieger, die inzwischen auf einigen Routen auch manchmal billiger sind als z.B. die Eurolines-Busse (Beispiel LH MUC-LHR 96,00 EUR inkl. aller Gebühren, Eurolines Bus rund EUR 150,00 für die selbe Strecke).
Wer teilweise extrem billige Flugtickets will, der darf sich über reduzierten Service nicht wirklich wundern.
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Stimmt, meine Lufthansa-Bestätigung umfasst nur zwei Seiten. Bei Condor/Notix sind es 6 oder 7, weil die Bedingungen mit ausgedruckt werden.
Was die Automaten betrifft: sie sind keinesfalls eine Erfindung der Billigflieger. In Frankfurt kann man das Automaten-Check In nur nutzen, wenn man einen Linienflug der Star Alliance gebucht hat.
Ein Zitat aus meiner LH-Buchung:
"Ihr Passenger-Receipt steht Ihnen ab 24 Stunden nach Buchung zur Verfügung .... usw. Im Zuge dieser innovativen Weiterentwicklung wird Lufthansa sukzessive den Ausdruck des Receipts am Automaten unterbinden."
Das bedeutet, dass man nicht mal mehr Automaten aufstellen will, sondern die Kunden werden aufgefordert, sich ihr Receipt zu Hause selbst auszudrucken:
Lufthansa:
"Nutzen Sie daher diese komfortable und zeitsparende Lösung bereits jetzt für ihre Reisen mit elektronischem Ticket."Am kommenden Samstag fliege ich mit Lufthansa.
Ich werde mir das Receipt n i c h t am Computer ausdrucken und ich werde den Automaten-Check In n i c h t nutzen.Beim letzten LH-Flug hat der Automat nicht akzeptiert, dass zwei Personen gleichen Nachnamens einchecken wollen. Also stand ich da mit einer einzigen Bordkarte... und habe mich dann in die Schlange am Schalter eingereiht, damit das Problem behoben wird und die zweite Person ebenfalls ihre Bordkarte bekam.
Irgendein Papier den Flug betreffend, wirst Du von Deinem Veranstalter zugeschickt bekommen, völlig gleichgültig, wie es heißt oder aussieht.
Ein Einchecken am Automaten ist ohnehin nicht möglich, sondern dieses Papier mit Buchungsnummer wird am Schalter vorgelegt. Zusammen mit Ausweis/Pass. Eine Kreditkarte oder die Miles and More-Karte braucht man nur am Automaten (die Karte, mit der man den Flug gebucht/bezahlt hat). -
Erika1 wrote:
Was die Automaten betrifft: sie sind keinesfalls eine Erfindung der Billigflieger. In Frankfurt kann man das Automaten-Check In nur nutzen, wenn man einen Linienflug der Star Alliance gebucht hat.Hab ich auch nicht behauptet

Da die Automaten von den Airlines sind, sind sie natürlich auch an diese gebunden, d.h. LH-Automaten funktionieren nur für LH-Tickets (und natürlich angeschlossene Systeme, bei LH also mehr oder weniger alle Star Alliance Fluggesellschaften), EasyJet nur für EasyJet usw.
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Welche Fluggesellschaft bietet denn noch das Check in am Automaten?
Mir ist keine bekannt.In Frankfurt (den Flughafen kenne ich nunmal am besten) stehen im Terminal 1 die Automaten der Lufthansa , die auch von Passagieren der Austrian Airlines, Tyrolean Airways, British Midland, SAS Scandinavian Airlines, Eurowings, Spanair und Air Dolomiti genutzt werden können. Scheinbar haben die anderen Star Alliance-Partner noch nicht auf dieses System umgestellt.
etix ist ein eingetragenes Warenzeichen und das System der Lufthansa und einiger (nicht aller) Star Alliance Partner. Zudem stehen die Automaten nicht in jedem Flughafen und auch nicht jedes Auslandsreiseziel ist etix-fähig.
Teilweise werden die User verunsichert durch das ticketlose Fliegen, dabei hat sich im Grunde genommen nichts geändert. Ob man mit einem Ticketheftchen oder einem Blatt Papier zum Schalter geht, ist völlig egal.
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Erika1 wrote:
Welche Fluggesellschaft bietet denn noch das Check in am Automaten?
Mir ist keine bekannt.Mir fallen spontan noch ein: Swiss (ebenfalls über LH), British Airways, Air France, KLM, Air Berlin, TUIfly. Es gibt bestimmt noch weitere, aber von diesen Airlines stehen an meinem "Heimatflughafen" Stuttgart Automaten 'rum.
Gruß
Chris -
Erika1 wrote:
Teilweise werden die User verunsichert durch das ticketlose Fliegen, dabei hat sich im Grunde genommen nichts geändert. Ob man mit einem Ticketheftchen oder einem Blatt Papier zum Schalter geht, ist völlig egal.Chris hat ja schon einige Airlines genannt, aber da gibt's noch einige mehr (u.a. US-Airlines).
