Hotel geht in Winterpause während Aufenthalt
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Hallo, ich bin gerade von Ibiza zurück. Dort wurde ich am 5.10.08 an der Rezeption mit der Info beglückt, dass das Hotel am 13.10.08 schließen würde und ich in ein in der Nachbarschaft gelegenes Hotel umziehen müsse. Man ginge jedes Jahr in die Winterpause.
Diese Information war mir bei Buchung nicht bekannt. Das Haus wäre von mir nicht gebucht worden, wenn ich es gewußt hätte.
Die Information über die Winterpause findet sich nach bisherigen Suchergebnissen weder auf den Webseiten des Hotels, noch in den Beschreibungen der Reiseveranstalter.
Das Hotel war auch nach dem 5.10. über den Schließungstag hinaus im Internet buchbar.
Ich habe dieses bei der örtlichen Reiseleitung reklamiert und auch ggü. dem Veranstalter per E-Mail. Reiseleitung behauptet, Zeitpunkt wäre auch nicht bekannt gewesen, hat sich selbst um nichts gekümmert, keine Infos gegeben. Veranstalter hüllt sich bisher in tiefes Schweigen, obwohl meine Mailanfrage auch die Frage nach einem Reiseabbruch enthielt. Pikant: Ich habe die Mail an die Leiterin des Qualitäts/Reklamationsmanagements der Veranstalterin gerichtet.
Wie verhält man sich hier weiter?
Was bestehen u. U. für Ansprüche?
Wie kann man den Veranstaltern nahe bringen, diese Hotelschließungen, die auf Ibiza gehäuft vorkommen, wie ich erfuhr, auch in den Hotelbeschreibungen zu kommunizieren?
Mir geht es mehr um das Prinzip. Das Auffangquartier hätte ich nie gebucht. Auch wenn es ein Sternchen mehr hatte. Der Umzug hat mich Zeit gekostet und war einfach nur lästig.
Danke
JS
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Hallo,
ich habe mich extra wegen Deines Beitrages im HC angemeldet, da es bis heute dazu keinen response gegeben hat. Ich bin darüber nicht sehr verwundert, weil ich seit relativ langer Zeit hier mal mit grossem mal mit weniger grossem Vergnügen mitlese, und glaube, die Spielregeln des forums und -ganz wichtig- die der Gestalter und Diskussionsteilnehmer genügend studiert zu haben.
Zu Deiner Frage gibt es eine leichte und eine schwere Antwort:
wer etwas verkauft, ob Ware oder Dienstleisgung und dafür den vereinbarten Preis erhält, und weiss, das er aber die Ware oder die Dienstleistung nicht liefern kann, begeht einen Betrug, der strafrechtlich zu ahnden wäre.
Nun zum schwierigen part: der Beweis dafür ist nahezu unmöglich. Es gibt in der Reisebranche eine nicht offiziell zu Papier gebrachte stillschweigende Alliance der Reisebüros, der Reiseveranstalter, der Hotels und der airlines. Das kann man in den hier allgemein veröffentlichen Beiträgen gut verfolgen. Und es kommt leider noch schlimmer: man könnte auch Rechtsanwälte und Richter mit einbeziehen.
Niemand möchte im Ernst die Klagen von Reisenden auf dieses betrügerisches Element untersuchen. Das wird alles im Vorfeld mit Geld erledigt.
Wenn ich mich recht erinnere wollte vor längerer Zeit -ich glaube es ist fast ein Jahr her- ein user in genau der gleichen Situation das mal gerichtlich klären lassen. Leider habe ich -weder hier noch sonst wo- nie wieder was von einem Urteil in der Sache gehört. Wird wohl auch mit Geld geregelt worden sein.
Mein Rat: versuche vom RV durch Verhandlung einen finanziellen Ausgleich zu bekommen, setze aber Deine Erwartungn nicht zu hoch an.
Viel Glück.
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gabriela_maier wrote:
Nun zum schwierigen part: der Beweis dafür ist nahezu unmöglich. Es gibt in der Reisebranche eine nicht offiziell zu Papier gebrachte stillschweigende Alliance der Reisebüros, der Reiseveranstalter, der Hotels und der airlines. Das kann man in den hier allgemein veröffentlichen Beiträgen gut verfolgen.Das kann ich jetzt aber so nicht stehen lassen.
