Kriminelle Strukturen in Bulgarien
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Hallo Bulgarien-Kenner und -Fans,
sind Euch die kriminellen Strukturen am Sonnenstrand eigentlich mal aufgefallen? Laut bulgarischem Mitarbeiter im Neckermann-Büro soll die Kriminalität dort "wesentlich geringer sein als z.B. in München oder Wien und die Polizei sei ständig präsent, allerdings getarnt", mein Eindruck war nach 8 - 10 Tagen schon völlig gegenteilig! Mit welch einer Selbstverständlichkeit dort bei jeder Gelegenheit geklaut und betrogen wird, ist schon schlimm, aber die Reaktionen, wenn man sie dabei ertappt, sind noch viel schlimmer...
Bei einem Durchschnittseinkommen von 300 Leva im Monat sind die Tagespreise für 2 Liegen mit Schirm (18 L) sowie Safe und Liege am Pool (jeweils 5 L) sicher zu hoch angesetzt, aber für westliche Touristen normal. Essen und Trinken erscheinen "Wessies" sogar spottbillig, aber wie sollen einheimische Urlauber mit diesen Preisen umgehen?
Wer nachts allein in ein Taxi steigt oder sich in eine Erotik-Bar kobern lässt oder sogar auf Sexangebote eingeht, hat sein Geld schon verloren. Wer solche Angebote ständig ablehnt, wird aber trotzdem nicht in Ruhe gelassen, spondern bei jeder Gelegenheit immer wieder ********* und von Taschendieben begrabbelt. Besonders schlimm sind Taxifahrer mit professionellen Taschendiebinnen an Bord, die nachts männlichen Einzelgängern regelrecht auflauern, besonders auf der Straße zwischen RIU Helios und Iberostar Sunny Beach, wo ich mich anfangs noch ziemlich sicher gefühlt habe, weil da immer Taxis stehen und auch Security-Personal, das aber mit den Gangstern unter einer Decke steckt...
Auch am Strand darf man seine Sachen nicht unbeaufsichtigt lassen, Paare gingen überwiegend einzeln ins Meer, damit einer auf die Sachen aufpassen konnte...
Besonders heimtückisch fand ich allerdings, dass im "Bor" 17jährigen Deutschen 70 Leva in Rechnung gestellt wurden für 3 Handtücher, die angeblich verschwunden waren. Trotz heftiger Proteste wurde ihnen das Geld abgeknöpft...
Der Chef vom Burgas Beach wurde selbst in der Metro beraubt und sprach anschließend von einer "kleinen und einer großen Mafia"...
Wer hat ebenfalls schlechte Erfahrungen mit der Mafia bzw. Taxigangstern und professionellen Taschendieben gemacht?Gruß
Jürgen -
Hallo JürgenW,
ich finde es erstaunlich, was du alles bei deinen beiden Bulgarienaufenthalten (#das erste und das letzte Mal#) innerhalb von 8 - 10 Tagen erlebt hast. Wieviel Geld hast du denn bei deinen diversen Erotik-Bar-Besuchen und angenommenen Sexangeboten eingebüßt? Und was haben dich die nächtlichen Taxifahrten mit Taschendiebinnen so gekostet? Und was Schlimmes haben dir denn die ertappten Betrüger so angetan? Du bist hier sehr wenig konkret gewesen.
Und noch erstaunlicher finde ich deine offenkundig guten Beziehungen zur Unterwelt . Oder woher weißt du, dass "die Security" mit "den Gangstern" unter einer Decke steckt?
Aber am erstaunlichsten finde ich, dass du ganz allgemeine und überall vorkommende Kriminalität wie Beischlafdiebstahl so auf Bulgarien fokussierst. Auch dass man mit Taxifahrern vorher die Preise aushandeln sollte, ist beileibe nicht nur in Bulgarien so.
Und auf das eigentliche Mafiaproblem kommst du gar nicht zu sprechen. Nämlich auf den "Staat im Staate", der das Land und die Bevölkerung auspresst und eine Entwicklung hin zum Wohlstand behindert. Du hättest erwähnen können, dass der Sonnenstrand im Prinzip vier Mafiafamilien gehört. Aber das kann man in 8 - 10 Tage wohl auch nicht herausfinden.
Gruß
Bulgarienfan
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"Bulgarienfan" wrote:
Hallo JürgenW,ich finde es erstaunlich, was du alles bei deinen beiden Bulgarienaufenthalten (#das erste und das letzte Mal#) innerhalb von 8 - 10 Tagen erlebt hast. Wieviel Geld hast du denn bei deinen diversen Erotik-Bar-Besuchen und angenommenen Sexangeboten eingebüßt? Und was haben dich die nächtlichen Taxifahrten mit Taschendiebinnen so gekostet? Und was Schlimmes haben dir denn die ertappten Betrüger so angetan? Du bist hier sehr wenig konkret gewesen.
Hallo Bulgarienfan,
ich habe nicht eine einzige Erotik-Bar besucht, nicht einmal probeweise durch die Tür geschaut, wurde aber bei jeder Gelegenheit von denselben Koberern wieder dazu aufgefordert. Auch Sexangebote und nächtliche Taxifahrten habe ich jederzeit abgelehnt, wurde aber trotzdem immer wieder ********* und am 5. Abend 50 Meter vor meinem Hotel von einem Taxifahrer mit Taschendiebin an Bord regelrecht überfallen. Die 5 Leva Restgeld hätte ich lieber "freiwillig" gegeben...
