10000 Ergebnisse für Suchbegriff Schweiz
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In welchen Ländern sind Raucher noch gern gesehene Gäste?
Irgendwie traurig, wie man das Leben «umbuchen» muss, nur wegen ein paar Gramm Nikotin...
Damit ich aber auch noch was zum eigentlichen Thema sage. Voilà, pour toi:
Albanien: Rauchen grundsätzlich noch fast überall erlaubt.
Andorra: Rauchverbot bisher nur in Schulen und Behörden.
Belgien: Raucherräume am Arbeitsplatz und in öffentlichen Gebäuden vorgeschrieben. Restaurants müssen über ein starkes Belüftungssystem verfügen.
Bosnien-Herzegowina: Verbote in vielen Behörden. Am Arbeitsplatz und in der Gastronomie darf grundsätzlich nur noch in Raucherräumen gequalmt werden.
Bulgarien: Verbot am Arbeitsplatz (es sei denn, nichtrauchende Kollegen geben schriftlich ihr Einverständnis) und in Behörden, teilweise auch in der Gastronomie (Raucherräume erlaubt).
Dänemark: Es darf fast überall geraucht werden. Am Arbeitsplatz gelten regionale Einschränkungen oder freiwillige Verbote.
Deutschland: Noch kein generelles Verbot. Die Arbeitsstättenverordnung von 2001 verpflichtet die Arbeitgeber zwar, "die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, damit die nichtrauchenden Beschäftigten wirksam vor den Gefahren durch Tabakrauch geschützt sind." Protestiert niemand, darf weiter geraucht werden - auch in den Gaststätten.
Estland: Rauchen generell nur in ausgewiesenen Zonen erlaubt.
Finnland: In kleinen Restaurants (bis 50 Quadratmeter) darf geraucht werden, in größeren Lokalen und am Arbeitsplatz nur in Raucherzonen. Generelles Verbot für Gastronomie wird diskutiert.
Frankreich: Allgemeines Verbot am Arbeitsplatz, Gastronomie kann Raucherzonen einrichten.
Griechenland: Restaurants müssen Nichtraucherplätze anbieten. Am Arbeitsplatz gilt ein generelles Verbot (Raucherzone erlaubt).
Großbritannien: Keine staatlichen Rauchverbote bekannt.
Irland: Strenges Verbot seit 29. März. Es darf praktisch nur noch zu Hause, auf der Straße oder im Hotelzimmer geraucht werden.
Italien: Verbot am Arbeitsplatz (Raucherzonen erlaubt). Die Gastronomie muss mehr als die Hälfte der Plätze für Nichtraucher freihalten und diese gut belüften.
Kroatien: Allgemeine Verbote in fast allen Behörden, an Arbeitsplätzen und in der Gastronomie (Raucherräume sind erlaubt).
Lettland: Rauchen ist nur in ausgewiesenen Zonen erlaubt, bei der Arbeit wie im Restaurant.
Litauen: Verbot am Arbeitsplatz sowie in Bars und Restaurants ohne getrennte Raucherräume.
Luxemburg: Verbote gelten nur für Krankenhäuser und Schulen.
Mazedonien: Rauchen nur noch in ausgewiesenen Zonen erlaubt.
Moldawien: Raucherzonen am Arbeitsplatz sind geplant.
Niederlande: Am Arbeitsplatz darf nur noch in abgetrennten Räumen gequalmt werden, sogar Toiletten und Taxis müssen rauchfrei bleiben. Restaurants müssen sich bis 2005 ebenfalls auf ein Verbot einstellen.
Norwegen: Strenges Verbot von Juni an: In Restaurants und Bars darf gar nicht mehr gequalmt werden, am Arbeitsplatz nur in Raucherräumen.
Österreich: Allgemeines Rauchverbot am Arbeitsplatz und in Behörden, außer Gastronomie.
Polen: Generelles Verbot, aber Raucherzonen in Restaurants und bei der Arbeit sind erlaubt.
Portugal: Verbot am Arbeitsplatz (Raucherzonen erlaubt). Die Gastronomie darf freiwillige Rauchverbote aussprechen.
