Big Apple Greeter ? ? ?
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Hallo New York-Fans,
nachdem hier u.a. von "Gertrud" das Thema "BIG APPLE GREETER" angesprochen wurde, möchte ich Euch fragen, welche Erfahrungen Ihr damit bereits gemacht habt.
Mir hat an der Info auf dem Flugzeugträger "Intrepid" eine ältere, sehr nette Dame etwas von diesem "Big apple greeter" erzählt und mir auch die Internetadresse aufgeschrieben.
Ganz verstanden habe ich die Sache noch nicht, ich dachte bisher zwar auch, dass es sich um freiwillige Betreuer handelt, aber eher, dass sie größere Gruppen betreuen - nun habe ich aber von Gertrud gelesen, dass auch nur einzelne Personen betreut werden können.Aber man muß von den Begleitern dann doch sicherlich auch deren Unkosten (Bus, Bahn, Verpflegung...) übernehmen bzw. ihnen ein ordentliches, zweistelliges Trikgeld geben, oder nicht???
Würde gern von Euch ein wenig mehr von Euren gemachten Erfahrungen hören.
Danke schon mal und liebe Grüße.
Ronald
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Erfahrungen habe ich mit dem Big Apple Greetern noch nicht, habe mich aber gestern per Mail bei Ihnen gemeldet da ich ja im April das erste mal nach NYC fliege. In einem einfachen vorgefertigten Schreiben kann man dort seine Interessen äußern und auch angeben das man einen Deutschsprachigen Greeter haben möchte. Ausserdem ist das Angebot erst ab 2 Tagen Aufenthalt in NYC buchbar.
Kann Euch gerne weiter berichten was daraus geworden ist, auf der Website der Greeter steht zwar nichts von Kosten aber ich denke schon das es das mindeste ist denjenigen einzuladen und auszuführen der einen rumführt - würde man ja auch in Deutschland nicht anders machen.Ich erhoffe mir ja das ich wenn ich so eine einheimisch geführte Tour habe das ich auch mal Sachen sehen kann die ein normaler Touri so nicht sieht - dachte da an Besichtung des NY Memorial oder sowas in der Art..mal sehen bin sowas von augeregt

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Ronny-Bonny wrote:
Aber man muß von den Begleitern dann doch sicherlich auch deren Unkosten (Bus, Bahn, Verpflegung...) übernehmen bzw. ihnen ein ordentliches, zweistelliges Trikgeld geben, oder nicht???Würde ich auf jeden Fall erwarten, wenn ich meine Freizeit dafür opfere, Fremden meine Stadt zu zeigen, und nicht noch draufzahlen muss.
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Hallo,
ich habe für meinen NYC-Tripp leider keinen BAG bekommen, was ich sehr schade fand. Aber was ich darüber gelesen und gehört habe, ist durchweg positiv. es scheint eine sehr lohnende Stadtführung zu sein.
Die Kosten der BAG tragen diese höchstselbst. Aus vielen Berichten konnte ich erkennen, dass sie es gar nicht möchten, dass evtl. die Verpflegung übernommen wird. Auch fahrkarten haben sie meistens selbst, sie wohnen ja dort und ich gehe davon aus, dass viele von ihnen Monatskarten haben. Oft bringen sie sogar Fahrkarten für die Gäste mit und erläutern ihnen dann die Handhabung. Natürlich ist das wohl bei jedem BAG anders.
Was allerdings sehr gerne angenommen wird, sind Geschenke aus der Heimat des Gastes. Irgendetwas typisches aus der Region, aus der man kommt, wie z.b.
Bierkrüge aus Bayern oder Lübecker Marzipan.
Gäste, die New Jersey ihr Hotel haben, haben allerdings Pech, diese können keinen BAG bekommen. Es gilt nur für die 5 Boroughs von NY.
Natürlich kann man der Organisation auch Spenden zukommen lassen. Lest mal die entsprechende Netzseite durch.LG trullali
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trullali wrote:
Gäste, die New Jersey ihr Hotel haben, haben allerdings Pech, diese können keinen BAG bekommen. Es gilt nur für die 5 Boroughs von NY.Schon allein aus dem Grund, daß sich die "Eingeborenen" aus New Jersey und NYC nicht ausstehen können.
So ähnlich wie die Düsseldorfer und Kölner
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Hallo,
wir hatten bei unserer letzten NY-Reise auch versucht, einen Greeter zu bekommen, leider war keiner mehr verfügbar trotz 2monatiger vorheriger Anmeldung und keinerlei Einschränkungen, z.B. hinsichtlich Zeitpunkt, Sprache oder Stadtteil (wir hatten zwar Harlem bzw. noch 1-2 andere als Wunsch, aber alternativ den Stadtteil auch offengelassen). Ich kann also nur empfehlen, sich wirklich sehr frühzeitig darum zu kümmern.
Meines Wissens nach werden Trinkgelder aus Prinzip nicht angenommen, ich hatte auch nur davon gelesen, dass man an die Organisation etwas spenden kann, wenn man möchte.
Übrigens gab es schon einmal einen Thread über die Greeter, in dem auch mehrere Leute von Ihren guten Erfahrungen berichteten. -
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Ich danke Euch schon mal für Eure Antworten, jede Info ist mir wichtig und trägt dazu bei mir eine Meinung zu bilden....vielleicht werde ich das ganze ja mal bei meinem nächsten New York-Besuch ausprobieren und mir einige nicht so bekannte Perlen von New York zeigen lassen.
@ KenWinter,
wäre schön, wenn Du uns dann Deine Erfahrungen hier schildern würdest, schon mal viel Spaß in New York.