Die ertappten Betrüger strotzten nur so vor Dreistigkeit, wenn ich sie auf vermeintliche Rechenfehler oder fehlendes Wechselgeld ansprach. Auch die jungen Taschendiebinnen an der Strandpromenade wurden immer frecher wenn ich "don't touch" rief auf ihre plumpen Annäherungsversuche und schlichen sich von der Seite oder von hinten ran...
Als ich am 3. Tag mittags wegen Dauerregens das erste und letzte Mal ein Taxi riskierte, wollte der anfangs nette und seriös erscheinende Fahrer für weniger als einen Kilometer Luftlinie 15 Leva haben. Hinweise auf seine Taxiuhr, seine Tarife in der Windschutzscheibe und meine Bitte, wieder auszusteigen, ignorierte er und tat so, als würde er nochmal nachrechnen. Er blieb aber trotz aller Proteste bei seinem Preis und zählte gierig die 14 Leva durch, die ich ihm zur Vermeidung weiterer Bedrohungen oder evtl. Waffengebrauchs übergab...
In der 3. Nacht war ich einen Moment unaufmerksam, als mich eine hübsche Bulgarin in perfektem Englisch im Vorübergehen ansprach und mit ins Hotel wollte. Obwohl ich ihre Hände kontrollieren und von meinem Körper fern halten konnte, war hinterher meine Hosentasche geöffnet und 40 Leva weg. Als ich sofort kehrt machte und sie darauf ansprach, kam ihre Kollegin zu Hilfe und beide beschuldigten mich, "crazy" zu sein. Ich machte darauf ruhig und sachlich den Vorschlag, die 40 Leva zu teilen, dann würde ich die Sache als nettes Erlebnis abhaken, ansonsten aber die Polizei rufen. Als sie nach kurzem Stutzen dann zwei 2-Leva- Scheine zückte und mir provozierend vor die Nase hielt, kam ein Taxifahrer mit Handy in der Hand unauffällig näher. Ich wiederholte nochmal meine Beschuldigung, mein Angebot auf Rückgabe von 20 Leva und "ansonsten Polizei" und bat den Taxifahrer um Hilfe. Der murmelte nur, stieg in sein Taxi, die beiden jungen Frauen auch, und weg waren sie, von mir nicht wieder gesehen. Da waren andere wesentlich hartnäckiger...
"Bulgarienfan" wrote:
Und noch erstaunlicher finde ich deine offenkundig guten Beziehungen zur Unterwelt . Oder woher weißt du, dass "die Security" mit "den Gangstern" unter einer Decke steckt?Wenn diese "Security"-Leute sich mit diesen "Gangstern" normal unterhalten und solche Vorfälle tatenlos mit ansehen, kann ich nichts anderes daraus schließen...
"Bulgarienfan" wrote:
Aber am erstaunlichsten finde ich, dass du ganz
allgemeine und überall vorkommende Kriminalität wie Beischlafdiebstahl so auf Bulgarien fokussierst. Auch dass man mit Taxifahrern vorher die Preise aushandeln sollte, ist beileibe nicht nur in Bulgarien so.Ich rede nicht von Beischlafdiebstahl, weil ich glaube, dass entsprechende Angebote nur Köder sind für organisierten Taschendiebstahl, der auf Gran Canaria in jeder Erotik-Bar stattfindet...
"Bulgarienfan" wrote:
Und auf das eigentliche Mafiaproblem kommst du gar nicht zu sprechen. Nämlich auf den "Staat im Staate", der das Land und die Bevölkerung auspresst und eine Entwicklung hin zum Wohlstand behindert. Du hättest erwähnen können, dass der Sonnenstrand im Prinzip vier Mafiafamilien gehört. Aber das kann man in 8 - 10 Tage wohl auch nicht herausfinden.Gruß
Bulgarienfan
Wie soll ich etwas erwähnen, was ich gar nicht wissen kann? Dass es am Sonnenstrand Mafiastrukturen gibt, habe ich schnell erkannt und auch teilweise vor Ort bestätigt bekommen...
Wer ist denn da der "Staat im Staate" und wer die vier Mafiafamilien, "denen der Sonnenstrand gehört"? Ich fürchte, dass dort auch die Russen-Mafia in großem Stil agiert...
Gruß
Jürgen -
Na, da hast du ja einiges erlebt in 8 - 10 Tagen. Ich war bisher fünfmal dort, insgesamt 14 Wochen. Mir ist sowas nie passiert. Ich hoffe, dass das so bleibt.
Das mit den vier Mafiafamilien weiß ich aus Gesprächen mit Bulgaren, wobei es mir mehrere Bulgaren unabhängig von einander erzählt haben.
Mit dem "Staat im Staat" ist gemeint, dass diese Gruppen finanziell (also kaum Steuern zahlen, das Land hat nichts von ihren Gewinnen) und oft auch juristisch unabhängig vom Staat agieren (Stichwort gekaufte Entscheidungen). Und kontrollieren, wer welche Geschäfte betreiben darf (weitgehende Ausschaltung des Mitelstandes). Mit Namen und Adressen kann und will ich nicht dienen.
Gruß
Bulgarienfan
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In anderen Ländern wird es nicht viel anders sein. Am besten meidet man den Sonnenstrand zur Hochsaison. Außerdem besteht BG nicht nur aus Nobelorten am schwarzen Meer. Wenn man weiß was passieren kann, trifft man die nötigen Maßnahmen. Ein Freund von mir ist auch am Sonnenstrand massiv von Nutten ********* worden, erst als er mit mir aufgetaucht ist, hatte das ein Ende. Es gelten die üblichen Sicherheitsmaßnahmen wie an anderen Orten auch.