Rumänien: Verbot am Arbeitsplatz und weitgehend in der Gastronomie (Raucherzonen).
Russland: Offizielles Verbot am Arbeitsplatz, aber keine Beschränkungen für Restaurants.
Schweden: Totales Rauchverbot in der Gastronomie von Juni 2005 an. Geschlossene Raucherräume für Arbeitnehmer.
Schweiz: Nichtraucher im Betrieb per Gesetz offiziell geschützt. Die Gastronomie kennt keinerlei Beschränkungen.
Serbien-Montenegro: Nur in Kneipen und Bars darf uneingeschränkt geraucht werden.
Slowakei und Slowenien: Verbot am Arbeitsplatz. Lokale müssen 50 Prozent der Plätze für Nichtraucher freihalten.
Spanien: Verbot für Firmen mit Publikum oder Schwangeren.
Tschechien: Allgemeines Verbot an Arbeitsplätzen und in der Gastronomie (Raucherräume).
Türkei: Verbot nur für Firmen mit mehr als fünf Mitarbeitern.
Ukraine: Raucherzonen in Behörden, Schulen und Kliniken.
Ungarn: Verbot in allen öffentlichen Gebäuden und am Arbeitsplatz (außer in Raucherzonen, gilt auch für Restaurants).
Weißrussland: Verbot für Behörden sowie Restaurants, die selbst keinen Tabak verkaufen.
Quelle: Internet/Europas erster Raucher-Atlas
Amalfi, Ausflugtips, Restaurant
@marina: Ich pauschaliere doch nicht oder zumindest nicht absichtlich. Ich habe nie davon gesprochen dass es sich ALLE Süditaliener nicht leisten können, dort Urlaub zu machen, sondern lediglich VIELE. Und dann habe ich versucht, meine eigenen sicher wenigen und subjektiven Erfahrungen zu konkretisieren, indem ich nach Statistiken wie Bruttonationaleinkommen, Tourismuspreise etc. gesucht habe.
Um das mal auf einen einfachen Nenner zu bringen: Wenn ich Italien bereisen möchte, suche ich davor doch auch stundenlang nach brauchbaren Unterkünften, die für mich bezahlbar sind. Und da beginnts bei mir immer wieder dass ich das Gefühl habe, die Preise sind sehr hoch und die Angebote oft nicht meinen Kriterien entsprechend. Ich suche nach 3- bis 4-Sterne-Hotels, relativ neu, relativ modern, relativ komfortabel. Und das am besten für unter 100 € die Nacht im DZ, denn alles darüber empfinde ich als zu teuer. In Spanien oder Deutschland finde ich meist schnell etwas in dieser Kategorie.
Also muß man sich doch zwei Punkte fragen: Warum ist ausgerechnet Italien soviel teurer? Und wer kann es sich leisten?
Ich meine, dass die Schweiz z.B. gleich teuer ist macht ja Sinn, da dort die Lebenshaltungskosten allgemein deutlich höher sind als bei uns. In Italien ist sonst alles eher etwas ein bisschen billiger, nur ausgerechnet in den touristischen Bereichen empfindlich teurer.
Da ich das immer nur als Bauchgefühl empfunden habe, habe ich eben mal nach einer Statistik geforscht, welche seriös ist. Und dort habe ich meine eigene Erfahrung bestätigt bekommen.
Also, was hilft es auf London zu schimpfen? London ist ein Finanzimperium, welches in der ersten Liga spielt, und zählt zu den reichsten Städten der Welt. Inner London besitzt ein Durchschnittseinkommen von rund 67.000 €. Wenn ich dort hingehe, dann weiß ich eben was mich erwartet. Und das ich als Durchschnittsbürger aus Deutschland mit einem Einkommen, das nur ein Drittel so hoch ist, dort völlig überdrehte Preise bezahlen muß, die es mir vielleicht gar nicht wert sind.
