viele gute ägyptische Hotels scheinen sich zu verschlechtern! Warum?
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Mir fällt auf das sich viele ägyptische Hotels verschlechtern. Die Bewertungen gehen runter und wenn ich ehrlich bin kann ich das manchmal gar nicht nachvollziehen. Ich frage mich wie das kommen mag? Wie sind den eure Eindrücke zu diesem Thema?
Manchmal hat man auch das Gefühl das mutwillig gegen ein Hotel schlechte stimmung gemacht wird.
Auch fällt fällt auf, dass wenn Leute zum selben zeitpunkt dort waren, das Hotel grundlegend anders beschrieben wird, was für mich unglaubwürdig wirkt. -
Tobias, unterschiedliche Bewertungen wirds immer geben : der eine ist superpingelig, der andere sieht es lockerer.
Hast Du ausfindig machen können, in welchen Bereichen sich die Bewertungen verschlechert haben ?
Weil, die ganze Finanz/Öl/Lebensmittelkrise wird auch an Ägypten nicht spurlos vorbei gehen
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...viele gute Hotels verbessern sich.

Es ist sinnlos über die Bewertungen hier zu diskutieren, denn ein jeder beurteilt seine Unterkunft rein subjektiv. Das war schon immer so und es wird auch immer so sein, auch wenn sich der ein oder andere bemüht so objektiv wie möglich zu urteilen.
Nur als Beispiel angeführt hat doch jeder ein anderes Wohlgefühl hinsichtlich der Harte der Betten oder eben auch was das Speiseangebot anbelangt. Warum sollte sowas in Frage gestellt werden?
Mutwillig werden die Hotels sicher nicht schlecht bewertet, genauso wenig wie sich "die" ägyptischen Hotels verschlechtern...

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Ja gut, aber es fällt schon auf das sich die Hotels in den Bereichen Service und Sauberkeit verschlechtern. Die Lage hat sich schliesslich nicht verändert und teurer wirds auf grund des Weltmarktes. Aber ich denke Service und Sauberkeit sind nicht von irgendwelchen Kirsen abhängig!
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Vielleicht verschlechtern sich Service und Sauberkeit manchmal auch nur im subektiven Auge des Betrachters? Wenn jemand z. B. jahrelang nur in in ein hochwertiges Hotel in die Dominikanische Republik geflogen ist, dort beste Erfahrungen mit AI, Service, etc. gemacht hat jetzt plötzlich aus finanziellen oder anderen Gründen nach Ägypten kommt, ohne sich vorher ein wenig informiert zu haben und dann noch die Dominikanische Republik mit Ägypten vergleicht, kann er schon enttäuscht reagieren.

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Ja aber es ist ja auch so, ich kenne viele Leute die gerne in ihr Stammhotel fahren und mittlerweile auch schon mehrmals dort waren. Und da meine ich nicht ein bestimmtes Hotel, sondern gerade die großen Hotels welche die Kataloge der grossen Reiseveranstalter füllen und immer teurer werden. Und da hört und sieht man auf Fotos viel wie sehr doch manches Hotel gerade in diesem Jahr nachgelassen hat.
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Hallo tobias1983.
Das mit der Verschlechterung kann ich bei unserem Hotel nicht bestätigen. Es war eher, und zum Glück, das Gegenteil.
Doch wie schon der Admin sagte, es ist und bleibt halt eine subjektive Meinung.
In diesem Jahr war z.B. das Essen in unserem Hotel supermäßig Spitzenklasse. Im gleichen Reisemonat schrieb ein anderer Reisegast, dass alles gut gewesen wäre auser dem Essen.
Dagegen hatten wir im Zimmer eine riesige Kakerlake. Was wir dort noch niemals vorher vorfanden. Sowas habe ich nirgendwo erwähnt. Ich bin einfach an die Rezeption, habe das Tier gezeigt -bereits tot natürlich- und der Fall war für mich erledigt. Ein anderer hätte sich darüber buchstäblich tierisch aufgeregt.
Meine Bewertung von 5,9 Sonnen bekam das Hotel nur, weil das Essen nicht so heiss war. Klar, das ist in vielen derartigen Ländern so. Was man aber trotzdem abstellen könnte.