Schwarzmeertourismus wird in einigen Jahren ohnehhin nicht mehr aktuell sein, dann wenn die gesamte Küste zubetonniert ist und mallorcinische Zustände herrschen. Spätestens dann wird es wieder mal Zeit andere Orte zu entdecken.
Ich habe nur einmal eine sehr negative Erfahrung gemacht. Man soll aber nicht alles verallgemeinern. Es gab auch viele positive Aspekte. -
"Bulgarienfan" wrote:
Na, da hast du ja einiges erlebt in 8 - 10 Tagen. Ich war bisher fünfmal dort, insgesamt 14 Wochen. Mir ist sowas nie passiert. Ich hoffe, dass das so bleibt.Ich hatte 3 Wochen zum 2-Wochen-Preis gebucht, aber schon nach 8 - 10 Tagen genug erlebt und alles versucht, die 3. Woche zurückzuschenken. Nach langen Diskussionen mit der Reiseleiterin und dem Neckermann-Büro bekam ich am 17. Tag endlich die Bestätigung, dass ich am nächsten Tag über Paderborn vorzeitig zurückfliegen konnte. Die Mehrkosten dafür habe ich gerne bezahlt...
Andere alleinreisende Herren haben viel Schlimmeres erlebt als ich und sind bei Dunkelheit gar nicht mehr ausgegangen...
"Bulgarienfan" wrote:
Das mit den vier Mafiafamilien weiß ich aus Gesprächen mit Bulgaren, wobei es mir mehrere Bulgaren unabhängig von einander erzählt haben.Dass der Sonnenstrand "4 Mafiafamilien gehört" glaube ich nicht. Der beraubte Chef vom Burgas Beach sprach von einer großen und einer kleinen Mafia. Das klingt schon plausibler...
"Bulgarienfan" wrote:
Mit dem "Staat im Staat" ist gemeint, dass diese Gruppen finanziell (also kaum Steuern zahlen, das Land hat nichts von ihren Gewinnen) und oft auch juristisch unabhängig vom Staat agieren (Stichwort gekaufte Entscheidungen). Und kontrollieren, wer welche Geschäfte betreiben darf (weitgehende Ausschaltung des Mitelstandes). Mit Namen und Adressen kann und will ich nicht dienen.Das klingt nach "großer" Mafia, die die Politiker und den Polizeiapparat korrumpiert und ungestraft organisierte Kriminalität betreibt. Wer gegen die arbeitet, wird bedroht, verprügelt und notfalls erschossen. Das klappt in Italien auch heute noch, und Bulgarien steckt vergleichsweise noch in den "Kinderschuhen"...
Im Schatten dieser Machenschaften werden immer mehr normale Bürger kriminell und haben zunehmend kein Unrechtsbewusstsein mehr bei ihren Betrügereien...
Gruß
Jürgen -
"iane" wrote:
In anderen Ländern wird es nicht viel anders sein.Hallo Jane,
sicher gibt es Kriminalität überall auf der Welt, der Kapitalismus impliziert ja auch eine gewisse Portion von Betrug und in Touristenhochburgen gelten sowieso "spezielle Spielregeln". Aber so krass wie am Sonnenstrand in der Nachsaison habe ich es noch nirgendwo auf der Welt persönlich erlebt (weder auf Barbados, noch im ehemaligen Jugoslawien oder in Griechenland, Italien und schon gar nicht in meinem bevorzugten Urlaubsland Spanien)...
"iane" wrote:
Am besten meidet man den Sonnenstrand zur Hochsaison.Als alleinreisender Junggeselle sollte man Bulgarien überhaupt meiden, wenn man im Urlaub relaxen möchte...
"iane" wrote:
Außerdem besteht BG nicht nur aus Nobelorten am schwarzen Meer. Wenn man weiß was passieren kann, trifft man die nötigen Maßnahmen.Viele "Leidensgenossen" haben mir wie selbstverständlich erzählt, dass sie sich nach dem Abendessen im Hotelzimmer einschließen und fernsehen, andere sind mit ganz wenig Geld, in verschiedenen Taschen verteilt, ausgegangen, sodass sie den einen oder anderen Verlust leicht verschmerzen konnten. Das ist doch kein erholsamer Urlaub! Ich bin nach 3 Tagen auch nur noch mit weniger als 20 Leva ausgegangen...
"iane" wrote:
Ein Freund von mir ist auch am Sonnenstrand massiv von Nutten ********* worden, erst als er mit mir aufgetaucht ist, hatte das ein Ende. Es gelten die üblichen Sicherheitsmaßnahmen wie an anderen Orten auch.Diese vermeintlichen Nutten sind in Wirklichkeit professionelle Taschendiebinnen! Sonst würden die nicht bei Wind und Regen "Sex on the Beach" anbieten und dermaßen handgreiflich sein! Ein Deutscher, den ich dort kennengelernt habe, hat es ausprobiert und hinterher behauptet, es sei gut gewesen. Den hatte ich fröhlich und in Begleitung eines deutschen Pärchens in der Karaoke-Bar kennengelernt. Nach seinem Erlebnis wirkte er wie ein Häufchen Elend, das seinen Reinfall nicht gerne zugeben wollte, und ging auch nicht mehr mit in die Bar...