Wir als Reisebüros sind das letzte Glied in der Kette zwischen Hotel und Kunde und können am wenigsten dafür, wenn ein Hotel kurzfristig vorzeitig schließt, weil die Auslastung nicht gegeben ist.
Die Reisebüros können auch nur die Infos an den Kunden weitergeben, die auch von oben (Reiseveranstalter) per Mail und Buchungssystem rein kommen und zum Buchungstag vorliegen. Ich kann doch nicht schon ein halbes Jahr vorher wissen, wann ein Hotel mangels Auslastung schließen könnte.
Wenn, dann muß man den Fehler an anderer Stelle im System suchen. Nämlich auf dem Weg zwischen Hotel und Reiseveranstalter. Oftmals hängt vor Ort noch eine Agentur drin, die einerseits die Reisegäste betreut und andererseits die vom Hotel erhaltenen Infos an den Reiseveranstalter weiterleiten sollte.
Das Reisebüro kann in den wenigsten Fällen etwas dafür, wenn was schief läuft.
LG
holzwurm -
Du hättest Dich vielleicht lieber nicht anmelden, sondern lediglich weiter "still" mitlesen sollen. Unsinnige Beiträge voller Anschuldigungen wie dieser hier bringen nämlich - mit Verlaub - 0,nix und sind imho überflüssig.
gabriela_maier wrote:
Es gibt in der Reisebranche eine nicht offiziell zu Papier gebrachte stillschweigende Alliance der Reisebüros, der Reiseveranstalter, der Hotels und der airlines. Das kann man in den hier allgemein veröffentlichen Beiträgen gut verfolgen. Und es kommt leider noch schlimmer: man könnte auch Rechtsanwälte und Richter mit einbeziehen.Zur Sache selbst hat Holzwurm ja schon alles relevante gesagt.
Viele Grüße.
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CaptainJarek wrote:
Du hättest Dich vielleicht lieber nicht anmelden, sondern lediglich weiter "still" mitlesen sollen.Das habe ich auch sofort gedacht. Ich dachte sie hätte sich angemeldet um einen konkreten Rat zu geben, wie ihr Captain und holwurm sehr oft getan habt.
Das wäre ja interessant gewesen, das Thema haben wir ja nicht oft, aber naja, ich war enttäuscht...LG
Ale -
gabriela_maier wrote:
Nun zum schwierigen part: der Beweis dafür ist nahezu unmöglich. Es gibt in der Reisebranche eine nicht offiziell zu Papier gebrachte stillschweigende Alliance der Reisebüros, der Reiseveranstalter, der Hotels und der airlines. Das kann man in den hier allgemein veröffentlichen Beiträgen gut verfolgen. Und es kommt leider noch schlimmer: man könnte auch Rechtsanwälte und Richter mit einbeziehen.Reisemafia

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Hallo,
Fakt ist, daß viele Hotels zu einem bestimmten Zeitpunkt schließen. Dieser Zeitpunkt variiert aber von jahr zu Jahr. Bezüglich des Beginns der Sommersaison ist das übrigens ebenfalls so. Hier etwas vorherzusagen, ist für ein Reisebüro praktisch unmöglich.
Auch ich hatte Kunden, die für die Türkei gebucht haben. Ich hatte Ihnen gesagt, daß es, entsprechend der Erfahrungen der letzten Jahre sein kann, daß das vier Sterne Haus schließt und sie stattdessen in das nebenanliegende fünf Sterne Haus umgebucht werden.
Eine Vorab Info gab es dazu nicht. Die Kunden erhielten die Info erst am Flughafen, daß es tatsächlich so kommt. Folglich hatten wir gemeinsam auf dieses Upgrade spekuliert und das schon im Vorfeld abgeklärt. Den Kunden hat's gefreut und gut ist. Nur wirklich vorhersagen kann man so etwas leider nicht.
Schön wär's denn dann hätte ich ein paar Probleme im Job weniger.
Gruß
Berthold
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ADEgi wrote:
Fakt ist, daß viele Hotels zu einem bestimmten Zeitpunkt schließen. Dieser Zeitpunkt variiert aber von jahr zu Jahr. Bezüglich des Beginns der Sommersaison ist das übrigens ebenfalls so.Ja Berthold.