Aber Kampanien z.B. sollte noch ein vernünftiges Preis- / Leistungsverhältnis anbieten. Dort darf es niemals nicht so teuer sein wie in London. Und unter der Hand hört man oftmals, dass sie das gegenüber ihren eigenen Bürgern auch bieten. Aber Touristen werden oft über Gebühr abgezockt, viel an Infrastruktur wird nicht geboten - und wenn sich dann jemand beschwert, kommt entweder so etwas wie "ist halt nicht die Türkei", "eben nur etwas für elitäre Kreise" oder "du pauschalisierst alles ins Negative". Dabei müsste nach der Lehre des Einkommens die Preise durchweg um die Hälfte billiger sein als z.B. bei uns in Baden Württemberg. Ich wäre schon zufrieden, wenn die Hotels und Restaurants in etwa gleich teuer wären wie hier. D.h. eine Nacht im Nethotel im neuen 4-Sterne-Hotel würde mich etwa 80 € die Nacht kosten, und bei meinem Lieblingsitaliener esse ich für ca. 15-20 € sehr lecker und reichhaltig.
Oder in Barcelona bekomme ich regelmäßig für 60-70 € moderne und komfortable Hotelzimmer. Auch da sind die Preise angestiegen, aber NOCH ist es ein vernünftiges Preis- / Leistungsverhältnis, es wird ja auch viel geboten.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich empfinde das Preisniveau als zu hoch fürs Gebotene, Andere vielleicht nicht. Das muß letztendlich jeder selber entscheiden.
Liebe Grüße
Und, PS, Marina: Ich habe bestimmt nichts persönlich gegen Dich. Laß uns Meinungsverschiedenheiten am Thema entlang diskutieren, so bereichern wir doch unseren Verstand und auch dieses Forum.
Ach so, und noch ein PS für unseren Ale: Nein, Studenten zählen natürlich nicht zur Arbeitslosenstatistik. Sie drücken natürlich das BIP, aber ich denke auch nicht dass es in Süditalien mehr Studenten gibt wie z.B. in Norditalien oder in anderen entwickelten Regionen in Europa.
User-Gedichte !
Mein diesjähriger Beitrag zum "Song Contest":
War das gestern wieder ein Spaß;
die SCHWEIZ begann, mit Ralph Siegel-Song,vorprogrammiert zum Fettnäpfchen, es war dann doch ein Fettfass!!
Beim Beitrag von MOLDAWIEN sah man viel nackte Haut,
kam auf Platz 20- Nackte sind out!!
ISRAEL's Lied gefiel wohl niemand, auch nicht mir,
deshalb zu Recht, Punkte nur 4!!
LETTLAND's Herrentruppe war voll der Witz,
kam auf Platz 17, direkt nach der Schwyzz!!
Ein Lichtblick aus NORWEGEN, Christine, da mußte man doch
hinsehn, schade, nur Platz 14!
Für SPANIEN traten an ,vier an der Zahl,
alles Schwestern, ist das normal?
Es waren die Töchter von El Tomate,
die Farbe rot, stand hierfür Pate!
Eíner muß das Schlußlicht sein,
diesmal nicht w i r, das ist fein.
Es traf das Land MALTA, der Song war doof,
aber wenigstens ist es nicht kalt da!
Alles in allem hat DEUTSCHLAND's Country-Song der Welt nicht so gefallen,
trotzdem gab es Platz 15, dazu kann man ohne Groll stehn!!
FINNLAND, mein Geheimtipp, wurde Sieger, trotz allem Geunke,
Glückwunsch und Danke
für eure 7 Punkte!!!!!
Hübsch und munter, wie die Jugend so ist,
präsentierte die Sängerin von DÄNEMARK einen Twist,
das Mädchen, erst 17, ihr Platz war die 18 !
Für RUSSLAND sang Dima, war das wirklich p r i m a??
Er trat auf im Unterhemd, ohwei....und kam(für mich ein Rätsel) auf Platz 2
!!
Dann war MAZEDONIEN dran, die Sängerin Elena, sah aus,
wie unsere Verona,
sie glaubte, in Hot pants, dass ihr das helf',
es hat funktioniert, sie kam auf Platz 12 
Die Gesamtheit war wohl nicht meiner Meinung,
RUMÄNIEN auf dem 4. Platz, das haut mich dann doch um.