In Begleitung einer Frau oder eines Pärchens wird man nicht *********, ab 3 Personen erst recht nicht...
"iane" wrote:
Schwarzmeertourismus wird in einigen Jahren ohnehhin nicht mehr aktuell sein, dann wenn die gesamte Küste zubetonniert ist und mallorcinische Zustände herrschen. Spätestens dann wird es wieder mal Zeit andere Orte zu entdecken.Für mich hat sich das Schwarze Meer jetzt schon erledigt! Im Winter fliege ich sowieso wieder auf die Kanaren und die nächsten Neuentdeckungen sollen dann Menorca, Portugal und Spanien ganz im Süden sein...
"iane" wrote:
Ich habe nur einmal eine sehr negative Erfahrung gemacht. Man soll aber nicht alles verallgemeinern. Es gab auch viele positive Aspekte.Diese negative Erfahrung würde mich schon sehr interessieren, wobei es mir auch nicht um Verallgemeinerungen geht, sondern um Hintergründe und Strukturen...
Gruß
Jürgen -
Sorry habe noch nie so viel schrott gelesen, wie das was hier über Bulgarien und den Sonnenstrand geschrieben wird. Wir fliegen seit Jahren dorthin und wurden weder bestohlen noch beim taxi bedrogen. Und wir fahren dort täglich Taxi. Scheinbar kommen Sie damit nicht klar, das Personen wie Sie dort sofort durchschaut werden, und dort nur abzocken oder nee billige Nummer wollen, weil unserer € ja viel mehr wert ist. Kleine Sünden straft der Liebe Gott sofort.
PS. Gehen Sie mal in Deutschland in eine Erotikbar, dort werden Sie schon beim ersten Getränk abgezockt, und vom Rest wollen wir hier garnicht schreiben. Der von Ihnen geschriebene Bericht gehört in den Müll. -
Sorry Henry,
wenn ich Dir zu nahe getreten sein sollte, aber ich kann leider nicht so "hochqualifiziert argumentieren" wie Du. Auch fehlt mir die Meinungsbildung aus der Bild-Zeitung ("BILD Dir Deine Meinung"). Ich habe nur von meinen persönlichen Erlebnissen vor Ort berichtet und meine Schlussfolgerungen daraus gezogen. Deine Unterstellungen entbehren jeder Grundlage! Wer lesen kann, ist klar im Vorteil...
25. April 2005 In einer feierlichen Zeremonie sind am Montag in Luxemburg die Verträge über den Beitritt Bulgariens und Rumäniens zur Europäischen Union unterzeichnet worden. Die beiden Balkanstaaten sollen am 1. Januar 2007 EU-Mitglieder werden.
Diese Pressenotiz machte mir Hoffnung, dass die Bulgaren die Kriminalität im Lande ernsthaft bekämpfen, um den EU-Beitritt nicht zu gefährden...
80% der Bulgaren sind der Meinung, dass die organisierte Kriminalität in Bulgarien aufgrund der Verbindungen zwischen der Mafia und Vertretern der Staatsmacht und Politikern exisitiert.
Solche Schlagzeilen hatten mich bisher davon abgehalten, Bulgarien trotz aller finanziellen Vorteile überhaupt zu buchen...
Zitat aus dem Greenpeace Magazin:
Freitag, 14. Oktober 2005 10:28
EU: Bulgarien muss Organisierte Kriminalität bekämpfen
Sofia (dpa) - EU-Erweiterungskommissar Olli Rehn hat Bulgarien zur Bekämpfung des Organisierten Verbrechens und der Korruption aufgefordert. «Die Bürger und Unternehmen in Bulgarien erwarten, dass die Gesellschaft frei von Organisierter Kriminalität und Korruption funktioniert», sagte Rehn am Freitag zum Auftakt eines Bulgarien- Besuchs.Solche Pressemitteilungen bestätigen aber meinen Eindruck mangelnder Polizeipräsenz...
Es bleibt Dir natürlich unbenommen, weiterhin die Augen davor zu verschließen und fest daran zu glauben, dass was Du nicht siehst auch nicht existiert...
Bevor Du allerdings mir unterstellst, "abzocken und ne billige Nummer zu wollen" und "Schrott zu schreiben", solltest Du erstmal Deinen eigenen Müll entsorgen...
Gruß
Jürgen -
Hier sieht man wieder mal ganz klar welche Art von Urlauber hier schreibt, nur da heist das Land nicht Bulgarien sondern T.........
Wir machen in Bulgarien seit Jahren Urlaub, und zwar nicht in den großen Hotelanlagen, sondern in kleinen gemütlichen Familiehotels direkt neben Einheimischen. Wir sind bis heute in keinster Art und Weise abgezockt oder betrogen wurden....... Halt Stop; ist es mir doch tatsächlich pasiert das ich der Verkäuferin am Obst und Gemüsestand in Nessebar (new part) zu viel Geld gegeben habe und die tatsächlich mir hinterher gelaufen kam um den Irtum auf zu klären, nachdem sie das Geld nahm ohne nach zu zählen. Wir haben so viele Einheimische Freunde dort das diese mittlerweile Feste mit uns feiern wenn wir wieder zum Urlaub kommen, für die wir nichts bezahlen dürfen da sie sonst verletzt wären, und dann sind da noch die die sich doch tatsächlich ertreisten meinen beiden Kindern trotz ihrer Armut päckchen zu Weihnachten zu senden.