LG . Ronald

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@Ronny-Bonny
Hast du schon mal die Brooklyn/Bronx-Tour mit Harlemspirituals gemacht? Da kommste in Ecken, die du sonst nie kennenlernen würdest. -
Nein "Metrostar", bisher habe ich mich eigentlich nur auf Manhattan zwischen "Castle Clinton" und "Museum of Natural History" beschränkt.

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Ich hatte auch mehrere Monate vor unserem letzten NYC-Trip die Anmeldung für einen "Greeter" abgeschickt und eine Eingangsbestätigung erhalten. Man muss ja auch damit rechnen, evt. erst im Hotel vor Ort mit dem Greeter in Kontakt zu kommen. Wir hatten die Hoffnung also bis zum Schluß nicht aufgegeben. Leider haben wir in New York dann aber auch nichts mehr gehört.
Diejenigen, die so einen Greeter hatten, sind zum größten Teil total begeistert davon. In diversen Foren finden sich amüsante Berichte, wo z.B. zwei Reisende von einer 90-jährigen jüdischen Immigrantin per pedes um die Blocks gescheucht wurde. Solange bis die Reisenden kaum mehr konnten, die rüstige alte Dame aber schon zum nächsten Ziel aufzubrechen gedachte.
Probieren würde ich es immer wieder so einen Greeter zu bekommen - bei einem kostenlosen, so persönlichen Service darf man bei der Vielzahl von Interessenten natürlich nicht mit allzu großen Chancen rechnen, tatsächlich auch zum Zug zu kommen.
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@ Ronny-Bonny
ja ich werde mal ausgiebig berichten wies gelaufen ist mit den Greeters. Übrigens haste echt tolle Fotos auf deiner Weihnachtstour geschossen
Darf ich fragen mit welcher Cam du die gemacht hast? Bin nämlich am überlegen ob ich die Spiegelreflex mitnehmen sollte.. -
Hallo KenWinter,
danke für Dein Lob wegen meiner New York-Fotos

Ich hatte mir im Spätsommer die "Canon PowerShot G9" gekauft (mittlerweile gibt es schon die G10) - eine etwas größere und schwerere Kompaktkamera für die Jackentasche, aber eben noch keine Spiegelreflex.
Die beste Idee war allerdings, ein kleines, ziemlich flexibles und biegsames "Taschenstativ" zu kaufen...hat 5 € gekostet, wiegt knapp 60 Gramm und ist nur ca. 12 cm lang...damit kommt man überall rein, kann es auf einer Stellfläche von ca. 8x8 bis 10x10cm überall positionieren, auch auf unegalen Untergründen, und kann so seine "Nachtaufnahmen" machen. Damit ergeben sich völlig neue Möglichkeiten
LG - Ronald
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Überflüssiges Zitat entfernt. Beiträge oder Postings auf die man direkt antwortet, müssen nicht zitiert werden, da die Übersicht stark darunter leidet. Danke
Ja das mit Stativ ist ein guter Hinweis - weil die Bilder sind echt gelungen und wirken schon ziemlich prof. auch..
Ist es eigentlich ein Problem mit der Cam überall reinzugehen oder? Ich kenn das nur aus manchen Ländern vor allem Asien das man ewig Geld zahlen für das mitnehmen der Fotoausrüstung -
@KenWinter
Du musst davon ausgehen, daß deine "Klamotten" überall durchleuchtet werden, bzw. du deine Tasche auspacken musst, wenn du etwa aufs Empire State Buildung fahren möchtest oder die Börse besichtigen willst. Wir sahen z. B. bei der Börse, daß sogar die angelieferte Pizza etc., die ein Angstellter bestellt hat, durchleuchtet wird. -
@ KenWinter,
danke nochmals für Dein Lob für meine Fotos rotwerd

Ich denke viel mehr ist mit einer kompakten Kamera auch nicht drin, aber ich habe nicht vor mit einer Spiegelreflexkamera und vielleicht noch mit Wechselobjektiven durch den "Big Apple" zu schleppen - war nie ein Thema für mich!Rein dürfte man eigentlich überall mit einer Kamera kommen, nur eben sind (größere) Stative wohl häufig nicht erwünscht oder sogar verboten...aber so ein kleines Teil was in die Hosentasche passt....da hat niemand was gesagt.
In die Börse an der Wall Street (NYSE) kommt man übrigens nicht mehr rein, ich glaube seit 9/11. :?
LG - Ronald
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**Ronny-Bonny
In die Börse an der Wall Street (NYSE) kommt man übrigens nicht mehr rein, ich glaube seit 9/11. :?
LG - Ronald[/quote** wrote:
Stimmt, habe ich grade nachgelesen. Wir waren vor dem Anschlag dort. Aber da sieht man, daß schon damals mit irgendwelchen Verrückten gerechnet wurde, die etwas anstellen könnten.
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Hallo,
ich habe meine DSLR während meines NY-Aufenthaltes jeden Tag im Rucksack mitgeschleppt. Es war nirgendwo ein Thema.
Klar, alles wird durchleuchtet, wenn man irgendwo rein will, aber das muss im Flughafen ja auch sein.
Ansonsten hat niemand etwas gesagt. Stativ hatte ich keines dabei, weil man es oft nicht mit reinnehmen darf.
Aber ich hatte immer einen Bohnensack dabei, um die Kamera aufzulegen. War auf dem ESB natürlich eine Hilfe.LG trullali
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Oha....vielleicht noch mal 'ne Mail schreiben?