Fakt ist dass manchmal wissen sogar Hotels (Mitarbeiter inkl.) bis zum letzten Minute nicht wann sie schliessen werden...Ist zwar nicht so ganz Korrekt und fair zu schliessen wenn es auch nur ein gebuchtes Zimmer gibt, aber kann passieren und wenn man in ein anderes (gleichwertigen oder mit upgrade) Hotel umgebucht wird, wird das ganze auch wie bei einem overbooking gehandelt.
Ich bin mir aber nicht zu 100% sicher und freue mich auf eine Bestätigung
LG
Ale -
alessandro wrote:
Fakt ist dass manchmal wissen sogar Hotels (Mitarbeiter inkl.) bis zum letzten Minute nicht wann sie schliessen werden...
AleDer Grund dafür ist ganz einfach.
die Hotels erfahren meist ja auch erst maximal 4 bis 6 Wochen vorher welche Gäste wann kommen.
Meiner Meinung nach sollten gegen Saisonende solche Daten vom Reiseveranstalter viel früher an das Hotel übermittelt werden, damit auch dieser eine Planungsgrundlage hättte.
LG
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@ holzwurm: der grund ist korrekt

@ birgit: das wäre ja aber ideal für ein romantisches wo-ende. ich stelle mir ein wellnesshotel vor wo ich die salzgrotten ganz für mich alleine (naja nicht ganz alleine...) habe
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ALLGEMEIN: Es ist leicht zu verstehen, dass Hotels die nur in der Saison öffnen, einen WICHTIGEN Teil des während der Saison erwirtschafteten Ergebnisses (Gewinns) schnell wieder mit schlechter Auslastung in der Vor-bzw. Nachsaison verlieren können.
Hotels mit 120 Angestellten und 25 Gästen sind da keine Ausnahme. Viele (die meisten??) Hoteliers ziehen es somit vor 'Problemchen' mit Gästen bzw. Veranstaltern zu haben als Verluste zu erwirtschaften. Verständlich, oder?
ABER: Diese Hotels - wie auch hier der Fall - haben einen verbindlichen Vertrag (ein sogenannter Kontingentsvertrag) mit Reiseveranstaltern in denen ein ANFANGSDATUM und ein ENDDATUM dieser Zusammenarbeit festgelegt ist.
Meiner Meinung nach hat der Veranstalter das Problem mit den von ihm verkauften/gebuchten Gästen wenn das Hotel VOR dem vertraglich festgelegten Termin schliesst. Der RA müsste den Kunden entschädigen (wenn die Rechtslage klar nachgewiesen werden kann), und sich dann an den Hotelier wenden (Vertragsbruch?).
In der Praxis wird das - möglicherweise - aber anders aussehen. Der RV wird versuchen den Kunden 'zu vertrösten', oder mit einem Minimum an Endschädigung 'wegzukommen'. Vom Hotelier wird der RV kaum etwas zurückfordern. Warum? Weil das Teil des jährlichen 'Spielchens' zwischen Reiseveranstalter und Hotelier ist. So - und nur so - zahlt sich das 'Problemchen' sowohl für RV als auch für den Hotelier aus.
Wenn Ihr meine Beiträge im Thread "LASSEN SICH ÜBERBUCHUNGEN VERMEIDEN" lest (ich will mich hier nicht wiederholen) könnt ich leicht und sofort sehen was ich mit dem 'Spielchen' meine.
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Hallo,
da hast Du ja schon recht, mit dem Anfangs und Enddatum. Jetzt fürhst Du als Hotelier aber ein solches Haus. Du hast eine deutlich höhere Nachfrage, als Du überhaupt Zimmer hast. Zumindest in der Kernsaison.
Also machst Du zu und der Veranstalter geht entsprechend seiner Verträge vor. Was schätzt Du, wieviel Zimmer der Veranstalter im nächsten jahr noch in diesem Hotel, ja vielleicht bei der ganzen Hotelkette haben wird?
Dann kommt einfach der Nächste, der es vorzeiht im Sommer ein tolles Geschäft zu machen und im Winter halt einige Umbuchungen hat. Wenn es sich rechnet und solange die Umbuchungen ja nicht schlechter sind, wird sich immer eine Konkurrenz finden, die gerne zugreift.
Die Veranstalter bemühen sich zwar um eine möglichst große Macht. Tatsächlich liegt hier der Hebel aber auf der anderen Seite!