Ps: Ich brauche keine Pressemitteilungen um mir eine Meinung über ein armes Land zu bilden. Was die Kriminalität betrifft; sollten wir uns Deutsche mal an die eigene Nase greifen, da haben wir genug zu tun. Hier in Frankfurt herscht in der Innenstadt und in Offenbach auch die Mafia, hier geht es eben um Drogen und andere Dinge. Das ist bekannt, und das ist leider mittlerweile fast überall in Deutschland so. Was dagegen ist Bulgarien ? Ein kleiner Punkt auf der Karte.
Desweiteren sehe ich sehr gut, was abgeht, ich sehe wie dort gierige reiche Deutsche stehen und warten bis die Einheimischen ihre Häuser nicht mehr bezahlen können und dann diese für ein Drinkgeld einkaufen. Auch das kann mann ganz offen sehen wenn man die Augen aufmacht und sehen will.
Ich bin bestimmt kein Anwalt der Bulgarien, aber ich wurde in der Türkei und in Spanien eher beschießen als in Bulgarien. Tunesien hätte ich noch vergessen, aber das wäre ein Thema für sich. Polizei haben wir in Nessebar sehr oft gesehen, aber nie gebraucht, zu keiner Tages und Nachtzeit, auch hatten wir niemals Probleme am Sonnenstrand, egal um welche Zeit.
Und hier noch ein paar Worte zum Goldstrand. Was am Goldstrand abgeht ist doch eine Schande ! Nachdem sich seit Jahren unter anderm die Deutschen am Ballermann wie die Schweine benommen haben ( müßte Dir ja als fleißiger Presseberichtleser aufgefallen sein) hat sich dieser Kreis nun den Goldstrand für diese Saufgelage usw ausgewählt.
Wobei auch hier dann die Frage ist : Wer zockt hier wen ab ? Da man hier ja Saufen kann für kleines Geld.
Darüber sollte man mal nachdenken, und wenn ich solche Berichte im Fernseh oder sogar live sehe schäme ich mich ein Deutscher zu sein. Und was uns dieses Jahr aufgefallen ist das es immer mehr Touristen gibt die nicht mit kleinem Geld spazieren gehen sondern vor dem Verkäufer mit grßen Bündeln Levascheinen stehen. Achja zu Kriminalität in Bulagrien auch noch ein Satz! Wer kauft sich da wohl billige Jeans, T-shirts und sonstige Plakiate und führt diese unerlaubter Weise nach Deutschland ein? Das reicht ja dann wohl. Der Tourist kauft obwohl er weiß das er diese nicht einführen darf, soory wie war das mit der Kriminalität ? Kavaliersdelkte sind das nach deutschem Recht keine. Also wer von uns dort keine Artikel gekauft hat die er in Deutschland hätte nicht einführen dürfen, der werfe den ersten Stein. Nur das steht nicht im Pressebericht von Greenpeace.Gruß Henry
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"shadows8" wrote:
Hier sieht man wieder mal ganz klar welche Art von Urlauber hier schreibt, nur da heist das Land nicht Bulgarien sondern T.........Mensch Henry,
hör' doch auf mit Deinen idiotischen Unterstellungen! Was Du da "ganz klar siehst" sind Deine eigenen Hirngespinste, egal welches T... Dir gerade vorschwebt...
Ich bin den Bulgaren wie allen Menschen nett und freundlich entgegen gekommen. Mir fiel aber deren Unfreundlichkeit und Misstrauen ziemlich schnell auf, da half auch kein Trinkgeld, für das sie sich meistens nicht einmal bedankten...
Ich habe nur einen einzigen Kellner erlebt, der durchweg korrekt aufgetreten ist, egal ob ich passend bezahlt oder Trinkgeld gegeben habe...
Außerdem ist mir der Chef vom Restaurant "Forrest Hut" im Zentrum (gleichzeitig auch Chef von "Tony's Karaoke-Bar" nebenan) in positiver Erinnerung geblieben. Der hat mich als Stammgast nach einigen Tagen in der Bar in gutem Deutsch angesprochen, ein Bier spendiert und jeden Abend per Handschlag persönlich begrüßt. Wenn die Karaoke später anfing, weil der DJ keine Lust mehr hatte zum Saisonende, wurde ich solange im Restaurant hofiert. Schnäpse für mich und meine Begleiter waren regelmäßig inclusive...
Während die breite Mehrheit der bulgarischen Bevölkerung mittlerweile verarmt ist, genießt die neue politische Elite die Privilegien der früheren kommunistischen Führung. Korruption und Vetternwirtschaft sind allgegenwärtig.