Das mit der Verunsicherung ist leider wahr, denn eigentlich ist die ganze Aufregung wirklich (zumindest noch) umsonst, da man mit dem E-Ticket ja auch ganz normal am Schalter einchecken kann. Ich befürchte nur, dass die Airlines mittelfristig gesehen die neuste Unart beim Check-in von Ryan Air nachmachen - dort kostet der normale Schalter-Check-In nämlich schon eine Zusatzgebühr (z.Zt. 6,00 EUR, wobei ich meine ich hab irgendwo was von einer Erhöhung aug 10,00 EUR gelesen).
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Ich denke, es ist schon eine Umstellung für die Reisenden, denn es waren zuletzt immer noch 400 Millionen Tickets, die weltweit ausgestellt noch wurden. Die 3 % Tickets die vorübergehend noch produziert werden sind allerdings immer noch eine beachtenswerte Größe!
Und wenn wir hier im Forum lesen, wie sehr die User immer auf die Tickets gewartet hatten..
Bei den virtuellen Veranstaltern war es ohnehin nicht mehr üblich, Tickets
auszustellen. Und das sind inzwischen doch eine ganze Menge. -
Günter/HolidayCheck wrote:
Und wenn wir hier im Forum lesen, wie sehr die User immer auf die Tickets gewartet hatten.Ich denke insgesamt, dass - bei aller Verunsicherung - die Vorteile sogar überwiegen. Allerdings nur, wenn damit nicht Serviceeinschränkungen wie z.B. Schaltergebühren kommen (die man allerdings wahrscheinlich bei den Papertickets auch hätte einführen können).
Ich arbeite ja selbst bei einem Spezialreiseveranstalter für Sprachreisen (bei welchem sage ich natürlich nicht, wir wollen ja hübsch neutral bleiben
) und ich seh da doch täglich eine Reihe von Vorteilen. Wir selbst müssen die teuren Tickets nicht mehr als Einschreiben verschicken, wenn mal etwas in der Post verloren geht, druck man's noch mal aus und schickt's nochmal zu). Der Kunde kann sich ggf. mehrere Ausdrucke quasi als Backup machen - dann kann's nicht mehr passieren, dass man am Flughafen steht und die Tickets noch zu hause auf der Kommode liegen. Und insbesondere, wenn die Kids in England ihr Flugticket verlieren, druckt man's halt noch mal aus.Das Automaten Check-in kann auch sogar Vorteile haben - kann man sich doch da seinen Sitzplatz wirklich selbst aussuchen.
Übrigens sind die Fluggesellschaften ja nicht die einzigen, die auf E-Tickets setzen. Die findet man ja inzwischen überall - bei Fähren, Kreuzfahrtschiffen, Busgesellschaften und sogar im Theater.
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Wir fliegen im Juli nach Ibiza und hatten bis jetzt auch noch nie E-Tickets gehabt.
Wir lassen uns einfach überraschen
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"Wir mussen die teuren Tickets nicht mehr per Post / Einschreiben verschicken..."lach
Dann können die Reisen ja jetzt endlich wieder billiger werden! Aber: Nix is! Trotzdem wird es teurer.Umwelt hin oder her: Viele Länder der Welt treten die Umwelt mit Füßen und jetzt wollen sie an Papier einsparen?!? Die "paar" Flutickets bei der milliardenfachen Werbung im Briefkasten? Nur die Gesellschaften sparen dadurch Geld. Alle anderen nicht!
Und dennoch: Irgendwie habe ich etwas Angst, nur mit einer Nummer in den Urlaub zu fliegen! (ob nun ec-Kartennummer, Kreditkartennummer oder Buchungsnummer.) (100%iger beweis ist natürlich Papier auch nicht, aber doch sicherer)
Dann stehe ich da im Dschungel eines relativ Armen Landes und der Herr am Check in hat PC Aufall und kennt mich nicht! Tolle Vorstellung!!Euer André
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d-rock wrote:
"Wir mussen die teuren Tickets nicht mehr per Post / Einschreiben verschicken..."lach
Dann können die Reisen ja jetzt endlich wieder billiger werden! Aber: Nix is! Trotzdem wird es teurer.Umwelt hin oder her: Viele Länder der Welt treten die Umwelt mit Füßen und jetzt wollen sie an Papier einsparen?!? Die "paar" Flutickets bei der milliardenfachen Werbung im Briefkasten? Nur die Gesellschaften sparen dadurch Geld. Alle anderen nicht!
Wenn du dir die Mühe gemacht hättest, meinen Beitrag richtig zu lesen, hättest du vielleicht gemerkt, dass die Tickets an sich teuer sind und deshalb früher per Einschreiben verschickt werden mussten, weil man wenn sie verloren gingen nicht mal eben Ersatz beschaffen konnte. Wenn heute ein 300-EUR-Ticket in der Post verloren geht, dann druckt man's halt noch mal aus.
Ob die Millionen von Flugtickets, die verkauft werden, ein "paar" Tickets sind, wage ich zu bezweifeln.
Und übrigens, trotz deutlich höherer Kosten heutzutage (höhere Treibstoffkosten, höhere Gehälter, höhere Kosten für Werbung u.s.w.) kosteten viele Flüge insbesondere bei Fernzielen vor 20 Jahren mehr als sie heute kosten (z.B. nach New York ab FRA vor 20 Jahren ab rund DM 1200, also gut EUR 600, heute ab rund EUR 350).