Gruß
Berthold
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Hallo,
schon klar, doch auch wenn beides Ärgernisse für den Kunden sind. Zwar nicht immer, aber doch häufiger, so hat bei beiden Themen der Kunde auch einen Vorteil. Nämlich den finanziellen.
Denn wenn all die Dinge, die im Prinzip gut und lobenswert sind, wie keine Überbuchungen, keine Hotelschließungen keine Flugzeitenänderungen (gehört auch in diese Kategorie) entsprechend der Kundenwünsche durchgesetzt werden, dann muß der Kunde auch bereit sein, dafür den entsprechenden Preis zu bezahlen.
Ist er aber nicht! (da möchte ich mich nicht ausnehmen)
Somit wäre das alles ein Thema, das der Markt regeln kann. Und der Markt hat sich dieses System ausgesucht! Wer's nicht glaubt kann gerne einen Veranstalter gründen, der diese Garantien alle bietet. Denn technisch lösbar sind diese Themen. Dafür müssen aber die Kunden dies auch wollen und bezahlen!
Gruß
Berthold
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@ Adson Berlin
zuerst einmal ist es erfreulich, dass es jetzt nach der langen Phase des Schweigens doch Reaktionen gibt. Leider betreffen sie ausschliesslich mich, weil schon immer der "Überbringer von schlechten Nachrichten" in der Regel der Prügelknabe war.
Die 1. Schicht des Systems hat sich sofort in die Wagenburg zurück gezogen und zurückgeschlagen. Das kenne ich, das hat Methode und war zu erwarten.
Aber ist es nicht bemerkenswert, das sich kein einziger Beitrag mit der kriminellen Energie der involvierten Betroffenen beschäftigt ? Und kein einziger Beitrag, der auf Deinen berechtigten Zorn eingeht, und sich mit dem Problem aus Sicht des Betroffenen ( eigentlich der wichigsten Person für alle Beteiligten -nämlich des Kunden ) beschäftigt ?
Statt dessen geht man nach der ersten Kanonade auf den Nestbeschmutzer in den weiteren Beiträgen auf die wirtschaftlichen Zwänge von Hotels und Reiseveranstaltern ein. Man verteidigt nur das System !! Du bist völlig uninteressant, Du störst, merkst Du das denn nicht ?
Was folgert daraus ? Es gibt deswwegen nur einen Schuldigen, und das bist Du !! Du hättest wissen müssen, das der "billige" Preis, den Du bezahlt hast, Dich nicht berechtigt, auch das zu bekommen, was Du gewollt hast !
Du bist ein sogenannter "Kollateral-Schaden", den nimmt die Branche kalt lächelnd in Kauf, und wird Dir "bedauernd" einen Brosamen dafür hinwerfen, wenn Du nicht vor Gericht gehst. Falls doch, bekommst Du höchstwahrscheinlich -nicht sicher- vom Richter einen doppelt so grossen Brosamen. Aber das war`s dann auch schon ! Das System lebt weiter !
@ alessandro:
ich habe bis heute als Einziger einen konkreten Rat gegeben, könntest
Du nachlesen !@ an alle, die hier einen Beitrag ( ob mit oder total ohne Substanz ) geleistet haben und mit einem RB direkt oder indirekt in Verbindung stehen:
solche Sachen wie geschildert passieren jedes Jahr, und es ist geheuchelt, wenn die RB`s so tun, als ob sie davon nichts wissen. Man muss nicht immer warten, bis man diesbezügliche Informationen erhält, Euer Kontakt zu den Regionalvertretern der RV gibt auch Gelegenheit, selbst tätig zu werden. Die Hotels informieren in der Regel 4 - 6 Wochen über ihre Entscheidung zu schliessen. Ich habe den Eindruck, das ihr manchmal vergesst, für wen ihr eigentlich in erster Linie da seit !!
Ich mache meinen Vorwurf an die hier regelmässig sich zur Wort meldenden user. Damit meine ich nicht die tausende von RB`s, über die ich gar nicht urteilen kann.
Ich meine ausschliesslich Euch, die sich hier immer zu jedem Thema auslasssen, und so oft Menschen mit ihren Problemen aus ihrem Urlaub auflaufen lasst, in die Kategorie der Meckerer einordnet und wie nach einem Handbuch mundtot macht ! Manchmal denke ich, Ihr solltet doch Euer eigenes forum aufmachen und darin unter Euch diskutieren !