Der Sänger zwar 5 1/2 Octaven bringt, aber ein flaches Liedlein in italienischer Sprache singt?!!
BOSNIEN/HERZEGOWINA kam zu Recht auf Platz 3,
das Lied ging ins Herz, wohltuend wie Salbei !!
Was war das denn aus LITAUEN?
Dieser Proletensong war doch das Grauen,
die Fuzzies im Anzug bekamen Punkte 162,
wer hat die gewählt, von 15 - 60
?
Völlig daneben auch der BRITTISCHe Song,
ein Kinderlied, na ja, Platz 19. So long !!
Dafür konntet ihr nicht viele Punkte kriegen,
versucht es nochmal in 2 0 0 7 !
GRIECHENLAND war einer meiner Favoriten,
zählt mit 128 Punkten auch nicht zu den Nieten,
schade nur, Anna sang englisch, bei griechischem Klang,
sie eventuell mehr Punkte bekam?!
UKRAINE verdient auf Platz 7,
die Sängerin Tina, jung, hübsch und noch unbeschrieben,
ist unbeschwert im kurzen Kleid und gestiefelt eingestiegen,
so nach dem Motto:hey Leute, seht her, ich bin da...........
sie erinnerte fast an die junge Shakira !!
Verworren, die Töne nicht getroffen kam FRANKREICH,
hab mich fast erbrochen,
mit solch einem Ding kommen keine Punkte "gekrochen" !
KROATIEN bot Folklore für Arme,
der Sängerin Mund.....oh, Gott, erbarme!
Auch das Ausziehen vom Rock, war dann doch eher ein Schock!!
Brian Kennedy aus IRLAND,
na, das ließ sich doch sehen, er sang schon mit Bob Dylan,
bravo, Platz 10 !!
SCHWEDEN's Sängerin Carola ist groß, kein Zwerg,
erinnert ein bißchen an unsere Andrea Berg,
ihr Song war gut, emotional, fast hitzig,
dafür gabs Punkte 170 !!
Was soll ich zur TÜRKEI nur sagen?
Bei der tätowierten Barbie-Puppe drehte es mir um den Magen.
Mit ARMENIEN muß ich nun schließen,
24 Länder durften wir genießen,
der Sänger, ein Netter,
er kam auf Platz 8,
wie hat er das mit diesem Mist nur gemacht??
:klappe:
Wortkettenspiel III
Auf ein Neues, sagte der hungrige Sokrates als er einen neuen Thread aufmachte, weil die häusliche Speisekarte nicht wie sonst um dieseUhr-zeit(12h21) seinen üblichen Bedürfnissen gerecht wurde, da Sok-rates b.H. der Meinung ist, dass er im Urlaub in der Türkei zuviel gefuttert hat, muss er auf unbestimmte Zeit auf folgendes verzichten: Döner, alle Arten von Fisch und Fleisch, Wein, Weib und Gesang,Käse, Eis und andere Leckereien, auch nicht die längste Praline der Welt ist erlaubt, aber angesagt ist nun Sport wie Nordic Walking in Begleitung eines norwegischen Lunde-hundes, der die eleganten und graziösen Bewegungen von Sokrates entsprechend unterstützt, denn immer, wenn dieser die Stöcke laut fluchend wegwirft, um aufzugeben, bringt der Hund sie zurück, am Halsband das bunte Zettelchen von Sokrates b.H. auf dem geschrieben steht "auf gehts, Liebling, immer weiter, immer schneller", dass sie auch noch einen Tanz-kurs gebucht hat, behält sie vorerst noch für sich, weil sonst die Gefahr besteht, das der
ausgehungerte Göttergatte samt Lundehund nach Norwegen entschwindet, um dort erstmal dem frivolen Treiben der Nordländerinnen zuzuschauen um dann aber gleichwohl eine der heissesten Sohlen aufs Parkett zu legen, denn ein Tanzkurs ist für Sokrates völlig überflüssig , da er bereits in der Türkei beim Bauchtanz glänzte, leider klappt es bei der Polka noch nicht so gut, muss wohl am Outfit liegen, denn bei "bauchfrei" wirken die stromlinienförmigen Bewegungen ästhetischer aber auch bauch- und kniefreier Schuhplattler wäre nicht schlecht, aber auch beim Kasatschok