Solche Pressenotizen lese ich bestimmt nicht gerne, sind aber eine Erklärung für das seltsame Verhalten der meisten Einheimischen dort...
die mafia hat in bulgarien eine andere bedeutung als im westen. aehnlich wie bei der amerikanischen oder italienischen mafia haben in bulgarien geschaeftsleute bestimmte maerkte unter sich aufgeteilt und verteidigen diese konsequent gegen neueinsteiger. die enge zusammenarbeit mit staatlichen institutionen ist eine weitere parallele. im gegensatz zu westlichen staaten steht dem mafioesen und kriminellen markt in bulgarien aber praktisch kein geordneter, legaler gegenueber. dadurch leben etwa fuenf prozent der bevoelkerung in kriminell erworbenem reichtum, und eine breite masse von rund 65 prozent lebt an oder unter dem existenzminimum. wie konnte es zu diesen disparitaeten kommen?
mit dem ende des kommunismus kam es zu erheblichen privatisierungen. das vermoegen der partei wurde damals unter einer postsozialistischen elite aufgeteilt. dies bildete ein grundkapital, das teilweise ueber den illegalen embargohandel mit serbien anfang der 90er jahre vervielfaeltigt wurde. in erster linie wurde oel geschnmuggelt, das naechtens auf schiffen die donau hoch gefahren wurde. neben den offiziellen gibt es eine inoffizielle privatisierung: die direktoren der staatlichen betriebe melden offiziell konkurs an und lassen inoffiziell die belegschaft fuer sie weiterarbeiten. die sozialen ungleichheiten koennen nur durch brutale gewalt aufrechterhalten werden. fuer diesen zweck taten sich nach dem fall des sozialismus eine reihe von spitzen-sportlern und geheimdienstlern mit den neuen machthabern zusammen und retteten als bodyguards oder geldeintreiber ihren sozialen status in die neue aera.Auch solche Erkärungen in einem Reisebericht finde ich interessant, weil ich sie nachvollziehen kann. Für mich ist es auch die bulgaische "Elite", die großkotzig auftritt und die Mehrheit ihrer Landsleute in Armut hält. Und nicht die Deutschen, obwohl ich das nicht ausschließen kann...
"shadows8" wrote:
Polizei haben wir in Nessebar sehr oft gesehen, aber nie gebraucht, zu keiner Tages und Nachtzeit, auch hatten wir niemals Probleme am Sonnenstrand, egal um welche Zeit.Die Verkehrspolizei habe ich auch des öfteren gesehen, aber keine Polizei, die z.B. diese betrügerischen Wechselstuben geschlossen hätte oder gegen den organisierten Taschendiebstahl aus Taxis heraus vorgegangen wäre...
"shadows8" wrote:
Also wer von uns dort keine Artikel gekauft hat die er in Deutschland hätte nicht einführen dürfen, der werfe den ersten Stein.Ich will hier ja nicht mit Steinen werfen, aber außer ein paar übrig gebliebenen Zigaretten und 1,50 Leva Restgeld habe ich nichts mitgebracht! Die günstigen Preise dort haben mich nur am Rande interssiert, da war der günstige Reisepreis für Alleinreisende mit Doppelzimmern zur Alleinbenutzung, Fernseher und Kühlschrank ohne Zuschlag schon ausschlaggebender...
Gruß
Jürgen -
Mein lieber JürgenW.!
Deine Erfahrungen widersprechen allem, was hier bisher seit Jahren berichtet wurde. Ich will nicht behaupten, dass du alles frei erfunden hast. Ich glaube allerdings nicht, dass du alles das, was du schilderst, selbst erlebt hast.
Gruß
Bulgarienfan
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Hallo bularienfan.
Vor allem ist es absulut lächerlich er einmal dort war, und solche Dinge über Bulgarien schreibt. Er zitiert Zeitungsberichte und das sind scheinbar dann seine Meinungen. Wir waren schon über 10 Mal in Bulgarien, dort wird nicht mehr oder weniger beschiessen wie das in anderen Ländern auch getan wird. Von daher finde ich den Beitag eines einmaligen Bulgarienbesuchers der sowas schreibt lächerlich. Hätte er alls mehrfacher Spanienbesucher sowas geschrieben, hätte man sagen können, na der war so oft da der muß es wissen, aber das einzige mit was er agumentiert sind irgentwelche Berichte die er irgentwo gelesen hat, Wenn Du Dir die Mühe machst wirst du über jedes Land änliche Berichte finden.Gruß Henry
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"Bulgarienfan" wrote:
Mein lieber JürgenW.!Deine Erfahrungen widersprechen allem, was hier bisher seit Jahren berichtet wurde. Ich will nicht behaupten, dass du alles frei erfunden hast. Ich glaube allerdings nicht, dass du alles das, was du schilderst, selbst erlebt hast.
Gruß
Bulgarienfan
Hallo Bulgarienfan,
Widersprüche zwischen meinen Erfahrungen und denen anderer sind nichts Ungewöhnliches! Sogar meine eigenen Erfahrungen sind widersprüchlich: War ich abends allein oder in Begleitung eines Mannes unterwegs, war ich "1-a-Zielgruppe" betrügerischer Taxifahrer und Taschendiebinnen. In Begleitung einer Frau oder mehrerer Touristen wurden wir von diesen in Ruhe gelassen. Da ging es nur um Kleingeld beim Herausgeben von Wechselgeld und Zusammenzählen mehrerer Beträge. Einem norddeutschen Pärchen, die nur Frühstück gebucht hatten, sind solche "Fehler" auch aufgefallen. Sie wurden in den meisten Restaurants beschummelt und bei entsprechenden Rückfragen dreist abgespeist. Wir waren uns dahingehend einig, dass man solche Lokale meidet, kein Trinkgeld mehr gibt (das war ja schon abgezogen) und zukünftig Bulgarien meidet...
Rumänien und Bulgarien haben enorme Probleme mit Korruption und Mafiastrukturen. Diese zu bekämpfen ist eine harte Nuss. Schnell, schnell geht da gar nichts.