Ich ziehe mich wieder in die Funktion eines stillen Lesers zurück, ich brauche also Eure 2. Kanonade nicht.
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gabriela_maier wrote:
Ich ziehe mich wieder in die Funktion eines stillen Lesers zurück, ich brauche also Eure 2. Kanonade nicht.Ein spanische Sprichwort sagt: "Tiran la piedtra y esconden la mano" ('schlecht' übersetzt so etwas wie: "Sie werfen mit Steinen und verstecken die Hand")
Sooo leicht solltest Du Dich hier nicht zurückziehen. Gut bzw. belegt und mit Sachwissen argumentieren/Meinung äussern wäre hier angesagt.
Ich fühle mich NICHT angesprochen.
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Ich auch nicht.
Das argumentfreie veröffentlichen von nicht belegbaren Thesen über ein so genanntes "System" ist schlichtweg eines: Albern!
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gabriela_maier wrote:
Du bist ein sogenannter "Kollateral-Schaden", .Ich`???? Musste erst mal googeln, was das ist-
Der militärische Fachbegriff Begleitschäden (Synonym: Kollateralschaden; englisch: collateral damage; aus dem Lateinischen: collateralis, seitlich, benachbart, nebenständig) bezeichnet in der räumlichen Umgebung eines Ziels entstehende Schäden durch eine terroristische, militärische oder polizeiliche Aktion. Hierbei kann es sowohl zu Toten und Verletzten als auch zu Zerstörungen kommen, die – obwohl primär nicht beabsichtigt – einen Angriff begleiten. Beabsichtigte Schädigungen werden im Gegensatz zu Begleitschäden der militärischen Zieldefinition zugeordnet.
Neee- Ich nicht

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Nun, erstmal guten Tag und ich danke ganz besonders auch Gabriela, die sich angabegemäß wegen mir hier erstmals angemeldet hat.
Diese Thematik habe ich auch in einer anderen Community zur Diskussion gestellt, die Antworten sind eher verhalten.
Die hier erhaltenen Antworten - leider habe ich keine Mitteilung über Mail bekommen - das welche vorliegen, sind für mich durchaus interessant in jeglicher Hinsicht. Einmal natürlich, mit was für Menschen ich es hier zu tun habe, andererseits mit der Thematik selbst.
Das Thema der Schließung: Ich habe die gesamte Thematik dort im Hotel angesprochen. Das vor allem an der Rezeption. Das das Haus nach Festlegung des Schließungstermines noch buchbar war, führte dazu, dass die Mitarbeiter des Hauses etwas sehr still und zurückhaltend wurden. Ich kann mir auch vorstellen warum. Und diese können letztlich für die Entscheidungen des Managements nichts und wollen nächstes Jahr wieder ihre Arbeit haben.
Die örtliche Reiseleitung... reden wir nicht darüber. Ich habe in wenigen Minuten die Rekla ausgefüllt (meine Sprechzeit ist zu Ende). Ein paar Diskussionen, auch das Wort Betrug nahm ich in den Mund und die Sache war erledigt.
Was einige hier wundern wird: Mir geht es - allerdings stellt das kein Verzicht dar - um Geld. Mir geht es um Ehrlichkeit und Richtigkeit von Hotelbeschreibungen und einer Kunden-Lieferanten-Partnerschaft, die sich auf einem Niveau bewegt, dass ich mich als Kunde nicht "verarscht" fühle.
Das heißt: Hotelbewertungen schreiben. Solche Threads starten. Einige Mediensachen vielleicht anleiern. Und so weiter.
Mich wird man damit abspeisen, das man mich ja in ein 4***Haus verlegt hätte. Doch genau das wollte ich dort nicht haben... Ich suche mir die Hotels gern selbst aus.
Natürlich hat der Reiseveranstalter meine Mails nie bekommen in denen ich um Prüfung hinsichtlich der vorzeitigen Rückreise bat.
Und so wird das ausgehen, wie das Hornberger Schießen.
Aber eines weiß ich auch: Die Art und Weise, wie Massentourismus betrieben wird, kann und wird auf Dauer so nicht funktionieren, da das Internet zum Beispiel dazu beiträgt, negative Erfahrungen viel breiter zu streuen, als das bisher möglich war.
Grüße
AB