macht Sokrates eine überaus gute Figur,so dass wir hoffen, dass Sokrates nicht bald eine kreative Pause einlegt, weil Ihm die Kniegelenke ausgeschlagen sind und er erst dringend zum "TüV" muß, damit er uns weiterhin mit seiner Begabung unterhält, denn eine solche Lücke wäre nur sehr schwer zu schliessen und sämtliche Bekloppten hoffen daher auf eine Fortsetzung der unbeschreiblichen Tänzerkarriere und zwar am besten sofort bei einer Südamerikanischen Samba, Limbo und Mambo-Tanzgruppe, die unterstützt wird von vielen ungeschminkten Carbiangirls und als Special-Choreographin hat er sich Barbara geholt, die ab heute, an ihrem Geburtstag, richtig Gas gibt, so nach dem Motto "und jetzt erst recht" im Baströckchen versucht, Sokrates zu verführen ohne dabei die Gedanken an den alten Engländer ganz auf die Seite zu schieben, weil sie immer noch verliebt in ihn ist und trotz des gelenkig, knackigen "Mitbewerbers" am heimischen Herd weiterhin die ihr zugedachte Rolle als oberste Ulknudel der HC-Foren auszufüllen gedenkt, jedoch immer bemüht ist, beim Linsensuppenkochen keine Schaffenskrise aufkommen zu lassen, weil sie die starken Arme von Johnnyboy braucht und eh´ nicht mehr von ihm loskommt, sowie Stil und Würde zu bewahren, denn die alte englische Schule darf auch in Lemgo, wie auch in der Schweiz und den Benelux Staaten nicht ausser Acht gelassen werden, denn ohne diese wäre der Weg zu Sodom und Gomorrha
nicht mehr weit, dass war auch den Olympia-Bossen klar und sie haben deshalb London gewählt für Olympia 2012, weil John-nyboy bis dahin in Rente ist und Zeit hat, um dort gewaltig mitzumi-schen, er hat schon jetzt ein Angebot als Ratespiel-Moderator fürs olympische Dorf, weshalb er auch schon fleißig im „kleinen Rätsel“ übt und uns immer Fragen stellt, über deren Leichtigkeit die restlichen User sich so ihre Gedanken machen und Johnnyboy sich deswegen bei Lösungsproblemen schmollend in die Ecke verkriecht, jedoch ist es dank dem Charme der weiblichen Ratespielerinnen bis jetzt immer noch gelungen, den ollen Engländer aus seinem selbstgewählten **** hervorzuholen, dies aber immer schwieriger zu werden scheint, weshalb den anderen HC (HardCore) Usern mit Blues an der Spitze nichts anderes übrig bleibt, als....
Urlaub in Bambushütten, oder Zelten?
Hallo Siegfried
Mal losgelöst von diesen schon in grauer Vorzeit ganz nützlichen Dingern aus Gummi, interessiert dich ja, was andere so an einfachen Reisen und Abenteuerurlauben mitgemacht haben? Nun, ich könnte locker ein Buch mit meinen Reisen füllen. Ob das allerdings interessiert, sei dahingestellt. Gleichwohl stelle ich mal einen Auszug aus dem holen Bauch in diesen Thread.
Nachdem ich mich von meinen Eltern abgenabelt hatte, unternahm ich meine ersten Trips während meiner Ausbildung mit Studienkollegen kreuz und quer durch Europa, mit einem uralten nicht ganz wasserdichten Zelt. Bedingt durch meine alles andere als prall gefüllte Geldbörse, waren wir anfangs mit dem Fahrrad unterwegs. Während einem Trip durch Frankreich trafen wir auf einen Autostopper, der nur ein mitleidiges Lächeln für uns schwitzende “Strampler” übrig hatte. Wir waren lernfähig. Aufgabe der Drahtesel am nächsten Bahnhof mit Zielort Heimatbahnhof in der Schweiz und weiter per Autostopp. Funktionierte super. Und die Mädchen in Frankreich -- oh, la, la!!