Nicht nur solche Pressenotizen haben mich lange Jahre davon abgehalten, Bulgarien überhaupt zu probieren. Erst durch den zum 1.1.07 geplanten EU-Beitritt habe ich mir Hoffnungen gemacht, dass die Mafiastrukturen wenigstens in den Touristenorten bekämpft werden. Das ist aber eindeutig nicht der Fall!
Als ich unmittelbar nach dem ersten erfolgreichen Taschendiebstahl die beiden Frauen zur Rede stellte und mehrfach mit "Police" drohte, wurden sie immer frecher. Der Taxifahrer war ja schließlich ihr "Beschützer", was ich in dem Moment noch nicht durchschaut hatte. Meine Bitte, die Polizei zu rufen, war also - rückblickend betrachtet - ein Witz. Die sind auch nicht alle 3 im Taxi abgehauen, weil sie Angst vor der Polizei gehabt hätten, sondern weil mein lauter werdendes Reden vor den vielen Passanten "geschäftsschädigend" und eine Körperverletzung vor so vielen Zeugen nicht angebracht war...
Ein Mann aus Hamburg, den ich kurz vor seiner Abreise am Strand kennengelernt hatte, konnte mir von viel schlimmeren Erfahrungen erzählen. Demzufolge sind diese Frauen, die Sex nur als Köder anbieten, mit einem Handy ausgerüstet, wo sie nur auf eine Wiederholungstaste drücken brauchen, und schon kommt "Verstärkung", die auch vor brutaler Körperverletzung nicht zurück schreckt. Von Anzeigen bei der Polizei und körperlicher Gegenwehr riet er mir dringend ab...
Mir geht es bei diesem Thema nicht um einzelne Fälle von Krimininalität, wie sie auch in anderen Urlaubshochburgen wie z.B. Playa del Ingles auf Gran Canaria vorkommt, sondern um die Selbstverständlichkeit und Dreistigkeit, wie sie am Sonnenstrand größtenteils organisiert durchgeführt wird, ohne dass die Polizei überhaupt an den Brennpunkten präsent ist.
Vor diesen betrügerischen Wechselstuben wird z.B. wie selbstverständlich überall gewarnt, trotzdem machen die weiter ihre kriminellen "Geschäfte", ohne dass sich die Geschädigten dagegen wehren können. Sie werden sogar - wie mir glaubhaft versichert wurde - angepöbelt und körperlich angefasst, wenn sie ihr Geld zurück verlangen...
Gruß
Jürgen -
"shadows8" wrote:
Er zitiert Zeitungsberichte und das sind scheinbar dann seine Meinungen.Hallo Henry,
speziell für Dich noch "meine Meinung vom 14.10.", als ich gerade aus Bulgarien zurück war:
- Oktober 2005 13:00 Bulgarien beschloss von EU geforderte Justizreform
Die bulgarische Polizei hatte die umständliche Strafprozessordnung für die mangelnde Effizienz beim Kampf gegen das Organisierte Verbrechengenannt. Bulgarien wird derzeit von einer Welle an Auftragsmorden an bekannten Unternehmern erschüttert.
Nach dem neuen Recht kommen einander Polizei und Justiz bei den Vorerhebungen nicht mehr in die Quere. Bisher musste 90 Prozent der Kriminalfälle aus Formalgründen ad acta gelegt werden, weil nur die Justizbehörden das Recht hatten, Beweise zu sammeln. Nach dem neuen Strafprozessrecht sollen die Polizisten im Vorverfahren dieses Recht bekommen
(APA/dpa/Reuters)Gruß
Jürgen -
@JürgenW
Mein Kumpel und ich, wir waren im letzten Urlaub auch nur zu zweit, und uns ist das alles nicht passiert. Vor zwei Jahren genauso wenig. Ich stehe der von dir geschilderten Häufung von Vorfällen sehr skeptisch gegenüber.
Das einzige, worin ich dir zustimme, ist die Sache mit den Wechselstuben. Vor denen warnt allerdings jeder Reiseleiter. Wer da trotzdem tauscht, ist nun wirklich selber Schuld.
Und über den Staat im Staate habe ich schon weiter oben geschrieben. Davon merkt ein Tourist allerdings meistens nichts.
Unfreundliche Kellner kennen wir auch nicht. Woran das wohl liegt? Wir sind aber auch noch nicht auf die Idee gekommen, uns Pfennigbeträge an Wechselgeld auszahlen zu lassen.
Gruß
Bulgarienfan
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Und wieder werden nur Berichte irgentwelcher Zeitungen zittiert. Zum Glück wissen wirkliche Bulgarienurlauber, die dort schon mehrfach waren was sie von diesem Bericht zu halten haben !
Gab da früher mal ein Buch ausdem ich meinen Kindern immer Abends vor dem zu Bett gehen vorgelesen habe, das hieß: Gebrüder Grimm's Märchen, warum mir das wohl gerade eingefallen ist ?
Aber egal, wenn ich alls Urlauber dort soo schlimm behandelt worden wäre würde ich dort keinen Urlaub mehr mehr machen. Bulgarien wir es verschmerzen.
Ach ja und was ich vergaß zu erwähen, wir waren auch im Oktober diesen Jahres dort, ist schon komisch das wir für die Liegen am Strand nur 2 Leva bezahlt haben, und er uns noch Auflagen brachte.Und das war der einzige der noch Liegen angeboten hat, am Sonnenstrand.
Liegt vieleicht auch etwas dadran wie man auftritt
.