Ein anderer z.B. nimmt das als "so isses halt" hin und Schwamm darüber.Solche Sachen sind halt subjetive Einstellung die sich dann auch halt auf die Bewertungen niederschlagen.
MfG
Hans13 -
uns ist es besonders in ägypten aufgefallen das fachkräfte durch billigers angelerntes hilfspersonal ersetzt wird offenbar um die stark gestiegenen lebensmittelpreise auszugleichen. vielleicht kommt daher das sich manches zum schlechten verändert. im calimera waren "köche" beim showkochen einsatz die keine ahnung hatten wie man einen truthahn oder das rindfleisch zerlegt und schneidet. das solches die bewertung nicht verbessert ist wohl klar.
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Hallo,
es ist vielleicht auch so, dass sehr viele Reisende sich im Vorfeld sehr intensiv über ihr Wunschhotel informieren und jede Information auch für bare Münze nehmen. Sie sind überfüttert mit Infos über jede Kleinigkeit im Hotel. Wenn man dann im Hotel ankommt und es ist nicht alles genau so, wie man es sich den Informationen nach vorstellt, so wird dementsprechend das Hotel schlecht bewertet. Die Erwartungen sind oft halt einfach viel zu hoch.
Infos aus den Bewertungen sind sehr wertvoll bei der Hotelfindung, aber halt sind die Bewertungen immer subjektiv - eben wie jeder einzelne Urlauber es empfunden hat. Man muss auch oft zwischen den Zeilen lesen können, oder sich vielleicht auch mit den jeweiligen Usern in Verbindung setzen.
Ich persönlich habe es im Sept. im Flamenco Beach nicht so empfunden, dass das Hotel schlechter geworden ist. Es war der gleiche Standard wie in den beiden Vorjahren, auch das Personal war das Gleiche. Man wurde beim Frühstück am 1. Morgen wiedererkannt und die Kaffeewünsche waren noch in Erinnerung. -
Gut es mag sicherlich nicht auf jedes Hotel zuzutreffen, aber ich hatte vorhin eine Unterhaltung und auch dort war dies wieder Thema und es scheint tatsächlich so zu sein das Hotels am Personal sparen um die gestiegenen Rohstoff und Lebensmittelpreise aufzufangen und den Preis zu halten. Dabei würde ich doch da liebe rin Erwägung ziehen die preise zu erhöhen und die Gäste sind zufrienden, denns chliesslich wird alles teurer und da sollten Service und Sauberkeit doch das Geld wert sein!
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Tobias, das Problem, wenn Du die Preise für Urlaubsreisen erhöhst, um angesichts steigender Rohstoff- und Lebensmittelpreise im Urlaubsland möglicherweise die Qualität zu sichern, ist aber, dass sich vor allem die Leute, die auch hierzulande unter steigenden Rohstoff- und Lebensmittelpreisen leiden, die Urlaube dann nicht mehr leisten können. Bekanntlich beginnt man in Zeiten der finanziellen Not ja gerade dort zu sparen. Beim Urlaub. Die Hoteliers können es sich also nicht leisten, die Preise zu erhöhen. Obendrein würden doch viele das nicht abkaufen, dass die Preiserhöhungen nur zur Qualitätssicherung bzw. -steigerung dienen. Viele würden das doch als bloße ******* interpretieren und hätten dafür dann kein Verständnis.
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Gut das sit verständlich, aber auf der anderen Seite hat ein Hotelier auch nichts davon wenn sein Hotel auf Grund des Erscheinungsbildes und des Service nicht mehr läuft! Dann kommt auch keiner mehr! Wenns zwar was teurer ist, aber dafür sauber und alle sind zufrieden, kommen die Gäste wieder. Ist es aber billig und dafür dreckig und der Service das letzte, kommen die leute nicht wieder! Und auf Dauer wird sich das dann bemerkbar machen und wird sich dann im endeffekt trotzdem negativ auf die Preise auswirken und das bei schlechter Propaganda und ob dem Hotel damit dann geholfen ist, wage ich ganz stark zu bezweifeln
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Ja, das ist die Gratwanderung, der sich jeder Unternehmer, der etwas verkaufen und dabei verdienen will, stellen muss. Soll er jetzt mehr abcashen, indem er bei den Einstandskosten (also auch bei den Personalkosten) spart und riskiert, dass die Nachfrage nach seiner Leistung wegen mangelndem Preis-/Leistungsverhältnis sinkt? Soll er die höheren Einstandskosten weitergeben und riskieren, dass die Nachfrage wegen dann zu hohen Preisen sinkt? Oder soll er versuchen, die höheren Einstandskosten zu schlucken, indem er sie nicht weitergibt und dabei aber seinen Gewinn reduziert und ebenfalls riskiert, Konkurs zu machen? In der Regel ist es ein Mix aus allen drei Strategien, wobei jeder Unternehmer einen etwas anderen Kurs fährt, in der Hofnung, dass seiner der richtige ist. Möglicherweise hast DU des öfteren beobachtet, dass offensichtlich die Strategie der Einstandskostenminimierung verfolgt wurde. Anderswo kann es ganz anders sein.