Nun, auch die Ausbildung ging mal zu Ende. Ich hatte Glück, ein größeres Unternehmen fand, man könnte mich mal in Südamerika beschäftigen und mich beim Aufbau von landesweiten Kommunikations-Projekten mitarbeiten zu lassen. In der Freizeit und in den Ferien bereiste ich mit Arbeitskollegen einige interessante Länder von den Anden bis in den Urwald. Immer in Begleitung meiner obligaten Hängematte für Übernachtungen unter freiem Himmel, irgendwo an einem menschenleeren Karibikstrand, in einer Lehmhütte bei Einheimischen abseits der Zivilisation und Abenteuer pur, unter einem Palmenwedelunterstand bei Indios im Amazonasgebiet. Nur möglich dank Missionaren, die uns einen Einblick in eine völlig andere Welt gestatteten.
Die Lust auf abenteuerliche Reisen ohne Luxus und abseits der ausgetretenen Tourirouten ist auch nach meiner Heirat geblieben. Gemeinsam mit meiner Frau waren wir mit fahrplanmäßigen Transsibzügen in 4- Bett Abteilen inmitten von Einheimischen unterwegs, in chinesischen Zügen in der harten Klasse, auf rostigen Fähren, in klapprigen Bussen, Modell Abbruch! und immer wieder abenteuerliche Trips mit 4- Rad Mietwagen kreuz und quer durch unzählige Länder, mit zugegeben etwas chaotischem Straßenverkehr. Hin und wieder blieben wir im Sand stecken oder bei Flussüberquerungen mussten wir feststellen, dass unser Vehikel für Flussfahrten nicht so geeignet war. Aber hilfsbereite Einheimische halfen uns immer wieder aus der Patsche. Übernachtungen in Guesthous, einfachen Hotels oder Pensionen und hin und wieder auch Privat. Zugegeben, nicht immer ein 5- Sterne Komfort. Aber man kann sich anstelle einer Dusche auch mit einem Kübel Wasser aus einem Trog begießen und fühlt sich anschließend wie neugeboren. Anstelle eines Pools, und sei er noch so schön, bevorzuge ich immer noch das Meer, einen See oder einen Fluss. Und einen Decken- oder Standventilator ziehe ich einem klimatisierten Zimmer vor.
Der Ehrlichkeitshalber muss ich allerdings gestehen, während meinen Geschäftsreisen in ferne Länder, manchmal in Begleitung meiner Frau, logierten wir in Häusern der oberen Luxusklasse. Das wollte mein Arbeitgeber so und ich musste das akzeptieren. Business hatte Vorrang. Und heute stelle ich zerknirscht fest, meine Frau und ich ziehen ein sauberes Bett einer Hängematte oder einem Zelt vor. Obwohl wir uns heute ein wasserdichtes Zelt leisten könnten!
Und eine Nacht in einer Hängematte, ich habe so meine leichten Bedenken.
Herbergen, klein und fein mit hervorragender Küche sind unsere bevorzugten Häuser. Und wenn auch der Keller mit süffiger Tranksame bestückt ist, sind wir wunschlos glücklich. Auch Kreuzfahrten in exotischen Gewässern sind wir nicht abgeneigt. Aber auch hier, klein und fein muss das “Schiffchen” sein. Man wird ja nicht jünger, aber an die Zeiten in jungen Jahren und an knappe Geldbeutel denke ich immer wieder mit Vergnügen zurück.
Pesche
Ferienfliegen im Umbruch? Zur Diskussion
Nun ja, aber nochmal zum „Umbruch“:
Sicherlich hat sich da schleichenderweise schon so einiges getan, richtig augenfällig ist es für Viele vermutlich nun mit der Reduzierung des Freigepäcks bei Tuifly gekommen- da sah der eine oder andere wohl den Käse von der Pizza fliegen. Das ist aber keine Spezialität des hiesigen Ferienfliegens, vielmehr ein weltweiter Trend bei Fluggesellschaften aller Couleur (bis auf die Schweiz 
Was allein daraus an individuell empfundenen Vor- oder Nachteilen entsteht, ist die eine Seite.
