Man sollte Ungarnreisen vermeiden
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Aufgrund der unhaltbaren Zustände, die durch die Politiker weltweit (!) verursacht werden, sollte man Reisen generell vermeiden. Andererseits: Da auch die Politiker im eigenen Land unmöglich sind, sollte man vielleicht auf einen anderen Planeten reisen.

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Du polarisierst mal wieder ...

Ich sprach von der aktuellen Lage der Flüchtlinge in diesem Land und wie dort mit diesen Menschen umgegangen wird. Und das in Europa! Solange dieser moskautreue Orban an der Macht ist, sollten Touristen einen großen Bogen um Ungarn machen. -
Mir ist die aktuelle Lage durchaus bewusst. Trotzdem war ich schon in China, Myanmar und anderen Ländern, die auch nicht gerade durch vorbildliche Beachtung der Menschenrechte auffallen. Ich mache meine persönlichen Interessen nicht davon abhängig. Und ich nehme mich nicht so wichtig, dass ich glaube, durch mein Verhalten die Welt verbessern zu können.
Bei Ungarn fällt mir der Verzicht allerdings recht leicht. Budapest reicht alle 10 Jahre und zum Balaton hat's mich eh noch nie hingezogen.
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Mir ist es auch egal, wenn in China ein Sack Reis umfällt...

Aber wenn innerhalb Europas solche Diktatoren sich aufführen wie die Vollidioten, dann sollten Reisende die Tourismusindustrie in diesem Land abstrafen indem sie z.B. Budapest nicht mehr besuchen.
Ob Du nun den Balaton magst oder nicht ist dabei völlig unerheblich und entbehrt jeglichen Kommentars ... -
Politischer Boykott muss nicht immer sinn- und wirkungslos sein, wie man am Beispiel Südafrikas während der Apartheid gesehen hat. Damals war der Boykott, unter anderem Kaufverweigerung von Obst und Gemüse aus Südafrika, 24 Stunden Dauerdemonstration vor der Botschaft in London über Jahre usw., weltweit organisiert und auch von verschiedenen Politikern verschiedenster Länder unterstützt. Es mag durchaus sein, dass dieser Boykott über sehr lange Zeit den Sturz der weißen Alleinherrschaft beschleunigte.
Ungarn ist Mitglied der EU, Orban wurde demokratisch gewählt, es gibt keine internationale Boykottbewegung gegen Ungarn. Wenn jemand jetzt aus Protest nicht nach Ungarn reist, ist und bleibt das einer Einzelaktion, die kaum wahrgenommen werden wird. In diesem Fall ist es meiner Meinung nach wirklich so: bestraft werden die Händler und die Angestellten in der Touristikbranche, kleine Hoteliers, Kneipen- und Restaurantbesitzer usw. ich persönlich würde einen solchen Boykott einzelner oder kleiner Gruppen nicht befürworten und auch nicht unterstützen, da mir die mögliche Wirkung eher kontraproduktiv scheint.
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Jetzt erst recht nach Ungarn !
Orban, einer der wenigen europäischen Politiker mit Weitblick und den Interessen seiner Bevölkerung verbunden . -
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Entschuldige, Altlöwin, ich hatte gedacht, Dein Beitrag sei ironisch-sarkastisch gemeint. Bist Du wirklich wie Orban der Meinung, wir sollten die Heimatvertriebenen aus dem Nahen Osten und Afrika wieder ins Mittelmeer jagen? Auch mir fällt es schwer, das zu glauben.
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Der Grund ist doch wohl ersichtlich: die TO möchte ein politisches Statement setzen, indem sie Ungarn als Reiseland boykottiert. Dazu sucht sie Unterstützer. Sicherlich ein nobles und verständliches Anliegen, aber ich halte die Aktion für wirkungslos, wie eingangs erläutert..