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Genau so sehe ich es auch. Angesichts steigender Lebenshaltungskosten muss beim Urlaub gespart werden, bzw. dürfen die Preise dafür nicht zu stark steigen. Da die Hoteliers aber hauptsächlich von den Europäern leben, sind sie zu einem gewissen Grad erpressbar. Wenn Du Dir das auf der Zunge zergehen lässt: oft schon um 500 Euro lässt man zweimal seinen Luxuskörper tausende Kilometer durch die Luft befördern (hin und zurück), lebt eine Woche lang wie "Gott in Frankreich" und dann sollen auch noch alle anderen Beteiligten, wie zum Beispiel das Reisebüro, ihren Schnitt machen. Dass da für die letzten in der Kette - nämlich für das (Reinigungs-)Personal - trotz anderen Preisniveaus am Urlaubsort nicht viel übrig bleibt, kann man sich ja leicht ausrechnen. Und dass dann die Qualität leiden kann, auch.
Ich denke jedesmal, wenn ich vor dem Flugzeug stehe: "wie rechnet sich das bloß? Das Kerosin, die Wartungskosten, die Abschreibung, die Verzinsung, die Pilotengehälter, die Flugplatzgebühren und und und?" Ich glaube, Reisen war noch nie so billig, wie jetzt (im Verhältnis zu anderen Anschaffungen).
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Da Ägyptische Hotels in der Regel sehr gross sind und auch viele Gäste bewirten , kommen da die Gewinne über die Masse, und in anbetracht dessen wieviele Menschen dort Urlaub machen , und wieviel Geld dort reingeht, könnte man doch als Hotelier auch die Löhne der Mitarbeiter anheben, vieleicht hebt das auch die Arbeitsmoral.
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Ich bin zwar auch AI Urlauber, aber ich denke mit einer vernünftigen VP lebt es sich genauso gut. Das Kernproblem ist immer noch das zu viel weggeschmissen wird, was die Leute nciht essen und das kostet schließlich auch Geld.
Das schlimme ist im Gegensatz zu uns verdienen die Leute dort so gut wie nichts, aber andersrum ist es für die Arbeiter dort immer noch viel Geld, womit sie ihre Familie ernähren können und das Trinkgeld was zusätzlich rein kommt ist sicherlich nicht wenig!
Ich finde ein Gärtner arbeitet teils besser obwohl er kein Trinkgeld hat. Da könnte sich manche Putz oder Servicekraft echt ne Scheibe abschneiden! -
tobias1983 wrote:
Ich bin zwar auch AI Urlauber, aber ich denke mit einer vernünftigen VP lebt es sich genauso gut. Das Kernproblem ist immer noch das zu viel weggeschmissen wird, was die Leute nciht essen und das kostet schließlich auch Geld.
Das schlimme ist im Gegensatz zu uns verdienen die Leute dort so gut wie nichts, aber andersrum ist es für die Arbeiter dort immer noch viel Geld, womit sie ihre Familie ernähren können und das Trinkgeld was zusätzlich rein kommt ist sicherlich nicht wenig!
Ich finde ein Gärtner arbeitet teils besser obwohl er kein Trinkgeld hat. Da könnte sich manche Putz oder Servicekraft echt ne Scheibe abschneiden!Hallo, nur die armen Jungs bekommen nicht ihr Trinkgeld, das wird aufgeteilt. Der grösste Anteil geht an die Bosse, der Rest wird auf die Angestellten verteilt. Da bleibt dann nicht viel übrig.
Lg.Manuela