Meiner Meinung nach ist es jedoch gar nicht mal so unwahrscheinlich, daß es eine grundlegende Veränderung in der hierzulande anbietenden Airlineszene geben wird, die darin begründet ist, daß die ehemaligen „No Frills“-Carrier nach und nach dazu übergegangen sind, kostenpflichtige Zusatzleistungen anzubieten, die es einem durchaus ermöglichen, den Ferienflieger-Comfortstandard vergangener Zeiten beizubehalten oder sogar noch zu toppen- und das unter’m Strich zu durchaus akzeptablen Kursen.
Für mich persönlich bedeutete letztendlich die nunmehr erhältliche Möglichkeit der Platzreservierung bei Ryanair den Punkt, ab dem ich auch die mit in die engere Wahl für einen Flug in die „schönsten Tage des Jahres“ ziehe.
Ich habe den Eindruck, daß insbesondere Michael O’Leary dabei ist, die Lehren von Herb Kelleher mit den Thesen des Gordon Bethune zu verknüpfen, und dies verstärkt, seitdem Air Berlin sich von etlichen Regionalflughäfen drastisch zurück gezogen hat.
Nun klar, eine solche Expansion der Ryanair geht nicht von heut auf morgen, aber wenn man mitbekommt, daß RYR neben den schon vorhandenen ~300 Maschinen mittlerweile Bestellungen von 175 neuen B738 laufen hat, dann spricht das eine deutliche Sprache.
Und es ist ja nicht nur Ryanair, auch z.B. Norwegian ist ein Kandidat, auf breiter Front in den hiesigen Ferienfliegermarkt einzubrechen, bei derzeit anliegenden sage und schreibe 260 Bestellungen für Mittelstreckenflieger von Airbus und Boeing bei einem aktuellen Bestand von 82 Flugzeugen- ich glaube nicht so wirklich, daß die damit nur einen intensiven Lappland-Shuttle betreiben wollen.
Und zu diesen beiden kommt sicher noch der eine oder andere hinzu.
Für solche Anbieter gibt es etliche Landeplätze in Deutschland, die sehnlichst darauf warten, daß ihre großzügig ausgebauten Terminals nach dem Abzug derer, die einstmals die Welt stürmen wollten, wieder bevölkert werden-
und wenn das geschieht, zieht das natürlich Kundschaft von den größeren Flugplätzen und damit auch von den hier etablierten Ferienfluggesellschaften ab.
Klar, es hängt vieles davon ab, wie das Zuzahlungssystem auf breiter Front an den Endkunden gebracht wird, wie man es möglich machen kann, dem Kunden ohne viel Aufwand einen maßgeschneiderten Flug in den Urlaub zurecht zu zimmern- es ist letztlich Sache der Reiseveranstalter und der Reisebüros.
Doch wenn das gelingt und der Kunde sich daran gewöhnt hat, ist wohl spätestens die Zeit der „Plus-Frills“-Carrier gekommen, was eben m.M. eine ziemliche Veränderung bedeuten wird.
Da könnte es durchaus sein, daß es eine Tuifly in 5 bis 8 Jahren gar nicht mehr geben wird, weil die Muttergesellschaft die Plätze wesentlich günstiger bei Norwegian oder Ryanair einkaufen kann, als sie selbst zu produzieren. Möglich auch, daß Air Berlin zu einem reinen Zubringer für die OneWorld-Allianz wird und sich in dem Zusammenhang die Tätigkeit als Urlaubsflieger in einem hart umkämpften Umfeld zu einer lästigen Nebentätigkeit entwickelt, die sich für Etihad nicht mehr lohnt.
Okay, das mögen vielleicht etwas gewagte Spekulationen sein, aber wenn man z.B. Ende der Neunziger einem eingeschworenen LTU-Kunden erzählt hätte, daß keine 10 Jahre später davon nur noch eine Erinnerung bleiben würde, hätte der einen auch für nicht ganz trallafitti erklärt.