( Hatt doch tatsächlich der Bademeister des Frankfurter Silobades das letze mal von mir 5€ für die Liege verlangt, welche Freschheit)Aber egal, habe mir zu Dir und den hier angegebenen Berichten meine Meinung gebildet, und das reicht dann , zumindesdens für mich !
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"Bulgarienfan" wrote:
Mein Kumpel und ich, wir waren im letzten Urlaub auch nur zu zweit, und uns ist das alles nicht passiert. Vor zwei Jahren genauso wenig. Ich stehe der von dir geschilderten Häufung von Vorfällen sehr skeptisch gegenüber.Seid Ihr denn mal bei Dunkelheit die Straße zwischen Tiara Beach und Neptun entlang gegangen? Oder die Fußgängerzone zwischen Kuban und Globus oder die Strandpromenade vor dem Globus-Hotel? Da stehen sie haufenweise...
"Bulgarienfan" wrote:
Das einzige, worin ich dir zustimme, ist die Sache mit den Wechselstuben. Vor denen warnt allerdings jeder Reiseleiter. Wer da trotzdem tauscht, ist nun wirklich selber Schuld.Wenn dort keiner tauschen würde, könnten die mangels Umsatz dicht machen. Wenn die Polizei präsent wäre, könnten diese Buden wegen eindeutiger und ausschließlich betrügerischer Absicht zwangsweise geschlossen und die Betrüger strafrechtlich verfolgt werden. Warum existieren die noch?
"Bulgarienfan" wrote:
Und über den Staat im Staate habe ich schon weiter oben geschrieben. Davon merkt ein Tourist allerdings meistens nichts.Wer nichts merken will, der merkt auch nichts! Da hst Du recht. Ich wollte mir aber einen möglichst objektiven Einblick verschaffen und habe die Mafiastrukturen ziemlich schnell bemerkt...
"Bulgarienfan" wrote:
Unfreundliche Kellner kennen wir auch nicht. Woran das wohl liegt? Wir sind aber auch noch nicht auf die Idee gekommen, uns Pfennigbeträge an Wechselgeld auszahlen zu lassen.Unfreundliche Kellner sind mir schon aufgefallen, bevor ich überhaupt die erste Bestellung aufgeben hatte. Das liegt teilweise am Saisonende, wo auch in anderen Urlaubsorten Unlust und eine gewisse Erschöpfung vorkommt. Bei den Bulgaren habe ich darüber hinaus aber eine eigenartige Unfreundlichkeit gepaart mit Misstrauen erlebt, die auch mit Trinkgeldern nicht gemildert werden konnte. Da wird Eure Großzügigkeit mit Pfennigbeträgen auch nichts genützt haben...
Gruß
Jürgen -
"shadows8" wrote:
Und wieder werden nur Berichte irgentwelcher Zeitungen zittiert. Zum Glück wissen wirkliche Bulgarienurlauber, die dort schon mehrfach waren was sie von diesem Bericht zu halten haben !Was sollen denn "wirkliche Bulgarienurlauber" von Pressemitteilungen halten, die Dir nicht gefallen? Sollen sie auch die Augen davor verschließen? Oder soll das eine Andeutung sein, dass ich diese dpa-Mitteilung "getürkt" haben könnte? Immerhin handelt es sich bei der dpa um die Deutsche Presseagentur...
"shadows8" wrote:
Gab da früher mal ein Buch ausdem ich meinen Kindern immer Abends vor dem zu Bett gehen vorgelesen habe, das hieß: Gebrüder Grimm's Märchen, warum mir das wohl gerade eingefallen ist ?Mensch Henry, die dpa oder Reutters mit den Gebrüdern Grimm zu vergleichen, das ist schon ein starkes Stück! Da solltest Du Deine "Märchen" über Bulgarien hier mal konkretisieren, wenn Du die Realität nicht wahrhaben willst...
"shadows8" wrote:
Aber egal, wenn ich alls Urlauber dort soo schlimm behandelt worden wäre würde ich dort keinen Urlaub mehr mehr machen. Bulgarien wir es verschmerzen.Bis auf den Chef der Karaoke-Bar werden sicher alle Bulgaren meinen zukünftigen Verzicht gut verschmerzen können...
"shadows8" wrote:
Ach ja und was ich vergaß zu erwähen, wir waren auch im Oktober diesen Jahres dort, ist schon komisch das wir für die Liegen am Strand nur 2 Leva bezahlt haben, und er uns noch Auflagen brachte.Und das war der einzige der noch Liegen angeboten hat, am Sonnenstrand.
Liegt vieleicht auch etwas dadran wie man auftrittGut möglich, dass am Ende der Saison bei unbeständigem Wetter noch "Arme-Leute-Tarife" am Strand angeboten werden. Ich hatte keinen Bedarf für Liegen und Schirme...
"shadows8" wrote:
( Hatt doch tatsächlich der Bademeister des Frankfurter Silobades das letze mal von mir 5€ für die Liege verlangt, welche Freschheit)Wenn ich mich hier kritisch über Bulgarien äußere, heißt das nicht, dass ich ähnlichen Beschiss in Deutschland oder sonst irgendwo in Ordnung finde...
"shadows8" wrote:
Aber egal, habe mir zu Dir und den hier angegebenen Berichten meine Meinung gebildet, und das reicht dann , zumindesdens für mich !Das würde mich schon interessieren, welche Meinung Du Dir über meine Beiträge zu diesem Thema geBILDet hast und inwieweit sie von Deiner vorherigen abweicht...
Gruß
Jürgen